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Relevance of Monitoring Atrial Fibrillation in Clinical Practice
The monitoring of atrial fibrillation (AF) is performed using a variety of tools, ranging from the conventional Holter electrocardiogram to modern implantable loop recording with remote data exchange. The main clinical areas in AF where monitoring is crucial for decision-making are catheter and surgical ablation, as well as anticoagulation to prevent strokes. Identifying the patient cohort at risk - e.g., those with subclinical silent AF - is a challenge. In addition, the interaction of AF with implanted devices - e.g. AF-triggered inadequate shock therapy - should be the object of continuous monitoring. The prevention of inadequate shock delivery in particular is of major clinical importance
Paroxysmales Vorhofflimmern bei Schrittmacherpatienten : Einfluss präventiver Stimulationsalgorithmen auf das Verteilungsmuster der Induktionsszenarien
Beim Vorhofflimmern handelt es sich um die häufigste anhaltende Rhythmusstörung des Herzens. Ziel vieler Studien war es, Vorhofflimmern durch präventive Stimulation mittels Schrittmacher zu verhindern. Folgende Fragen sollen mit dieser Dissertation beantwortet werden: Welchen Einfluss haben präventive Stimulationsalgorithmen eines DDD-Schrittmachers auf das Verteilungsmuster der Vorhofflimmer-Induktionsszenarien und verändern sich die Charakteristika der unterschiedlichen Flimmertypen? Es bestätigte sich, dass in der Diagnostikphase 53,6 % der Patienten Triggerflimmerer und die übrigen 46,4 % Substratflimmerer waren. In der Therapiephase blieb das Verhältnis zwar gleich, allerdings wechselten ca. 26 % den Flimmertyp. So bestand ein signifikanter Zusammenhang zum einen zwischen der Aktivierung der SVES(Supraventrikuläre Extrasystole)-Unterdrückung und der Post-SVES-Adaption und dem Wechsel der Trigger- zu den Substratflimmerern und zum anderen zwischen der Aktivierung der Stimulationskonditionierung und dem Wechsel der Substrat- zu den Triggerflimmerern. Die Häufigkeit bzw. Gesamtdauer des Vorhofflimmerns wurde jedoch nicht signifikant beeinflusst. Insgesamt bestätigte sich eine große Streubreite der verschiedenen Induktionsszenarien von Vorhofflimmern. Betrachtet für das Gesamtkollektiv wird durch die Aktivierung der Präventionsalgorithmen im Gegensatz zur Diagnostikphase der „Sudden Onset“ als häufigster Induktor nachgewiesen und die in der Diagnostik häufigsten „SVES-abhängigen“ Onsets von 58 auf 45 % reduziert. In der Subgruppe der Triggerflimmerer bestätigte sich mit 68,8 % in der Diagnostik- und 59,7 % in der Therapiephase ein deutliches Überwiegen der „SVES-abhängigen“ Induktionsmechanismen. Bei den Substratflimmerern liegt der Schwerpunkt der Onset-Szenarien eindeutig beim „Sudden Onset“, nämlich 51,6 % in der Diagnostik- und 70,1 % in der Therapiephase. Unabhängig davon, ob das Gesamtkollektiv oder die Subgruppen angesehen wurden, fiel eine breite Varianz der Induktionsmechanismen für den einzelnen Patienten auf. Es gelang durch Aktivierung der Präventionsalgorithmen eine signifikante Reduktion der im Mittel vier (maximal 6) verschiedenen Onsets in der Diagnostikphase auf im Mittel zwei (maximal 4). Zusammenfassend können folgende Aussagen getroffen werden: Durch die verwendete diagnostische Schrittmacher-Software konnten in diffiziler Weise die Induktionsszenarien für Vorhofflimmern dokumentiert werden. Durch das Einschalten der Präventionsmechanismen änderte sich bei einem Viertel der Patienten der ursprüngliche Flimmertyp und es wurde eine signifikante Homogenisierung der Onset-Mechanismen bei dem einzelnen Patienten erreicht
Klinische Evaluation einer dreidimensionalen Visualisierungs- und Analysemethodik für Koronarangiographien im Vergleich
