1,721,006 research outputs found
Neonatale Morbidität bei Frühgeborenen nach vorzeitigem Blasensprung vor vollendeten 24 SSW
Der vorzeitige Blasensprung gehört mit 3% bis 4,5 % zu den häufigsten Komplikationen während der Schwangerschaft. Ein vorzeitiger Blasensprung vor vollendeten 24 SSW stellt eine besondere Gefahr für die Schwangere und den Feten dar. In der vorliegenden Arbeit wurden die Morbidität und Mortalität von 69 Frühgeborenen, welche nach vorzeitigem Blasensprung vor vollendeten 24 SSW und nach der 24. SSW im Zeitraum 1.01.1994 bis 30.06.2002 lebend geboren wurden, untersucht. Ziel dieser retrospektiven Studie waren die kausalen Zusammenhänge zwischen vorzeitigem Blasensprung und verschiedenen Morbiditäten und der Mortalität des untersuchen Kollektives zu untersuchen. Die Überlebensrate der Frühgeborenen lag bei 72,5 %. Je niedriger das Gestationsalter und das Geburtsgewicht bei Geburt, eine umso höhere Mortalität zeigte sich. Ausschlag gebend für die Mortalität war neben der funktionellen Unreife des Neugeborenen bei niedrigem Gestationsalter die intrauterine Infektion der Patienten und die daraus resultierenden pulmonalen und zerebralen Erkrankungen bzw. Komplikationen. Das klinisch diagnostizierte Amnioninfektionssyndrom der Schwangeren (33%) und die kindliche primäre Sepsis (45%) stellten häufige Komplikationen dar. Infektionen gingen mit erhöhten Mortalitäten einher. Es fand sich ebenfalls ein signifikanter Zusammenhang bei intrauteriner Infektion bzw. Neugeborensepsis und dem gehäuften Auftreten eines Atemnotsyndroms, einer bronchopulmonalen Dysplasie oder intraventrikulären Blutungen. Die Behandlung der intrauterinen Infektion und die damit verbundene Prolongation der Schwangerschaft einen entscheidenden Einfluss auf die Morbidität der Patienten hat. 48 der 69 Frühgeborenen (69,6%) litten an einem Atemnotsyndrom und es zeigte sich eine signifikant höhere Mortalität. Eine bronchopulmonale Dysplasie konnte bei 34 % der überlebenden 50 Patienten dokumentiert werden. Es bestehen signifikante Zusammenhänge mit intrauterinen und primären Infektionen, schweren Hirnblutungen, dem Atemnotsyndrom und einer geringen Latenzzeit zwischen vorzeitigem Blasensprung und Geburt. Zerebrale Komplikationen gehören zu den Haupttodesursachen. Bei 37,7% der 69 Patienten trat eine intraventrikuläre Blutung im Verlauf auf, was sich signifikant auf die Mortalität auswirkte. Nach einer Chorioamnionitis in der Schwangerschaft, zeigte sich eine signifikant höhere zerebrale Schädigung. Erreicht man bei vorzeitigem Blasensprung vor vollendeter 24. SSW eine Prolongation der Schwangerschaft ohne AIS über die 28. SSW hinaus bzw. erreicht der Patient ein Geburtsgewicht von >1000g, dann ist die Prognose gut
Einfluss definierter Genpolymorphismen des Vitamin K Stoffwechsels auf die Inzidenz von intraventrikulären Hirnblutungen bei Frühgeborenen
Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob Polymorphismen in den Genen der VKORC1, der GGCX, des Faktor VII Promotor, des CYP4F2 und/oder im ApoE-Gen eine funktionelle Relevanz auf die Inzidenz einer Hirnblutung bei Frühgeborenen Des Weiteren wurde überprüft, ob definierte klinische Daten oder Laborparameter in Zusammenhang mit der Inzidenz oder dem Ausmass einer Hirnblutung bei Frühgeborenen stehen. Im Rahmen dieser prospektiven monozentrischen Pilotstudie wurden alle in der Universitätsklinik Bonn zwischen Mai 2008 und Februar 2010 geborenen Frühgeborenen mit einem Gestationsalter von Unsere Studie konnte keinen Zusammenhang zwischen den untersuchten Genpolymorphismen, und der Inzidenz, respektive dem Ausmaß einer IVH beschreiben. Die Untersuchung der klinischen und laborchemischen Variablen zeigte einen Zusammenhang zwischen perinataler Adaptation (10 Minuten APGAR), Persistierendem ductus arteriosus, systemischer Inflammation (IL-6 Serumkonzentration), erniedrigten Konzentrationen von Gerinnungsfaktor II, sowie erniedrigter Hämoglobinkonzentration und der Häufigkeit einer IVH in der untersuchten Patientengruppe. