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Subjektive Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit: Überblick und Einleitung
Subjektive Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit erhalten in der Gesundheitsforschung, -wissenschaft und -praxis zunehmende Bedeutung. Die sozialen und kulturellen (alters- geschlechts- krankheitsbedingten) Unterschiede in subjektiven Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit werden in der Forschung vielfach belegt. Warum dies so ist und welche theoretischen und methodischen Zugänge - subjektive Theorien, Folkmodels, mentale Modelle, soziale Repräsentationen - dabei gewählt werden (können), wird im folgenden Beitrag diskutiert. Dabei wird ein erster Überblick über den Forschungsstand gegeben. Abschließend wird auf die Relevanz von subjektiven Vorstellungen für die Gesundheitswissenschaft und -praxis eingegangen
Methodenangemessene Gütekriterien in der qualitativ-interpretativen Forschung
Ziele dieses Beitrages sind Darstellung und vergleichende Diskussion verschiedener Strategien zur Absicherung von Daten und Interpretationen bei der Anwendung qualitativ-interpretativer Verfahren: Kodifizierte Vorgehensweisen bei der Interpretation, kommunikative sowie Handlungsvalidierung und schließlich die Triangulation verschiedener Methoden sollen dazu beitragen, qualitative Verfahren und ihre Resultate vom Vorwurf des Spekulativen und Beliebigen zu befreien. Mit dieser Darstellung sollen Vorarbeiten für die Formulierung methodischer Standards geleistet werden, die qualitativen Methoden eher gerecht werden können als etwa die herkömmlichen Gütekriterien im klassisch-testtheoretischen Sinne
Das Subjekt als Theoretiker? Zur Subjektiviät Subjektiver Theorien
Das Forschungsprogramm "Subjektive Theorien" von Scheele & Groeben (1984) wird an seinem Anspruch gemessen, bei den dafür entwickelten und verwendeten psychologischen Erhebungsverfahren handele es sich um qualitativ-interpretative Verfahren. Das Forschungsprogramm wird darauf hin beurteilt, welche Perspektiven es für das Ziel, die Sicht des Subjektes zu erforschen, bieten kann, aber auch welchen Verkürzungen seines Gegenstands es dabei erliegt. Hierzu werden einige Positionen aus der aktuellen methodischen Diskussion um qualitative Verfahren in der Soziologie aufgegriffen
Stationen des qualitativen Forschungsprozesses
Der vorliegende Beitrag skizziert den Prozess qualitativer Forschung. Dabei werden die in den einzelnen Schritten anstehenden Entscheidungsnotwendigkeiten und -möglichkeiten mit den jeweiligen möglichen Alternativen idealtypisch in folgenden Stationen nachgezeichnet: (1) der qualitative Forschungsprozess als Abfolge von Entscheidungen; (2) theoretische Vorannahmen und Untersuchungsgegenstand; (3) Entscheidung für die Fragestellung und ihre Eingrenzung; (4) Annäherung an das Forschungsfeld; (5) Entscheidung für die Methode(n) der Datensammlung; (6) Fixierung der Daten; (7) Interpretation von Daten; (8) Geltungsbegründung, Verallgemeinerung und Darstellung; (9) Forschung als sozialer und kommunikativer Prozess. Eine zweite Funktion dieses Kapitels ist die systematische Vorbereitung der Einzeldarstellungen unterschiedlicher Methoden in Kapitel sechs des Buches "Handbuch qualitative Sozialforschung. Grundlagen, Konzepte, Methoden und Anwendungen" (Flick, u.a., 1991). Damit die Darstellung nicht zu abstrakt-methodologisch gerät, wird das Beispiel einer Untersuchung zu subjektiven Vertrauenstheorien von Beratern aus sozialpsychiatrischen Diensten (Flick, 1989) zur Veranschaulichung herangezogen. (ICD2
Triangulation
Im Rahmen der Diskussion um methodenangemessene Kriterien der Geltungsbegründung und Verallgemeinerung qualitativer Daten und Ergebnisse wird dem Konzept der Triangulation wieder verstärkte Aufmerksamkeit geschenkt. Jedoch lässt sich seine Ideen-Geschichte ca. 30 Jahre und in andere Forschungskontexte hinein zurückverfolgen. So wurde es in der Diskussion um nonreaktive Messung entwickelt, um herauszufinden, ob eine Hypothese die Konfrontation mit einer Serie komplementärer Testmethoden überstehen kann. In die Diskussion um qualitative Forschung wurde die Triangulation eingeführt als die Kombination von Methodologien bei der Untersuchung des selben Phänomens. Der Autor stellt zunächst die theoretischen Konzepte der Triangulation vor und beleuchtet dann kritische Positionen. Im Anschluss daran wird die Systematische Perspektiven-Triangulation vorgestellt und anhand eines Beispiels verdeutlicht. (ICD2
Gaining Access to the Field of Work Organizations with the Issue of “Work-Family-Life Balance” for Fathers
von Alemann A, Beaufays S, Reimer T. Gaining Access to the Field of Work Organizations with the Issue of “Work-Family-Life Balance” for Fathers. SFB 882 Working Paper Series. Vol 7. Bielefeld: DFG Research Center (SFB) 882 From Heterogeneities to Inequalities; 2012
Transnationalisation and development. Methodological issues
Lachenmann G. Transnationalisation and development. Methodological issues. COMCAD Arbeitspapiere - working papers, 19. Bielefeld: COMCAD - Center on Migration, Citizenship and Development; 2007
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