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    Verfügen Bewerber mit einer zutreffenden Ersteinschätzungen über ein höheres soziales Verständnis

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    Verfügen Bewerber mit einer zutreffenden Ersteinschätzung über ein höheres soziales Verständnis? GOERKE, PANJA & CONZELMANN, KRISTIN (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)) Fragestellung. Menschen bilden innerhalb von Sekunden einen ersten Eindruck von einer Person, der häufig eine zutreffende Einschätzung der Persönlichkeit darstellt. Soziales Verständnis beschreibt die Fähigkeit, soziale Informationen in einer Situation zu verstehen und zu interpretieren. Wir erwarten, dass das soziale Verständnis einer Person mit der Treffsicherheit ihres ersten Eindrucks von der Persönlichkeit einer einzuschätzenden Person zusammenhängt. Wir nehmen an, dass der erste Eindruck über die Zeit hinweg konstant bleibt. Außerdem untersuchen wir, wie sich die Einschätzung von Sympathie und Ähnlichkeit entwickelt. Untersuchungsdesign. Im Rahmen eines Auswahlverfahrens für Pilotenanwärter einer großen deutschen Airline führten 529 Bewerber den Videobasierten Test zum sozialen Verständnis (VSU) durch, in dem sie zwei Flugschüler in verschiedenen sozialen Situationen hinsichtlich ihrer Gedanken und Gefühle einschätzten. Nach einer kurzen Selbstvorstellung der Flugschüler wurden die Bewerber gebeten, ihre erste Einschätzung der Persönlichkeit der Flugschüler, der Ähnlichkeit mit und der Sympathie für die Flugschülern abzugeben. Im Anschluss bearbeiteten die Bewerber den VSU. Abschließend erfolgte ein zweites Persönlichkeitsrating. Ergebnisse. Der erste Eindruck bleibt überwiegend stabil. Zudem zeigen sich leichte positive Zusammenhänge zwischen der ersten Einschätzung und dem sozialen Verständnis der Bewerber. Limitationen. Einschränkend muss angeführt werden, dass die Stichprobe überwiegend männlich ist. Implikationen. Die Forschung zum ersten Eindruck sollte ausgebaut werden, um Maße zum sozialen Verständnis effizienter zu gestalten. Relevanz. Während sich viele Studien mit der Genauigkeit des ersten Eindrucks beschäftigen, liefert diese Studie erste Hinweise auf den Zusammenhang zwischen der ersten Eindrucksbildung und dem sozialen Verständnis der beobachtenden Personen

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis

    Zusammenhänge zwischen einem SJT zur Erfassung von Teamwork und der Leistung im Assessment Center

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    Assessment Center (AC) sind weit verbreitete, aber ressourcenintensive Verfahren zur Personalauswahl. Ein für die Vorhersage von Berufserfolg etabliertes und effizientes Verfahren sind Situational Judgment Tests (SJTs). Werden diese konstruktorientiert konstruiert, ermöglichen sie eine valide und verfälschungsresistente Erfassung von tätigkeitsrelevanten Merkmalen (Christian et al., 2010). In der vorliegenden Studie wurde ein SJT zur Erfassung von Teamfähigkeit im Hinblick auf seine Eignung als Auswahlinstrument im Kontext eines ACs analysiert. N=181 Bewerbern für den Beruf Pilot bearbeiteten in der ersten Auswahlstufe verschiedene Leistungs- und Wissenstests sowie einen Persönlichkeitstest. In der zweiten Auswahlstufe füllten sie den SJT-TW zur Messung von Teamfähigkeit (Gatzka & Volmer, 2017) im Rahmen eines Assessment Center Tages aus. Bewerber, die das AC bestanden, hatten ein signifikant besseres SJT-Ergebnis als diejenigen, die an diesem Tag ausschieden. Dabei korrelierte das SJT-Testergebnis signifikant mit den Dimensionsratings der AC-Beobachter: Sowohl zur Teamfähigkeit als auch zur Führungskompetenz und zur Belastbarkeit ergaben sich signifikant positive Zusammenhänge. Keine bedeutsamen Korrelationen gab es zur Persönlichkeit und zu den kognitiven Leistungstests. Für den untersuchten SJT-TW lassen sich hypothesenkonform konvergente wie diskriminante Zusammenhänge zum existierenden Auswahlverfahren aufzeigen. Insbesondere aus den Zusammenhängen des SJT-TW zur Verhaltensbeobachtung lässt sich ableiten, dass dieser relevante Verhaltensaspekte valide erfasst und im Auswahlkontext Verwendung finden kann
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