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Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Representation of warm conveyor belts in sub-seasonal forecast models and the link to Atlantic-European weather regimes
Warm Conveyor Belts (WCBs) sind wichtige Komponenten der großräumigen Strömung in den mittleren Breiten, da sie Luft aus der unteren Troposphäre in die Tropopausenregion transportieren und zur Bildung von Höhenrücken und blockierender Wetterlagen beitragen. Diese blockierenden Wetterlagen machen einen wichtigen Teil der Variabilität der großräumigen atmosphärischen Zirkulation in mittleren Breiten aus, die durch westwärts propagierende außertropische Rossby-Wellen und stationäre Muster gekennzeichnet ist. Die Ergebnisse von kürzlich veröffentlichten Studien weisen darauf hin, dass der WCB eine wichtiger Ort für Vorhersageunsicherheiten und Fehler in numerischen Wettervorhersagemodellen (NWP) darstellt und möglicherweise mitverantwortlich für die relativ geringe Vorhersagegüte von bestimmten großräumigen Wetterlagen ist. Diese großräumigen Wetterlagen (oder Wetterregime) sind auf subsaisonalen Zeitskalen (mehrere Wochen bis zu einem Monat in der Zukunft) aufgrund ihrer sozio-ökonomische Auswirkungen und Verbindung zu Wetterextremen von enormer Bedeutung.
Trotz der großen Bedeutung der WCBs für die großräumige Zirkulation fehlt bisher eine systematische Auswertung der Vorhersagbarkeit von WCBs in NWP-Modellen und ihrer Verbindung zu großräumigen Wetterregimen. Daher untersucht diese Studie die Repräsentation von WCBs in großen Datensätzen von Wettervorhersagen aus der Subseasonal-to-Seasonal (S2S)-Datenbank und evaluiert die Rolle von WCBs für den Lebenszyklus von Wetterregimen in der Atlantic-Europa Region in den Vorhersagen.
Der erste Teil der Studie untersucht die Vorhersagbarkeit von WCBs in dem sub-seasonalen Wettervorhersagemodells des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW) im Zeitraum Januar 1997 bis Dezember 2017. Die Vorhersage der WCB wird hinsichtlich der systematischen Auftretenshäufigkeit verifiziert und die Vorhersagegüte des WCBs im Modell evaluiert. Systematische Fehler in der WCB-Frequenz im Modell entstehen bereits zu frühen Vorhersagezeitpunkten von etwa 3 Tagen mit einer Unterschätzung der WCB-Aktivität von etwa 20\% relativ zur Klimatologie in der oberen Troposphäre über dem Nordatlantik und dem östlichen Nordpazifik. Abweichungen in der WCB Frequenz in der unteren und mittleren Tropospähre können teilweise durch Abweichungen im meridionalen Feuchtigkeitsfluss erklärt werden. Die Vorhersage des Auftretesn eines WCBs an einem festen Ort ist bis ca. 8--10 Tage im Voraus möglich, was auch der typischen Vorhersagbarkeit des Auftretens eines Tiefdruckgebiets entspricht. Die Vorhersagegüte von WCBs ist dabei besser über dem Nordpazifik im Vergleich zur Nordatlantik.
Die Ergebnisse deuten darauf, dass die derzeit begrenzte Vorhersagbarkeit für die großräumige außertropische Zirkulation auf subsaisonalen Zeitskalen von über 10 Tagen in der Zukunft mit der Auflösung von Prozessen im WCBs verbunden sein könnte.
