1,721,842 research outputs found
Einfluss zerspanender Halbzeugvorbreitung auf Dichtheit und Reibung beim wirkmedienbasierten Tiefziehen verzweigter Bleche
Zur Herstellung mehrfach gekrümmter Flächenträger
aus dünnwandigen Strukturen mit verzweigtem
Querschnitt wird im Sonderforschungsbereich 666
eine Prozesskette aus Spaltbiegen und anschließender
Hochdruck-Blechumformung (HBU) untersucht.
Aufgrund ihrer speziellen Gestalt müssen spaltgebogene
Halbzeuge für die HBU spanend vorbereitet
werden. Der vorliegende Artikel beschreibt die Charakterisierung
der dabei entstehenden Oberflächen
hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die HBU. Dazu
werden an zerspanten Blechproben Oberflächenmessungen,
Reibwertermittlungen und ein eigens entwickelter
Dichtheitstest durchgeführt.
Die Ergebnisse zeigen, dass bei geeigneter Wahl der
Zerspanparameter Reibwerte im Bereich des kaltgewalzten
Ausgangsmaterials erreicht werden können
und dass die Dichtwirkung der Oberfläche für
die gleichen Parameter maximal wird
Mastering Uncertain Operating Conditions in the Development of Complex Machine Elements by Validation Under Dynamic Superimposed Operating Conditions
Machine elements produced in large quantities undergo several development cycles and can be adapted from generation to generation. Thus, experiences from real operation can be taken into account in further development. This is not possible for innovative investment goods such as special purpose machines, as these are usually individual items. Therefore, functionality and quality of newly developed components must be assured by previous investigations. Conventional methods are inadequate at this point, as they cannot represent the actual, complex operating conditions in the later application. A reliable statement about the behavior of the system through a comprehensive validation in laboratory tests under standardized conditions is not achievable in this way due to a multitude of diversified load cases. In previous work, a method was developed to allow testing of machine elements in the laboratory under detuned operating conditions. For this purpose, disturbance variables are applied to the system using paraffin wax phase change actuators in order to simulate real operation states and to analyze the behavior of the machine element under these conditions. The investigated disturbance variables are fluctuations and asymmetries of the operating load through superimposed temperature gradients. Complex interactions between the machine element and the adjacent components or the overall system can thus be taken into account. The functionality of the methodology has been developed and briefly demonstrated so far. This paper presents the next level within the development process of the methodology. The necessary components are explained in detail and an AI black box evaluation tool is discussed. This work is based on a test bench that applies dynamically changing states of detuning under superimposed disturbances. Additionally, energy efficiency and performance of the test setup is advanced. As presented, the method opens up the possibility of validating new machine elements in the laboratory under realistic conditions
Konzepte zur Qualitätssicherung von spanenden und umformenden Prozessen in der Fließfertigung
Das Teilprojekt B4 des Sonderforschungsbereichs
666 beschäftigt sich mit der Herstellung von
integral verzweigten Blechprofilen mittels umformenden
und spanenden Fertigungsverfahren. Im
folgenden Beitrag werden Möglichkeiten zur Erhöhung
der Bauteilqualität aufgezeigt. Im Bereich der
Spaltprofilierung zielen die Bemühungen auf eine
Nutzbarmachung von Prozessgrößen zur Beeinflussung
der Bauteilgestalt. Bei der spanenden Bearbeitung
der Profile wird durch die Implementierung
übergeordneter Regelstrukturen die Bearbeitungsgenauigkeit
gesteigert. Zudem wird eine Werkstückführung
zur spanenden Bearbeitung der in Fließfertigung
hergestellten Blechprofile beschrieben
Control of Uncertainties in Metal Forming by Applications of Higher Flexibility Dimensions
