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Chance oder Risiko? Regularitäten personalisierter Reputationskonstitution in der medienvermittelten Kommunikation
Medienqualität in der digitalen Ära: konzeptuelle Herausforderungen und erste Antworten
Der digitale Strukturwandel der Öffentlichkeit hat Fragen zur Medienqualität Auftrieb verschafft. In diesem Beitrag diskutieren wir mit Blick auf die verschiedenen Demokratiemodelle Merkmale dieses Wandels und Implikationen für die Konzeption und Operationalisierung von Medienqualität auf. Auf dieser Grundlage skizzieren wir ein Forschungsdesign zur Konzeption und Bewertung von Medienqualität in digitalen Medienumwelten in Form von „ersten Antworten“
Einleitung – Zur multiplen Privatisierung des Öffentlichen im digitalen Strukturwandel
Mit der „Intimisierung des Öffentlichen“ hat sich das Mediensymposium jenes Themas angenommen, das den verstorbenen Gründer der Veranstaltung, Kurt Imhof, zeitlebens intensiv beschäftigt hat. In der Tat handelt es sich bei der Dichotomie des Privaten und des Öffentlichen – sowie der in das Private eingelassenen Kategorie des Intimen – um eine der grundlegendsten Differenzierungen des gesellschaftlichen Lebens. Die Unterscheidung privat/öffentlich ist fester Bestandteil der alltäglichen Lebenswelt aller Menschen. Sie prägt die Rechtsprechung (öffentliches versus privates Recht1) und die gesellschaftliche Kultur bis auf die Ebene materieller Strukturen, u.a. ablesbar an räumlichen Bereichen, die der Allgemeinheit verborgen bleiben oder für sie normalerweise nicht zugänglich sind
Eine öffentlichkeitssoziologische Theorie des sozialen Wandels in der digitalen Gesellschaft
Dem digitalen Strukturwandel der Öffentlichkeit auf der Spur – Zur Einführung
Nachdem das Mediensymposium in der Vergangenheit immer wieder grundlegende Fachdebatten etwa zum Begriff der „Mediengesellschaft“ animieren konnte, stellte es in seiner letzten Tagung das Thema digitaler Strukturwandel der Öffentlichkeit zur Diskussion. Der digitale Transformationsprozess der öffentlichen Sphäre sollte historisch verortet und es sollte kritisch reflektiert werden, inwieweit bestehende Modelle und Theorien von „Öffentlichkeit“ noch tragen. Es interessierte, wie sich die öffentliche Kommunikationslogik als Folge von Datafizierung und Algorithmisierung verändert, welche Folgen sich daraus für die kommunikative Konstruktion gesellschaftlicher Wirklichkeit ergeben und wie diese Veränderungen empirisch erfasst werden können
Dritter, digitaler Strukturwandel der Öffentlichkeit als Folge der Plattformisierung
Als wesentliche Ursache des in diesem Beitrag elaborierten dritten, digitalen Strukturwandels der Öffentlichkeit werden nicht Prozesse der Digitalisierung per se gesehen, sondern eine spezifische Facette derselben, nämlich die sogenannte Plattformisierung. Unter dem Begriff wird der gesellschaftliche Bedeutungsaufstieg digitaler Tech-Plattformen (u. a. Google, Facebook) seit den 2010er Jahren verstanden sowie der damit verbundene Prozess des fortschreitenden Eindringens infrastruktureller und regelsetzender Plattform-Elemente in die Internet-Ökosysteme, was nicht nur die Medienöffentlichkeiten einem fundamentalen Transformationsprozess aussetzt, sondern auch die Gesellschaft insgesamt. In diesem Beitrag wird der digitale Strukturwandel der Öffentlichkeit als Folge der Plattformisierung beschrieben und ein theoretisches Modell der Plattform-Öffentlichkeit entwickelt
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
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