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Johann Heusinger - Texte und Werke
Publikation der bisher bekannten Texte und Werke (etwa 200) Johann Heusingers. Die Texte sind nach Gattungen und Entstehungszeit geordnet (Lebensbeschreibungen, Erinnerungen an Braunschweig, Königslutter und den Elm, Langeleben, Salzdahlum und Rügen, Briefwechsel mit Friedrich Wilhelm IV. von Preußen und anderen Mitgliedern der königlichen Familie, Testament), die Werke ikonographisch (Selbstbildnisse, Bildnisse der Familie, Höfische Bildnisse, Bildnisse für den Berlinischen Künstler-Verein, Sonstige bürgerliche Bildnisse, Galeriekopien, Tiere, Porzellan, Nachstiche). Der Erschließung dienen illustrierte Verzeichnisse der Werke nach Standorten, der Werke in chronologischer Ordnung und der in den Berliner Akademie-Ausstellungen gezeigten Werke. Ausführliche Literaturverzeichnisse in alphabetischer und chronologischer Ordnung. Die Publikation ist also keine Monographie, sondern eine Dokumentation. Um ihre Benutzung zu erleichtern, sind 20 Ausdrucke an einschlägige Bibliotheken und Sammlungen verteilt worden. Den Ausdrucken liegt eine DVD bei, auf der die Dokumentation (in Form einer Word- und einer PDF-Datei) mit ergänzenden Materialien (Abbildungen in höherer Auflösung, Scans aller Autographen, Internet-Seiten) verlinkt ist. Forschende sollten sich deshalb dieser DVD bedienen.
"Johann Heusinger, 1769 in Wolfenbüttel geboren, 1846 in Braunschweig gestorben, tätig in Berlin (1787-1807, 1814-1825) und Braunschweig (1807-1808, 1825-1846). Sohn des Rektors an der Großen Schule und Freunds von Gotthold Ephraim Lessing Jacob Friedrich Heusinger in Wolfenbüttel. Wächst in Braunschweig bei seinem viel älteren Bruder, dem Rektor am Katharineum und Livius-Übersetzer Conrad Heusinger, auf. Ab 1787 Besuch des Zeichenunterrichts der Berliner Kunstakademie. Stellt von 1789-1812 und 1820-22 in den Akademieausstellungen Sepiazeichnungen nach Bol, Domenichino, Raffael und anderen Italienern, deutschen Zeitgenossen und Gipsabgüssen aus. Wird im August 1793 von Minister Friedrich Anton von Heinitz 'zur Verbesserung der Malereypartie' als Zeichenlehrer der Königlich Preußischen Porzellanmanufaktur verpflichtet. Lehnt aus Sorge um seine künstlerische Freiheit eine feste Anstellung ab, dient der KPM aber als freier Mitarbeiter mit Dekorationsvorlagen. Ab 1795 Zeichenlehrer der Prinzen Heinrich und Wilhelm von Preußen (Söhne Friedrich Wilhelms II.), ab 1799 der Prinzen von Oranien, Wilhelm und Friedrich, ab 1801 der Prinzen Friedrich Wilhelm (IV.) und Wilhelm (I.) von Preußen. Verdient seinen Unterhalt nach der Flucht des Hofes 1806 und der Aufgabe des Zeichenunterrichts bei der KPM von 1807-14 als Porträtist in Braunschweig, Königsberg in der Neumark, Stargard und Stettin. Seit der Rückkehr des Hofes nach Berlin wieder für diesen tätig (Zeichenunterricht, Bildnisminiaturen). Malt als Mitglied (1814-25) des Berlinischen Künstler-Vereins 1819-1822 für dessen 'Grosses Buch' 18 fotoähnliche Bildnisminiaturen anderer Mitglieder in Sepia. Zeichnet 1822 20 Büsten von Christian Daniel Rauch für eine Versammlung in dessen Haus. Leidet unter Sehschwäche. Verlässt Berlin am 26. Juli 1825, bleibt aber seinem verehrten Friedrich Wilhelm IV. freundschaftlich verbunden. Malt nur noch zum Vergnügen und verfügt dank steter Bescheidenheit laut Testament 1839 über etwa 20.000 Taler.
