73 research outputs found

    Out-of-hospital resuscitations in the rescue service area of Dachau

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    In der Dachauer Reanimationsstudie konnten in einem Zeitraum von 5 Jahren Ergebnisse von 539 Reanimations-Patienten erhoben werden, davon 405 kardialer Genese. Von diesen Patienten überlebten 11,6% bis zur Klinikentlassung. Im internationalen Vergleich lagen die Überlebensraten im Landkreis Dachau im oberen Niveau. Dennoch ist dieser Anteil deutlich niedriger, als die theoretisch denkbaren Überlebensraten nach Reanimation. Entscheidend ist jedoch das neurologische Ergebnis: 91% unserer Patienten wiesen ein gutes neurologisches Outcome auf. Nach wie vor schwierig ist die Versorgung traumatologischer Reanimationen, die trotz maximaler Therapie eine infauste Prognose aufwiesen.The prehospital resuscitation study in Dachau included the outcome of 539 Patients with out-of-hospital cardiac arrest, of those 405 with cardiac cause. Of these 11.6% survived till release from hospital. Compared to international studies the survival rate in the area of Dachau was in the upper level. Even though this rate is quite lower than the thinkable survival rate after out-of-hospital cardiac arrest. But most deciding is the neurological outcome: 91% of our patients had a favorable neurological outcome. Still difficult is the treatment of trauma patients with cardiac arrest, which in spite of getting maximum therapy still have a very bad prognoses

    Herzen ohne Takt — das ist zu tun!

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    Monozytäre Expression von CD 14 ("Endotoxin-Rezeptor") und proinflammatorische Subpopulationen antigenpräsentierender Leukozyten

