494 research outputs found

    Die andere Natur des Menschen

    Get PDF
    Es gilt, dem hegemonialen Anspruch der Naturwissenschaften und ihrem Naturbegriff ein anderes Denken entgegenzustellen. Dieses Buch zeigt einen philosophischen Zugang zur Natur des Menschen. Am Beispiel konkreter Phänomene - wie dem der Verdauung, der Anatomie, dem Leben, der Gene oder der Psyche - und anhand systematischer Argumentation auf der Grundlage der Wissenschaftskritik von J.F. Lyotard und M. Foucault entwickelt Anke Haarmann eine Philosophie des "fröhlichen Produktivismus". Die essayistischen Reflexionen begreifen sich als kritischer und zugleich konstruktiver Beitrag zu einer Pluralisierung vorherrschender biologistischer Wissenstypen und Menschenbilder

    Artistic Research

    No full text
    »Artistic Research« ist in aller Munde – ein Modewort der Gegenwartsdebatte, das Vereinnahmungen ebenso provoziert wie Zurückweisungen. Doch was meinen wir, wenn wir von der Kunst als Forscherin sprechen? Kann Kunst als eine Einsichten generierende, reflexive Praxis angesehen werden, die sich in ästhetischen Artikulationen formuliert? Welche Einsicht über welche Welt könnte sie bereitstellen? Eine umfassende epistemologische Ästhetik, die sich dem künstlerischen Forschen als Methode und Praxis annimmt, gibt es bisher nicht. In diesem Grundlagenwerk stellt sich Anke Haarmann den Fragen nach den originären Methoden, historischen Vorläufern, spezifischen Artikulationsformen und konkreten Handlungsweisen künstlerischen Forschens

    Ein Manifest zur künstlerischen Forschung und eine Reflexion über ästhetische Praktiken

    Get PDF
    Abstract dt.  In ihrem Manifest zeigt Anke Haarmann die Eigenständigkeit der auf ästhetischen Praktiken beruhenden künstlerischen Forschung auf. Künstlerische Forschung bringt nicht nur eigene Erkenntnisformen mit sich, sondern basiert auch auf anderen Methoden als jenen der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften. Ihre Ergebnisse liegen weniger in Schrift und Text oder anderen abstrakten Symbolsystemen denn in medialen Objekten, prozessualen Visualisierungen und verkörperten Gesten vor. Die Anerkennung künstlerischer Forschung geht mit einer Anerkennung insgesamt pluraler Erkenntnisformen einher. Dass dabei auch die mit Texten arbeitenden, hermeneutischen Wissenschaften wie die Philosophie praxeologische und mediale Voraussetzungen haben, zeigt, wir kurz eine Trennung zwischen einerseits theoretischem und andererseits praktischem Wissen greift. Aus der sich zunehmend etablierenden künstlerischen Forschung ergibt sich die Notwendigkeit ihrer weiterführenden Institutionalisierung, was das Promotionsrecht an Gestaltungshochschulen einschließt. Abstract engl. In her manifesto, Anke Haarmann highlights the autonomy of artistic research grounded in aesthetic practices. Artistic research not only generates its own forms of knowledge but also relies on methods distinct from those used in the humanities, social sciences, and natural sciences. Its results are found less in writing, text, or other abstract symbolic systems than in media objects, procedural visualisations, and embodied gestures. The recognition of artistic research goes hand in hand with the acknowledgment of plural forms of knowledge as a whole. The fact that hermeneutic sciences such as philosophy—which work primarily with texts—also have praxeological and media-related prerequisites demonstrates that the distinction between theoretical and practical knowledge falls short. The growing establishment of artistic research makes it necessary to further institutionalise the field, including granting design colleges the right to award doctorates in the arts

    Improvisieren/Improvisation

    No full text
    Als Improvisieren wird der Umgang mit unvorhergesehenen Situationen bezeichnet, wo Plan und Aufführung einer Handlung zusammenfallen aber auch die besondere Fähigkeit, auf unerwartete Ereignisse adaptiv und möglichst adäquat zu reagieren. In der Kunst wird das Improvisieren dabei nicht bloß reaktiv ausgeübt, um plötzlich auftretende Probleme zu lösen, sondern als Ressource verstanden, um die menschliche Kreativität zu entwickeln. Situationen der Improvisation werden absichtlich hergestellt. In diesem Sinne kommt Improvisation als eine künstlerische Technik insbesondere im Rahmen der Aufführungskünste (Musik, Theater, Tanz und Performance Art) zum Einsatz, wo eine improvisierte Ausführung als Koinzidenz von Prozess und Produkt verstanden wird. Das Publikum nimmt die Ausführungen während deren Entwicklung wahr und wird Zeuge des Prozesses des Kunstmachens und des Gemachten zugleich

