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WYBORY PARLAMENTARNE W POLSCE W 2007 ROKU W ŚWIETLE PRASY NIEMIECKIEJ
DIE PARLAMENTSWAHLEN IN POLEN IM JAHRE 2007 IM SPIEGEL DER DEUTSCHEN PRESSEDie Parlamentswahlen in Polen 2007 wurden von der deutschen Presse, sowohl auf regionaler als auch auf Bundesebene, mit großem Interesse verfolgt. Die Zeitungen berichteten ausführlich über den Wahlkampf, den Verlauf der Abstimmung und über die Wahlergebnisse. Dem deutschen Zeitungsleser wurden die Ursachen der Niederlage von Jarosław Kaczyński und seiner Partei PiS eingehend erläutert. Zu den wichtigsten Ursachen wurden der autoritäre Regierungsstil, Unterordnung der Normen des Rechtsstaates den aktuellen politischen Bedürfnissen der Regierung, tiefe Spaltungen in der Innenpolitik, Isolierung Polens auf internationaler, insbesondere europäischer Szene, sowie Verursachung der „Riszeit“ in den deutsch-polnischen Beziehungen gezählt.Viel mehr Platz widmeten deutsche Zeitungen dem Wahlsieg von Donald Tusk und seiner Partei Bürgerplattform PO. Zu den wichtigsten Ursachen seines Wahlsieges wurden die erfolgreiche Fernsehdebatte, sein auf Einigung und nicht auf Splatung ausgerichteter Politikstil, die hohe Wahlbeteiligung, die vor allem den liberalen Parteien nutzte, sowie die proeuropäischen Ansichten in der Außenpolitik und die positive Einstellung gegenüber Deutschland gezählt.Neben den Wahlergebnissen konzentrierte sich deutsche Presse auf die am Wahltag und dem Tag danach in Polen herrschende Atmosphäre, auf Reaktionen der wichtigsten Politiker und poli- tischen Parteien sowie auf die Marginalisierung der extremen Parteien wie „Samoobrona“ und LPR. Man betonte die Reife der polnischen Wähler und des demokratischen Systems in Polen. Viele Kommentare wurden auch dem Verlauf und der Atmosphäre der Abstimmung unter den Auslandspolen in London und Berlin sowie der Reaktion der europäischen und der deutschen Politiker auf die Wahlergebnisse in Polen gewidmet.Die deutsche Presse beschäftigte sich auch ausführlich mit möglichen Richtungen der polnischen Europa-Politik nach der Bildung der neuen Regierung sowie mit dem Zustand und den Perspektiven der deutsch-polnischen Beziehungen. Mit großer Befriedigung wurden die Aussagen von Donald Tusk und anderen Politikern von der PO über die Rückkehr Polens zur aktiven Europa- Politik sowie über den Verzicht auf die Blockade-Politik gewürdigt. Viel Platz wurde der Rolle gewidmet, die in den Wahlen sowie bei der Gestaltung der zukünftigen bilateralen Beziehungen Władysław Bartoszewski spielt. Betont wurde auch die Tatsache, dass die Ziele der Polnischen Politik gegenüber Deutschland keiner grundsätzlichen Änderung unterliegen werden. Viel mehr soll sich dagegen die Atmosphäre der gegenseitigen Beziehungen ändern, auch wenn die Interessen beider Staaten unterschiedlich bleiben.DIE PARLAMENTSWAHLEN IN POLEN IM JAHRE 2007 IM SPIEGEL DER DEUTSCHEN PRESSEDie Parlamentswahlen in Polen 2007 wurden von der deutschen Presse, sowohl auf regionaler als auch auf Bundesebene, mit großem Interesse verfolgt. Die Zeitungen berichteten ausführlich über den Wahlkampf, den Verlauf der Abstimmung und über die Wahlergebnisse. Dem deutschen Zeitungsleser wurden die Ursachen der Niederlage von Jarosław Kaczyński und seiner Partei PiS eingehend erläutert. Zu den wichtigsten Ursachen wurden der autoritäre Regierungsstil, Unterordnung der Normen des Rechtsstaates den aktuellen politischen Bedürfnissen der Regierung, tiefe Spaltungen in der Innenpolitik, Isolierung Polens auf internationaler, insbesondere europäischer Szene, sowie Verursachung der „Riszeit“ in den deutsch-polnischen