In seinen 'Lebenserinnerungen' sieht sich Heusinger nicht als Künstler oder Maler, sondern selbstkritisch als Sepiazeichner mit der Fähigkeit, Bildnissen 'nach der Natur' eine gewisse Ähnlichkeit zu verleihen. Ob man seine Miniaturen auf Pergament und Elfenbein 'Gemälde oder kolorierte Zeichnungen nennen' wolle, überlasse er den Kunstkennern. Er habe sie überwiegend nicht für Geld, sondern zum Vergnügen gefertigt und dabei seine Vorbilder (etwa Jacob Seydelmann, Johann Heinrich Schröder oder Friedrich Rehberg) leider nie erreicht, verdanke dem Bildnismalen aber die anregendsten Stunden und Kontakte seines Lebens." (Vgl. Lutz Heusinger: Heusinger, Johann, Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 73, Berlin 2011, S. 15 f., Text hier geringfügig gekürzt und ergänzt
Johann Heusinger - Texte und Werke
Diese Dokumentation über Johann Heusinger - entstanden aus dem Wunsch,
mehr über drei seiner Bilder an der Wand neben meinem Schreibtisch zu erfahren und
für meine Kinder und Enkel aufzuschreiben - besteht aus dem illustrierten Katalog
"Johann Heusinger - Texte und Werke" und drei "Ordnern", einem mit Bildmaterial,
einem mit Wiedergaben seiner Autographen und einem mit zitierten und
sicherheitshalber auch lokal gespeicherten Internet-Seiten.
Meine Arbeit begann mit einem Werkverzeichnis, das Christian von Heusinger mit
Unterstützung Bruno Heusingers (1900-1987) in den 1970er Jahren angelegt hat und
mir freundlicherweise mit weiter führenden Hinweisen überließ. Eine erste erhebliche
Erweiterung ergab sich durch Sybille Gramlich, die mich auf Johann Heusingers
Bildnisse für den Berlinischen Künstlerverein aufmerksam machte. Der Schatz der
Galeriekopien in Schloss Charlottenhof und der Plankammer der Stiftung Preußischer
Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Potsdam wurde mit Hilfe von Evelyn
Zimmermann und Jörg Meiner gehoben. Stefan Schimmel half in Schloss Paretz, das
Schicksal der sieben Miniaturbildnisse der Prinzessinnen und Prinzen aus dem Jahre
1806 zu klären. Martina Weinland und Andreas Teltow stellten die in der Obhut der
Stiftung Stadtmuseum Berlin befindlichen Objekte zusammen. Holm Bevers half im
Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, Sabine Thümmler im
Kunstgewerbemuseum ebenda. Samuel Wittwer steuerte das wertvolle Exzerpt der
Heusinger betreffenden Einträge der Bublitz-Kartei der Königlichen Porzellan-
Manufaktur in Berlin bei. Die meisten der in ihnen genannten Tassen, Teller und Vasen,
die ich verloren glaubte, wies mir Hannelore Plötz-Peters nach. Reimar Lacher danke
ich nicht nur für seine vorbildliche Edition der Lebenserinnerungen Heusingers von
1819, sondern auch für seinen Hinweis auf die beiden Porträts des Künstlers im
Halberstädter Gleimhaus. Julia Nauhaus half im Städtischen Museum Braunschweig
wie eine Freundin. Heike Billerbeck gab mir den Hinweis auf die Sammlung Hille.
Markus Miller half im Schloss Fasanerie und verwies mich auf das Doppelbildnis in
Den Haag. Allen Eigentümerinnen und Eigentümern von Werken Heusingers möchte
ich darüber hinaus für Ihre Unterstützung bei der Herstellung der notwendigen
Reproduktionen danken, insbesondere Juliane Danker-Wetzel, Ada Guntrum-
Heusinger, Johannes Hille, Lutz Eckart Pini, Monika Quack und Friedrich von Schulz-
Hausmann
Johann Heusinger - Texte und Werke. 2. Auflage
Die 2. Auflage dieser Dokumentation (auf Papier und DVD) über Johann Heusinger
besteht aus dem illustrierten Katalog "Johann Heusinger - Texte und Werke" und den
ihm zugrunde liegenden Materialien in nunmehr fünf digitalen Ordnern: Abbildungen,
Autographen, Internet-Seiten, Sekundärliteratur, Korrespondenz über Johann
Heusinger. Sie enthält Korrekturen und Ergänzungen, weist aber vor allem 34 weitere
Werke Heusingers nach, davon zwei leider ohne Abbildung und zwei bisher nur durch
Nachstich belegbare.
Ohne die selbstlose Unterstützung Bodo Hofstetters, des vielleicht besten Kenners
europäischer Porträt-Miniaturen, hätte es der 2. Auflage kaum bedurft. Er allein hat
mich auf zwei Drittel der neu nachzuweisenden Werke Heusingers aufmerksam
gemacht. Außerdem hat mich sein wunderbares Buch "Die Welt der Bildnisminiatur"
(Bern 2008) in einer Weise begeistert wie sonst nur Werke der Musik.