Der zweite Teil der Studie bewertet die Rolle der WCBs für den Lebenszyklus blockierender Hochdruckwetterlagen über Europa (EuBL) in der verlängerten Winterperiode der sub-saisonalen Wettervorhersagen des EZMW (1997--2017). Im Vergleich zu anderen Wetterlagen ist die Vorhersage von EuBL immer noch eine große Herausforderung für die NWP und Klimamodelle. Die Analyse der WCB-Aktivität vor Beginn des Regimes zeigt eine starke Unterschätzung der WCB-Aktivität über dem Ostatlantik. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass die WCB-Aktivtät in den Vorhersagen anders zum Aufbauen der blockierende Wetterlage beiträgt und dass diese durch eine höhere Geopotentialanomalie und starker WCB-Aktivität an der Vorderseite des Blocks gekennzeichnet ist. Darüber hinaus weisen die Ergebnisse auf den Einfluss der Zirkulation über dem östlichen Nordpazifik auf die Vorhersagegüte des EuBL-Regimes hin. Die Ergebnisse zeigen, dass eine ungenaue Vorhersage der WCB-Aktivität teilweise für die relativ schlechte Vorhersagbarkeit von blockierenden Wetterlagen über Europe verantwortlich sein könnten, und verdeutlichen das Potenzial für eine weitere Verbesserung der subsaisonalen Vorhersage durch eine verbesserte Darstellung von WCBs in NWP-Modellen.
Im dritten Teil der Studie wird die Rolle des WCBs dann weiter für andere großräumige Wetterregime bewertet, insbesondere für andere blockierende Hochdruckwetterlagen. Neben der Bedeutung für EuBL spielt die WCB-Aktivität auch eine wichtige Rolle für die Vorhersage blockierender Hochdruckgebiete über Skandinavien und Grönland (ScBL und GL), während die Rolle für blockierende Wetterlagen über dem Atlantik (AR) geringer ist. Bei ScBL gibt es eine hohe WCB-Aktivität über dem nördlichen Teil des Blocks (Barentssee), die in den Vorhersagen nicht gut aufgelöst wird. Bei GL haben die Vorhersagen Schwierigkeiten, die WCB-Aktivität über dem Atlantik und über Nordamerika zu erfassen. Darüber hinaus wird die Rolle des WCB für blockierende Wetterlagen über Europa im borealen Sommer bewertet, die häufig zu sommerlichen Hitzewellen über dem Kontinent führen. Die WCB-Aktivität ist während Episoden mit geringer Vorhersagegüte von EuBL und ScBL verstärkt, was darauf hinweist, dass der WCB auch eine Rolle für die Vorhersage von blockierenden Hochdruckwetterlagen über Europa im Sommer spielt. Alles in allem unterstreichen die Ergebnisse, dass eine verbesserte Vorhersage von WCBs wahrscheinlich zu Verbesserungen der Vorhersagegüte auf subsaisonalen Zeitskalen führen würde.
Abschließend wird die Darstellung von WCBs und die Verbindung zu Wetterregimen in verschiedenen NPW-Modellen aus der S2S-Datenbank evaluiert. Die Analyse zeigt, dass ähnliche Fehler in der WCB-Aktivität bereits zu frühen Vorhersagezeitpunkten in allen S2S-Modellen auftreten. Die Fehler sind in den Vorhersagen des EZMW und des National Centers for Environmental Prediction (NCEP) schwächer als in den anderen Modellen. Der Vorhersagehorizont für WCBs für die Nordhalbkugel variiert zwischen den S2S-Modellen und ist in den Vorhersagen des EZMW und von Environmental and Climate Change Canada (ECCC) am Höchsten (ca. 8 Tage). Ein Vergleich zwischen den Modellen bezüglich des Zusammenhangs zwischen WCB-Aktivität und blockierender Hochdruckwetterlagen über Europa zeigt, dass in allen Modellen der WCB eine wichtige Rolle spielt und dass die Modellen den Block in ähnlicher Weise aufbauen. Trotz dieser Ähnlichkeiten gibt es Unterschiede in den Modellen bezogen auf die WCB Aktivität und die großräumige Zirkulation.
