616 research outputs found

    Ultrasonography in inflammatory bowel disease ??? So far we are?

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    Intestinal ultrasound (IUS) is a non-invasive and accurate tool to assess inflammatory bowel disease. The ECCO-ESGAR guideline recommends the use of IUS for the assessment of disease activity and complications in Crohn's disease (CD). In addition, an increasing body of evidence suggests the use of IUS as alternative to colonoscopy in monitoring CD and in assessing disease activity of ulcerative colitis. Early responsiveness of IUS findings by the first weeks of treatment and the advantage to perform the procedure in real time may dramatically change frequency of the assessment of treatment response in the future and speed up the clinical decision-making process. Development of validated and reproducible sonographic scores to measure disease activity and therapeutic response and spread of knowledge of IUS remain relevant issues for the future in which current researchers and the International Bowel Ultrasound (IBUS) Group are actively engaged

    Grundlage immunmodulatorischer Therapien bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

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    Die Ätiologie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen ist bis heute ungeklärt. Sie beinhaltet eine unkontrollierte Aktivierung von immunologischen Effektorzellen durch antigenpräsentierende Zellen, wie zum Beispiel dendritische Zellen und intestinale Epithelzellen, die Antigene der luminalen Flora fehlerkennen und/oder falsch verarbeiten und den daraus resultierenden Gewebsschädigungsmechanismen. Am Interleukin-2 defizienten Mausmodell der Colitis ulcerosa konnten wir zeigen, daß T-Zellen eine zentrale Rolle beim mukosalen Entzündungsprozeß bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und insbesondere bei Colitis ulcerosa spielen. So kann zum Beispiel im Tiermodell eine Colitis ulcerosa durch Injektion von T-Zellen aus kranken Tieren auf gesunde Kontrolltiere übertragen werden. T-Zellen gehören zu den wichtigsten Produzenten pro-inflammatorischer Zytokine. Das Ausbleiben der Darmentzündung bei keimfrei gehaltenen Interleukin-2 defizienten Mäusen stützt die Hypothese einer Fehlaktivierung von T-Zellen durch luminale Antigene. In weiterführenden Experimenten haben wir den Beweis erbracht, daß primäre mukosale Epithelzellen das Potential zur Antigenpräsentation besitzen. Ihre Funktion besteht jedoch offenbar in der aktiven, reversiblen Hemmung von CD4+ T-Zellantworten. Da sie in unmittelbarem Kontakt mit den luminalen Antigenen stehen, kommt ihnen zumindest im Kolon eine regulatorische, tolerogene Rolle zu. Eine Störung dieses Prozesses trägt möglicherweise zur Ausbildung und Aufrechterhaltung unkontrollierter Entzündung bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und insbesondere bei Colitis ulcerosa bei. Dendritische Zellen sind die am längsten bekannten und potentesten antigenpräsentierenden Zellen. Wir konnten zeigen, daß bei Patienten in Remission bereits ein Mangel an zirkulierenden unreifen, d.h. potentiell tolerogenen, dendritischen Zellen besteht, der bei akuten Schüben stark zunimmt. Dendritische Zellen von Patienten reagieren auf mikrobielle Modellstimuli im Gegensatz zu dendritischen Zellen von Gesunden mit der Ausbildung eines aktivierten Phänotyps und der Sekretion pro-inflammatorischer Zytokine. Unsere Daten lassen vermuten, daß ihre tolerogene Rolle gestört ist und sie möglicherweise aktiv zum Entzündungsgeschehen durch eine Fehlreaktion auf die kommensale Flora beitragen. Die klinische Relevanz der gestörten T-Zellaktivierung wird durch klinische Daten deutlich. Wir haben gezeigt, daß der T-Zellaktivierungshemmer Tacrolimus zur überbrückenden Therapie refraktärer chronisch entzündlicher Darmerkrankungen bis zum Wirkeintritt konventioneller Immunmodulatoren, wie zum Beispiel Azathioprin oder 6-Mercaptopurin, zur raschen Induktion einer Remission und auch bei Therapieversagen konventioneller Immunmodulatoren geeignet ist. Weiterhin demonstrierten wir seine Wirksamkeit bei refraktären extraintestinalen Komplikationen chronisch entzündlicher Darmerkrankungen, wie dem Pyoderma gangrenosum.The etiology of inflammatory bowel disease is still unknown. Patients with inflammatory bowel disease have an inappropriate T-cell response to antigenic components of their indigenous gut flora and/or food stream. This breakdown in "oral tolerance" is poorly understood. However, this phenomenon likely relates to how antigen presenting cells, such as dendritic cells and epithelial cells, process and present antigen(s) to T-cells. Our data in the interleukin-2 knock out mouse model of ulcerative colitis underscores the central role of T-cells for the inflammatory process in inflammatory bowel disease and particularly ulcerative colitis. Adoptive transfer experiments showed that T-cells from diseases animals can transmit the ulcerative like disease onto healthy controls. T-cells are among the main producers of pro-inflammatory cytokines. The absence of the ulcerative colitis like disease in gnotobiotic interleukin-2 mice supports the hypothesis of an inappropriate T-cell response towards the indigenous flora. In additional studies we were able to show, that intestinal epithelial cells are capable to present antigen. However, their major role is apparently the reversible silencing of activated CD4+ T-cell responses. Their close proximity with luminal antigens suggest a regulatory, tolerogenic role at least in the colon. A disturbance of this process probably contributes to the occurrence and perpetuation of uncontrolled inflammation in inflammatory bowel disease and particularly UC. Dendritic cells are the longest known most potent antigen presenting cells. We have demonstrated that inflammatory bowel disease patients lack circulating, immature, and thereby potentially tolerogenic dendritic cells. Cultured dendritic cells from inflammatory bowel disease patients showed a more vigorous response to microbial surrogate stimuli compared with healthy controls. Our data suggest that the normally tolerogenic role of circulating dendritic cells is impaired in inflammatory bowel disease patients. It appears that they actively contribute to the inflammatory process by a false response to the indigenous flora. The clinical relevance of an uncontrolled T-cell activation is supported by our clinical data. We demonstrated that the T-cell activation inhibitor tacrolimus is suitable for the management of refractory inflammatory bowel disease. Low dose oral tacrolimus was also effective in refractory extraintestinal complications of inflammtory bowel disease such as pyoderma gangrenosum. The concepts and available data of current and evolving biologic therapies are extensively discussed