Beziehungen gezählt.Viel mehr Platz widmeten deutsche Zeitungen dem Wahlsieg von Donald Tusk und seiner Partei Bürgerplattform PO. Zu den wichtigsten Ursachen seines Wahlsieges wurden die erfolgreiche Fernsehdebatte, sein auf Einigung und nicht auf Splatung ausgerichteter Politikstil, die hohe Wahlbeteiligung, die vor allem den liberalen Parteien nutzte, sowie die proeuropäischen Ansichten in der Außenpolitik und die positive Einstellung gegenüber Deutschland gezählt.Neben den Wahlergebnissen konzentrierte sich deutsche Presse auf die am Wahltag und dem Tag danach in Polen herrschende Atmosphäre, auf Reaktionen der wichtigsten Politiker und poli- tischen Parteien sowie auf die Marginalisierung der extremen Parteien wie „Samoobrona“ und LPR. Man betonte die Reife der polnischen Wähler und des demokratischen Systems in Polen. Viele Kommentare wurden auch dem Verlauf und der Atmosphäre der Abstimmung unter den Auslandspolen in London und Berlin sowie der Reaktion der europäischen und der deutschen Politiker auf die Wahlergebnisse in Polen gewidmet.Die deutsche Presse beschäftigte sich auch ausführlich mit möglichen Richtungen der polnischen Europa-Politik nach der Bildung der neuen Regierung sowie mit dem Zustand und den Perspektiven der deutsch-polnischen Beziehungen. Mit großer Befriedigung wurden die Aussagen von Donald Tusk und anderen Politikern von der PO über die Rückkehr Polens zur aktiven Europa- Politik sowie über den Verzicht auf die Blockade-Politik gewürdigt. Viel Platz wurde der Rolle gewidmet, die in den Wahlen sowie bei der Gestaltung der zukünftigen bilateralen Beziehungen Władysław Bartoszewski spielt. Betont wurde auch die Tatsache, dass die Ziele der Polnischen Politik gegenüber Deutschland keiner grundsätzlichen Änderung unterliegen werden. Viel mehr soll sich dagegen die Atmosphäre der gegenseitigen Beziehungen ändern, auch wenn die Interessen beider Staaten unterschiedlich bleiben
Niemieckie korzenie prezydenta Donalda Trumpa
DEUTSCHE WURZELN DES PRÄSIDENTEN DONALD TRUMPDer Beitrag berührt die breit verstandenen deutschen Bindungen von Donald Trump, der am 08.11.2016 als Kandidat der Republikaner den Wahlkampf mit seiner Rivalin, Hillary Clinton, der Vertreterin der Demokraten, gewonnen hat. Das Ziel des Beitrags ist, die Wurzeln des 45. Präsiden­ten der USA bis zu der dritten Generation aszendent zu schildern. Der Verfasser hat vor, die Im­migrantengeschichte der Trump-Familie von der Seite des deutschen Großvaters und Vaters sowie das Verhältnis zu den eigenen deutschen Wurzeln zu zeigen. Angesichts des etwas überraschenden Wahlsieges haben die deutsche öffentliche Meinung und die Medien großes Interesse zuerst für den Kandidaten und dann für den USA Präsidenten gezeigt, dessen Vorfahren aus einem kleinen Ort Kallstadt in der Pfalz stammen. Wegen der Aktualität und Frische des Themas wurden die Berichte der deutschsprachigen Presse zur Kerngrundlage dieses Beitrags.In dem Beitrag wurden die Bedingungen der Emigration im Jahre 1885 nach USA von Fried­rich Trump, dem Großvater des aktuellen Präsidenten der Vereinigten Staaten präsentiert. Diese Ent­scheidung fügte sich in die letzte, im 19. Jahrhundert dritte deutsche Emigrationswelle über den Ozean ein. Gezeigt wurden die Umstände, warum ein 16jähriger Junge sein Familienhaus in Kall­stadt verlässt und nach besseren beruflichen Perspektiven sucht, aber auch vor dem Wehrdienst flieht.Der deutsche Stadtteil in New York und die relativ große deutsche Diaspora erleichterten die Akklimatisierung. Geschildert wurden die wichtigsten Zeichen seines Unternehmungsgeistes und zwar der Gründung von Restaurants