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    Stellenwert der Antikoagulation bei infektiöser Endokarditis

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    Die infektiöse Endokarditis (IE) zeigt eine hohe Mortalität und verursacht häufig Embolisationen sowie zerebrale Ischämien. Der Nutzen einer prophylaktischen De-novo-Antikoagulation in therapeutischen Dosen hinsichtlich Prognose-verbesserungen ist noch unklar und internationale Leitlinien geben aufgrund begrenzter Datenlage keine klare Empfehlung für oder gegen eine Antikoagulation bei IE-Patienten. Ziel dieser Arbeit ist es, die Sicherheit und Wirksamkeit einer prophylaktischen De-novo-Antikoagulation bei diesen Patienten zu evaluieren. Im Rahmen dieser Studie ist eine monozentrische retrospektive Analyse aller Patienten, die zwischen Dezember 2012 und August 2019 auf den Intensivstationen des UKEs behandelt wurden, hinsichtlich einer IE durchgeführt wurden. Insgesamt wurden 569 Patienten mit IE analysiert. Das Durchschnittsalter (±SD) betrug 62,9 ± 15,2 Jahre, und die Mehrheit (74 %) war männlich. Der mediane SAPS-Score bei Aufnahme betrug 36,6 ± 12,9, während die durchschnittliche Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation 10,8 ± 14,8 Tage betrug. Mit 40 % bzw. 61 % der Fälle waren die Mitral- und Aortenklappen am häufigsten betroffen. Insgesamt wurden 415 der 569 Patienten (73 %) im Studienverlauf herzoperiert. Auf der Intensivstation erhielten 25 % der Patienten eine therapeutischen Antikoagulation (volle Heparindosis oder orale Antikoagulanzien), und bei 94 % der Überlebenden wurde die Antikoagulation nach der Entlassung fortgesetzt. Bei 151 Patienten (27 %) wurde eine zerebrale Ischämie innerhalb von 90 Tagen diagnostiziert. Bei 25 Patienten (4 %) kam es bis zum 90. Tag zu einer intrazerebralen Blutung, die nicht mit einer Antikoagulationstherapie in Zusammenhang stand. Die Kaplan-Meier-Kurve dokumentierte die Überlegenheit der Antikoagulationstherapie in Bezug auf die Sterblichkeit sowohl am 28. als auch am 90. Tag (p < 0,001). Auch nach Adjustierung für signifikante Kovariaten (durchgeführte Operation, LOS ICU und SAPS-Score) verringert die Antikoagulation signifikant die Mortalität sowie das Risiko eines ischämischen Schlaganfalls unter Anwendung der binären Regressionsanalysen (p < 0,001). Die verfügbaren Daten sprechen für eine prophylaktische De-novo-Antikoagulation in therapeutischen Dosen bei infektiöser Endokarditis. Inwieweit dies auch prospektiv gilt, soll in einer randomisierten, placebo-kontrollierten, leitlinienrelevanten, multizentrischen, klinischen Studie untersucht werden.Background: Mortality is high, and cerebral ischemia is a common embolic complication of infective endocarditis (IE). To what extent prophylactic de novo anticoagulation with heparin in therapeutic doses improves the prognosis remains unclear. Due to the limited data available, the international guidelines do not make any clear recommendations for or against anticoagulation in patients with IE. The aim of the Safe-IE study series is to evaluate the safety and efficacy of prophylactic de novo anticoagulation in these patients. Material and Method: Within the Safe-IE-1 study, a monocentric retrospective analysis of all patients who were treated in the intensive care units of the Clinic for Intensive Care Medicine of the University Medical Center Hamburg-Eppendorf between December 2012 and August 2019 due to an IE was performed. Statistical data evaluation was performed using SPSS Version 25.0. Results: A total of 569 patients with IE were analyzed. The mean age (±SD) was 62,9 ± 15,2 years, and the majority of patients (74 %) were male. The median SAPS score at admission was 36,6 ± 12,9, while the mean length of stay in intensive care was 10,8 ± 14,8 days. The mitral and aortic valves were most frequently affected, with 40 % and 61 % of the cases, respectively. In total, 415 of the 569 patients (73 %) underwent cardiac surgery during the course of the study. In the intensive care unit, 25 % of patients received a form of therapeutic anticoagulation (full heparin dose or oral anticoagulants), and anticoagulation was continued after discharge in 94 % of patients who survived. Cerebral ischemia within 90 days was diagnosed in 151 patients (27 %). Intracerebral hemorrhage up to day 90 occurred in 25 patients (4 %), and importantly this was not associated with anticoagulation therapy. The Kaplan-Meier curve documented superiority of anticoagulation therapy in terms of mortality at both 28 and 90 days (p<0.001). Even after adjustment for significant covariates (surgery performed, LOS ICU and SAPS score), anticoagulation remained significant in terms of the combined endpoint of cerebral ischemia and/or mortality associated with significantly lower mortality and cerebral ischemia in binary regression analyses (p<0.001). Conclusion: The available data support prophylactic de novo anticoagulation in infective endocarditis. To what extent this is also valid in a prospective setting will now be investigated in the randomized, placebo-controlled, guideline-relevant multicenter clinical trial Safe-IE-2