    Nach proximal dislozierte Gallengangsdrainagen

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    Es wird eine Übersicht zur Häufigkeit von nach proximal dislozierten Gallengangsdrainagen und den Risikofaktoren dafür gegeben. Zusätzlich werden die klinischen Symptome und die verschiedenen Methoden der Stentbergung analysiert. Ausgehend von 4 Fällen des Marienkrankenhauses Nordhorn konnten weitere 15 Fälle aus dem Universitätsklinikum Münster aufgearbeitet werden. Übereinstimmend lagen die Raten der proximalen Stentdislokationen in Nordhorn und der zitierten Literatur bei fast 5%. Eine Cholangitis trat bei einem Patienten in Nordhorn und bei zwei in Münster auf, ein Verschlussikterus bei 2 respektive 5 Patienten. Dauerhafte Schäden oder Todesfälle kamen nicht vor. Die Dignität der Grunderkrankung und die Liegedauer einer Prothese im Gallengang hatten keinen Einfluss auf die Dislokationsfrequenz. Proximale Dislokationen waren seltener bei papillennahen Stenosen, längeren Stents und Stenteinlage ohne Papillotomie. Die Erfolgsraten bei der Stentbergung waren durchgehend hoch

    Apoptosis of T Cells and Monocytes

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    Charakterisierung der Assoziation von Lymphozytensubpopulationen und der Kinetik der M-Zell-Formation im Follikel-assoziierten Epithel bei Ratten mit Indomethazin-induzierter Ileitis

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    M-Zellen sind spezialisierte Epithelzellen im Follikel-assoziierten Epithel (FAE) der Peyer´schen Plaques (PP). Ziel der Arbeit war es, die Kinetik der M-Zell Formation bei akuter Darmentzündung darzustellen und die M-Zell assoziierten Lymphozyten zu charakterisieren. Verwendet wurden Wistarratten mit Indomethazin-induzierter Ileitis. Lymphozytensubpopulation wurden immunhistochemisch dargestellt. IL-4 wurde durch In Situ Hybridisierung und M-Zellen durch Fehlen von alk. Phosphatase untersucht. Die Induktion von M-Zellen stellte sich nach 12 h dar und bleibt bis zu 72 h konstant, nach 7d gab es keine Zunahme mehr. Signifikant Vermehrt waren TCRalpha/beta+, CD4+ T-Zellen und B-Zellen; keine Unterschiede fanden sich für CD8, CD11b und CD25. Bei chronischer Ileitis konnte eine Vermehrung von assoziierten TCRalpha/beta+, CD4+ T-Zellen und B-Zellen gezeigt werden. Eine erhöhte IL-4 Expression durch Zellpopulationen des PPs wurde gezeigt. Die Bildung von M-Zellen bei Entzündung ist vermehrt und geht mit der Assoziation bestimmter Lymphozyten einher. M-Zellen scheinen eine Rolle bei der Indomethazin-induzierten Ileitis zu spielen

    Charakterisierung der Assoziation von Lymphozytensubpopulationen und der Kinetik der M-Zell-Formation im Follikel-assoziierten Epithel bei Ratten mit Indomethazin-induzierter Ileitis