Die Ergebnisse dieser Studie tragen dazu bei, WCBs in NWP-Modellen und deren Rolle für die Vorhersage großräumiger Strömungsregime besser zu verstehen. Die Eregbnisse betonen die Bedeutung einer genauen Vorhersage von kleinräumigen Prozessen in außertrpischen Tiefdruckgebieten (wie das Freiwerden von latenter Wärme in WCBs) für die subsaisonale Vorhersage auf Zeitskalen von über zwei Wochen in der Zukunft. Darüber hinaus weisen die Ergebnisse darauf hin, dass der WCB eine wichtige Rolle für die Vorhersage blockierender Hochdruckwetterlagen spielt und dass deren geringe Vorhersagegüte über Europa sehr wahrscheinlich mit falsch dargestellten WCBs in den NWP-Modellen zusammenhängt
Perspectives on warm conveyor belts - sensitivities to ensemble configuration and the role for forecast error
Warmluftförderbänder (engl. warm conveyor belts, WCBs) sind Wettersysteme, die einen erheblichen Einfluss auf die großräumige Zirkulation in den Außertropen ausüben. Da sie Vorhersagefehler verstärken und auf das Rossby-Wellenmuster projizieren können, sind sie von großer Bedeutung für numerische Wettervorhersagen. Gleichzeitig wird der Aufstieg von Luftmassen in WCBs von der unteren in die obere Troposphäre stark von der Freisetzung von latenter Wärme durch Wolkenkondensationsprozesse angetrieben, deren Darstellung in Vorhersagemodellen mit Unsicherheiten behaftet ist. In der vorliegenden Arbeit werden zwei Aspekte von WCBs im Zusammenhang mit Ensemblevorhersagen näher beleuchtet:
(1) Sensitivitäten von WCBs auf die Darstellung von Unsicherheiten der Anfangsbedingungen und des Vorhersagemodells, und (2) die Rolle von WCBs für das Wachstum von Vorhersagefehlern. Ensemble-Vorhersagesysteme berücksichtigen Vorhersagefehler, die mit physikalischen Parametrisierungen zusammenhängen, indem mehrere Vorhersageläufe mit gestörter Modellphysik durchgeführt werden. Das “stochastically perturbed parametrization tendencies“ (SPPT) Schema, eine bewährte Methode zur Darstellung von Modellunsicherheiten, führt Störungen in die von den physikalischen Parametrisierungen berechneten Tendenzen ein. Die Amplitude der lokalen Störungen ist proportional zum Betrag der Tendenzen aus den Parametrisierungsschemata, der in den Aufstiegsregionen von WCBs typischerweise groß ist. Im ersten Teil dieser Arbeit werden die Auswirkungen des SPPT-Schemas und anderer Methoden der Modelunsicherheitsdarstellung auf diabatisch getriebene, schnell aufsteigende Luftströmungen untersucht. Wir verwenden das Integrated Forecasting System (IFS) des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) und führen eine Reihe von Sensitivitätsexperimenten mit verschiedenen Ensemble-Konfigurationen durch, um die Auswirkungen von Anfangsbedingungstörungen und Modellstörungen auf schnell aufsteigende Luftströmungen zu unterscheiden. Die aufsteigenden Luftströmungen werden mithilfe von Trajektorien detektiert. Trotz seines symmetrischen, null-zentrierten Designs führt das SPPT-Schema zu einer systematischen Erhöhung der Häufigkeit schnell aufsteigender Luftströmungen, ohne dass die physikalischen Eigenschaften der Trajektorien verändert werden. Das Ausmaß dieses Effekts hängt von der integrierten latenten Heizrate entlang der Luftströmungen ab und ist daher in den Tropen stärker ausgeprägt als in den mittleren Breiten. Eine Eulersche Perspektive auf die Verteilung der Vertikalgeschwindigkeiten zeigt, dass SPPT die Häufigkeit starker Aufwärtsbewegungen erhöht, was durch beschleunigte Abwärtsbewegungen ausgeglichen wird. Im Gegensatz zu SPPT führen Störungen der Anfangsbedingungen nicht zur Änderung der Häufigkeiten schnell aufsteigender Luftströmungen. Diese Erkenntnis wird genutzt, um die Ergebnisse der Sensitivitätsexperimente zu untermauern, indem die gestörten und ungestörten Vorhersagen von operationellen ECMWF-Ensemblevorhersagen über eine große Anzahl von einzelnen Vorhersagen in verschiedenen Jahreszeiten verglichen werden. Experimente mit zwei anderen Modellunsicherheitsschemata deuten darauf hin, dass die Auswirkungen auf das Auftreten schnell aufsteigender Luftströmungen hauptsächlich auf die Störungen der physikalischen Parametrisierungen zurückzuführen sind, während Störungen des dynamischen Kerns des Modells nur geringe Auswirkungen auf die Vertikalgeschwindigkeiten haben. Basierend auf diesen Ergebnissen wird ein Mechanismus vorgestellt, wie stochastische, null-zentrierte Störungen zu
einem einseitigen Effekt auf die Häufigkeit des Auftretens schnell aufsteigender Luftströmungen führen können. Wir stellen die Hypothese auf, dass symmetrische Störungen zu verzerrten Reaktionen führen können, wenn sie auf nichtlineare Systeme angewandt werden, die durch einen Schwellenwert gekennzeichnet sind, sodass Störungen in eine Richtung effektiver darin sind, einen Prozess auszulösen als Störungen gleicher Amplitude, aber mit entgegengesetztem Vorzeichen den Prozess unterdrücken können.