Ziel dieser nicht-randomisierten, prospektiven Studie war es, das neue dreidimensionale Auswertungsverfahren von Koronarangiographien, CardiOp der Firma PAEION, mit den etablierten Verfahren QCA und IVUS im klinischen Einsatz zu vergleichen und festzustellen, ob es eine sinnvolle Alternative zur Evaluation von Gefäßsegmentmorphologien bei Koronarstenosen oder nach Stentimplantation darstellt. Bei diesem neuen Verfahren wird nach Kalibration anhand der Größe des Katheters in zwei Projektionen ein definierter Punkt (Engstelle) im Gefäßsytem markiert, wonach eine dreidimensionale Darstellung eines vorher markierten Gefäßabschnittes berechnet wird. Die Studie umfasste eine Serie von 53 Patienten, bei denen die Meßpunkte Länge, minimaler Lumendiameter (MLD) und minimale Lumenfläche (MLA) am proximalen Anfang, am distalen Ende, sowie am Ort des MLD innerhalb des Analysesegments erhoben wurden. Diese Daten wurden mittels SPSS und Intraklassenkorrelationskoeffizienten verglichen. Von 53 Patienten mussten 23 (43%) aus der Studie ausgeschlossen werden. Bei sieben Patienten konnten die proximalen und distalen Begrenzungsmarker in den beiden Projektionen nicht an dieselbe Stelle gebracht werden, da sich der Gefäßabschnitt in einer der beiden Projektionen deutlich kürzer darstellte. In fünf Fällen überlappte das Zielgefäß zu sehr mit Seitästen, sodaß eine Auswertung unmöglich wurde. In vier Fällen war der IVUS zu kurz, in weiteren vier kam es zu Unregelmäßigkeiten beim automatischen Rückzug des IVUS-Katheters aufgrund eines zu engen Gefäßlumens. In zwei Fällen war die Kontrastmittelfüllung des Gefäßlumens ungenügend. Im Vergleich der Daten für die Länge eines definierten Gefäßabschnitts zeigte sich zwischen allen drei Verfahren eine gute Korrelation (Intraklassenkorrelationskoeffizient zwischen 0,928 und 0,971), die Verfahren sind somit als gleichwertig in der Messung einer bestimmten Länge eines Gefäßes anzusehen. Dieses Ergebnis wurde in einer zweiten Population (n=30) durch eine Vermessung von definierten Stentlängen mit CardiOp, IVUS und QCA mit ebenfalls gut korrelierenden Werten bestätigt. Vor allem der Vergleich von CardiOp und IVUS mit der tatsächlichen Stentlänge erbrachte hierbei eine hohe Korrelation. Hinsichtlich MLD und MLA zeigten sich bei beiden Studienpopulationen keine signifikanten Korrelationen zwischen den drei Verfahren. Dies ist möglicherweise darauf zurückzuführen, daß die Gefäßdurchmesser zu einem großen Teil unterhalb von 3 mm lagen und ab diesem Durchmesser in der Literatur bereits schlechte Korrelationen zwischen QCA und IVUS vorbeschrieben sind. Wegen dieses Aspektes, der Heterogenität der Läsionen und der geringen Patientenzahl wäre eine Überprüfung der Studienergebnisse mit einer größeren Patientenzahl oder am Phantom sinnvoll. Die hier durchgeführte Studie zeigt somit, dass das neue Cardiop-Programm primär in der Berechnung der Länge einer Stenose oder eines bestimmten Gefäßabschnitts eine gute Alternative zu den bewährten Verfahren QCA und IVUS darstellt
Interpretation von intrakardialen Mini-Elektroden-Signalen in Abhängigkeit von Verschaltung, Spülrate und Angulationswinkel
Mini-Elektroden sind auf konventionellen Elektroden an der Katheterspitze angebracht
und sollen eine höhere Signalauflösung durch eine kleinere Elektrodenfläche und einen
geringeren Inter-Elektrodenabstand als konventionelle Elektroden ermöglichen.
Bisher war unklar, welchen Einfluss Angulation, Anpressdruck und Spülrate auf die
Signalqualität von Mini-Elektroden haben.
In der vorliegenden Arbeit konnte gezeigt werden, dass die Mini-Elektroden adäquaten
Gewebekontakt haben, sobald die konventionelle Spitzenelektrode Kontakt mit dem
Gewebe aufweist und damit die Signalvalidität über Mini-Elektroden mit denen von
konventionellen Elektroden vergleichbar ist.
Mini-Elektroden zeigen hinsichtlich der Signalqualität eine Abhängigkeit von der
Angulation der Katheterspitze zum Gewebe. Die Signalsteilheit (Kurtosis) zeigte keine
signifikante Abhängigkeit von der Angulation, wobei sich die Signaldauer und damit
auch das Integral signifikant verkürzten, wenn der Katheter von der tangentialen
Position wegbewegt wurde.