für die Goldgräber. Die Gewinne aus dieser Tätigkeit investier­te Friedrich Trump in die Baugrundstücke in Manhattan und sie wurden zur Basis des Bauimperi­ums der ganzen Familie.Besondere Aufmerksamkeit wurde einem wesentlichen Vorfall aus dem Leben des Großva­ters geschenkt, der die Geschichte der ganzen Familie beeinflusste. Es geht hier um die versuchte, missglückte Rückkehr in die Heimat im Jahre 1905. Hervorgehoben wurden dramatische Umstände der Ausweisung aus Deutschland von F. Trump und seiner Frau, Elizabeth Christ, die ebenso aus Kallstadt stammte. Betont wurde die Wichtigkeit dieses Ereignisses für der Biographie der Familie Trump. Es kann für einen gewissen Wendepunkt betrachtet werden, von wesentlicher Bedeutung für das Schicksal von Donald Trump. Würde die Rückemigration des Großvaters gelingen, würde heute sicher jemand andere der Präsident von USA sein.Die Zeit der beiden Weltkriege brachte negative Einstellung der öffentlichen Meinung zu den „eigenen“ Deutschen und eine restriktive sowie Präventionspolitik der Staatsbehörden. Sie stellten die Amerikaner deutscher Abstammung, damals und auch heute die stärkste nationale Gruppe in diesem Staat, vor eine ernste Loyalitätsprobe. Die Umstände forderten, dass sie eine bestimmte Stellung der neuen Heimat gegenüber einzunehmen hatten, dies betraf auch die Familie Trump. Wenn während des Ersten Weltkrieges sowohl der damals minderjährige Vater von Donald Trump — Fred Trump Junior und seine Mutter, sich in den neuen Verhältnissen gut wiedergefunden haben, so änderte sich die Situation nach dem 07.12.1941, als die Vereinigten Staaten dem Zweiten Welt­krieg beitraten. Der auf die amerikanischen Bürger deutscher Abstammung ausgeübte Druck wurde damals wesentlich größer. Aus diesem Grund leugnete der schon volljährige Fred Tramp seine deut­schen Wurzeln und betonte die angebliche „schwedische“ Abstammung. Diese Haltung wurde zum festen Bestandteil des Familienbewusstseins der Trumps. Donald bis 1987 hielt die Version über seine „schwedische“ Abstammung aufrecht. Seine Meinung dazu unterlag jedoch einer Evolution, sie wurde allmählich relativiert, bis er erst 2014 — mindestens zur Hälfte — seine deutschen Wur­zeln bestätigte. In einem Interview, den er einer deutschen Journalistin gab, die aus demselben Ort, wie sein Großvater stammte, sollte er sogar den berühmten Satz des Präsidenten John F. Kennedy paraphrasieren und erklären — „Ich bin ein Kallstädter“.Zum Schluss wurde die Reaktion der lokalen Gemeinschaft von Kallstadt auf die Wahl von Trump zum 45. Präsidenten der USA präsentiert. Die Reflexionen der Einwohner wurden vor einem soziologischen, politischen, touristischen und medialen Hintergrund vorgebracht. DEUTSCHE WURZELN DES PRÄSIDENTEN DONALD TRUMPDer Beitrag berührt die breit verstandenen deutschen Bindungen von Donald Trump, der am 08.11.2016 als Kandidat der Republikaner den Wahlkampf mit seiner Rivalin, Hillary Clinton, der Vertreterin der Demokraten, gewonnen hat. Das Ziel des Beitrags ist, die Wurzeln des 45. Präsiden­ten der USA bis zu der dritten Generation aszendent zu schildern. Der Verfasser hat vor, die Im­migrantengeschichte der Trump-Familie von der Seite des deutschen Großvaters und Vaters sowie das Verhältnis zu den eigenen deutschen Wurzeln zu zeigen. Angesichts des etwas überraschenden Wahlsieges haben die deutsche öffentliche Meinung und die Medien großes Interesse zuerst für den Kandidaten und dann für den USA Präsidenten gezeigt, dessen Vorfahren aus einem kleinen Ort Kallstadt in der Pfalz stammen. Wegen der Aktualität und Frische des Themas wurden die Berichte der deutschsprachigen Presse