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Economic Assessment of Alley-Cropping Agroforestry Systems within a Farm Portfolio in Germany
Ökonomische Bewertung der Potenziale und Grenzen von Agroforst Alley-Cropping-Systemen in Deutschland
Vorangegangene Studien zeigen, dass die Agroforstwirtschaft eine nachhaltigere Alternative zur konventionellen Landwirtschaft sein kann. Neben den Einflüssen auf beispielsweise die Biodiversität, Bodenfruchtbarkeit und Kohlenstoffbindung ist auch die Minderung von Winderosion ein wichtiger Effekt, der auch für die ertragsmaximierende Landwirtschaft relevant ist (Veldkamp et al., 2023). Dennoch werden in der deutschen Landwirtschaft kaum Agroforstsysteme angebaut. Einige Gründe hierfür sind betriebliche Unsicherheiten, Liquiditätseinbußen, hohe Investitionskosten und ein deutlich längerer Produktionszeitraum (García de Jalón et al., 2018; Tsonkova et al., 2018). Doch gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels und starker Marktschwankungen sollten Alternativen zu monokulturartigen Fruchtfolgen in Betracht gezogen werden (Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) [Ed.], 2022).
Ziel der Studie ist es daher, den ökonomischen Nutzen von Agroforstsystemen anhand einer ökonomischen Bewertung von Alley-Cropping-Agroforstsystemen zu analysieren (https://www.uni-goettingen.de/de/665695.html). Bisherige Studien hierzu beziehen sich insbesondere auf tropische Regionen, Monokulturen von Kurzumtriebsplantagen oder sind auf die Perspektive eines landwirtschaftlichen Feldes beschränkt (Gosling et al., 2020; Langenberg et al., 2018; Rössert et al., 2022). Durch den Wechsel der Perspektive zu einem Gesamtbetrieb wird nicht nur die Frage diskutiert, ob Agroforstwirtschaft wirtschaftlich sinnvoll ist, sondern auch in welchem Umfang. Wechselwirkungen zwischen Gehölzstreifen und Feldfrüchten können hinsichtlich Ertrag und Risiko (Diversifikationseffekt) in die Bewertung einbezogen werden. Darüber hinaus werden auch Unsicherheiten wie Preis- und Ertragsschwankungen einbezogen, um die betriebliche Realität abzubilden. Für vier repräsentative Modellbetriebe mit individuellen Standortbedingungen werden mit Hilfe eines stochastischen Simulations- und Optimierungsansatzes Monte-Carlo-Simulationen und weitere Analysen durchgeführt, die auf der Portfoliotheorie basieren.
Die Datengrundlage bilden umfangreiche empirische Daten aus dem SIGNAL-Projekt (www.signal.uni-goettingen.de). Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass Agroforstwirtschaft aus Sicht eines risikoaversen Landwirts insbesondere auf Marginalstandorten eine sinnvolle Integration in das Betriebsportfolio darstellen kann. Der Umfang von Agroforstwirtschaft im Betrieb hängt jedoch stark von den betrieblichen Bedingungen und Zwängen ab. Die Chancen und Erfordernisse für eine Erhöhung des Agroforstanteils werden anhand von Szenarien, wie z.B. der Höhe der Subventionen, analysiert.