    Aufführung

    No full text

    Ten Emotions Examined Through Videoclips: Boredom, Revulsion, Sadness, Pain, Fear, Haste, Aggression, Geborgenheit (something like Comfort), Joy, Equanimity

    No full text
    Art and science often face each other as antipodes in the academic world. They differ fundamentally in their methodical approach. Artistic work aims at the precise analysis and understanding of subjective thoughts and feelings. In contrast, science is theory-driven and focused on objective findings and generalizable results. This archive was created to bring both into discourse. It includes: - A description of a an artistic-research process that explored the understanding of ten emotions (Zeißig, A. (2018). The Creative Act as a Mode of Research: Ten Emotions - Ten Films. Weinböhla: edition neuhaus. http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.4852). - A database of ten developed videos exploring the emotions of boredom, revulsion, sadness, pain, fear, haste, aggression, comfort, joy and equanimity (Zeißig, A. (2018). Database of Ten Emotions - Ten Films. Weinböhla: edition neuhaus. http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.4851). - The result of a first empirical study to investigate the induction of intended emotions (Zeißig, A. (2019-07-17). Ten Emotions - Ten Films [Poster presentation]. International Society for Research on Emotion Conference, University of Amsterdam. PsychArchives. http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.4853). The project is looking for interested researchers and collaborations to further test the videos. Since the videos are language-free and free of culture or time specific elements, narration or dramaturgy it would be interesting to cooperate transnationally and international to discuss the development of culture-free emotion induction methods.This is a secondary publication of: Zeißig, A. (2018). The Creative Act as a Mode of Research: Ten Emotion - Ten Films. Weinböhla: edition neuhaus. (Book with DVD). More information on the author can be found under: http://www.ankezeissig.de/ and https://www.b-tu.de/fg-paedagogische-psychologie/team/anke-zeissig."Boredom: Video “Study IV”; Revulsion: Video “Pond”; Sadness: Video “Ocean Rain”; Pain: Video “Paradise Desert”; Fear: Video “Through and Through”; Haste: Video “RushHush”; Aggression: Video “19992000”; Geborgenheit (something like Comfort): Video “RedRed”; Joy: Video “Bob”; Equanimity: Video “Stairway Music”reviewe

    Praxisästhetik

    No full text

    Über den Wirkungsanspruch von Illustratoren in literarischer Buchillustration : eine diskurskritische und praxis-basierte Studie

    Get PDF
    Zum Begriff Illustration scheint ein Missverhältnis zwischen wissenschaftlicher Rezeption und praktischem Gegenstand vorzuliegen. Traditionell bezeichnet der Begriff Illustration ein Bild, das einen textlich vorangestellten Inhalt noch einmal visuell wiederholt und auf diesem Weg in einem Abbild verdoppelt. Traditionelle Illustration benennt also ein sekundäres, explizit von einem anderen Inhalt abhängiges Bild, das auch weggelassen werden könnte, ohne das Inhalt verloren geht. Genutzt wird dieser traditionelle Illustrationsbegriff heute unter anderem in den Forschungsfeldern der Kunstgeschichte, der Bildwissenschaften und der Literatur­wissenschaften. Aus der Perpektive der Praxis birgt der traditionelle Illustrationsbegriff ein grundsätzliches Problem in sich. Er versucht, mit einer statischen Definition ein äußerst lebendiges visuelles Phänomen unserer heutigen Zeit zu beschreiben. Professionelle Berufszeichner, die sogenannten Illustratorinnen und Illustratoren, kreieren heute Werke, die mit dem traditionellen Illustrations­begriff nicht mehr beschreibbar sind. Mehr noch, der traditionelle Illustrationsbegriff macht blind für diese Entwicklungen, die sich deshalb außerhalb des wissenschaft­lichen Diskurses abspielen. Die vorliegende Arbeit möchte deshalb einen Blick auf den Zustand zeitgenössischer literarischer Buch­illustration werfen, um den Begriff der Illustration in seiner aktuellen Unschärfe zu präzisieren, zu erweitern und somit zu aktualisieren.AlternativeReviewe
    corecore