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse dieser Arbeit, lassen auf ein multifaktorielles Geschehen bei der Entstehung einer IVH bei Frühgeborenen schließen. Ein Zusammenhang der untersuchten Polymorphismen und der IVH Inzidenz konnte nicht nachgewiesen werden
Neonatales Entzugssyndrom : Einfluß der mütterlichen Substitutionsbehandlung auf die nachgeburtliche Therapiepflichtigkeit beim Neugeborenen
Einleitung: Maternaler Drogenabusus (DA) durch Heroin, Kokain oder Methadon führt über einen transplazentaren Stoffaustausch zur Abhängigkeit des Feten. Durch die postnatale Drogenabstinenz entwickeln 75% der Neugeborenen ein behandlungsbedürftiges NES.Ziel: Es wurde der Einfluß des maternalen DA nach Art des Drogenabusus und Intensität der Substitutionsbehandlung auf die Schwere des NES untersucht. Die Therapie des NES mit Morphin (Tintura opii) versus Somsanit wurde verglichen. Methodik: Die Stichprobe umfasste 57 Neugeborene von 56 drogenabhängigen Müttern, die im Zeitraum von 01.01.95 bis 30.08.2001 im Perinatalzentrum des Universitätsklinikums Bonn betreut wurden. Die Neugeborene wurden in 4 Gruppen eingeteilt: I keine Therapie, II Morphintherapie, III Somsanittherapie und IV Therapie mit Morphin und Somsanit. Das NES wurde quantitativ und qualitativ durch Erhebung des Finnegan-Scores ermittelt. Die Nachuntersuchung erfolgte mit dem Griffith-Test.Ergebnisse: Qualität und Quantität sind nicht signifikant korreliert mit der Art des mütterlichen Drogenkonsums. Bei Frühgeborenen und Kindern, deren Mütter Kokain konsumiert haben, erscheint jedoch das NES schwächer ausgeprägt, als bei alleinigem Opiatabusus. Unter Methadonsubstitution korreliert die Höhe der mütterlichen Substitutionsdosis mit der Therapieintensität und der Therapiedauer des NES. Die Nebenwirkungen der Somsanittherapie waren eine metabolische Alkalose und Krampfanfälle. Der längeren Therapiedauer und Aufenthaltsdauer bei der Morphintherapie stehen ein höheres Entlassungsgewicht und ein größerer prozentualer Gewichts- und Längenzuwachs pro Tag gegenüber. Schlussfolgerung: Ein frühzeitige Einbindung der drogenabhängigen Schwangeren in das Methadonprogramm, verbunden mit der Reduzierung und Fraktionierung der mütterlichen Methadondosis hat eine wesentliche Bedeutung für die Therapieintensität bei NES. Bei der Behandlung des NES hat sich die Somsanittherapie gegenüber der konventionellen Morphintherapie nicht als vorteilhafter erwiesen
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
koamabayili/VECTRON-author-checklist: VECTRON author checklist
We have done our best to complete the author checklist relating to the use of animals in the hut study. Note that the objective for the hut study was to evaluate the IRS treatment applications for residual efficacy against Anopheles mosquitoes, including the local An. coluzzii mosquito population. Cows were only used to attract mosquitoes into the huts and no tests were carried out directly on the cows. The author checklist is intended for use with studies where experiments are carried out on animals, which is why we have had such difficulty in completing this for the hut study, as many of the questions do not relate to how the cows were used
- …
