1,721,153 research outputs found

    Coworking als progressives Arbeitsmodell – Transfer der Erfahrungen in der Kreativwirtschaft

    No full text
    Coworking ist ein moderner Ansatz, der in der Kreativwirtschaft als progressives Arbeitsmodell an Bedeutung gewinnt und auch von Unternehmen anderer Wirtschaftssektoren in Form des Corporate Coworking eingesetzt wird. Coworking Spaces verbinden professionelle Infrastrukturen für individuelles Arbeiten sowie vielfältige Settings für kooperative Arbeitssituationen. Hinzu kommt der soziale Aspekt des miteinander Arbeitens und die Ausprägung als Inspirations- und Kre-ativort. Mit zunehmender Verbreitung von Coworking Spaces entstehen Lernorte für neue Arbeitsformen, die für Kooperations- und Projektarbeit genutzt werden können. Hinsichtlich der Kooperationsmöglichkeiten bietet ein Coworking Space eine Fundgrube an potenziellen Partnern mit komplementären Fähigkeiten. Sind gemeinsame Projekte einmal initiiert worden, vereinfachen insbesondere die physische Nähe sowie vorhandene Infrastrukturen die Phasen der Projektdefinition, -umsetzung und -kommunikation. Coworking Spaces sind mehr als ein attraktiver dritter Arbeitsort zwischen Büro und Home Office. Die wissenschaftlichen Studien zur Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg zeigen, dass Coworking eine Neuinterpretation von Arbeit und Kooperation ermöglicht, aber auch hohe Anforderungen an Manager dieser Community sowie die Nutzer selbst stellt

    Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung hybrider Projekte - Ergebnisse einer Befragung und praktische Empfehlungen zur Umsetzung

    No full text
    In hybriden Projekten werden klassische und agile Vorgehensmodelle im Projektablauf kombiniert, um die Vorteile beider Ansätze nutzensteigernd zu verbinden. Der vorliegende Artikel beschreibt die Erfolgsfaktoren für die Umsetzung solcher hybrider Projekte. Grundlage der Studie bildet eine empirische Studie bei Projektmanagern sowohl hybrider als auch klassischer Projekte bei einem international agierenden Finanzdienstleister in der Automobilindustrie. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass hybride Vorgehensmodelle im operativen Einsatz bereits heute erfolgreich umgesetzt werden können. In der Studie werden die hierfür zu schaffenden Rahmenbedingungen ermittelt und praktische Empfehlungen zur Etablierung hybrider Projekt im Unternehmen abgeleitet

    Partielle Rückkehr ins Büro – Zeitgemäße Arbeitsplatzgestaltung

    No full text
    Arbeits- und Büroumgebungen haben sich nicht nur in Folge der Nachwirkungen der Corona-Pandemie nachhaltig gewandelt. Unternehmen und Mitarbeiter haben inzwischen Erfahrungen mit der in der Pandemie gezwungenermaßen intensivierten Remote Arbeit gesammelt. In der Folge wurde aber auch erkannt, dass Büros zunehmend verwaist sind und die Potenziale der physischen Präsenz wieder erschlossen werden müssen, um in Zukunft hybride Arbeitsmodelle zu realisieren. Die partielle Rückkehr ins Büro scheint aber nicht von allein zu erfolgen. Unternehmen müssen sich daher mit Attraktoren auseinandersetzen, die eine Rückkehr ins Büro fördern. Dies kann allerdings nicht allein mit räumlichen Ansätzen erzielt werden, vielmehr ist hierzu das Ökosystem einer modernen Arbeitswelt zu erfassen, um die relevanten Attraktoren identifizieren zu können

    Reifegrad Nachhaltigkeit – Literatur Review vorhandener Modelle und Transfer auf IT-Projekte

    No full text
    Die Triangulation aus ökologischer, sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit, auch das Drei-Säulen-Modell genannt, beschreibt nicht-marktliche Faktoren, die Manager in Zeiten eines möglichen Post-Wachstums abseits kurzfristiger Gewinne in ihre Entscheidungsprozesse und Unternehmensbewertung einbeziehen. Anwendung findet das Konzept oftmals in der Sustainability Balanced Scorecard, um diese durch nachhaltige Dimensionen zu ergänzen. Mit ESG-Frameworks, wie dem SICT-Reifegradmodell und den GRI Standards sowie der Agenda 2030 und den 17 SDGs, wurden in den vergangenen Jahren Leitlinien zur Messung und Weiterentwicklung der Nachhaltigkeit in Unternehmen geschaffen. Dieses Paper gibt einen exemplarischen Überblick über die Bestandteile der unterschiedlichen Rahmenwerke sowie Aspekte und Ergänzungen zur erfolgreichen Übertragung auf IT-Projekte

    Zwischen Agilität und Resilienz: Spannungsfelder und das Potenzial post-agiler Ansätze in digitalen Plattformen

