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Synopsis grösserer Studien zur Therapie des metastasierten Mammakarzinoms
Bei etwa 20 % der Patientinnen mit einem frühen Mammakarzinom kommt es in der Folge zu einer Fernmetastasierung [1, 2]. In der metastasierten
Situation gibt es nach wie vor keine realistische
Hoffnung auf Heilung und die vordergründigen Therapieziele bestehen in einer Verlängerung des Überlebens, der Prävention bzw. Palliation von Symptomen sowie einer Erhaltung oder auch Verbesserung der Lebensqualität.
Die Auswahl der Therapieoption aus einer Vielzahl
an Möglichkeiten muss sich jeweils nach der individuellen Situation der Patientin und der bestehenden Symptomatik richten. Die biologischen Charakteristika des Tumors, wie Expression von Steroidhormonrezeptoren sowie der HER-2/neu
Status, gehen in die Entscheidung genauso ein wie die Lokalisation und das Ausmass der Metastasierung, vorangegangene Behandlungen, Dauer des rezidivfreien Intervalls und die Erwartungen der Patientin
Systemische Tumorkontrolle: Chemotherapeutische Prinzipien
Die Entdeckung verschiedener chemotherapeutischer
Substanzen während der letzten Jahrzehnte sowie neue Erkenntnisse in der Tumorbiologie haben dazu geführt, dass mit onkologischen Systemtherapien in deutlicher Überlebensvorteil für verschiedene Tumorerkrankungen, so auch für das Mammakarzinom, erreicht werden kann.
Einer der Schlüsselfaktoren bei der Chemotherapie ist die Dosis, welche einerseits die antineoplastische Wirkung, andererseits aber auch die Toxizität bestimmt. Nebst der Entwicklung neuer Chemotherapeutika haben auch Fortschritte im Bereiche der supportiven Medikation während der letzten
Jahre eine entscheidende Rolle für den effizienteren
Einsatz der Chemotherapie gespielt. Granulozyten-Kolonie stimulierende Faktoren, Erythropoetine und potentere Antiemetika ermöglichen heute die Verabreichung der Chemotherapie in höheren Dosen und kürzeren Intervallen
Maligne, nichtepitheliale Tumoren des Corpus uteri (ausschliesslich des Karzinosarkoms)
Uterine Sarkome sind eine heterogene Gruppe von Neoplasien, welche ca. 4% der Malignome des Uterus ausmachen. Die Inzidenz der Sarkome liegt bei ca. 1.0–1.5/100'000 Frauen pro Jahr. Leiomyosarkome sind die häufigsten Sarkome des Uterus. Sie treten typischerweise in der Perimenopause in einem Durchschnittsalter von 51 Jahren auf. Fünfzehn Prozent der Patientinnen sind jedoch jünger als 40 Jahre. Endometriale Stromasarkome machen etwa 2% der uterinen Sarkome aus. Das Durchschnittsalter bei der Diagnose beträgt 42–58 Jahre. Zehn bis fünfundzwanzig Prozent dieser Frauen sind prämenopausal
Karzinosarkome des Uterus, maligne Müller-Mischtumoren des Uterus, Maligne mesodermale Mischtumoren, Maligne gemischte mesenchymale Tumoren (MMMT)
Neueren Erkenntnissen nach sind Karzinosarkome epithelialen
Ursprungs. Sie werden dennoch aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit und zu deren besserer Abgrenzung
nicht unter den anderen epithelialen Malignomen des
Uterus, sondern eigens in diesem speziellen Kapitel behandelt.
Drei bis vier Prozent aller Malignome des Uterus sind Karzinosarkome. Gewöhnlich treten sie in der Postmenopause
mit einem Durchschnittsalter von ca. 70 Jahren auf
Maligne nichtepitheliale Tumoren des Ovars
Die malignen nichtepithelialen Tumoren des Ovars stellen
ca. 10% der Ovarialmalignome und sollten klar vom Ovarialkarzinom abgegrenzt werden. Dies gilt sowohl für die Diagnostik als auch für die Therapie. Die beiden wichtigsten
Vertreter der malignen nichtepithelialen Ovarialtumoren
sind die Keimzelltumoren und die Keimstrang-Stroma-Tumoren.
Weitere, allerdings sehr seltene Vertreter sind z. B. Hilustumoren oder lymphoide Tumoren des Ovars
Maligne epitheliale Tumoren des Corpus uteri (ausschliesslich des Karzinosarkoms)
Das Korpusmalignom ist in Mitteleuropa nach den Malignomen
von Brust und Kolorektum der dritthäufigste Krebs der Frau. Mit ca. 41% der weiblichen Genitalmalignome ist es das häufigste gynäkologische Malignom im engeren Sinn. Die Inzidenz des Endometriumkarzinoms ist in der Schweiz und in Deutschland hoch und beträgt ca. 24–25 pro 100'000 Frauen/Jahr. Seine altersstandardisierte Mortalität ist mit 3,4 pro 100'000 Frauen/Jahr jedoch relativ gering, da 75% der Endometriumkarzinome im Stadium I diagnostiziert werden.
Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 68 Jahren, und
75% der Patientinnen sind postmenopausal. Nur 5% erkranken
vor dem 40. Lebensjahr.
Zunehmend mehr Autoren zählen auch das Karzinosarkom
[maligner Müller-Mischtumor, maligner gemischter
mesodermaler Tumor (MMMT)] zu den Typ-2-Endometriumkarzinomen, da beide morphologischen Komponenten
monoklonalen epithelialen Ursprungs sind
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
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