Leider sind die Materialangaben im Werkverzeichnis inkonsistent. Da es nicht
gerechtfertigt gewesen wäre, für meine Belange alt gerahmte Miniaturen auszurahmen,
um sie genauer zu untersuchen, habe ich Begriffe wie Papier, Pappe, Malpappe, Karton,
Pergament, Elfenbein, Sepia, Grisaille, Camaieu in Braun, Gouache, Aquarell,
Wasserfarben, Miniaturfarben und Öl, wo immer möglich, aus Inventaren und
Katalogen übernommen, ohne eine Vereinheitlichung anstreben zu können. Eine
weitere Unklarheit beinhalten die Signaturen. Ob es im Einzelfall I. H. oder J. H. heißt,
ist häufig kaum zu entscheiden.
Wer mehr sehen möchte, als die Abbildungen im Text zu erkennen geben, wird auf die
Wiedergaben im JPEG-Format im digitalen Ordner "Abbildungen" auf der DVD
zurückgreifen. Dort findet sich außerdem weiteres Bildmaterial
Johann Heusinger - Texte und Werke
Diese Dokumentation über Johann Heusinger - entstanden aus dem Wunsch, mehr über drei seiner Bilder an der Wand neben meinem Schreibtisch zu erfahren und für meine Kinder und Enkel aufzuschreiben - besteht aus dem illustrierten Katalog "Johann Heusinger - Texte und Werke" und drei "Ordnern", einem mit Bildmaterial, einem mit Wiedergaben seiner Autographen und einem mit zitierten und sicherheitshalber auch lokal gespeicherten Internet-Seiten. Meine Arbeit begann mit einem Werkverzeichnis, das Christian von Heusinger mit Unterstützung Bruno Heusingers (1900-1987) in den 1970er Jahren angelegt hat und mir freundlicherweise mit weiter führenden Hinweisen überließ. Eine erste erhebliche Erweiterung ergab sich durch Sybille Gramlich, die mich auf Johann Heusingers Bildnisse für den Berlinischen Künstlerverein aufmerksam machte. Der Schatz der Galeriekopien in Schloss Charlottenhof und der Plankammer der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Potsdam wurde mit Hilfe von Evelyn Zimmermann und Jörg Meiner gehoben. Stefan Schimmel half in Schloss Paretz, das Schicksal der sieben Miniaturbildnisse der Prinzessinnen und Prinzen aus dem Jahre 1806 zu klären. Martina Weinland und Andreas Teltow stellten die in der Obhut der Stiftung Stadtmuseum Berlin befindlichen Objekte zusammen. Holm Bevers half im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, Sabine Thümmler im Kunstgewerbemuseum ebenda. Samuel Wittwer steuerte das wertvolle Exzerpt der Heusinger betreffenden Einträge der Bublitz-Kartei der Königlichen Porzellan- Manufaktur in Berlin bei. Die meisten der in ihnen genannten Tassen, Teller und Vasen, die ich verloren glaubte, wies mir Hannelore Plötz-Peters nach. Reimar Lacher danke ich nicht nur für seine vorbildliche Edition der Lebenserinnerungen Heusingers von 1819, sondern auch für seinen Hinweis auf die beiden Porträts des Künstlers im Halberstädter Gleimhaus. Julia Nauhaus half im Städtischen Museum Braunschweig wie eine Freundin. Heike Billerbeck gab mir den Hinweis auf die Sammlung Hille. Markus Miller half im Schloss Fasanerie und verwies mich auf das Doppelbildnis in Den Haag. Allen Eigentümerinnen und Eigentümern von Werken Heusingers möchte ich darüber hinaus für Ihre Unterstützung bei der Herstellung der notwendigen Reproduktionen danken, insbesondere Juliane Danker-Wetzel, Ada Guntrum- Heusinger, Johannes Hille, Lutz Eckart Pini, Monika Quack und Friedrich von Schulz- Hausmann
Johann Heusinger - Texte und Werke. - 2. Auflage
Publikation der bisher bekannten Texte und Werke (etwa 200) Johann Heusingers. Die Texte sind nach Gattungen und Entstehungszeit geordnet (Lebensbeschreibungen, Erinnerungen an Braunschweig, Königslutter und den Elm, Langeleben, Salzdahlum und Rügen, Briefwechsel mit Friedrich Wilhelm IV. von Preußen und anderen Mitgliedern der königlichen Familie, Testament), die Werke ikonographisch (Selbstbildnisse, Bildnisse der Familie, Höfische Bildnisse, Bildnisse für den Berlinischen Künstler-Verein, Sonstige bürgerliche Bildnisse, Galeriekopien, Tiere, Porzellan, Nachstiche). Der Erschließung dienen illustrierte Verzeichnisse der Werke nach Standorten, der Werke in chronologischer Ordnung und der in den Berliner Akademie-Ausstellungen gezeigten Werke. Ausführliche Literaturverzeichnisse in alphabetischer und chronologischer Ordnung. Die Publikation ist also keine Monographie, sondern eine Dokumentation. Um ihre Benutzung zu erleichtern, sind 20 Ausdrucke an einschlägige Bibliotheken und Sammlungen verteilt worden. Den Ausdrucken liegt eine DVD bei, auf der die Dokumentation (in Form einer Word- und einer PDF-Datei) mit ergänzenden Materialien (Abbildungen in höherer Auflösung, Scans aller Autographen, Internet-Seiten) verlinkt ist. Forschende sollten sich deshalb dieser DVD bedienen.