    No full text
    In einer von Unsicherheit geprägten Wirtschaftslandschaft stehen digitale Plattformorganisationen vor der Herausforderung, sowohl agil als auch resilient zu agieren. Diese Arbeit analysiert durch eine Systematische Literaturrecherche (SLR) das Spannungsfeld zwischen Agilität und Resilienz und hinterfragt, ob Resilienz als ergänzendes Ziel agiler Ansätze verstanden werden kann oder ob sich die Konzepte fundamental widersprechen. Die Ergebnisse zeigen, dass Agilität und Resilienz in einem komplexen Wechselverhältnis stehen, das eine bewusste und kontextsensitive Priorisierung erfordert. Eine strukturierte Balance wird als Voraussetzung für den nachhaltigen Erfolg digitaler Plattformen gesehen und liefert theoretische Ansatzpunkte, um post-agile Organisationsformen gezielt weiterzuentwickeln und deren praktische Anwendung systematisch zu gestalten

    Remote Work als Standard, auch nach der Pandemie

    No full text
    Mit der fortschreitenden Disruption klassischer Arbeitskonzepte, insbesondere durch den Einsatz von Plattforminfrastruktur und digitaler Tools, entstehen neue Formen der Zusammenarbeit. Nicht nur Coworking Spaces, sondern auch Unternehmen etablieren und integrieren hochflexible universale Arbeitsumgebungen. Arbeitnehmer sollen dort arbeiten können, wo sie wollen. Remote Work und virtuelle Zusammenarbeit haben sich mit dem Beginn der Pandemie im Jahr 2020 zum unausweichlichen Standard entwickelt. In dieser Literatur-Recherche wird beleuchtet, wie Arbeitnehmer und Arbeitgeber die aktuelle Situation betrachten und welche Herausforderungen weiterhin bei virtueller Zusammenarbeit bestehen (Organisation der Zusammenarbeit, Kommunikation, Technologie, Produktivität und Teamführung). Es lässt sich erkennen, dass beide Seiten von gleichbleibender oder sogar gesteigerter Produktivität berichten. Uneinigkeit herrscht bei der zugewonnenen Autonomie. Als größte Herausforderungen lassen sich Technikprobleme sowie soziale Isolation und der Wegfall informeller Gespräche nennen. Das Paper schließt mit Handlungsempfehlungen für erfolgreiche virtuelle Zusammenarbeit

    Virtual Cooperation of Creative Teams in a Hackathon for Urban Revitalization

    No full text
    We are living in times of increasing interest in urban revitalization projects where new forms of collaborative practices emerge from transformation spaces to create new kinds of liveable cities in the future. These innovation projects are determined by interactions especially between actors of Creative Industries, corporates, entrepreneurs and citizens for the targeted promotion of creativity, innovation and sustainability on a regional level. Organized field-level-events such as hackathons, urban labs or sprints can be important mechanisms in the transformation of a field as they may configure it. They are characterized by interdisciplinary and creative teams and require collaboration practices. It is assumed, that the design of adjusted coordination and cooperation practices for the creative and interdisciplinary team participating in a hackathon is crucial to reach a set goal for this field-level event, especially in virtual setting, here caused by COVID restrictions. This leads to the defined research question: How do creative teams coordinate and cooperate during and virtually organized field-level event for urban revitalization in current times of crisis? Through research conducted as part of the dissertation initial results show important virtual cooperation and coordination forms of creative teams during an organized virtual field-level event for urban revitalization. Here, different teams worked on a solution to a pre-defined problem using digital collaborative tools (e.g. Zoom, Miro). Based on a qualitative case study, field investigations rely on multiple data sources such as video-observations, group discussions and expert interviews and were conducted in the EU-Project “CINEMA”

    Wege zur Post-Agilität: Eine Analyse der letzten zehn Jahre PVM-Fachtagung

    No full text
    Das Verständnis von Agilität hat sich in den letzten Jahren zunehmend von einem festen Methodenset hin zu einem flexiblen, kontextsensitiven Leitfaden gewandelt. Dieses Paper untersucht auf Basis einer systematischen Auswertung der Beiträge der Fachtagungsreihe „Projektmanagement und Vorgehensmodelle“ (PVM) aus Jahren 2014-2024, inwiefern sich ein post-agiles Verständnis etabliert hat. Die Ergebnisse zeigen einen Wandel agiler Praktiken entlang methodischer, kultureller und regulatorischer Merkmale. Die Analyse macht deutlich, dass postagile Ansätze keine Ablehnung vom agilen Grundgedanken darstellen, sondern eine strategische sowie eine operative Weiterentwicklung abbilden. Die Ergebnisse liefern somit einen theoretisch fundierten Beitrag zur Diskussion um die Zukunft agiler Organisations- und Projektpraktiken. Darauf basierend schließt der Beitrag mit Impulsen für die Gestaltung post-agiler Ansätze ab

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

    Get PDF
    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
    corecore