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Schleiermacher recensore dell’Antropologia pragmatica di Kant
Schleiermacher reviewed Kant’s Pragmatic Anthropology for the journal Athenaeum in 1799. Below the surface of a harsh and disrespectful tone, the review has a remarkable philosophical value. As a consequence of his idea of human nature, Kant is charged by Schleiermacher of “realism”. Ironically, Schleiermacher suggests that the work, with its popular style, is more of a Kantology than of an anthropology: that is, it elevates the daily habits and idiosyncrasies of the author to an alleged empirical description of the human being. With this, Schleiermacher anticipates a new style in philosophy, followed by many subsequent critics of philosophical anthropology
Narrative psychischer Krisen. Depression, Suizid und Trauma in der deutschsprachigen Literatur seit 2000
Resoconti di Tieck sui viaggi compiuti assieme
Traduzione, dal tedesco all’italiano, dei Reiseberichte (1793) dello scrittore proto-romantico L. Tieck (1773-1853); con note critiche, a cura del traduttore, in calce allo scritto
Effusioni di cuore di un monaco amante dell'arte
Traduzione, dal tedesco all’italiano, del racconto “Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders”, scritto a quattro mani dagli scrittori proto-romantici W. H. Wackenroder (1773-1798) e L. Tieck (1773-1853); con note critiche, a cura del traduttore, in calce allo scritto
Resoconti di viaggio di Wackenroder
Traduzione, dal tedesco all’italiano, dei Reiseberichte (1793) dello scrittore proto-romantico W. H. Wackenroder (1773-1798); con note critiche, a cura del traduttore, in calce allo scritto
Wissenschaftliche Erkenntnisse umsetzen. Der Übersetzungsprozess zwischen englischsprachiger Forschung und deutschsprachiger Lehre und die Rolle der Lehrbücher
Die Frage, der im vorliegenden Beitrag nachgegangen wird, ist die folgende: Inwiefern ist die Übermittlung bzw. Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse ein Übersetzungsproblem? Obwohl es nicht unbedingt nahe liegt, lautet die Antwort: Grundsätzlich.
Zwar werden wissenschaftliche Forschungsarbeiten – Monographien und Fachaufsätze – nicht prinzipiell übersetzt (das ist bei Monographien eher die Ausnahme, bei Fachaufsätzen ganz ungewöhnlich bzw. gar nicht der Fall). Übersetzen scheint nicht zu den Grundbestandteilen der wissenschaftlichen Tätigkeit zu gehören. Der Bejahung der eingangs gestellten Frage liegt aber eine andere Feststellung zugrunde, die auf eine bemerkenswerte Aporie verweist. Die wissenschaftliche Forschung spielt sich in vielen Disziplinen überwiegend oder sogar ausschließlich auf Englisch ab; schon Anfang der 90er Jahre (Skudlik 1990: 114f.) wurden beispielsweise die theoretischen Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik, Medizin – ohne klinische Medizin –, Geologie, sowie noch die Strukturwissenschaften Mathematik und Logik; zu dieser Klassifikation vgl. Ammon 2015: 547) als die „anglophonen Wissenschaften“ bezeichnet.
Andererseits lässt sich aber feststellen, dass die akademische Lehre größtenteils (insbesondere in Europa) in der Landessprache stattfindet.
Forschung auf Englisch, Lehre auf Deutsch: Wie ist das überhaupt möglich? Es muss ja ein gewaltiger Übersetzungsprozess angenommen werden, dessen man sich bewusst zu werden braucht und dessen Konturen zu klären sind. Die Einheit selbst von Forschung und Lehre, soweit sie hoffentlich noch zu den Aufgaben der Universität gehört, scheint insofern maßgeblich, sogar entscheidend von einem solchen Übersetzungsprozess mitbestimmt zu sein: die Einheit von Forschung und Lehre scheint heute, im Unterschied etwa zu den letzten beiden Jahrhunderten, erst aufgrund dieses Übersetzungsprozesses überhaupt denkbar zu sein
Die deutschen Übersetzungen der Bhagavad-Gita zwischen Auklärung und sprachlichem Idealismus
Das tiefgehende Interesse am Orient erscheint als entscheidendes Element im Aufbau eines Kanons der Weltliteratur. In diesem Rahmen ist die Übersetzung der grundlegenden Texte der vedischen Kultur ins Deutsche mit dem kolonialen Diskurs eng verbunden, da die altindische Epik durch das Filter des englischen Imperialismus nach Deutschland gelangt. Besondere Aufmerksamkeit verdienen in einem solchen Kontext die Übersetzungen der Bhagavadgītā, des Kernteils der Nationaldichtung Mahābhārata. Die lateinische Version von August Wilhelm
Schlegel bietet die vollständige Wiedergabe der Gītā, während die Teilübersetzungen Herders und Friedrich Schlegels, zusammen mit dem von Wilhelm von Humboldt geschriebenen Kommentar zur lateinischen Übersetzung, erlauben eine disparate Annäherung an den
sanskritischen Text, bei der die produktive Schichtung im deutschen Sprachbereich eines für die Goethezeit höchst relevanten interkulturellen Diskurses berücksichtigt wird
Metaphern in der Impfkommunkation: zwischen Wissensvermittlung und Persuasion
In der Gesundheitskommunikation zwischen Medizinern und Laien haben Metaphern einen festen und anerkannten Platz, da durch sie komplexe Sachverhalte auf anschauliche Weise dargestellt werden können. Diese explikative Funktion wird oft auch in populärwissenschaftlichen Aufklärungstexten über Impfungen genutzt, wo sich einige rekurrierende Metaphern und metaphorische Szenarien (z.B. das Immunsystem als Heer oder Polizeitruppe) erkennen lassen. Ein gezielter Einsatz von Metaphern kann allerdings auch maβgeblich zur Persuasion beitragen: Da sie immer nur bestimmte Aspekte eines Phänomens hervorheben und andere im Hintergrund lassen, können sie unsere Wahrnehmung z.B. einer Krankheit oder eines Gesundheitsrisikos beeinflussen. Es überrascht daher nicht, dass sie in Texten über ein so stark diskutiertes Thema wie die Impfungen zu einem sehr wichtigen Instrument der persuasiven Rhetorik werden.
Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, auf diese zwei Funktionen (explikative und persuasive) der Metaphern in verschiedenen Textsorten (institutionelle Broschüren, Sachbüchern von Impfbefürwortern und –gegnern, Blogs und Forums) näher einzugehen
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