Über die rein ökonomische Perspektive hinaus gehend, werden Ökosystemdienstleistungen, die durch das Agroforstsystem erbracht werden, einbezogen. Auf diese Weise wird die gesellschaftliche Perspektive, die nach einer Erhöhung des Anteils nachhaltiger Landnutzungsalternativen strebt, abgebildet. Es wird untersucht, inwieweit Agroforstwirtschaft im Rahmen der Modellbetriebe z.B. zur Erfüllung von Umweltauflagen oder zur Kohlenstoffspeicherung beiträgt und wie sich der risikosensitive Nutzen eines Agroforstsystems von der Sicht des Landwirts zur gesellschaftlichen Perspektive verändert. Diese Ergebnisse stellen einen wertvollen Beitrag dar, um mehr Anreize für die Etablierung von Agroforstsystemen zu schaffen
Ökonomische Bewertung von Alley-Cropping Agroforstsystemen innerhalb eines modellierten Betriebsportfolios in Deutschland
Ökonomische Bewertung der Potenziale und Grenzen von Agroforst Alley-Cropping-Systemen in Deutschland
Vorangegangene Studien zeigen, dass die Agroforstwirtschaft eine nachhaltigere Alternative zur konventionellen Landwirtschaft sein kann. Neben den Einflüssen auf beispielsweise die Biodiversität, Bodenfruchtbarkeit und Kohlenstoffbindung ist auch die Minderung von Winderosion ein wichtiger Effekt, der auch für die ertragsmaximierende Landwirtschaft relevant ist (Veldkamp et al., 2023). Dennoch werden in der deutschen Landwirtschaft kaum Agroforstsysteme angebaut. Einige Gründe hierfür sind betriebliche Unsicherheiten, Liquiditätseinbußen, hohe Investitionskosten und ein deutlich längerer Produktionszeitraum (García de Jalón et al., 2018; Tsonkova et al., 2018). Doch gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels und starker Marktschwankungen sollten Alternativen zu monokulturartigen Fruchtfolgen in Betracht gezogen werden (Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) [Ed.], 2022).
Ziel der Studie ist es daher, den ökonomischen Nutzen von Agroforstsystemen anhand einer ökonomischen Bewertung von Alley-Cropping-Agroforstsystemen zu analysieren (https://www.uni-goettingen.de/de/665695.html). Bisherige Studien hierzu beziehen sich insbesondere auf tropische Regionen, Monokulturen von Kurzumtriebsplantagen oder sind auf die Perspektive eines landwirtschaftlichen Feldes beschränkt (Gosling et al., 2020; Langenberg et al., 2018; Rössert et al., 2022). Durch den Wechsel der Perspektive zu einem Gesamtbetrieb wird nicht nur die Frage diskutiert, ob Agroforstwirtschaft wirtschaftlich sinnvoll ist, sondern auch in welchem Umfang. Wechselwirkungen zwischen Gehölzstreifen und Feldfrüchten können hinsichtlich Ertrag und Risiko (Diversifikationseffekt) in die Bewertung einbezogen werden. Darüber hinaus werden auch Unsicherheiten wie Preis- und Ertragsschwankungen einbezogen, um die betriebliche Realität abzubilden. Für vier repräsentative Modellbetriebe mit individuellen Standortbedingungen werden mit Hilfe eines stochastischen Simulations- und Optimierungsansatzes Monte-Carlo-Simulationen und weitere Analysen durchgeführt, die auf der Portfoliotheorie basieren.
Die Datengrundlage bilden umfangreiche empirische Daten aus dem SIGNAL-Projekt (www.signal.uni-goettingen.de). Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass Agroforstwirtschaft aus Sicht eines risikoaversen Landwirts insbesondere auf Marginalstandorten eine sinnvolle Integration in das Betriebsportfolio darstellen kann. Der Umfang von Agroforstwirtschaft im Betrieb hängt jedoch stark von den betrieblichen Bedingungen und Zwängen ab. Die Chancen und Erfordernisse für eine Erhöhung des Agroforstanteils werden anhand von Szenarien, wie z.B. der Höhe der Subventionen, analysiert.
Über die rein ökonomische Perspektive hinaus gehend, werden Ökosystemdienstleistungen, die durch das Agroforstsystem erbracht werden, einbezogen. Auf diese Weise wird die gesellschaftliche Perspektive, die nach einer Erhöhung des Anteils nachhaltiger Landnutzungsalternativen strebt, abgebildet. Es wird untersucht, inwieweit Agroforstwirtschaft im Rahmen der Modellbetriebe z.B. zur Erfüllung von Umweltauflagen oder zur Kohlenstoffspeicherung beiträgt und wie sich der risikosensitive Nutzen eines Agroforstsystems von der Sicht des Landwirts zur gesellschaftlichen Perspektive verändert. Diese Ergebnisse stellen einen wertvollen Beitrag dar, um mehr Anreize für die Etablierung von Agroforstsystemen zu schaffen
Ökonomische Bewertung von Alley-Cropping Agroforstsystemen innerhalb eines modellierten Betriebsportfolios in Deutschland
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
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