zur Kerngrundlage dieses Beitrags.In dem Beitrag wurden die Bedingungen der Emigration im Jahre 1885 nach USA von Fried­rich Trump, dem Großvater des aktuellen Präsidenten der Vereinigten Staaten präsentiert. Diese Ent­scheidung fügte sich in die letzte, im 19. Jahrhundert dritte deutsche Emigrationswelle über den Ozean ein. Gezeigt wurden die Umstände, warum ein 16jähriger Junge sein Familienhaus in Kall­stadt verlässt und nach besseren beruflichen Perspektiven sucht, aber auch vor dem Wehrdienst flieht.Der deutsche Stadtteil in New York und die relativ große deutsche Diaspora erleichterten die Akklimatisierung. Geschildert wurden die wichtigsten Zeichen seines Unternehmungsgeistes und zwar der Gründung von Restaurants für die Goldgräber. Die Gewinne aus dieser Tätigkeit investier­te Friedrich Trump in die Baugrundstücke in Manhattan und sie wurden zur Basis des Bauimperi­ums der ganzen Familie.Besondere Aufmerksamkeit wurde einem wesentlichen Vorfall aus dem Leben des Großva­ters geschenkt, der die Geschichte der ganzen Familie beeinflusste. Es geht hier um die versuchte, missglückte Rückkehr in die Heimat im Jahre 1905. Hervorgehoben wurden dramatische Umstände der Ausweisung aus Deutschland von F. Trump und seiner Frau, Elizabeth Christ, die ebenso aus Kallstadt stammte. Betont wurde die Wichtigkeit dieses Ereignisses für der Biographie der Familie Trump. Es kann für einen gewissen Wendepunkt betrachtet werden, von wesentlicher Bedeutung für das Schicksal von Donald Trump. Würde die Rückemigration des Großvaters gelingen, würde heute sicher jemand andere der Präsident von USA sein.Die Zeit der beiden Weltkriege brachte negative Einstellung der öffentlichen Meinung zu den „eigenen“ Deutschen und eine restriktive sowie Präventionspolitik der Staatsbehörden. Sie stellten die Amerikaner deutscher Abstammung, damals und auch heute die stärkste nationale Gruppe in diesem Staat, vor eine ernste Loyalitätsprobe. Die Umstände forderten, dass sie eine bestimmte Stellung der neuen Heimat gegenüber einzunehmen hatten, dies betraf auch die Familie Trump. Wenn während des Ersten Weltkrieges sowohl der damals minderjährige Vater von Donald Trump — Fred Trump Junior und seine Mutter, sich in den neuen Verhältnissen gut wiedergefunden haben, so änderte sich die Situation nach dem 07.12.1941, als die Vereinigten Staaten dem Zweiten Welt­krieg beitraten. Der auf die amerikanischen Bürger deutscher Abstammung ausgeübte Druck wurde damals wesentlich größer. Aus diesem Grund leugnete der schon volljährige Fred Tramp seine deut­schen Wurzeln und betonte die angebliche „schwedische“ Abstammung. Diese Haltung wurde zum festen Bestandteil des Familienbewusstseins der Trumps. Donald bis 1987 hielt die Version über seine „schwedische“ Abstammung aufrecht. Seine Meinung dazu unterlag jedoch einer Evolution, sie wurde allmählich relativiert, bis er erst 2014 — mindestens zur Hälfte — seine deutschen Wur­zeln bestätigte. In einem Interview, den er einer deutschen Journalistin gab, die aus demselben Ort, wie sein Großvater stammte, sollte er sogar den berühmten Satz des Präsidenten John F. Kennedy paraphrasieren und erklären — „Ich bin ein Kallstädter“.Zum Schluss wurde die Reaktion der lokalen Gemeinschaft von Kallstadt auf die Wahl von Trump zum 45. Präsidenten der USA präsentiert. Die Reflexionen der Einwohner wurden vor einem soziologischen, politischen, touristischen und medialen Hintergrund vorgebracht
The faces of Soviet anti‑Semitism. From the end of the Second World War to the dissolution of the USSR. Historical outline