    Bedeutung des löslichen Urokinase-Plasminogen-Aktivator Rezeptor (suPAR) als Prädiktor für die kardiovaskuläre Mortalität und Morbidität

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    Die koronare Herzkrankheit und die durch sie verursachten Todesfälle stellen eine bedeutende Krankheitslast in unserer Gesellschaft dar. Zur zielgerichteten Prävention ist es daher sinnvoll einen stabilen und von einer circadianen Rhythmik unabhängigen Biomarker zu identifizieren, welcher eine interindividuelle Risikostratifizierung erlaubt. Idealerweise sollte dieser Biomarker dabei möglichst unabhängig von bereits etablierten Biomarkern sein beziehungsweise die Aussagekraft zusammen mit den klassischen Risikofaktoren verbessern. Ziel dieser Untersuchung war es den löslichen Urokinase-plasminogen aktivator Rezeptor (suPAR), daraufhin zu untersuchen, ob er sich als unabhängiger Biomarker eignet eine Risikostratifizierung über die klassischen Risikofaktoren hinaus zu ermöglichen. Hierzu wurden in einer Kohorte von n=1703 Patienten, welche eine koronarangiographisch nachgewiesene KHK aufwiesen, die Serumspiegel des suPAR vor Beginn einer etwaigen Therapie bestimmt. Dazu wurden bei Aufnahme in die Klinik und vor Beginn einer Therapie venöse Blutproben asserviert. Die Kohorte teilte sich dabei in 626 Patienten mit einem ACS und 1077 Patienten mit einer SAP auf. Die Auswertungen der Untersuchung zeigten eine verlässliche Korrelation der initialen suPAR-Serumspiegel mit dem Risiko für erneute Myokardinfarkte oder Tod durch ein folgendes kardiovaskuläres Ereignis. Dabei zeigte sich diese Assoziation auch nach Adjustierung für die etablierten Biomarker hsTnI, CRP und NT-proBNP, sowie die klassischen Risikofaktoren Alter und Geschlecht, sowie aktiver Nikotinkonsum, Diabetes mellitus, BMI, Hypertonie und Dyslipoproteinämie. Der lösliche Urokinase-Plasminogen-Aktivator Rezeptor könnte somit als neuer prognostischer Biomarker für die Vorhersage unerwünschter erneuter kardialer Ereignisse dienen und daher hilfreich zur Planung einer gezielteren Sekundärprävention bei Patienten mit einer bekannten KHK sein