"Johann Heusinger, 1769 in Wolfenbüttel geboren, 1846 in Braunschweig gestorben, tätig in Berlin (1787-1807, 1814-1825) und Braunschweig (1807-1808, 1825-1846). Sohn des Rektors an der Großen Schule und Freunds von Gotthold Ephraim Lessing Jacob Friedrich Heusinger in Wolfenbüttel. Wächst in Braunschweig bei seinem viel älteren Bruder, dem Rektor am Katharineum und Livius-Übersetzer Conrad Heusinger, auf. Ab 1787 Besuch des Zeichenunterrichts der Berliner Kunstakademie. Stellt von 1789-1812 und 1820-22 in den Akademieausstellungen Sepiazeichnungen nach Bol, Domenichino, Raffael und anderen Italienern, deutschen Zeitgenossen und Gipsabgüssen aus. Wird im August 1793 von Minister Friedrich Anton von Heinitz 'zur Verbesserung der Malereypartie' als Zeichenlehrer der Königlich Preußischen Porzellanmanufaktur verpflichtet. Lehnt aus Sorge um seine künstlerische Freiheit eine feste Anstellung ab, dient der KPM aber als freier Mitarbeiter mit Dekorationsvorlagen. Ab 1795 Zeichenlehrer der Prinzen Heinrich und Wilhelm von Preußen (Söhne Friedrich Wilhelms II.), ab 1799 der Prinzen von Oranien, Wilhelm und Friedrich, ab 1801 der Prinzen Friedrich Wilhelm (IV.) und Wilhelm (I.) von Preußen. Verdient seinen Unterhalt nach der Flucht des Hofes 1806 und der Aufgabe des Zeichenunterrichts bei der KPM von 1807-14 als Porträtist in Braunschweig, Königsberg in der Neumark, Stargard und Stettin. Seit der Rückkehr des Hofes nach Berlin wieder für diesen tätig (Zeichenunterricht, Bildnisminiaturen). Malt als Mitglied (1814-25) des Berlinischen Künstler-Vereins 1819-1822 für dessen 'Grosses Buch' 18 fotoähnliche Bildnisminiaturen anderer Mitglieder in Sepia. Zeichnet 1822 20 Büsten von Christian Daniel Rauch für eine Versammlung in dessen Haus. Leidet unter Sehschwäche. Verlässt Berlin am 26. Juli 1825, bleibt aber seinem verehrten Friedrich Wilhelm IV. freundschaftlich verbunden. Malt nur noch zum Vergnügen und verfügt dank steter Bescheidenheit laut Testament 1839 über etwa 20.000 Taler.