WCBs und andere schnell aufsteigende Luftströmungen sind eng mit der Bildung von Niederschlag und der Entwicklung der großräumigen Strömung in den mittleren Breiten verbunden. Die bisherigen Ergebnisse der Arbeit werfen daher die Frage auf, ob sich die Auswirkungen der stochastischen Störungen auf die aufsteigenden Trajektorien in diesen Wetterphänomenen widerspiegeln. Wir zeigen, dass stochastische Modellstörungen die globale Niederschlagsverteilung konsistent mit ihren Auswirkungen auf die Vertikalengeschwindigkeiten modulieren und zu einer Verschiebung der Verteilung hin zu höheren Werten führen. Auch die Auswirkungen auf die großräumige Strömung in den mittleren Breiten stehen im Einklang mit der erhöhten Häufigkeit von WCBs. Im Vergleich zu Vorhersagen mit einem ungestörten
Modell sind Experimente, die mit stochastischen Modellunsicherheitsschemata gestört werden, durch eine erhöhte Amplitude des Rossby-Wellenmusters in der oberen Troposhäre und durch eine polwärtige Verschiebung der Tropopause gekennzeichnet. Die Ergebnisse werden durch die Auswertung der Rossbywellenamplitude in einem großen Reforecast-Datensatz mit gestörten und ungestörten Simulationen bestätigt. Die Konsistenz der modifizierten Vertikalengeschwindigkeiten und der Rossbywellenamplitude über verschiedene Schemata und Jahreszeiten hinweg deutet darauf hin, dass die WCBs den einseitigen Effekt der stochastischen Störungen auf die großräumige Zirkulation projizieren. Obwohl die Größenordnung dieses Effekts relativ gering ist, verdeutlicht er die Rolle von WCBs bei der Kommunikation von Signalen zwischen verschiedenen räumlichen Skalen und vertikalen Leveln. Der zweite übergreifende Aspekt dieser Arbeit ist die systematische Untersuchung der Rolle von WCBs für das Wachstum von Vorhersagefehlern. Durch die Nutzung eines einzigartigen Datensatzes von WCB- Trajektorien im Nordatlantik in operationellen ECMWF-Ensemblevorhersagen, die in drei Wintern initialisiert wurden, zielt die Analyse darauf ab, die negativen Auswirkungen von WCBs auf die Vorhersagequalität zu isolieren und die Ergebnisse früherer Studien zu bestätigen, die sich des Themas auf der Basis von Fallstudien angenommen haben. Wir stellen fest, dass Vorhersagefehler klimatologisch mit Regionen zusammenhängen, in denen WCBs häufig auftreten, und dass Vorhersagen, die durch eine hohe WCB-Aktivität gekennzeichnet sind, im Durchschnitt eine geringere Qualität aufweisen als Vorhersagen mit geringer WCB-Aktivität. Die Zeit in der Vorhersage, zu der das Fehlerwachstum über dem