    Einfluss des Eisenstatus auf ein Delir bei Patienten auf der Intensivstation

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    Ein Delir als häufigste neurologische Komplikation auf der Intensivstation ist mit einer erhöhten Sterblichkeit, einer längeren Behandlungsdauer und längerfristig kognitiven Einschränkungen assoziiert. Je nach Studie erleiden bis über 80% der Patienten auf Intensivstationen ein Delir. Pathophysiologische Modelle zum Delir zeigen als Ausgangspunkt eine Dysbalance verschiedener Neurotransmitter, wie vom cholinergen und dopaminergen System. Für den Dopaminstoffwechsel ist Eisen essenziell, was einen Zusammenhang zwischen Eisenmangel und der Entwicklung eines Delirs möglich erscheinen lässt. Ziel dieser Arbeit war die Untersuchung eines Zusammenhangs zwischen einem Eisenmangel und der Häufigkeit, Dauer oder Schwere des Auftretens eines Delirs. Von 105 untersuchten Patienten erlitten 62 (59%) Personen ein Delir – davon zeigten 37 der Patienten einen Eisenmangel. Das Delir zeigte sich früh mit Aufnahme auf die Intensivstation (83,9% der Delirien in der ersten Woche) und wies eine durchschnittliche Dauer von (± SD) 8,5 ± 10,5 Tagen auf. Die Delir-Dauer und die Delir-Scores nach der ICDSC waren in der Gruppe mit Eisenmangel numerisch höher als in der Gruppe ohne Eisenmangel. Es konnte gezeigt werden, dass sich das Delir signifikant auf die Mortalität, die Beatmungsdauer und die Aufenthaltsdauer der Patienten auf der Intensivstation auswirkt. Zudem wurden der SAPS-II-Score [OR 1,071; 95% CI 1,018-1,127; p-Wert =0,009] bei Aufnahme auf die Intensivstation, und eine mechanische Beatmung [OR 4,261; 95% CI 1,303-13,9933; p-Wert= 0,016] als unabhängige Prädiktoren für die Entstehung eines Delirs identifiziert. Weiterhin zeigten sich eine Depression, metabolische Azidose, Einnahme delirogener Medikamente, eine mögliche mechanische Beatmung und der Hämoglobin-Wert signifikant prädiktiv für das Vorliegen eines Delirs. Anders als angenommen war ein Eisenmangel, definiert als Transferrinsättigung unter 16% nicht ausschlaggebend für die Entstehung eines Delirs. Allerdings zeigten die Delir-Patienten mit Eisenmangel durchschnittlich längere Aufenthalts- und Beatmungsdauern und eine höhere Mortalität als die Gruppe ohne Eisenmangel und wiesen in den für das Delir signifikanten Bereichen des SAPS-II-Scores und der Medikamenteneinnahme geringere Werte auf. So kann vermutet werden, dass der Eisenmangel einen zumindest moderaten Einfluss in der multifaktoriellen Delir-Ätiologie hat.Delirium, the most common neurological complication in the ICU, is associated with increased mortality, longer duration of treatment, and long-term cognitive impairment. Up to 80% of patients in intensive care units suffer from delirium. Pathophysiological explanations of delirium indicate an imbalance of various neurotransmitters, such as Acetylcholine and Dopamine. Iron is essential for dopamine metabolism, which may indicate a connection between iron deficiency and the development of delirium as well. The aim of this study was to investigate a connection between iron deficiency and the frequency, duration, or severity of delirium. Of 105 patients examined, 62 (59%) suffered from delirium – 37 of these patients showed iron deficiency. Delirium occurred early with admission to the ICU (83.9% of deliriums within the first week) and had a mean duration of (± SD) 8.5 ± 10.5 days. Delirium duration and ICDSC delirium scores were numerically higher in the iron-deficient group than in the non-iron-deficient group. It was shown that delirium has a significant effect on mortality, the duration of mechanical ventilation and the length of stay in the ICU. In addition, the SAPS II score [OR 1.071; 95% CI 1.018-1.127; p-value = 0.009] on ICU admission and mechanical ventilation [OR 4.261; 95% CI 1.303-13.9933; p-value= 0.016] were shown to be independent predictors for the development of delirium. Furthermore, depression, metabolic acidosis, use of delirogenic medication, mechanical ventilation and hemoglobin concentration were found to be significant predictors of delirium. Contrary to what was assumed, iron deficiency, defined as a transferrin saturation below 16%, was not decisive for the development of delirium. However, the delirious patients with iron deficiency showed on average longer stays and ventilation times and a higher mortality than the group without iron deficiency and had lower SAPS-II scores and medication intake, which indicated to be significant for delirium. Thus, it can be assumed that iron deficiency has at least a moderate influence on the multifactorial etiology of delirium

    Assoziation zirkulierender Metabolite mit dem Diabetesrisiko in der europäischen Population: Eine Substudie innerhalb des EU-Konsortiums BiomarCaRE [Biomarkers for Cardiovascular Risk Assessment in Europe]