Celem artykułu jest naszkicowanie stosunku władzy i społeczeństwa sowieckiego wobec Żydów od zakończenia II wojny światowej do rozwiązania ZSRR. Szczególnie istotne stało się wykazanie antysemickiej polityki i propagandy reżimu stalinowskiego. Celem jest także wyznaczenie zmiany w podejściu do Żydów, która nastąpiła po dojściu do władzy Chruszczowa. Liberalizacji systemu towarzyszyło złagodzenie antysemickiej propagandy. W artykule nakreślony zostanie również okres stagnacji systemu władzy w ZSRR w okresie rządów Breżniewa. Odbije się on negatywnie na sytuacji Żydów w tym państwie. Propagowana jedność i braterstwo narodów zestawiana była z szykanami biurokratycznymi wobec Żydów. Blokowano także ich emigrację oraz stosowano powszechną inwigilację. W latach 70. XX w. na poprawę ich położenia wpłynęło odprężenie międzynarodowe. W okresie „pieriestrojki” Gorbaczowa nastąpił wzrost nacjonalizmu rosyjskiego i nastrojów antysemickich. Pojawiły się grupy dysydenckie, polepszyły możliwości rozwoju organizacyjnego i kultury żydowskiej, nasiliła się emigracja. Pojawiło się poparcie ze strony Światowego Kongresu Żydów. W systemie sowieckim stosunek do Żydów widoczny był na dwóch płaszczyznach charakteryzujących się antysemityzmem państwowym i antysemityzmem społecznym.aim of this article is to sketch the attitude of Soviet power and society towards the Jews from the end of the Second World War until the dissolution of the USSR. It has become particularly important to demonstrate the anti‑ Semitic policies and propaganda of the Stalinist regime. The aim is also to delineate the change in attitude towards Jews that occurred after Khrushchev came to power. The liberalisation of the regime was accompanied by a softening of anti‑ Semitic propaganda. The article will also outline the period of stagnation of the system of power in the USSR during Brezhnev’s rule. It will reflect negatively on the situation of Jews in the country. The promoted unity and brotherhood of nations was juxtaposed with bureaucratic harassment of the Jews. Their emigration was also blocked and widespread surveillance was carried out. In the 1970s, their situation was improved by international relaxation. The period of Gorbachev’s Perestroika saw a rise in Russian nationalism and anti‑ Semitic sentiment. Dissident groups emerged, opportunities for Jewish organisational development and culture improved, and emigration intensified. There was support from the World Jewish Congress. In the Soviet system, attitudes towards Jews were visible on two levels characterised by state anti‑Semitism and social anti Semitism
Recenzja: Niemcy wciąż w awangardzie europejskiej integracji prawnej Izabela Wróbel, Europeizacja prawa imigracyjnego Republiki Federalnej Niemiec w latach 1999–2009, Wrocław 2010, ss. 443
OPINIA PUBLICZNA W NIEMCZECH WOBEC WYBUCHU I PIERWSZYCH TYGODNI I WOJNY ŚWIATOWEJ
MEINUNG DER ÖFFENTLICHKEIT IN DEUTSCHLAND ÜBER DEN KRIEGSAUSBRUCH UND DIE ERSTEN WOCHEN DES ERSTEN WELTKRIEGESAls am 1. August 1914 der erste Weltkrieg unvermeidlich wurde, unternahmen der Kanzler des II. Reiches Theobald von Bethmann-Hollweg zusammen mit dem Kaiser Wilhelm II. aktive Tätigkeiten das ganze deutsche Volk um die Herrschaft zu mobilisieren. Die Entscheidungen der internationalen Politik, die sich in den Abgeschiedenheiten der Kabinette der europäischen Großmächte abspielten, bemühte sich die deutsche Regierung im für sich vorteilhaftesten Licht der heimischen Öffentlichkeit zu übermitteln. Diese Aufgabe war insofern erleichtert, dass bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts die Amtspropaganda mit Hilfe der offi ziellen bzw. durch die Regierung kontrollierten Presseorgane wie „Wolffsche