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    M-Zellen sind spezialisierte Epithelzellen im Follikel-assoziierten Epithel (FAE) der Peyer´schen Plaques (PP). Ziel der Arbeit war es, die Kinetik der M-Zell Formation bei akuter Darmentzündung darzustellen und die M-Zell assoziierten Lymphozyten zu charakterisieren. Verwendet wurden Wistarratten mit Indomethazin-induzierter Ileitis. Lymphozytensubpopulation wurden immunhistochemisch dargestellt. IL-4 wurde durch In Situ Hybridisierung und M-Zellen durch Fehlen von alk. Phosphatase untersucht. Die Induktion von M-Zellen stellte sich nach 12 h dar und bleibt bis zu 72 h konstant, nach 7d gab es keine Zunahme mehr. Signifikant Vermehrt waren TCRalpha/beta+, CD4+ T-Zellen und B-Zellen; keine Unterschiede fanden sich für CD8, CD11b und CD25. Bei chronischer Ileitis konnte eine Vermehrung von assoziierten TCRalpha/beta+, CD4+ T-Zellen und B-Zellen gezeigt werden. Eine erhöhte IL-4 Expression durch Zellpopulationen des PPs wurde gezeigt. Die Bildung von M-Zellen bei Entzündung ist vermehrt und geht mit der Assoziation bestimmter Lymphozyten einher. M-Zellen scheinen eine Rolle bei der Indomethazin-induzierten Ileitis zu spielen

    Erhöhte Induzierbarkeit von IFN-Gamma in peripheren CD8+ Lymphozyten durch Kokultur mit intestinalen Epithelzellen bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

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    Untersucht wurden die zellulären Wechselwirkungen zwischen intestinalen Epithelzellen und PBMCs von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen im Vergleich zu denen von gesunden Kontrollen. In die Arbeit wurden 12 Patienten mit Morbus Crohn, 15 Patienten mit Colitis ulcerosa und 10 gesunde Kontrollen eingeschlossen. Im Gegensatz zu den gesunden Kontrollen wurde nach Koinkubation mit Caco-2-Zellen durchflußzytometrisch ein signifikanter Anstieg IFN-gamma-produzierender CD8+ Zellen bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen festgestellt. Die beobachteten Wechselwirkungen zwischen PBMCs und intestinalen Epithelzellen scheinen dabei durch MHC-Oberflächenmoleküle der Klasse I vermittelt zu werden. CD8+ Lymphozyten von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen auch in inaktiven Krankheitsstadien zeigten eine erhöhte Induzierbarkeit für IFN-gamma nach Kokultur mit intestinalen Epithelzellen

    Charakterisierung des Cadherin/Catenin-Komplexes in den humanen Pankreas-Adenokarzinomzelllinien PaTu 8889T und PaTu 8889S

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    Vorliegende Arbeit charakterisiert PaTu-Zellinien mittels zellbiologischer Assays und analysiert den Cadherin/Catenin-Komplex mittels proteinchemischer Methoden. PaTu 8889T zeigt im Gegensatz zu PaTu 8889S keinerlei Ausbildung von Zell-Zellkontakten, schnelle Migration und den Verlust der Kontaktinhibition. Ursächlich hierfür ist fehlendes E-Cadherin und fehlende Bindung von b- und p120-Catenin. Die Expression von E-Cadherin in PaTu 8889T führt zur Formation von Zell-Zellkontakten, Verhinderung schneller Migration und Induktion von Kontaktinhibition. Die entstehenden stabilen Zell-Zellkontakte binden eine p120ctn-Isoform 3 und eine p120ctn-Isoform 1. Die Reduktion von endogenem p120ctn führt zu veränderter Zellmorphologie und zur Verhinderung schneller Zellmigration. Dieses Zellmodell trägt zur Analyse der Mechanismen von Tumorentstehung und Tumorwachstum bei

    Mechanismen der Radikalentstehung in AR42J-Zellen

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    Die akute experimentelle Pankreatitis zeichnet sich durch einen Anstieg oxidativer Vorgänge aus. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen unterschiedliche Orte der Radikalproduktion in der Signaltransduktion der AR42J-Zelle auf. Nachdem CCK an seinen Rezeptor gebunden hat, kommt es zur Gi-unabhängigen PKA-Aktivierung. PKA führt zu einer Aktivierung der PLC ß. Das entstehende InsP3 erhöht die cytoplasmatische Kalzium-Konzentration, was zur Entstehung von Radikalen führt. Es konnte weiterhin gezeigt werden, dass Bombesin ähnliche Effekte auf die Radikalentstehung hat wie CCK, was für eine trypsinunabhängige Radikalentstehung spricht. Nach Hemmung der mitochondrialen gleichzeitig mit der durch Kalzium entstehenden Radikale wird die CCK-induzierte Radikalentstehung vollends unterbunden. Immunhistochemisch konnte nachgewiesen werden, dass es nach CCK-Stimulation zur DNA-Oxidation kommt, welche durch Anwesenheit von NO Radikalen abgeschwächt wird
    corecore