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    Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, welche in zwei Haupttypen, dem Diabetes mellitus Typ 1 und 2, eingeteilt wird (Suttorp et al. 2020). Beide Formen äußern sich phänotypisch in einer chronischen Hyperglykämie, was im Verlauf zu erheblichen Primär- und Sekundärkomplikationen führt (Baenkler et al. 2021; Arastéh et al. 2018). Unter den global 463 Millionen erwachsenen Diabetiker:innen, fallen 90-95 % auf den Typ-2-Diabetes zurück, dessen Inzidenz und Prävalenz global rasant zunimmt (IDF 2019; Ma et al. 2018). Diabetes mellitus zählt zu den häufigsten Todesursachen weltweit (WHO 2021) und stellt eine eklatante volkswirtschaftliche Belastung dar (IDF 2019). Um Prädiktion, Prävention und Therapie zu verbessern (Ma et al. 2018; Chen und Gerszten 2020), sollte in der vorliegenden prospektiven epidemiologischen Studie die Assoziation zirkulierender Metabolite mit dem Diabetesrisiko in der europäischen Population analysiert werden. Als Substudie innerhalb des EU-Konsortiums BiomarCaRE (Biomarkers for Cardiovascular Risk Assesment in Europe) wurden Serumproben von 9847 Proband:innen mittels zielgerichteter Metabolomik auf 184 Metabolite analysiert und quantifiziert. Im Laufe des 20-jährigen Follow-ups erkrankten 1733 Individuen an DMT2. Nach Bonferroni- Korrektur für mehrfache Testung waren 59 Metabolite signifikant mit einem inzidenten DMT2 assoziiert. Unter diesen befanden sich Metabolite aus allen 5 analytischen Gruppen (Aminosäuren/biogene Amine, Acylcarnitine, Glycerophospholipide, Sphingolipide und Zucker). Eine positive Assoziation zu DMT2 wurde primär bei Aminosäuren und Hexosen festgestellt, demgegenüber korrelieren die restlichen analytischen Gruppen vornehmlich negativ mit dem Diabetesrisiko, waren also protektiv. Time-to-event-Assoziationen mit inzidentem Diabetes wurden berechnet, indem gewichtete und angepasste Cox- Proportional-Hazard-Modelle erstellt wurden. Des Weiteren wurden C-Indizes kalkuliert, um die Prädiktionsfähigkeit der Metabolite in Bezug auf Diabetes mellitus zu analysieren. Die quantifizierten Metabolite zeigen einen vergleichbaren Diskriminierungswert wie einzelne klassische Risikofaktoren. In der Kombination von Risikofaktoren und Metabolit ergaben v.a. die Hexosen eine signifikante Verbesserung des C-Index. Dem bedeutenden Vorteil eines extendierten Früherkennungszeitraum von bis zu 20 Jahren durch Metabolom-Analysen (Arany und Neinast 2018) steht ein sehr kostenintensives Verfahren gegenüber, dessen Ergebnisse für die klinische Routine möglicherweise nicht signifikant genug sind, um den wirtschaftlichen Mehraufwand zu rechtfertigen. Inwiefern und ob Metabolom-Analysen zur Vorhersage eines DMT2 Einzug in den klinischen Alltag finden, bleibt deswegen abzuwarten

    Diagnostic Value of Soluble Urokinase-Type Plasminogen Activator Receptor (suPAR) in Addition to High-Sensitivitiy Troponin I in Early Diagnosis of Acute Myorcardial Infarction