It is widely accepted that fluctuations in market demands and product life cycles are often unpredictable. Based on these uncertainties, companies cannot calculate with constant demands. Manufacturers are also confronted with quality fluctuations in semi-finished parts that lead to various product qualities. This paper identifies the most relevant uncertainties for companies and gives answers how manufacturers can deal with these problems. It also shows recent developments in the field of flexible forming using servo press technology. Hereby the focus is set on 3D Servo Presses, providing various options for accomplishing uncertainties.</jats:p
Der Weg zu Industrie 4.0 in der Produktion. BMBF Zukunftsprojekt RobIN 4.0 – Robustheit durch Integration, Interaktion, Interpretation und Intelligenz
Unter dem Begriff „Industrie 4.0“ wird die vierte industrielle Revolution verstanden. Sie folgt auf die Industrialisierung, Mechanisierung und Automatisierung. Dabei steht jede Revolution auch für eine Verknüpfung zwischen verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts führt das Zusammenführen von Mechanik und Thermodynamik zum Bau und anschließender kommerzieller Nutzung der Dampfmaschine zur ersten industriellen Re-volution. Als zweite Revolution kann die Verknüpfung zwischen der Mechanik und der Be-triebswirtschaftslehre sowie der Arbeitswissenschaft zum Beginn des 20. Jahrhunderts festgehalten werden. Ergebnis dieser Revolution ist die Teilung der Arbeit in kleine Einheiten sowie die dadurch ermöglichte Massenproduktion. Zu Beginn der 1970er Jahre wird zeitlich die dritte Revolution eingeordnet. Hierbei wird die Verbindung zwischen der Mechanik und der Elektronik bzw. Steuerung industriell umgesetzt. Durch die Entwicklung der ersten speicher-programmierbaren Steuerungen sowie Feldbussystemen, kann basierend auf den Sensor-, Ak-tor- sowie Steuerungs- und Kommunikationstechnologien die Automatisierung in die Indust-rie Einzug halten. Durch die bis heute anhaltende Steigerung der Komplexität von Produkti-onsprozessen wird zu Beginn des 21. Jahrhunderts die vierte industrielle Revolution ange-schoben. Ziel ist es, die Komplexität an Produkten zu bewältigen und Produktionsprozesse flexibel und handhabbar zu gestalten. Hierbei ist die Verknüpfung von fortschrittlichen Pro-duktionstechnologien mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) der Kernas-pekt der vierten Revolution. Um einerseits die anfallenden Informationen aus hochdynami-schen Prozessen zu erfassen und gleichzeitig eine Auswertung der Daten zu realisieren, gilt es, moderne IKT auf der Produktionsebene zu etablieren. Grundlage hierfür bildet die stark steigende Anzahl an sensorischen Elementen und Aktoren in Produktionsprozessen. Durch Industrie 4.0 rückt, im globalen und nationalen Wettbewerb von Wirtschaftsunterneh-men, die Digitalisierung der Produktion in den Fokus. Mit ihr sollen eine effizientere Nutzung von Ressourcen und eine Erhöhung der Produktivität für in Deutschland ansässige Produkti-onsunternehmen erzielbar sein. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, müssen Produktionsprozesse hinsichtlich ihrer Qualität, Geschwindigkeit und Flexibilität optimiert werden. Zur Beantwortung der mit Industrie 4.0 verbundenen Fragestellungen im Bereich der Umformtechnik werden im Rahmen der Ausschreibung des BMBF „Intelligente Vernetzung in der Produktion – Ein Beitrag zum Zukunftsprojekt Industrie 4.0“ verschiedene Projekte auf der Produktionsebene gefördert. Das vorliegende Buch soll die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Verbundprojekt „RobIN 4.0“ zusammenfassen und Chancen für die Umformtechnik durch Industrie 4.0 aufzeigen. Für die Durchführung des Projektes hat sich ein Konsortium aus Mitgliedern von universitären Forschungseinrichtungen, Schulungsbetrieben, Maschinen-herstellern, Werkzeugbauern, Ingenieurbüros und Anbietern von Prozessüberwachungstech-nik sowie Umformbetrieben im Verbundprojekt „RobIN 4.0“ zusammengefunden. Das Akro-nym „RobIN 4.0“ bildet sich aus den unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten und soll die Robustheit von Produktionsprozessen durch die Integration von Sensoren und Aktoren, die Interaktion zwischen verschiedenen an der Produktion beteiligten Elementen, die Interpre-tation von anfallenden Informationen und die Intelligenz von Regelungssystemen erhöhen
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