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    Muskuläre Dysbalancen und motorische Kontrolle: der Einfluss kurzfristig wirksamer Stressoren

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    Es liegen zahlreiche Erkenntnisse zur Erhöhung der allgemeinen Muskelaktivierung im Rücken unter Stress vor. Dieser neuromuskulären Stressantwort wird bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Rückenbeschwerden eine zentrale Bedeutung zugeschrieben. Aktuell noch unklar ist, ob und wie sich muskuläre Dysbalancen unter kurzfristig wirk-samen Stressoren verändern. Muskuläre Dysbalancen als Muster asymmetrischer Muskelaktivierung von rechts- und linksseitigen Muskelpaaren im Rücken erscheinen als besonders dysfunktional. Effekte von Stress sind auch bei weiteren motorischen Prozessen wie der Haltungskontrolle beobachtbar und können, unabhängig von der Muskelaktivierung oder auch in Wechselwirkung mit dieser, die muskuloskelettale Beanspruchung erhöhen. Ziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss kurzfristig wirksamer Stressoren auf muskuläre Dysbalancen im gesamten Bereich des Rückens und auf weitere Parameter der motorischen Kontrolle systematisch zu untersuchen. Die psychischen und körperlichen Anforderungen werden variiert sowie auf individueller Ebene insbesondere Variablen der Persönlichkeit und des Gesundheitszustandes hinsichtlich Rückenbeschwerden berücksichtigt. Die erste Studie dieser Arbeit konzentrierte sich auf stressbedingte Veränderungen der muskulären Dysbalancen in der statischen Bedingung des Sitzens bei gesunden Teilnehmern für den gesamten Rücken. Dabei stand neben der grundlegenden Beantwortung der Frage, ob diese unter Stress zunehmen, der differentielle Einfluss kognitiver und emotionaler Stressoren im Mittelpunkt. Darüber hinaus wurden Veränderungen der posturalen Kontrolle berücksichtigt, um mögliche Interaktionen aus der muskulären Aktivierung und einer Veränderung der Bewegung unter Stress zu erfassen. Als individueller Faktor wurde Ängstlichkeit auf ihren Zusammenhang mit der muskulären Reaktivität und der posturalen Kontrolle untersucht. Beide Stressoren erhöhten die Dysbalancen im unteren Bereich des Rückens, mit teilweise stärkeren Ausprägungen während des emotionalen Stressors. Dieses Muster zeigte sich intraindividuell deutlich konsistent. Der kognitive Stressor bedingte zusätzlich Zunahmen im oberen Bereich des Rückens, wobei diese mit Veränderungen der posturalen Kontrolle unter Stress einhergingen und somit teilweise auch durch die Bewegung bedingt sein könnten. Die Ausprägung der Ängstlichkeit hatte keinen Einfluss auf die muskuläre Stressreaktivität, jedoch wiesen ängstlichere Personen geringere Haltungsschwankungen auf. In der zweiten Studie wurde die physikalische Belastung in Form einer kontrollierten Extension und Flexion des Oberkörpers variiert sowie mit einer kognitiv-motorischen Dual-Task-Aufgabe der Einfluss eines kognitiven Stressors untersucht. Neben den Auswirkungen auf die statischen musklären Dysbalancen wurde zusätzlich der neu entwickelte Parameter der dynamischen Dysbalancen berücksichtigt, um rechts- und linksseitige Belastungswechsel über den zeitlichen Verlauf hinweg abzubilden. Als Hauptergebnis zeigte sich, dass die Dual-Task-Aufgabe sowohl die absoluten statischen als auch die dynamischen Dysbalancen erhöhte, unabhängig vom Geschlecht. Auch hier waren die Veränderungen der asymmetrischen Muskelaktivierung unter Stress unabhängig von dem in dieser Studie zusätzlich berücksichtigten Parameter der motorischen Kontrolle, der Bewegungsgeschwindigkeit. Eine vertiefende Analyse der Stressantworten konnte zwei sich unterscheidende Muster der asymmetrischen Muskelaktivierung identifizieren. Während bei ca. zwei Drittel der Teilnehmer keine Veränderung auf der Ebene statischer Dysbalancen und eine Zunahme dynamischer Dysbalancen beobachtet werden konnte, zeigte sich bei den übrigen Teilnehmern ein gegenteiliges Muster mit vermehrten statischen Dysbalancen und keinen Veränderungen bzw. Abnahmen im Hinblick auf die dynamischen Dysbalancen. Die dritte Studie verglich die statischen und dynamischen muskulären Dysbalancen von Rückenschmerzpatienten und gesunden Teilnehmern während einer Baseline-Messung und eines kognitiven Stressors im Sitzen. Zusätzlich wurden die individuellen Variablen der Ängstlichkeit, Depressivität und allgemeinen Selbstwirksamkeitserwartung hinsichtlich ihres Einflusses auf die Stressreaktivität untersucht. Rückenschmerzpatienten zeigten unabhängig von der Bedingung höhere statische muskuläre Dysbalancen im unteren Rücken. Auf der Ebene dynamischer Dysbalancen waren in der Baseline-Bedingung keine Unterschiede feststellbar, jedoch führte bei den Rückenschmerzpatienten die Stressbedingung zu mehr dynamischen Dysbalancen im oberen Rücken. Während die muskuläre Stressantwort bei Gesunden nicht mit den Ausprägungen der individuellen Variablen zusammenhing, beeinflusste insbesondere die allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung, aber auch die Depressivität die Stressreaktivität der muskulären Dysbalancen. Zusammenfassend waren über alle drei Studien Zunahmen der asymmetrischen Muskelaktivierung und auch Veränderungen der Haltungskontrolle und Bewegungsgeschwindigkeit unter Stress in Verbindung mit unterschiedlichen Mustern der motorischen Kontrolle feststellbar. Die beobachteten Veränderungen erhöhen vermutlich die muskuläre und auch biomechanische Beanspruchung mit möglichen negativen kurz- und langfristigen Auswirkungen auf das muskuloskelettale System. Der Einfluss der allgemeinen Selbstwirksamkeitserwartung und Depressivität auf die Ausprägungen der muskulären Dysbalancen bei Rückenschmerzpatienten unterstreicht den Stellenwert psychologischer Faktoren

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis

    Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts

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    We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more sophisticated methods

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    koamabayili/VECTRON-author-checklist: VECTRON author checklist

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    We have done our best to complete the author checklist relating to the use of animals in the hut study. Note that the objective for the hut study was to evaluate the IRS treatment applications for residual efficacy against Anopheles mosquitoes, including the local An. coluzzii mosquito population. Cows were only used to attract mosquitoes into the huts and no tests were carried out directly on the cows. The author checklist is intended for use with studies where experiments are carried out on animals, which is why we have had such difficulty in completing this for the hut study, as many of the questions do not relate to how the cows were used
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