Telegraphenbüro“ oder „Berliner Lokalanzeiger“ und „Frankfurter Zeitung“ in der breiten Öffentlichkeit starke patriotische Stimmung entfl ammte, die zum Zeitpunkt des Kriegsausbruchs und in seinen ersten Wochen explodierten.In Anlehnung an die Pressemeldungen des ersten Monats des Krieges bemüht sich der Artikel die Atmosphäre sowie die Stimmungen der deutschen Öffentlichkeit zu rekonstruieren und getreu in solchen Sachen wiederzugeben wie: Überzeugung von der Verantwortlichkeit Russlands und seiner Verbündeten für den Kriegsausbruch, Begründung für die Notwendigkeit des Präventiv einmarschs in Luxemburg und Belgien sowie Reaktion auf die ersten von der Reichswehr davongetragenen Kriegserfolge bei Ličge und in Antwerpen, in Nordfrankreich und im Gebiet der Festungen Verdun und Metz. Das Bild der Pressemeldungen sowie der Reaktionen und öffentlichen Stimmungen in Deutschland gegenüber dem mit schnellen Schritten kommenden Triumph wird bis zum Moment des Anmarschierens der deutschen Truppen bei Paris gegen Ende August 1914 gebracht.MEINUNG DER ÖFFENTLICHKEIT IN DEUTSCHLAND ÜBER DEN KRIEGSAUSBRUCH UND DIE ERSTEN WOCHEN DES ERSTEN WELTKRIEGESAls am 1. August 1914 der erste Weltkrieg unvermeidlich wurde, unternahmen der Kanzler des II. Reiches Theobald von Bethmann-Hollweg zusammen mit dem Kaiser Wilhelm II. aktive Tätigkeiten das ganze deutsche Volk um die Herrschaft zu mobilisieren. Die Entscheidungen der internationalen Politik, die sich in den Abgeschiedenheiten der Kabinette der europäischen Großmächte abspielten, bemühte sich die deutsche Regierung im für sich vorteilhaftesten Licht der heimischen Öffentlichkeit zu übermitteln. Diese Aufgabe war insofern erleichtert, dass bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts die Amtspropaganda mit Hilfe der offi ziellen bzw. durch die Regierung kontrollierten Presseorgane wie „Wolffsche Telegraphenbüro“ oder „Berliner Lokalanzeiger“ und „Frankfurter Zeitung“ in der breiten Öffentlichkeit starke patriotische Stimmung entfl ammte, die zum Zeitpunkt des Kriegsausbruchs und in seinen ersten Wochen explodierten.In Anlehnung an die Pressemeldungen des ersten Monats des Krieges bemüht sich der Artikel die Atmosphäre sowie die Stimmungen der deutschen Öffentlichkeit zu rekonstruieren und getreu in solchen Sachen wiederzugeben wie: Überzeugung von der Verantwortlichkeit Russlands und seiner Verbündeten für den Kriegsausbruch, Begründung für die Notwendigkeit des Präventiv einmarschs in Luxemburg und Belgien sowie Reaktion auf die ersten von der Reichswehr davongetragenen Kriegserfolge bei Ličge und in Antwerpen, in Nordfrankreich und im Gebiet der Festungen Verdun und Metz. Das Bild der Pressemeldungen sowie der Reaktionen und öffentlichen Stimmungen in Deutschland gegenüber dem mit schnellen Schritten kommenden Triumph wird bis zum Moment des Anmarschierens der deutschen Truppen bei Paris gegen Ende August 1914 gebracht
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
PAUL VON HINDENBURG — PRZYCZYNEK DO LEGENDY
PAUL VON HINDENBURG — BEITRAG ZU EINER LEGENDEIn dem Artikel werden die Umstände und Bedingungen behandelt, wie die Legende des Paul von Hindenburg, einer der meist mythologisierten und zugleich sehr kontroversen Gestalten der deutschen Politik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ins Leben gerufen wurde. Der Schwerpunkt des Beitrags über die Hindenburg Legende liegt in den ersten Monaten des Ersten Weltkrieges. Damals nämlich erschien auf der Ostfront der „Hoffnungsträger” des Reiches, der unter dramatischen Umständen die Führung der deutschen 8. Armee übernahm. Die Bewältigung zweier russischer Armeen