Nordatlantik am größten ist, ist durch anomal hohe WCB-Aktivität gekennzeichnet. Composites von normalisierten Vorhersagefehlern, die auf WCB-Objekte zentriert sind, zeigen, dass WCBs mit charakteristischen raum-zeitlichen Mustern erhöhter Vorhersagefehler verbunden sind. Die Fehlermuster in der mittleren Troposphäre hängen mit einem stromaufwärts gelegenen Trog und einem sich stromabwärts entwickelnden Rücken zusammen, weisen aber eine große Variabilität von Fall zu Fall auf. In der oberen Troposphäre hingegen ist die Verschlechterung der Vorhersagegüte über viele Fälle robust und steht hauptsächlich mit erhöhten Windgeschwindigkeiten an der Nordflanke des Höhenrückens in Zusammenhang. Diese Analyse liefert Hinweise dafür, dass WCBs am Wachstum und der Amplifizierung von Vorhersagefehlern beteiligt sind, und unterstreicht die Notwendigkeit einer Verbesserung ihrer Darstellung
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
A novel quasi-Lagrangian perspective on the potential vorticity dynamics of blocked weather regime life cycles in the North Atlantic-European region
In den mittleren Breiten kommt es gelegentlich zu einer Strömungskonfiguration, bei welcher eine quasistationäre antizyklonale Zirkulationsanomalie (oftmals als „Block" bezeichnet) eine Umkehrung der großräumigen westlichen Strömung hervorruft. Diese Situation wird im Englischen als „Blocking" bezeichnet und kann in angrenzenden Regionen zu Extremwetter führen. Die korrekte Darstellung von Blocking stellt eine große Herausforderung in aktuellen numerischen Wettervorhersagemodellen dar. Ein Grund dafür liegt im mangelnden dynamischen Verständnis von Blocking. In der Vergangenheit wurden zahlreiche Theorien zur Dynamik von Blocking entwickelt, von denen jede einen bestimmten Aspekt der Dynamik betrachtet. Bis heute konnten die verschiedenen feuchtdynamischen und trockendynamischen Theorien noch nicht miteinander verbunden werden und lieferten sogar widersprüchliche Ergebnisse. Noch immer fehlt eine konsistente Sicht auf die relative Rolle trockener und feuchter Dynamik in den
Lebenszyklen von Blocking.
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Dynamik von Blocking zu erfassen und insbesondere die relativen Beiträge trockener und feuchter Prozesse zu entflechten. Dazu wird eine neuartige quasi-Lagrangsche Methode auf Basis der potenziellen Vortizität (PV) entwickelt. Da Vorhersagefehler in Verbindung mit Blocking vor allem in Europa vorkommen, liegt der Fokus auf Blocking über dem Nordatlantik und über Europa. Anhand der hochmodernen ERA5-Reanalyse für den Zeitraum 1979–2021 werden negative PV Anomalien in der oberen Troposphäre (PVAs−) verfolgt, die mit Blocking in Verbindung stehen. Mithilfe stückweiser PV-Tendenzen werden die relativen Beiträge trockener und feuchter Dynamik zur Amplitudenentwicklung von PVAs− quantifiziert. Blocking wird in dieser Arbeit aus Sicht von Wetterregimen betrachtet, die großräumige, anhaltende und wiederkehrende Zustände der außertropischen Zirkulation darstellen. Eine einzigartige Definition von Wetterregimen ermöglicht die Untersuchung der Lebenszyklen von vier verschiedenen „blockierten“ Regimen: Blocking über Europa (EuBL), über Skandinavien
(ScBL), über dem Atlantik (AR) und über Grönland (GL).
