1,720,967 research outputs found
Verbraucherorientierte Dienstleistungen im peripheren ländlichen Raum Ostdeutschlands: Versorgungsdefizite oder Nachfragelücken?
Periphere ländliche Räume, vielfach ohne nennenswertes agrarisches oder touristisches Potenzial,
beherrschen weite Bereiche des Nordostens Deutschlands. Zu den Benachteiligungen, denen die
Bewohner dieser Räume ausgesetzt sind, zählt
neben den fehlenden Erwerbsmöglichkeiten
insbesondere die Versorgung mit Dienstleistungen aller Art. Die Einschätzung der Problemlage ist
dabei jedoch je nach Forschungsrichtung und Fragestellung höchst unterschiedlich: Viele Arbeiten zur
ländlichen Sozial- und Regionalforschung betonen, dass der Dienstleistungsabbau seit dem
Systemwechsel in Ostdeutschland zu massiven
Verschlechterungen der Lebensbedingungen in den
genannten Räumen geführt hat. Dagegen stellen Arbeiten zur Ausstattung peripherer ländlicher Räume
aus der Einzelhandelsforschung fest, dass die Nachfrage durchaus bedient wird und dass für ein
erweitertes Angebot sich in der Regel kein
entsprechendes Nachfragepotenzial findet.
Als Grundlage für politische und planerische Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungssituation
in den ländlich-peripheren Räumen
hat ein Forschungsprojekt der FU
Berlin versucht, Schwierigkeiten
beim Zugang zu Dienstleistungen zu erfassen. Den untersuchten Raum bilden drei Ämter im südlichen
Landkreis Dahme-Spreewald, ca. 70 km südlich von Berlin, die aufgrund ihrer geringen
Bevölkerungsdichte von weniger als 40 Ew/km², der kontinuierlichen
Bevölkerungsverluste,
schwindender Beschäftigungsmöglichkeiten und hoher Arbeitslosigkeit als strukturschwacher
ländlicher Raum ausgewiesen sind. Der Untersuchungsraum besitzt dabei allerdings vergleichbar gute
Verkehrsverbindungen nach Berlin, die auch Arbeits
pendeln in den Verdichtungsraum ermöglichen.
Eine Befragung von annähernd 500 der Einwohner in
allen Teilorten der amtsangehörigen Gemeinden
erbringt im Ergebnis eine überraschend hohe Zufriedenheit der Bewohner mit der Versorgung mit
Dienstleistungen. Der Zugang zu Dienstleistungen wird zumeist als unproblematisch bezeichnet, auch
ältere Befragte halten ihn kaum für schwieriger. Auf Fragen nach Defizitbereichen in der
Dienstleistungsversorgung erhält man wenig Antworten; sie beziehen sich auf bestimmte
Einzelhandelsangebote mit teilweise bestimmten
Merkmalen (Elektronik, höherwertige Bekleidung,
Lebensmittel zu günstigen Preisen) bzw. auf Kultur, Unterhaltung und Sport im Nahbereich.
Vieles an dieser Zufriedenheit lässt sich durch die gute Versorgung der Haushalte mit Pkws erklären
bzw. das bestehende Dienstleistungsangebot der Mittel- und Unterzentren in diesem Teilraum
Brandenburgs. Aber vermutlich fallen die Antworten auch deshalb so positiv aus, weil Menschen mit
größeren Versorgungsschwierigkeiten weniger zur Teilnahme an der Untersuchung bereit waren. Es
zeigt sich jedoch auch, dass die Ansprüche der Befragten an das Dienstleistungsangebot eher gering
sind. Angesichts dieser Situation erscheinen Maßnahmen zur Verbesserung der
Dienstleistungsversorgung kaum
angebracht. Räumliche Entwicklungsansätze, die auf die Förderung
des lokalen und regionalen Dienstleistungsangebots
und kleinräumliche Nachfrageverflechtung setzen,
sind bei einem derartig geringen Nachfra
gepotenzial zum Scheitern verurteilt
Beyond the economic? Cultural dimensions of services ; the RESER survey of service research literature in Europe 2000
the RESER survey of service research literature in Europe 2000
Elektronische Version der gedr. Ausg. von 200
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Informationssektor und raeumliche Entwicklung - dargestellt am Beispiel Baden-Wuerttembergs
Available from Bibliothek des Instituts fuer Weltwirtschaft, ZBW, Duesternbrook Weg 120, D-24105 Kiel B 237315 / FIZ - Fachinformationszzentrum Karlsruhe / TIB - Technische InformationsbibliothekSIGLEDEGerman
Versorgung aus der Sicht der Nutzer, räumliche Verflechtungsmuster und zentrale Orte untersucht im südlichen Landkreis Dahme-Spreewald
Elektronische Version der gedr. Ausg. von 200
Gaebe, Wolf; Schamp, Eike W. (Hg.): Gateways to the European market: Case studies from the Netherlands and Germany
Die Dienstleistung als Gegenstand der Wirtschaftsgeographie: Zur Definition des Begriffs und zu grundlegenden Aspekten der Theoriebildung
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