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    Fragestellung: Um mögliche proinflammatorische Zeichen bzw. Frühindikatoren (sog. Mikroinflammation) bei Patienten mit chronischem Nierenversagen und nierentransplantierten Patienten aufzuspüren, die an späteren Organkomplikationen (chronische Transplantatdysfunktion, Herz-Kreislaufmorbidität, endotheliale Dysfunktion, Infektanfälligkeiten) beteiligt sein können, untersuchten wir die Expression funktioneller monozytärer Oberflächenantigene. Als immunologischen Marker der Aktivität einer Entzündungsreaktion verglichen wir die in der Durchflusszytometrie (fluorescence-activated cell sorter (FACS))gemessene Expression sog. mCD14-Rezeptoren und der CD14+CD16++-Rezeptoren auf peripheren Blut-Monozyten mit serologischen Parametern wie C-reaktives Protein und Leukozytenzahl. Die Frage, ob die beiden Oberflächenantigene CD14 und CD16 sowie die Koexpression beider Antigene (proinflammatorisch aktivierte Monozyten) zum „immunologischen Monitoring“ geeignet sind, sollte erstmalig klinisch an Gesunden, Patienten nach Nierentransplantation sowie Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz im Endstadium ohne Dialysebehandlung untersucht werden. Ergänzend wurden nichtorgantransplantierte Patienten mit akuten infektiösen Komplikationen auf mögliche Modulationen proinflammatorischer Blutmonozyten (CD14+/CD16++-Zellen) hin untersucht. CD14 existiert membrangebunden (mCD14) und in löslicher Form (sCD14) und ist verantwortlich für die Interaktion von Endotoxin (LPS) mit Monozyten und Neutrophilen. LPS ist ein Glykoprotein der äußeren Membranschicht gramnegativer Bakterien. CD14 ist der wichtigste Rezeptor für gram-negative bakterielle Lipopolysaccharide (Endotoxin), jedoch auch für Peptidoglykan und Lipoteichonsäure gram-positiver Erreger. CD 16 ist der funktionell wichtige Fcγ–Rezeptor Typ III (FcγRIII, IgG-Rezeptor Typ III), der mit niedriger Affinität monomeres IgG sowie polymeres IgG oder Immunkomplexe bindet. Er vermittelt wichtige immunphysiologische Funktionen wie antikörperabhängige zellvermittelte Zytotoxizität, Beseitigung zirkulierender Immunkomplexe, Superoxidbildung und ist auch an der Signaltransduktion beteiligt. Die untersuchten CD14+CD16++-Monozyten bewirken im Zusammenwirken von TNFα, IL-1, IL-6 und IL-10 bewirkt eine stärkere Entzündungsreaktion als die konventionellen CD14++CD16negativen-Zellen; sie sind sehr potente Antigen-präsentierende Zellen, besitzen eine hohe Phagozytoseaktivität und verstärken die endotheliale Adhäsion. Untersuchungsaufbau: Wir untersuchten 69 Patienten nach Nierentransplantation (23 Frauen, 46 Männer) im Alter von durchschnittlich 52,63 +/- 11,42 Jahren (Median 53,84 Jahre). Die Patienten erhielten durchschnittlich vor 6,38 +/- 5,2 Jahren ein Nieren- Transplantat (Median 8,16 Jahre). Wir unterschieden diese Patienten hinsichtlich ihrer Immunsuppression in folgende Gruppen: 1) Mycophenolat-Mofetil-Monotherapie (MMFmono), 2) Cyclosporin-Monotherapie (CyAmono) und 3) einer Kombination aus MMF und CyA (MMF-CyAkombi). In die Gruppe mit MMF-Monotherapie wurden16 Personen eingeschlossen (3 Frauen, 13 Männer) im Alter von durchschnittlich 51,29 +/- 10,47 Jahren (Median 51,15 Jahre). In der Gruppe der CyA-monotherapierten Patienten befanden sich 11 Personen (3 Frauen, 8 Männer) im Durchschnittsalter von 58,43 +/- 8,01 Jahren (Median 59,96 Jahre). Zur Gruppe der MMF-CyA-kombinationstherapierten Patienten gehörten 18 Patienten (3 Frauen, 15 Männer) im Alter von 46,69 +/- 10,22 Jahren (Median 47,44 Jahre). Des weiteren wurden 13 Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (12 Männer, eine Frau) im Alter von 32 bis 74 Jahren (Median 65,0 Jahre; Mittelwert 63,5 Jahre +/- 10,3 Jahre) in die Analysen miteinbezogen. Parallel wurden 8 Patienten (6 Frauen, 2 Männer) im Verlauf einer akuten Infektion erfasst (Mittelwert 74,6 +/- 10,53 Jahre; Median 78 Jahre). Unser Kontrollkollektiv bestand aus 18 klinisch gesunden freiwilligen Probanden im Alter zwischen 24 und 54 Jahren (Median 31Jahre; Mittelwert 33,42 +/- 9,91 Jahre; 10 Frauen, 8 Männer). Ergebnisse: 1. Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz hatten signifikant höhere CRP-Serumkonzentrationen als Gesunde (p=0,010)(Gesunde 0,33 mg/dl vs. Urämiker 0,7 mg/dl). 2. Die mCD14-Expression auf peripheren Blutmonozyten war bei Urämikern (p=0,024) und bei nierentransplantierten Patienten (p=0,026) signifikant niedriger als bei Gesunden.(Gesunde 517 MFI vs. Urämiker 426 MFI vs. NTX 433 MFI) 3. Der prozentuale Anteil CD14+CD16++-Monozyten im Blut war sowohl bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (p=0,00000487; MFI= 13,0%) als auch bei Patienten nach Nierentransplantation (p=0,00298; MFI=9,3%) signifikant höher. 4. Die Leukozytenzahl im Blut war weder bei immunsupprimierten Nierentransplantierten noch bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz im Endstadium signifikant gegenüber Gesunden verändert. 5. Hinsichtlich der verschiedenen Strategien der immunsuppressiven Therapie ließen sich keine Unterschiede zwischen den Gruppen der MMF-mono, der CyA-mono und der MMF-CyA-kombi-behandelten Nt-Patienten feststellen. 6. Die Absolutzahl CD14+CD16++-Monozyten war sowohl bei urämischen Patienten (p=0,003; 430/µl) als auch bei nierentransplantierten Patienten (p=0,005; 413/µl) gegenüber Gesunden signifikant erhöht. 7. Bei Nierentransplantierten fiel die CRP-Konzentration im Serum mit steigendem Alter des Transplantates logarithmisch ab (p=0,065), die mCD14-Expression fiel linear ab (p=0,063) wohingegen der prozentuale Anteil der CD14+CD16++- Monozyten invers ansteigt (p=0,0036). 8. Im Verlauf akuter infektiöser Erkrankungen war der Anteil der CD14+CD16++- Monozyten signifikant höher als bei Gesunden (p=0,000049) und fiel bis zur stationären Entlassung so signifikant ab (p=0,012), so dass kein Unterschied mehr zwischen Gesunden und Kranken mehr nachweisbar war. Schlußfolgerungen: 1. Sowohl bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz wie bei Nierentransplantierten finden sich anhand erhöhter Zahlen proinflammatorischer Blutmonozyten (CD14+CD16++-Phänotyp) eindeutig Zeichen einer sog. „Mikroinflammation“; dies ausdrücklich auch bei NTX-Patienten, obwohl diese unter einer dauerhaften immunsuppressiven Behandlung stehen. 2. Proinflammatorische Blutmonozyten sind Ziel- und Effektorzellen der Immunabwehr. Darüber hinaus sind sie pathophysiologisch an den Vorgängen einer Atheromatose beteiligt. CD14+CD16++-Blutmonozyten entsprechen dem Phänotyp von Gewebsmakrophagen. Erhöhte Anteile CD14+CD16++-Blutmonozyten gehen möglicherweise parallel mit der erhöhten Progressionsrate der Atheromatose von Organtransplantierten und Patienten mit Niereninsuffizienz. Andererseits sind sie an der Auslösung und Perpetuation der chronischen Transplantatdysfunktion (chronisches Transplantatversagen) ursächlich beteiligt, was aus Biopsiedaten hervorgeht. Die hier erfolgten Blutzellanalysen unterstützen diese These. 3. Dauerimmunsuppression bei Nierentransplantierten vermag nicht den proinflammatorischen Status diese Patienten zu unterdrücken. Damit gilt für alle NTXPatienten, dass sich mehr oder weniger schnell trotz potenter Immunsuppression irgendwann ein Transplantatversagen einstellt. Es spricht alles dafür, dass aktivierte Blutmonozyten hier die Schlüsselrolle spielen. Wir postulieren, dass dies nur dann abgeschwächt oder vermindert werden könnte, wenn sich die zellulären Marker, die auf chronische inflammatorische Aktivität hinweisen, pharmakologisch günstig beeinflussen ließen