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    Kardiovaskuläre Erkrankungen tragen entscheidend zur Morbidität und Mortalität in der europäischen Union bei und bedingen jedes Jahr doppelt so viele Todesfälle wie Krebserkrankungen. Zwar konnte die Sterblichkeit in den letzten beiden Jahren mit dem Aufkommen der interventionellen Therapie und der Implementation neuer medikamentöser Therapien, z.B. der Statintherapie, deutlich reduziert werden, doch bestehen weiterhin große Herausforderungen. Eine der besonderen Herausforderungen ist und bleibt die Diagnostik des akuten Myokardinfarkts (AMI). Diese konnte durch die Einführung der hochsensitiven (hs) Troponin-Assays entscheidend verbessert werden. Gemäß der "Fourth universal definition of myocardial infarction" der europäischen Gesellschaft für Kardiologie (European Society of Cardiology, ESC) aus dem Jahre 2018 ist eine hs-Troponin Erhöhung oberhalb der 99. Perzentile spezifisch für einen relevanten Myokardschaden. Bei dynamischem Troponinverlauf wird der Myokardschaden als akut bewertet. Die verbesserte Spezifizität der Troponin-Assays von nahezu 99% ermöglicht in vielen Fällen eine schnellere Diagnostik des akuten Myokardinfarktes. Aktuelles Forschungsziel der Biomarkerforschung im akuten Myokardinfarkt ist die Verbesserung der Frühdiagnostik und der Triage bei Aufnahme von Patienten mit akuten Brustschmerzen auf die Notaufnahme. Üblicherweise bestätigt sich der Verdacht auf einen akuten Myokardinfarkt nur in etwa 20% der Patienten mit Brustschmerzen, was einen enormen Ressourcenverbrauch auf den Notaufnahmen bedingt. Das Bemühen dieser Arbeit war es daher, durch den Einsatz weiterer blutbasierter Biomarker den Anteil der Patienten die schon unmittelbar nach Aufnahme als Ausschluss klassifiziert werden (sogenannter Rule-Out) zu vergrößern, um somit dem Patienten unnötige Untersuchungen und einen verlängerten Aufenthalt zu ersparen. Ebenso gilt es, im Sinne der von den Leitlinien geforderten raschen Therapiezuführung (z.B. Koronarangiografie), schnellstmöglich –idealerweise mittels der Blutabnahme bei Aufnahme/ Stunde 0, die „echten“ Myokardinfarkte zu identifizieren (sogenannter Rule-In). Der lösliche Urokinase-Plasminogen-Aktivator Rezeptor (engl. soluble urokinase-type plasminogen activator receptor; suPAR) ist ein relativ neuer blutbasierter Biomarker, und hat weitreichende Bedeutung in der Immunantwort und ist daneben auch prominent in die Regulation der Inflammation involviert, was wiederum relevant für die Genese der koronaren Herzkrankheit (KH)ist. Weiterhin ist bekannt, dass suPAR auf zahlreichen Zelltypen der Atherogenese exprimiert ist, etwa auf mononukleären Zellen und auf Endothelzellen, welche selbst entscheidend für die Plaqueruptur sind. Rationale der vorliegenden Arbeit ist es daher zu überprüfen, ob die zusätzliche Bestimmung von suPAR zum hs-Troponin I die Frühdiagnostik des akuten Myokardinfarktes verbessern kann.The circulating biomarker suPAR (soluble urokinase plasminogen activator receptor) is the soluble form of the cell membrane-bound protein uPAR. It is produced by cleavage of membrane-bound uPAR and can be detected in plasma and serum. The suPAR blood level is stable with no diurnal variation and no changes following fasting. It is discussed as a new marker for immune activation and inflammation—pathways, which are important in atherogenesis. Moreover, it has been shown that suPAR is expressed in a variety of cells, which play a critical role in all stages of atherogenesis—from initiation of fatty streaks to progression of atherosclerosis and plaque destabilization. Although results from experimental studies are fairly consistent, equivocal data have been reported from clinical and epidemiological studies . Several studies investigating the association between circulating levels of suPAR and prognosis in patients with heart failure and coronary heart disease (CHD) have reported fairly strong associations; however, in acute coronary syndrome (ACS) subjects, the results have been less clear. Here we evaluate and discuss the diagnostic potential of suPAR levels on top of high-sensitivity troponin I (hs-TnI) in a large cohort of patients with suspected acute myocardial infarction

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Rationale and design of the FAIR ‐ HF 2‐ DZHK 05 trial: Ferric carboxymaltose assessment of morbidity and mortality in patients with iron deficiency and chronic heart failure

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    Abstract Aims While it is widely accepted that intravenous (IV) iron improves functional capacity, symptoms, and cardiovascular outcomes in patients with heart failure (HF) with reduced ejection fraction (HFrEF) diagnosed with iron deficiency (ID), three recently published cardiovascular outcome trials (AFFIRM‐AHF, IRONMAN and HEART‐FID) of IV iron supplementation in HF failed to demonstrate a significant benefit on their respective primary endpoints. Dosing of IV iron after the initial correction of baseline ID – by design or as a result of trial circumstances – was relatively low (i.e. 1000 mg/year). The second objective of the study is to create prospective evidence for patients fulfilling the new definition of ID for patients with HF, i.e. for those with a transferrin saturation 16 mg/dl or serum ferritin >800 ng/ml are met on repeat visits. The trial will evaluate three primary hypotheses: (i) time to first event of cardiovascular death or hospitalization for HF, (ii) the rate of total (first and recurrent) HF hospitalizations (both analysed in the full study population), and (iii) the time to first event of cardiovascular death or hospitalization for HF in patients with a transferrin saturation <20% at baseline. The familywise type I error rate across the three primary endpoint hypotheses will be controlled using the Hochberg procedure (alpha 0.05). Conclusion The FAIR‐HF2 will evaluate the efficacy of FCM in patients with HFrEF in improving cardiovascular outcomes by utilizing a more aggressive approach towards iron supplementation ensuring prevention of transitional ID after initial repletion targets have been met

