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Europäischer Wagnerismus (Charles Baudelaire, Richard Wagner et « Tannhäuser » à Paris – Friedrich Nietzsche, Der Fall Wagner)
"Der vorliegende Band widmet sich der europäischen Musik. Er fragt nach dem gesamteuropäischen Charakter der Musik dieses Kontinents und nimmt dabei auch ihre Wirkung über Europa hinaus in den Blick.
Der Arbeitskreis Europa – Politisches Projekt und kulturelle Tradition versucht, das Phänomen Europa in seiner gesamten Breite aufzufächern. Weit mehr als eine Interessengemeinschaft versteht er dabei Europa als einen identitätsstiftenden, in sich differenzierten, von Spannungen nicht freien Raum von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, ebenso wie von Kunst, Wissenschaft und Philosophie. Die in der Tradition gewachsenen kulturellen und politischen Werte stehen dabei im Vordergrund. Ohne diese Wertegemeinschaft wäre der politische Zusammenschluss Europas nicht zustande gekommen, und ohne eine kontinuierliche Bekräftigung der gemeinsamen Werte, zeigt sich neuerdings mehr und mehr, wird die Zukunft Europas gefährdet."
(Quelle: Wilhelm Fink
Jenseitige Kunst oder Gott als Bildhauer. Die Reliefs in Dantes Purgatorio (Purg. X-XII)
Selbstreferenz und Gestaltungspotential poetischer Rede
Anmerkungen zur strukturalistischen Definition von Dichtung (exemplifiziert an Joseph von Eichendorffs Im Abendrot und Johann Wolfgang von Goethes Wandrers Nachtlied I und II
Kunstreligion. Ein europäisches Phänomen
"Die Europa-Idee, die in den Nachkriegsjahren wirksam war, ist heute verdunstet. Diese Idee war stark geprägt vom Christentum, dem der alte Kontinent seine geistige Einheit verdankt. Die Institutionen des Christentums sind dabei konkurrierenden Interessen ihrer Mitglieder ausgesetzt, verlieren deren Zustimmung in unterschiedlicher Weise und haben das konfliktträchtige Potential ihrer konfessionellen Vielfalt noch nicht ganz überwunden. Daneben haben sogenannte fundamentalistische Richtungen innerhalb traditioneller Weltreligionen – in Europa außer dem Christentum auch das Judentum und der Islam – regen Zulauf.
Der Band hinterfragt die traditionelle Rolle religiöser Werte für die Union, ihre Transformation in der Geschichte und behandelt ihre Gegenwart und Zukunft. Letzteres tut er zum einen mit Hinblick auf die Frage nach der Zugehörigkeit des Islam zu Europa – in seiner gegenwärtigen Präsenz als auch in seinem historisch-kulturellen und philosophischen Einfluss –, zum anderen im Vergleich zwischen der (in sich noch unterschiedlichen) europäischen Konzeption des Verhältnisses von Religion und Staat und anderer westlicher Staaten, namentlich den USA."
(Quelle: Wilhelm Fink
Prädikation und Bedeutung im fiktionalen Text. Der Zauberberg als Paradigma
"Angesichts der Ausweitung und Aufweichung des Textbegriffs in der kultur- und geisteswissenschaftlichen Forschung scheint es angebracht, nach den besonderen Verfahren wie Leistungen sprachlicher Bedeutungsbildung zu fragen, um so den spezifischen Kern sprachlicher Generierung von Bedeutung zu erfassen. Denn erst in Bezug auf ihn sind intermediale Vergleiche und Unterscheidungen sinnvoll. Zentral ist dabei vor allem das Verhältnis von Prädikation und Bedeutung. Die Prädikation wird dabei als das logische Grundmuster aller sprachlichen Sätze begriffen, das sich in seiner abstraktesten Form als die Zuschreibung einer Eigenschaft an einen Träger dieser Eigenschaft bestimmen lässt. Die Beiträge, die dieser Band versammelt, beleuchten die mit dem Verhältnis von Prädikation und Bedeutung zusammenhängenden Fragen aus der Warte unterschiedlicher theoretischer Sichtweisen wie disziplinärer Orientierungen. Im Einzelnen handelt es sich um Texte aus linguistischer, sprachphilosophischer, literaturwissenschaftlicher, kunstwissenschaftlicher, soziologischer und musikwissenschaftlicher Sicht. Zur Sprache kommen dabei auch Beiträge, die die Frage nach den Verfahren der Bedeutungsgenese in nicht-sprachlichen Medien untersuchen."
(Quelle: De Gruyter
Literarhistorische Begegnungen: Festschrift zum sechzigsten Geburtstag von Bernhard König
Prädikation und Bedeutung
Angesichts der Ausweitung und Aufweichung des Textbegriffs in der kultur- und geisteswissenschaftlichen Forschung scheint es angebracht, nach den besonderen Verfahren wie Leistungen sprachlicher Bedeutungsbildung zu fragen, um so den spezifischen Kern sprachlicher Generierung von Bedeutung zu erfassen. Denn erst in Bezug auf ihn sind intermediale Vergleiche und Unterscheidungen sinnvoll. Zentral ist dabei vor allem das Verhältnis von Prädikation und Bedeutung. Die Prädikation wird dabei als das logische Grundmuster aller sprachlichen Sätze begriffen, das sich in seiner abstraktesten Form als die Zuschreibung einer Eigenschaft an einen Träger dieser Eigenschaft bestimmen lässt. Die Beiträge, die dieser Band versammelt, beleuchten die mit dem Verhältnis von Prädikation und Bedeutung zusammenhängenden Fragen aus der Warte unterschiedlicher theoretischer Sichtweisen wie disziplinärer Orientierungen. Im Einzelnen handelt es sich um Texte aus linguistischer, sprachphilosophischer, literaturwissenschaftlicher, kunstwissenschaftlicher, soziologischer und musikwissenschaftlicher Sicht. Zur Sprache kommen dabei auch Beiträge, die die Frage nach den Verfahren der Bedeutungsgenese in nicht-sprachlichen Medien untersuchen.
(Quelle: De Gruyter
Europas Sprachenvielfalt und die Einheit seiner Literatur: Politisches Projekt und kulturelle Tradition – Band 1
"Dieser erste Band des Arbeitskreises Europa der Fritz Thyssen Stiftung hat ein doppeltes Anliegen. Zum einen will er die Einheit der europäischen Literatur im Rückbezug auf ein antikes, sich seit dem Alten Griechenland formierendes Erbe und dessen Tradierung aufsuchen. Zum anderen will er ebenso die Einheitlichkeit der europäischen Literatur in ihren innovativen Leistungen aufzeigen, die sich in kritischer Distanz zu dieser Tradition herausbilden.
Am Beispiel der europäischen Dichtungstheorie sowie des frühneuzeitlichen Dramas und der provenzalischen Liebeslyrik wird gezeigt, wie über weite Teile Europas innovative literarische Muster entstehen, die jenseits aller Unterschiede der Sprachen ein hohes Maß an literarischer und gedanklicher Gemeinsamkeit in der europäischen Literatur stiften."
(Quelle: Rombach Verlag
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
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