    Bedeutung komplexer fraktionierter atrialer Elektrogramme bei der Katheterablation von Vorhofflimmern

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    Vorhofflimmern ist die häufigste und klinisch wichtigste Herzrhythmusstörung. Da Patienten mit Vorhofflimmern eine erhöhte Morbidität und Mortalität haben, rücken interventionelle, kurative Katheterverfahren zur Bekämpfung dieser Rhythmusstörung mehr und mehr in den Vordergrund. Die potential-orientierte Substrat-Modifikation mit der gezielten Ablation komplex fraktionierter atrialer Elektrogramme (CFAE) ist ein neuer Ansatz in der interventionellen Behandlung von Vorhofflimmern. Sie lässt sich durch die Verwendung von 3D Mappingsystemen unterstützen und vereinfachen, sie bleibt aber aufwändig und fordert die volle Konzentration des Untersuchers. In einzelnen Studien wurden Fragen der Lokalisation des Substrates, das Vorhofflimmern aufrechterhält, der Notwendigkeit der Restaurierung von Sinusrhythmus durch die Ablation und der Effektivität dieses neuen Ablationsverfahrens beleuchtet. In einem direkten randomisierten Vergleich mit dem derzeitigen Standardablationsverfahren konnten gleich hohe Erfolgsraten erzielt werden. Somit scheint die CFAE Ablation ein erfolgversprechender neuer Therapieansatz für Patienten mit persistierendem Vorhofflimmern zu sein

    Acute and Long-Term Results of Slow Pathway Ablation in Patients with Atroventricular Nodal Reentrant Tachycardia. An Analysis of the Predictive Factors for Arrhythmia Recurrence.

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    Die AV-Knoten-Reentry-Tachykardie (AVNRT) ist eine der häufigsten regelmäßigen supraventrikulären Tachykardien. Zugrunde liegend ist hierbei eine funktionelle Aufteilung des AV-Knotens in zwei longitudinale Leitungsbahnen, einen langsam leitenden "slow pathway" und einen schnell leitenden "fast pathway", die bei laufender Tachykardie einen Reentrykreislauf bilden. Die einzig kausale Therapie einer AVNRT ist die Katheterablation einer der beiden Leitungsbahnen, bevorzugt des "slow pathway". Diese Studie hatte zum Ziel sowohl die kurz-als auch die langfristigen Ergebnisse bei 506 Patienten (mittleres Alter 52,6 ± 16 Jahre, 315 Frauen) nach Ablation des langsamen Leitungswegs auszuwerten und Paramter zu bestimmen, anhand derer die Wahrscheinlichkeit für ein Rezidiv der AVNRT nach primär erfolgreicher Ablation bestimmt werden kann. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die residualen Leitungseigenschaften des slow pathway am Ende der Ablation gelegt. Diese Studie zeigt, dass allein das Alter des Patienten als Vorhersagewert für das Auftreten eines Rezidivs herangezogen werden kann - je jünger der Patient, desto häufiger tritt ein Rezidiv auf. Alle anderen klinischen und elektrophysiologischen Parameter erwiesen sich als nicht signifikant für die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs.The AV-Nodal Reentrant Tachykardia (AVNRT) is one of the most common regular supraventricular tachycardias. The underlying basis shall be the functional segmentation of the AV node in two longitudinal pathways, a slowly transmitting "slow pathway" and a rapidly transmitting "fast pathway", which form a reentry circulation during an ongoing tachycardia. The only casual therapy of an AVNRT is the catheter ablation of one of the pathways, preferably the slow pathway. The objective of this study was both the evaluation of the acute and long-term results of 506 patients (mean age 52,6 ± 16 years, 315 women) after ablation of the slow pathway and the determination of parameters which serve as the basis for determing the probability of a recurrence of the tachycardia after a primary successful ablation. In this process, particular attention was paid to the residual conduction of the slow pathway after ablation. This study shows that solely the age of a patient ca be used as a predictive value for the occurence of a recurrence - the younger the patient, the more frequently the occurence of a recurrence. All remaining clinical and electrophysiological parameters prove to be non-significant for the probability of a recurrence
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