    Ferric carboxymaltose and exercise capacity in heart failure with preserved ejection fraction and iron deficiency: the FAIR-HFpEF trial

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    Abstract Background and Aims Evidence is lacking that correcting iron deficiency (ID) has clinically important benefits for patients with heart failure with preserved ejection fraction (HFpEF). Methods FAIR-HFpEF was a multicentre, randomized, double-blind trial designed to compare intravenous ferric carboxymaltose (FCM) with placebo (saline) in 200 patients with symptomatic HFpEF and ID (serum ferritin &lt; 100 ng/mL or ferritin 100–299 ng/mL with transferrin saturation &lt; 20%). The primary endpoint was change in 6-min walking test distance (6MWTD) from baseline to week 24. Secondary endpoints included changes in New York Heart Association class, patient global assessment, and health-related quality of life (QoL). Results The trial was stopped because of slow recruitment after 39 patients had been included (median age 80 years, 62% women). The change in 6MWTD from baseline to week 24 was greater for those assigned to FCM compared to placebo [least square mean difference 49 m, 95% confidence interval (CI) 5–93; P = .029]. Changes in secondary endpoints were not significantly different between groups. The total number of adverse events (76 vs. 114) and serious adverse events (5 vs. 19; rate ratio 0.27, 95% CI 0.07–0.96; P = .043) was lower with FCM than placebo. Conclusions In patients with HFpEF and markers of ID, intravenous FCM improved 6MWTD and was associated with fewer serious adverse events. However, the trial lacked sufficient power to identify or refute effects on symptoms or QoL. The potential benefits of intravenous iron in HFpEF with ID should be investigated further in a larger cohort

    Ferric carboxymaltose assessment of morbidity and mortality in patients with iron deficiency and chronic heart failure ( FAIR ‐ HF2 ‐ DZHK05 ) trial: Baseline characteristics and comparison to other relevant clinical trials

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    Aims Prior randomized trials have reported conflicting evidence regarding the efficacy of intravenous (IV) iron in patients with heart failure with reduced ejection fraction (HFrEF) and iron deficiency (ID). Methods and results FAIR‐HF2 is a double‐blind, randomized, controlled trial evaluating the efficacy of IV ferric carboxymaltose in patients with HFrEF and ID. We report the baseline characteristics of enrolled patients and compare them with other major trials of IV iron in HFrEF (FAIR‐HF, CONFIRM‐HF, AFFIRM‐AHF, IRONMAN, and HEART‐FID). A total of 1105 patients were randomized between March 2017 and November 2023. Most patients were men (67%) and median age was 72 (interquartile range [IQR] 63–79) years. More than one‐third had a heart failure hospitalization within the preceding 12 months (36%), and 53% were hospitalized at randomization. Common comorbidities included hypertension (79%), coronary artery disease (74%), dyslipidaemia (67%), and diabetes (46%). The median left ventricular ejection fraction was 58% (IQR 42–77) and mean estimated glomerular filtration rate was 58 (IQR 42–77) ml/min/1.73 m 2 . A total of 1064 (96%) patients were on renin–angiotensin system inhibitors (angiotensin receptor–neprilysin inhibitors [ARNI] 38%), 1016 (92%) on beta‐blockers, and 779 (71%) on mineralocorticoid receptor antagonists; and 261 (24%) of patients were on sodium–glucose cotransporter 2 (SGLT2) inhibitors, which is much higher than prior trials. A higher proportion of patients had ischaemic HFrEF (78%) compared to preceding trials. The baseline median haemoglobin (g/dl) was 12.7 (IQR 11.8–13.4), median serum ferritin (μg/dl) was 63 (IQR 36–90), and median transferrin saturation (%) was 16.5 (IQR 11.8–22.9), resembling that of other trials. The mean 6‐min walk distance at enrolment was 314 ± 118 m. Conclusion The FAIR‐HF2 trial represents a contemporary cohort of patients with baseline characteristics mostly similar to prior trial populations. Use of SGLT2 inhibitors and ARNI in FAIR‐HF2 was higher than in prior trials. Clinical Trial Registration: ClinicalTrials.gov ID NCT03036462
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