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System. Wandel. Entwicklung / Feyerer, Ewald ; Prammer, Wilfried ; Prammer-Semmler, Eva ; Kladnik, Christine ; Leibetseder, Margit ; Wimberger, Richard / Die Entwicklung eines inklusiven Schulsystems : Analyse von aktuellen Reformbestrebungen aus Governance-Perspektive
Ist Integration „normal“ geworden?
Der vorliegende Beitrag analysiert zuerst die Entwicklung der schulischen Integration beeinträchtigter Kinder in Österreich auf der Basis statistischer Indikatoren und aktueller Studien. Ausgehend von diesem Ist-Stand werden die Notwendigkeit von weiteren Entwicklungsanstößen sowie konkrete Lösungsansätze dargestellt
SonderschullehrerInnenausbildung NEU Konzeptionelle Überlegungen zur momentanen Diskussion um die Neugestaltung der LehrerInnenausbildung in Österreich
In Österreich findet gerade ein Prozess zur Neugestaltung der LehrerInnenbildung statt. Da auch Österreich das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sowie das dazugehörige Fakultativprotokoll (BRK 2006) ratifiziert und sich damit verpflichtet hat, ein „inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen“ (BRK 2006, Artikel 24) zu gewährleisten und ab sofort schrittweise umzusetzen, stellt sich die Frage, ob in Zukunft noch SonderschullehrerInnen ausgebildet werden sollen. Dieser Artikel stellt zuerst die momentane Situation in Österreich dar und begründet anschließend, warum auch ein inklusives Schulsystem gut ausgebildete PädagogInnen mit sonderpädagogischen Kompetenzen, aber sicher keine SonderschullehrerInnen mehr benötigt. In einem weiteren Schritt wird dargelegt, welche Kompetenzen allen LehrerInnen sowie den auf sonderpädagogische Bereiche „spezialisierten GeneralistInnen“ in der Ausbildung vermittelt werden müssten und wie die BehindertenpädagogInnenausbildung NEU für ein inklusives Schulsystems strukturiert sein könnte
Der Umgang mit besonderen Bedürfnissen im Bildungswesen
Ausgehend von der begrifflichen Klärung sonderpädagogischer Förderbedarf und besondere Bedürfnisse wird in einem ersten Schritte die Differenz zwischen Integration und Inklusion herausgearbeitet, um anschließend ein Verständnis von Inklusionspädagogik zu entwickeln. Um Letzteres zu charakterisieren, wird sich sowohl auf theoretische Konzepte als auch auf die Wirkung von gemeinsamen Unterricht - Ergebnissen von empirischen Studien - bezogen. Inklusion impliziert bei dem momentan bestehenden österreichischen Bildungssystem sowohl bildungspolitische Herausforderungen, Veränderungen in der LehrerInnenausbildung und auch in der Ressourcenverteilung u.v.a.m., diese werden abschließend in dem Beitrag dargestellt
Allgemeine Qualitätskriterien inklusiver Pädagogik und Didaktik
Eine inklusive Schule versteht sich als eine Schule für alle, in der kein Kind ausgeschlossen und jedes Kind angemessen gefordert und unterstützt wird. Dies widerspricht der jahrhundertelangen Tradition mitteleuropäischer Bildungspolitik, die auf die Diversität der SchülerInnen stets mit Homogenisierung geantwortet und die PädagogInnen damit von innerer Differenzierung und Individualisierung entbunden hat. Soll die Forderung der UN-Konvention nach einer inklusiven Schule Wirklichkeit werden, stehen mitteleuropäische Schulen und LehrerInnen vor der großen Aufgabe, in internen Qualitätsentwicklungsprozessen ihre Unterrichtsgestaltung weiterzuentwickeln. Der vorliegende Beitrag will dafür Qualitätskriterien aufzeigen
Integration an (ober-)österreichischen Hauptschulen Eine Standortbestimmung für das Projekt Schulentwicklung durch Schulprofilierung
In diesem Aufsatz erfolgt eine Standortbestimmung bezüglich der Umsetzung der Integration an oberösterreichischen Hauptschulen (= HS). Ausgehend von der Darstellung des bildungspolitischen Hintergrunds werden die Steuerungselemente des Staates (Gesetze und Erlässe auf Bundes und Länderebene) vorgestellt und Standards für eine qualitativ gute Umsetzung der Integration auf den Systemebenen Schul verwaltung, Schule und Unterricht aufgezeigt. Dazu wird vor allem auf die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung in Oberösterreich zurückgegriffen. Ein Vergleich mit den Erkenntnissen der Studie "Integrative und inklusive Unterrichtspraxis im Sekundarschulbereich" ( Meijer 2005) und den "Empfehlungen für Bildungs- und Sozialpolitiker/innen" ( European Agency 2003) erlaubt eine Verortung der regionalen Situation in die europäische Entwicklung
Zeitschrift für Inklusion / Ist Integration „normal“ geworden?
Der vorliegende Beitrag analysiert zuerst die Entwicklung der schulischen Integration beeinträchtigter Kinder in Österreich auf der Basis statistischer Indikatoren und aktueller Studien. Ausgehend von diesem Ist-Stand werden die Notwendigkeit von weiteren Entwicklungsanstößen sowie konkrete Lösungsansätze dargestellt
Mit Inklusiven Modellregionen auf dem Weg zur inklusiven Schule? Österreichische Bildungspolitik zwischen Vision und Pragmatismus
: Die österreichische Bildungsministerin meinte bei der Enquete „Ein System im Wandel – Entwicklung inklusiver Modellregionen“ im April 2015, dass Inklusion der Weg der Zukunft sei. Unter Berücksichtigung der Mehrebenproblematik setzt sie bei der Umsetzung dieser Vision sehr pragmatisch auf eine Politik der kleinen Schritte. Die Bundesländer werden Schritt für Schritt ermächtigt, innerhalb der bestehenden Gesetze und vorhandenen Ressourcen Inklusive Modellregionen zu entwickeln. Im folgenden Artikel wird zuerst ein Überblick über die Entwicklung seit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention gegeben (bildungspolitisch und statistisch) bevor das Konzept der Inklusiven Modellregionen mit seinen strukturellen Entwicklungsprojekten und das Konzept der neuen Lehrer_innenbildung vorgestellt werden. Eine Einschätzung der Entwicklung schließt den Beitrag ab
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