1,721,091 research outputs found

    Zur forschungspolitischen Situation der Soziologie

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    In den letzten Jahren haben sich Ansätze einer systematischen Forschungspolitik herausgebildet, die einen Wandel in der Forschungsförderung in der Bundesrepublik einleiten. Wesentlicher Ausdruck dieser neuen Forschungspolitik sind die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft betreuten, seit 1968 eingerichteten Sonderforschungsbereiche sowie die Ausdehnung der Tätigkeit des Forschungsressorts der Bundesregierung über den Technologiebereich hinaus. Die Forschungsförderung ist damit auf eine Ebene höherer Zentralisierung und Planung gebracht worden. Im Zuge dieser Ausdehnung der Forschungspolitik ist die besondere Förderungsbedürftigkeit der sozialwissenschaftlichen Forschung mehrfach herausgestellt worden, was nicht nur Ausdruck eines steigenden Bedarfs an Expertise für die Erhöhung der Steuerungskapazität der Regierung angesichts der von ihr herausgehobenen notwendigen Modernisierungs- und Neuerungsmaßnahmen ist, sondern auch dem von Sozialwissenschaftlern seit langem empfundenen Leistungsdefizit der Forschung entspricht. Der Autor zieht eine kritische Bilanz aus dieser Anfangsphase einer umfassenderen öffentlichen Forschungspolitik und zeigt, dass das vergleichsweise große Interesse an der Förderung der Sozialwissenschaften in den Jahren 1971/72 noch zu keinen wesentlichen Maßnahmen geführt hat und dass die Soziologie innerhalb der Forschungspolitik eine Randstellung einnimmt. (ICI2

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Entwicklungslinien und Möglichkeiten des Theorievergleichs

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    Der Autor skizziert zu Beginn die Entwicklungsrichtung, die die allgemeine theoretische Soziologie in der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg genommen hat, anhand von drei Auseinandersetzungen: die Kontroverse über den "homo sociologicus", der Positivismusstreit und die systemtheoretische Debatte. Er erläutert anschließend die Zielsetzung des Theorievergleichs und die Reichweite soziologischer Theorien als Auswahlkriterium. Seine weiteren Ausführungen beschäftigen sich näher mit folgenden zehn Vergleichsgesichtspunkten für Theorien: Gegenstandsbereich, Problemhinsicht, Problemlösungen, Erkenntnisleistungen, logischer Status, Strukturmerkmale, Verfahren der Datengewinnung, Prioritäten bzw. Strategien sowie Relevanz der Theorie für Problemlösungen in anderen, nichtwissenschaftlichen Sozialsystemen. Der Autor beschreibt exemplarisch einen Theorievergleich anhand des Problems "Evolution" und formuliert abschließend Thesen zum Vergleich von Verhaltenstheorien, Handlungstheorien, funktionalistischen Systemtheorien und historischem Materialismus. (ICI

    Erweiterung des Instrumentariums der Sozialforschung durch inhaltsanalytische Techniken

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    Die Autoren geben im ersten Teil ihres Beitrages eine Übersicht über die Herausforderung der Inhaltsanalyse durch neue sozialwissenschaftliche Forschungsansätze. Sie zeigen dabei, wie soziale Indikatoren aus Massenkommunikationsmedien, aus Kleingruppendiskussionen, aus der Vercodung offener Fragen und aus der Analyse historischer Dokumente gewonnen werden können. Im zweiten Teil gehen sie näher auf neue Inhaltsanalyseinstrumente und Forschungstechniken ein, die in jüngster Zeit verfügbar geworden sind oder gerade entwickelt werden, z. B. Vergleich von Wörterbuchverfahren und empirischen Klassifikationsverfahren sowie neue Inhaltsanalysesysteme und Projekte. Sie nehmen dabei auch eine Gegenüberstellung der dominierenden Verfahren der automatisierten Inhaltsanalyse vor, wie sie zuletzt im Rahmen des "International Workshop on Content Analysis" 1974 in Pisa vorgestellt und diskutiert worden sind. (ICI
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