Ein schwerwiegender Vorhersagefehler, der mit dem Lebenszyklus von Blocking im März 2016 über Europa zusammenhängt, war mit einer Unterschätzung feuchter Prozesse über dem östlichen Nordatlantik verbunden. Die neue quasi-Lagrangsche Methode zeigt, dass die mit dem Block verknüpfte PVA− sich nicht lokal über Europa entwickelte, sondern weit entfernt von der Region vor der Ostküste der Vereinigten Staaten zum ersten Mal identifiziert wurde und nach Europa propagierte. Während der Überquerung des Nordatlantiks durchlief die PVA− mehrere Episoden abrupter Verstärkung, hauptsächlich durch feuchte Prozesse im Zusammenhang mit der Aktivität von sogenannten ’Warm Conveyor Belts’ (WCB). Diese Erkenntnis bestätigt eine frühere Hypothese von Grams et al. (2018), dass die WCB-Aktivität stromaufwärts des beginnenden Blocks entscheidend für den Aufbau von Blocking im März 2016 war. Eulersche Diagnosen würden die trocken-dynamische Propagation der PVA− betonen und somit den erheblichen feuchten Beitrag in der Ferne der blockierten Region übersehen. Durch die Fokussierung auf die physikalischen Prozesse, die für den Beginn von Blocking relevant sind, ermöglicht die neuartige quasi-Lagrangsche Methode eine Entflechtung der trockenen und feuchten Beiträge.
Die systematische Auswertung der Dynamik von Blocking zeigt in dieser Arbeit zum ersten Mal, dass sich PVAs− entfernt von der Region entwickeln und in die blockierte Region hineinwandern. Es wurden zwei Pfade identifiziert, über die PVAs− aus dem Westen (stromaufwärtiger Pfad) und aus dem Osten (retrograder Pfad) in die blockierte Region propagieren. Die PVAs− werden in den Tagen vor dem Blocking überwiegend durch Feuchtprozesse verstärkt. Allerdings unterscheidet sich der Zeitpunkt, sodass retrograd-wandernde PVAs− die maximale Verstärkung früher erfahren als stromaufwärts propagierende PVAs−. Infolgedessen erfolgt die westwärts gerichtete Propagation von PVAs− nicht rein barotrop, sondern ist das Resultat des Zusammenspiels mit feuchten Prozessen, welche die PVA− an der westlichen Flanke verstärken und sie somit nach Westen verschieben. Die Pfade der PVAs− und die jeweilige zugrundeliegende Dynamik waren zuvor nicht bekannt und liefern einen neuen Blickwinkel auf Blocking. Rund um die maximale Ausprägung des Regimes enthüllt die quasi-Lagrangsche Methode einen Zusammenhang zwischen dem Lebenszyklus des Regimes und dem Lebenszyklus der PVA−. Feuchtprozesse dominieren die Verstärkung und Aufrechterhaltung der PVA− vor dem Regime-Maximum, während quasi-barotrope Dynamik maßgeblich zum Abbau nach dem Regime-Maximum beiträgt. Der Zerfall des Regime-Lebenszyklus geht mit einer starken Abschwächung der PVA−-Amplitude einher und vor allem mit der Propagation von PVAs− aus der Region heraus. Erneut enthüllt die Methode zwei Pfade von PVAs− nach Westen und Osten, was zeigt, dass einige PVAs− zu nachfolgenden blockierten Regimen beitragen. Generell sind die Unterschiede in der Dynamik zwischen den blockierten Regimen geringer im Vergleich zu den Unterschieden zwischen den PVA− Pfaden. Dabei sticht Blocking über Grönland im Vergleich zu den anderen Regimen beim Aufbau von Blocking heraus. Erstens dominiert der retrograde
Pfad von PVAs− für GL, was nicht der Fall ist für EuBL, ScBL und AR. Und zweitens spielen feuchte Prozesse für PVAs− bei GL unabhängig vom Pfad eine ähnliche Rolle, während sie für stromaufwärts propagierende PVAs− von EuBL, ScBL und AR einen deutlich höheren Beitrag leisten. Diese Variation resultiert aus der Position des Blocks relativ zur typischen Zugbahn von Tiefdruckgebieten und zeigt die Empfindlichkeit der Dynamik von Blocking gegenüber dem genauen Ort von Blocking.
Insgesamt versöhnt diese Arbeit zum ersten Mal unterschiedliche Perspektiven und Theorien zu Blocking in der Region über dem Nordatlantik und Europa und liefert eine neuartige quasi-Lagrangsche PV-Methode mit Potenzial für zukünftige Arbeiten zur Dynamik von Blocking
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
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