und dann ihre Verdrängung aus Ostpreußen machten General Hindenburg in ganz Deutschland berühmt und führten zur Ausgestaltung einer Art Kult des Generals, der ihn dann bis zum Tode begleitete. Eine sehr wichtige Rolle in dem Aufbau dieses Hindenburg Image spielte die deutsche Presse der damaligen Zeit. Das Bild der dramatischen Umstände der verblüffenden Kriegserfolge des Generals, die er in Ostpreußen hatte, entstand und wurde in dem Bewusstsein der deutschen öffentlichen Meinung vor allem aufgrund der medialen Berichte in der Zeit von August bis Ende September 1914 gefestigt. Nach Schilderung des Werdegangs des Generals wurden die spezifische Atmosphäre und die Umstände vorgestellt, wie der damals 66jährige emeritierte Hindenburg die Führung der 8. Armee übernahm. Als Mitarbeiter wählte er sich Erich Ludendorff, das entstandene Tandem übernahm mit der Zeit die Führung der Reichswehr während des ganzen Krieges. Den Schlüsselpunkt für die Geburt der Legende Hindenburgs stellte sein Sieg über die in Übermacht auftretende russische 2. Armee in der Schlacht bei Tannenberg in den Tagen 26.–31.08.1914 dar. Bunte, umfangreiche, suggestive und vor allem die Vorstellungskraft der damaligen öffentlichen Meinung ansprechende Presseberichte über die Kämpfe und insbesondere die Größe der Siege in Ostpreußen mit der Glorifi zierung Hindenburgs, riefen die Atmosphäre zurück, die die Geburt der Legende des „Siegers von Tannenberg“ begleitete. Auch die offene Korrespondenz des Kaisers Wilhelm II. mit Hindenburg, von der die Presse intensiv berichtete, seine Beförderung zum Oberbefehlshaber Ost und die Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz brachten Hindenburg ein außergewöhnliches Gloria, das während des Ersten Weltkrieges ständig an Kraft gewann. Zur symbolischen Krönung dieses Phänomens kam es 1927 als Paul von Hindenburg, damals schon der Reichspräsident, ein monumentales Tannenberg-Denkmal einweihte, was eigentlich die Geburtsstunde dieser Legende darstellt.PAUL VON HINDENBURG — BEITRAG ZU EINER LEGENDEIn dem Artikel werden die Umstände und Bedingungen behandelt, wie die Legende des Paul von Hindenburg, einer der meist mythologisierten und zugleich sehr kontroversen Gestalten der deutschen Politik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ins Leben gerufen wurde. Der Schwerpunkt des Beitrags über die Hindenburg Legende liegt in den ersten Monaten des Ersten Weltkrieges. Damals nämlich erschien auf der Ostfront der „Hoffnungsträger” des Reiches, der unter dramatischen Umständen die Führung der deutschen 8. Armee übernahm. Die Bewältigung zweier russischer Armeen und dann ihre Verdrängung aus Ostpreußen machten General Hindenburg in ganz Deutschland berühmt und führten zur Ausgestaltung einer Art Kult des Generals, der ihn dann bis zum Tode begleitete. Eine sehr wichtige Rolle in dem Aufbau dieses Hindenburg Image spielte die deutsche Presse der damaligen Zeit. Das Bild der dramatischen Umstände der verblüffenden Kriegserfolge des Generals, die er in Ostpreußen hatte, entstand und wurde in dem Bewusstsein der deutschen öffentlichen Meinung vor allem aufgrund der medialen Berichte in der Zeit von August bis Ende September 1914 gefestigt. Nach Schilderung des Werdegangs des Generals wurden die spezifische Atmosphäre und die Umstände vorgestellt, wie der damals 66jährige emeritierte Hindenburg die Führung der 8. Armee übernahm. Als Mitarbeiter wählte er sich Erich Ludendorff, das entstandene Tandem übernahm mit der Zeit die Führung der Reichswehr während des ganzen Krieges. Den Schlüsselpunkt für die Geburt der Legende Hindenburgs stellte sein Sieg über die in Übermacht auftretende russische 2. Armee in der Schlacht bei Tannenberg in den Tagen 26.