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The Future Is Unwritten. Einleitung
Wird in Zukunft das Publikum die kunstkritischen Urteile fällen? Welche Rolle könnte Systemkritik für die Kunstkritik spielen? Führen Dezentralisierung und Vervielfältigung publizistischer Formate zu einer radikalen Demokratisierung des kunstkritischen Diskurses? Welche Formen einer konkreten, situierten und kontextsensiblen Kunstkritik sind vorstellbar? Was hat eine zukunftsorientierte Kunstkritik inwiefern mit kritisch-emanzipatorischer Politik zu schaffen?
The Future Is Unwritten versammelt aktuelle Ansätze einer engagierten Kunstkritik. Hierbei lenkt die Publikation den Blick auf unterschätzte oder übersehene Potentiale und erkennt in neuen Verfahren und Formationen eine vielversprechende Zukunft für die kunstkritische Praxis. Entgegen fatalistischer, verabsolutierender und hämischer Endzeitszenarien zeigt das Buch so mögliche Richtungen einer noch ungeschriebenen Zukunft
Magic, Sex and Politics. Keynote zu Kim de l’Horizons Blutstück
https://www.schauspielhaus.ch/en/kalender/29032/magic-sex-politics-2-ines-kleesatte
Situierte Kunstkritik. Über die redaktionelle Arbeit im October-Sonderheft AIDS. Cultural Analysis / Cultural Activism
In Sarbiewski's Circle − Albert Ines' Lyric Poetry
Albert Ines is discussed here as the author of the lyrical poem Lyricorum centuriae (Gdańsk 1655). In the collection there are many religious poems, especially ones taking up Virgin Mary as their subject matter, and hence Ines is described as vates Marianus. Ines' religious poems are bound by a double convention: that of the use of biblical and ancient metaphors; they are also even ”garrulous” because of motives of praise accumulated in a litany-style manner. His reflective poems are more interesting; they are a kind of intellectual-lyric poetry abouding in clever sayings, pointed antitheses, etc. Ines imitates Sarbiewski but being consistent with the rule ”imitari non expilare” he limits himself to only two ”parodies”; and even they are not very typical. The fact that Ines imitates Sarbiewski is also seen in taking up the same subjects in his poems. This similarity is sometimes rather faint so its significance for our interpretation will be limited
Gestalterischer Prozess mit Künstlicher Intelligenz
In unserer post-digitalen Gegenwart, geprägt von einer überwältigenden Menge an visuellen Reizen, thematisiere ich die rasante Entwicklung der KI-Technologie und deren Einfluss auf den gestalterischen Prozess im Hinblick auf den Kunstunterricht. Dabei beleuchte ich die Notwendigkeit einer Entschleunigung im Umgang mit dem (digitalen) Bild und dessen differenzierte Wahrnehmung.
Ausgehend von verschiedenen Übungen zur Annäherung an Bilder experimentiere ich mit bildgenerierender künstlicher Intelligenz und beleuchte die Herausforderungen und Chancen, die damit einhergehen. Das Ziel ist, eine Balance zwischen traditioneller Bildpraxis und neuen Technologien zu finden und beide Techniken im Gestaltungsprozess gezielt und zur Förderung der Kreativität einzusetzen.https://hdl.handle.net/20.500.11806/next/IADE_202402
Hexen, Sagen, Leerstellen. Ein Versuch, Leerstellen zwischen Prozessen und Sagen spürbar zu machen
In dieser Bachelor-Arbeit gehe ich der Frage nach, wie Leerstellen zwischen Hexenprozessen und Sagen künstlerisch erfahrbar gemacht werden können. Anhand von drei Frauen aus dem Kanton Freiburg wird mit Fotografie, Audio und digitalem Raum gearbeitet, um Erinnerung nicht zu rekonstruieren, sondern als offene, fragende Praxis sichtbar zu machen.https://hdl.handle.net/20.500.11806/data/NextGen25-2r2deoj
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