In seinen 'Lebenserinnerungen' sieht sich Heusinger nicht als Künstler oder Maler, sondern selbstkritisch als Sepiazeichner mit der Fähigkeit, Bildnissen 'nach der Natur' eine gewisse Ähnlichkeit zu verleihen. Ob man seine Miniaturen auf Pergament und Elfenbein 'Gemälde oder kolorierte Zeichnungen nennen' wolle, überlasse er den Kunstkennern. Er habe sie überwiegend nicht für Geld, sondern zum Vergnügen gefertigt und dabei seine Vorbilder (etwa Jacob Seydelmann, Johann Heinrich Schröder oder Friedrich Rehberg) leider nie erreicht, verdanke dem Bildnismalen aber die anregendsten Stunden und Kontakte seines Lebens." (Vgl. Lutz Heusinger: Heusinger, Johann, Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 73, Berlin 2011, S. 15 f., Text hier geringfügig gekürzt und ergänzt
Sammelrezension: MIDAS
Lutz Heusinger: Marburger Informations-, Dokumentations- und Administrations-System (MIDAS). HandbuchPaul Bauther, Lutz Heusinger: Marburger Informations-, Dokumentations- und Administrations-System (MIDAS). DV-Anleitun
Lutz Weltmann Correspondence Collection. 1923-1969 Bulk dates: 1930-1955
The Lutz Weltmann Correspondence Collection largely holds professional correspondence from others to Lutz Weltmann, a critic, publisher, author and teacher. Such correspondence often references various literary projects of Weltmann's or of the correspondents. One letter by him includes a brief curriculum vitae.Lutz Weltmann was born on February 15, 1901 in Elbing (now Elblag, Poland). He attended the universities of Berlin and Freiburg, receiving his doctorate in philosophy from the University of Freiburg in 1924. From 1924-1933 he was the theater and literature critic of Rudolf Mosse newspapers in Berlin, including the Berliner Volkszeitung, but also contributed as a freelance writer for the Frankfurter General-Anzeiger and the Kölnische Zeitung, among others. From 1927-1933 he was co-editor of the monthly Die Literatur (later titled Das literarische Echo). In 1934 he authored some articles for the Jüdisches Jahrbuch on Spinoza and in 1936 he lectured on Samuel Cooper for the Jüdischer Kulturbund and produced Jizchok Leib Perez's Die goldene Kette for the Kulturbund's theater. In the course of his work he came to know many other authors, critics and others in the field of literature and theater.After emigrating to England in 1939, he served in the British Pioneer Corps from 1940-1943. The following year he earned his teaching diploma in London in 1944 and then taught at various schools in Kent, London and Essex. He also wrote from England for West German newspapers after the war. During this time he was assistant editor of the series The Goethe Year 1749-1949- Das Goethe-Jahr 1749-1949, celebrating the bi-centenary of the birth of Goethe, and wrote a book on Kasimir Edschmid. He also wrote three unpublished works on Christopher Fry, T.S. Eliot, and on Shakespeare.All letters on the list "Briefe on Lutz Weltmann" not previously digitized were consolidated into this collectionProcesseddigitize
"Y'all come and have fun": discovering a New Jersey country and western music scene in a box of postcards
Several years ago, Rutgers University's Special Collections and University Archives was given a checkbox containing fifty-six postcards advertising country and western music shows at venues around New Jersey. The postcards, primarily from the 1960s, promoted shows featuring Grand Ole Opry stars like Wanda Jackson, Hank Thompson, and Elton Britt. Preliminary research revealed that the postcards touted performances by regional and local musicians, as well. A closer look at the cards began to expose how a small, hyper-local ephemeral collection could bring to light and contribute to a larger history; in this case, a once thriving but little explored New Jersey country and western music scene. The research that forms this article focuses on one venue, the Copa Club in the city of Secaucus, and its owners, brothers and musicians Shorty and Smokey Warren, as a specific case study. This collection of postcards, like so much ephemeral material in archives, could have remained undervalued and under-researched. In this case, a close consideration set forth a journey that included research in local archives and interviews with scene participants. As a result, this article explores the past of an important musical genre that evolved along with social changes in the United States. This piece contributes to the scholarship around uses and value of ephemera, as well as scholarship that continues to challenge the southern origin story of country music and examine vital locales of country music outside the South.Peer reviewe
Cabin in the Pines: Albert Music Hall and constructions of a Pine Barrens musical tradition
Albert Music Hall is an outpost of bluegrass, folk, and country music in the New Jersey Pine Barrens, offering hours of live music every Saturday night. It has formally been in existence since the 1970s under the auspices of the Pinelands Cultural Society, but it traces its roots back to the 1950s, when brothers Joe and George Albert started hosting informal musical gatherings at their Pines fox hunting cabin, known in the area as the Homeplace. What started as locals playing old-time and country music at a rustic cabin deep in the woods has evolved into a more formal venue that features musicians from around New Jersey and beyond. Albert Music Hall has persisted as an island of an older, more rural, and isolated Pines in an industrialized, urbanized state. Through an examination of the language, material culture, and music of the venue, this paper considers questions and constructions of authenticity in relation to notions of what a true Pine Barrens musical experience might be for Albert Music Hall audiences and musicians.Peer reviewe
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