Bezüglich der Spülrate zeigen Mini-Elektroden eine unabhängige Signalqualität,
wohingegen konventionelle Elektroden unter vermehrter Spülrate eine längere
Signaldauer zeigen.
Als stabilste Mini-Elektroden-Ableitung in Bezug auf die Signalcharakteristik wurde eine
Verschaltung der Mini-Elektrode zur Ringelektrode des Ablationskatheters identifiziert.
Diese zeigte eine deutlich geringere Varianz von Signalamplitude, -integral und -kurtosis
im Vergleich zu bipolaren konventionellen Elektrodenableitungen und zu bipolaren Inter–
Mini-Elektrodenableitungen. Insofern scheint eine Kombination aus Mini-Elektroden und
konventionellen Elektroden ein Potential als zukünftige Standardableitung zu besitzen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Mini-Elektroden robuste Eigenschaften
bezüglich des Anlagewinkels, des Anpressdrucks und der Spülrate hinsichtlich der
Qualität der abgeleiteten Signale zeigen. Die Substratcharakterisierung wird durch die
Verwendung von Mini-Elektroden, die an der herkömmlichen Spitzenelektrode
angebracht sind, während der Katheterablation signifikant verbessert
Restenose nach perkutaner transluminaler Koronar Angioplastie und Insertion/Deletion Polymorphismus im Gen für das Angiotensin-I-Konversionsenzym
Derzeit wird die Bedeutung des Insertions/Deletions (I/D) Gen-Polymorphismus (GP) im Intron 16 des Gens für das Angiotensin-I-Konversionsenzym (ACE) für kardiovaskuläre Erkrankungen kontrovers diskutiert. Für das D-Allel und die In-Stent Restenose ist eine positive Assoziation bekannt. Für die Restenose nach einfacher perkutaner transluminaler koronarer Angioplastie (PTCA) besteht keine Assoziation. Bisher nicht untersucht wurde, ob ein Zusammenhang zwischen Insufflationsdruck und -zeit einer PTCA, I/D Genotyp und der Bildung einer Restenose besteht. Retrospektiv wurden 61 Patienten (52 Männer 42-72 Jahre; Mittelwert 56,8 Jahre, 9 Frauen 49-71 Jahre; Mittelwert 58,6 Jahre) untersucht, die nach primär erfolgreicher komplikationsloser Ein-Gefäß PTCA innerhalb eines Jahres reangiographiert wurden. Es bestand kein Unterschied hinsichtlich des Risikofaktorenprofils in den einzelnen Gruppen. Der ACE I/D Genotyp wurde mittels Polymerase Ketten Reaktion bestimmt; es wurde eine DD und eine nonDD-Gruppe gebildet. Das Vorgehen bei der PTCA wurde anhand der häufigsten verwendeten Kombination von Druck und Zeit in zwei Kategorien geteilt: 1. Medium pressure/Long inflation time (MP/LT): bei Erreichen oder Überschreiten der Kombination von 6 bar oder 60 Sekunden in einem Dilatationschritt, andernfalls 2. Low pressure/short inflation time (LP/ST). Bei 39 Patienten wurde eine Restenose dokumentiert. Zwischen ACE I/D Genotyp (p=0,9) sowie MP/LT und LP/ST PTCA (p=0,49) bestand kein Zusammenhang mit einem Rezidiv. Homozygote Merkmalsträger für das D-Allel hingegen zeigten eine deutlich erhöhte Restenose-Rate, wenn sie mit einer MP/LT PTCA behandelt wurden (p = 0,01; Odd’s Ratio: 4,5; 95% Konfidenzintervall: 1,9 – 10,7). In einer post hoc Analyse zeigte sich mittels eines binären logistischen Regressionsmodells in der DD-Gruppe ein statistisch signifikanter Zusammenhang mit der Insufflationszeit (Regressionskoeffizient 0,287; p=0,037, 90,9% richtige Berechnung der Gruppenzugehörigkeit). In einer Receiver-Operating-Characteristics Analyse wurde bei einer Sensitivität von 100% bei einer Insufflationszeit von 57,5 s eine Wahrscheinlichkeit von 25% für ein falsch positives Ergebnis (1-Spezifität) errechnet (Fläche unter der Kurve: 0,87; Standardfehler: 0,095). Angesichts der Ergebnisse sollte der ACE I/D GP bei der Charakterisierung der komplexen Zusammenhänge der Pathogenese der Restenose in zukünftigen Studien weiterhin Berücksichtigung finden
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
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