–31.08.1914 dar. Bunte, umfangreiche, suggestive und vor allem die Vorstellungskraft der damaligen öffentlichen Meinung ansprechende Presseberichte über die Kämpfe und insbesondere die Größe der Siege in Ostpreußen mit der Glorifi zierung Hindenburgs, riefen die Atmosphäre zurück, die die Geburt der Legende des „Siegers von Tannenberg“ begleitete. Auch die offene Korrespondenz des Kaisers Wilhelm II. mit Hindenburg, von der die Presse intensiv berichtete, seine Beförderung zum Oberbefehlshaber Ost und die Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz brachten Hindenburg ein außergewöhnliches Gloria, das während des Ersten Weltkrieges ständig an Kraft gewann. Zur symbolischen Krönung dieses Phänomens kam es 1927 als Paul von Hindenburg, damals schon der Reichspräsident, ein monumentales Tannenberg-Denkmal einweihte, was eigentlich die Geburtsstunde dieser Legende darstellt
Paradigm of perceiving the Russian politics in Germany since 2000
The aim of this article is to show evolution of how the Kremlin politics is perceived in Germany within two first decades of the XXI century. Moreover, the central idea of this article is to separate five key or even critical points of this period.
The paradigm has been described in perspective of perceiving the Russian politics by German public opinion. The public opinion is a set of opinions about important and actual affairs, especially concerning national politics, within a particular society. The public opinion about a particular matter is often identified with a prevailing opinion in mass media. Media information has become the main data source for analysis of the discussed matter.
The first stage was assigned in the year 2000 when Vladimir Putin won the presidential elections in Russia. His victory was not so indubitable at that time. Bilateral relations got strategic character then. The culminating point was the Russian president’s pronouncement in Bundestag in 2001.
When Angela Merkel succeeded chancellorship in 2005, the Russian politics started to be perceived critically. That was the beginning of the second stage of perceiving the Kremlin politics by Germany. Atmosphere of the bilateral relations got worse then. A clear sign of it was the Vladimir Putin pronouncement during the 43. Security Conference. In Germany the pronouncement was considered as the beginning of a new cold war in the Kremlin politics.
The third stage took place between 2008 and 2014. Until 2012 – when the next Russian presidential elections took place – Vladimir Putin had shared the power creating a kind of a leadership tandem with Dmitry Medvedev. This acting was considered as delusive in Germany. The turn in perceiving the Russian politics in Germany happened in 2014 when president Putin made use of the political crisis in Ukraine to annex Crimea. It was an acute change that closed the third and started the fourth stage of perceiving the Kremlin politics by Germany. It was characterized by intense crisis.
A final part of the fourth stage was the Vladimir Putin’s proclamation on the Federal Assembly on the 1 III 2018. It was a prelude to the fifth stage that lasts until today. It happened mainly due to its consequences for internal politics in the context of the presidential elections in Russia planned on the 18 III 2018. The elections as well as swearing in the fourth Angela Merkel cabinet on the 14 III 2018 were a clear border in perceiving the Russian politics in Germany. The bilateral relations were revived after it
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