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    «Wie werde ich reich und glücklich?». Individuelle und kollektive Glückswissenspraktiken am Beispiel der Ratgeberliteratur in den 1930er und 1940er Jahren

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    Tagungsthema: "Reichtum" Referat im Panel "Geld macht nicht glücklich". Wissenskulturen des Glücks in historischer Perspektive Panelübersicht: Röth, Sibylle: Über die materielle Unvorbedingtheit des Glücks. Ein Beitrag zum öffentlichen Diskurs der deutschen Aufklärung Haffter, Isabelle: „Wie werde ich reich und glücklich?“. Individuelle und kollektive Glückswissenspraktiken am Beispiel der Ratgeberliteratur in den 1930er und 1940er Jahren Wiede, Wiebke: Die glücklichen Arbeitslosen. Wissenskulturen und Protestpraktiken seit den 1970er-Jahre

    Politik der ‹Glückskulturen›: NS-Deutschland und die Schweiz, 1933-1945

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    Wissen über „Glück" bedeutet Macht. Zur Selbstdarstellung einer Nation, ihres Werte- und Moralsystems, kann auf dieses Wissen zurückgegriffen und als emotionspolitisches Machtinstrument genutzt werden. Wie veränderte sich Glückswissen und dessen politische Verwendung nach 1933? In den Krisen- und Kriegsjahren, die von Propaganda, Verfolgung, dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust geprägt waren, besaß Glückwissen in NS-Deutschland im Rahmen der rassistischen Arbeitsmoral „Kraft durch Freude" und in der Schweiz im Kontext der kulturnationalistischen Gefühlspolitik der „geistigen Landesverteidigung" eine massenpsychologische Funktion. Isabelle Haffter zeigt die Konstruiertheit von Glückswissen als ein ambivalentes Experten- und Populärwissen auf, welches von Wandel und Kontinuitäten gekennzeichnet ist. Anhand historischer Fallbeispiele aus Politik, Wissenschaft und den darstellenden Künsten wird die bestehende Forschungslücke in der transnationalen Wissens- und Gefühlsgeschichte über kulturelle Nationalismen aufgedeckt
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