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Einfluss einer Renin-Angiotensin-Aldosteron-System-Blockade auf die Prognose von Patienten mit Aortenklappenstenose nach einer Transkatheter-Aortenklappenimplantation
Die Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) hat im Laufe des letzten Jahrzehnts die Behandlung der symptomatischen, schweren Aortenklappenstenose (AS) deutlich verändert. Die Empfehlungen zur weiteren Behandlung von Patienten nach erfolgreicher TAVI sind zurzeit jedoch vage. Verschiedene Studien konnten positive Effekte von Inhibitoren des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RASI) auf das Outcome von Patienten nach TAVI aufzeigen. Die durchgeführten Arbeiten lassen jedoch Raum für weitere Studien. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Effekte von RASI auf das Überleben im Gesamtkollektiv sowie in Untergruppen nach TAVI zu untersuchen. Die medikamentöse Adhärenz und die Einflüsse von Begleitmedikationen wurden hierbei ebenfalls evaluiert.
Die erhobenen Patientendaten beruhen auf einem Register der Abteilung für Kardiologie und Herzchirurgie der Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, in welches konsekutiv alle Patienten eingeschlossen wurden, die eine TAVI erhielten. Der Zeitraum des Patienteneinschlusses wurde für diese Arbeit von Januar 2011 bis Dezember 2020 festgelegt. Es wurden insgesamt 2862 Patienten mit schwerer, symptomatischer AS nach erfolgreicher TAVI in die Studie eingeschlossen (RASI n = 2227 und kein RASI n = 635). Die Analysen zur Medikamentenadhärenz erfolgten nur für Patienten, bei denen Daten über die Medikation sowohl zum Zeitpunkt der Entlassung als auch zur Folgeuntersuchung vorlagen. Das Überleben wurde mittels Kaplan-Meier-Überlebenskurven sowie Cox-Regressionsanalysen untersucht. Es erfolgte hierbei eine Adjustierung für Basis-, prozedurale und medikamentöse Parameter.
Im Nachbeobachtungszeitraum von 3 Monaten nach Entlassung wurden in allen untersuchten Patientengruppen Adhärenzen zur Therapie mit RASI von mindestens 93,0 % beobachtet. Die 3-Jahres-Gesamtmortalitäten im Gesamtkollektiv betrugen 12,3 % und 20,2 % (log-rank < 0,001), die kardiovaskulären Mortalitätsraten 8,2 % und 12,3 % (log-rank = 0,001) für Patienten mit und ohne RASI. Die Verschreibung von RASI war besonders vorteilhaft bei Patienten mit einem EuroScore II ≥ 4 [HR 0,47 (0,35-0,65)], low-flow, low-gradient AS [HR 0,53 (0,31-0,93)] sowie einer konkomitanten Medikation mit Betablockern [HR 0,62 (0,49-0,79)] und Statinen [HR 0,68 (0,51-0,90)]. Interessanterweise waren auch bei Patienten ohne klassische Indikationen für eine Therapie mit RASI positive Effekte auf das Mortalitätsrisiko zu beobachten. Patienten mit begleitender systolischer Herzinsuffizienz (HFrEF) profitierten ebenfalls sehr von der Verschreibung von RASI nach TAVI. Die Gesamtmortalitäten betrugen bei ihnen 20,4 % und 36,5 % (log-rank = 0,004), die kardiovaskulären Mortalitäten 15,0 % und 23,8 % (log-rank = 0,044) für Patienten mit und ohne RASI. Eine Risikoreduktion von 50 % [HR 0,50 (0,29-0,87)] mittels RASI in Bezug auf die Gesamtmortalität konnte zudem in der Cox-Regressionsanalyse für Patienten mit HFrEF nachgewiesen werden.
Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zeigen, dass die Verschreibung eines RASI nach TAVI bei der Mehrheit der Patienten mit einer besseren Prognose assoziiert ist. Dies verdeutlicht unter der Voraussetzung, dass die verschriebenen Medikamente regelmäßig eingenommen wurden, den prognostischen Nutzen dieser Substanzen. Dieser Nutzen ließ sich zudem nicht nur bei Patienten mit klassischen Indikationen für eine RASI-Therapie nachweisen, sondern auch bei vielen weiteren Patientenkollektiven. Diese Befunde lassen darauf schließen, dass die Rate an Kardiomyopathien bei Patienten mit Aortenstenose auch nach erfolgreicher TAVI höher ist als bisher angenommen
Versorgung akuter Myokardinfarkte in der Kardiochirurgie – sofortige oder verzögerte Operation?
Das optimale Timing einer aortokoronare Bypass-Operation bei akutem Myokardinfarkt wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Die Ziele einer optimalen Revaskularisation im akuten Infarktgeschehen sind die Rettung von reversibel geschädigtem Myokard und die Limitierung der Infarktgröße. Das optimale Timing wäre das geringste Zeitintervall zwischen Symptombeginn und Operation, bei welchem diese negativen Auswirkungen sowie periprozedurale Komplikationen ein Minimum und die Erhaltung der Herzleistung ein Maximum erreichen. Bisweilen deuten die vorliegenden Daten auf tendenziell bessere Resultate bei verzögerter Strategie hin oder konnten keine signifikanten Unterschiede messen, wobei vor allem die ersten Stunden nach Infarktbeginn mit einer besonders hohen Letalität behaftet sind.
Mittels retrospektiver Analyse haben wir untersucht, ob sich eine Operation nach 48 Stunden bei akutem Myokardinfarkt gegenüber einer Versorgung innerhalb dieser Zeitspanne positiv auf die Outcomes auswirkt. Die verzögert operierten Patienten
zeigten eine tendenziell höhere Krankenhausletalität sowie eine signifikant gesteigerte Rate an postoperativen Re-Infarkten und ein schlechteres Langzeit-Überleben. Gründe hierfür waren vor allem die Entwicklung eines kardiogenen Schocks während des
Bridgings, welcher die perioperative Letalität und Komplikationsrate erhöht hat. Unsere Resultate machen deutlich, dass eine Verzögerung der OP, falls notwendig, nur unter engmaschigem Monitoring stattfinden sollte. Wie in bisherigen Studien beobachtet, wiesen Patienten unserer Arbeit, welche älter als 70 Jahre waren oder eine linksventrikuläre Ejektionsfraktion von ≤30% aufwiesen, eine dramatisch gesteigerte Letalität auf, insbesondere wenn diese zeitnah operiert wurden. Hier könnte sich ein Bridging durchaus positiv auswirken. Andererseits deuten unsere Resultate bei präoperativer Infektion auf bessere Outcomes bei zeitnaher Reperfusion hin.
Insgesamt erscheint es, als sollte das Timing einer Operation individuell für entsprechende Risikogruppen anhand verschiedener Faktoren ähnlich eines Scoring-Systems evaluiert werden. Letztlich könnte eine weitere Optimierung der perioperativen Phase das Bridging sicherer gestalten, sodass die Vorteile einer verzögerten Strategie eventuell überwiegen
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Insulin has a postischemic positive inotropic effect which is independent of glucose uptake
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
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