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    Nephroprotektive Rolle eines kardiopulmonalen Depressionsreflexes bei hypotensiver Hämorrhagie der Ratte

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    II.1. Background and Goals Renal sympathetic nerve activity (RSNA) decreases during hypotensive hemorrhage, whereas the sympathetic nerve activity of other organs (e. g. adrenal gland) increases in this setting. The physiological relevance of this reflex, which is mediated by vagal afferent nerves, is not yet known. We tested the hypothesis that reflex sympathetic inhibition during hypotensive hemorrhage in anaesthetized rats might assure adequate renal oxygenation by modifying renal perfusion as visualized by the absence of an increase in EPO plasma levels. II.2. Material and Methods EPO plasma levels were assessed immediately before and after a 30-minute hypotensive hemorrhage (i. e. blood withdrawal to reduce MAP by 40 mmHg from baseline; termination of hemorrhage by blood reinfusion) as well as at Minute 60 and Minute 120 after start of the hemorrhage in sham-operated healthy rats (Controls), in rats with bilateral cervical vagotomy (VX; i. e. interruption of the vagal afferent nerves) and in those with bilateral renal denervation (DNX; i. e. interruption of the renal efferent nerves). RSNA, mean arterial pressure (MAP) and heart rate (HR) were continuously recorded until Minute 120 as well as renal Doppler flow (DOP), which was furthermore used to calculate renal vascular resistance (RVR), resistance index (RI) and renal oxygen delivery/uptake (DO2/VO2). II.3. Results and Observations Hemorrhage caused a RSNA suppression in the Controls (-39 ± 5% from baseline; p < 0.05), a change in the EPO plasma levels was not found. VX eliminated the sympathoinhibition almost totally. In VX rats we found elevated EPO plasma levels at Minute 120 (47 ± 2 vs. 64 ± 4 mU/ml; p < 0,05). After DNX the increase of EPO was even more pronounced (49 ± 3 vs. 75 ± 3 mU/ml; p < 0.05). DOP decreased in all groups, yet most in DNX rats (p < 0.05; DNX vs. C and VX). RVR decreased likewise in VX rats and Controls, whereas after DNX RVR significantly increased (p < 0.05; DNX vs. C and VX). Hemorrhage caused a decline of DO2 in all groups, yet this was most pronounced in DNX rats (0.25 ± 0.04 vs. 0.54 ± 0.05 vs. 0.51 ± 0.06 ml O2/min; p < 0.05; DNX vs. VX vs. Controls). RI showed different values in all groups (0.85 ± 0.02 vs. 0.78 ± 0.02 vs. 0,70 ± 0.02; p < 0.05; DNX vs. VX vs. Controls). VO2 remained unchanged between the study groups during the entire experiment. II.4. Conclusions Our study results indicate that reflex mediated sympathoinhibition during hypotensive hemorrhage provides adequate renal oxygenation by adjusting the renal perfusion.I.1. Hintergrund und Ziele Im Gegensatz zu anderen sympathisch innervierten Organen (z.B. Nebenniere) nimmt die renale sympathische Nervaktivität (RSNA) während einer hypo-tensiven Hämorrhagie ab. Vermittelt wird dieser scheinbar paradoxe Reflex durch vagale Afferenzen, wobei seine Bedeutung bislang nicht eindeutig geklärt ist. Wir überprüften die Hypothese, dass die reflektorische Sympathoinhibition im Rahmen einer transienten hypotensiven Hämorrhagie bei narkotisierten Ratten die renale Durchblutung dergestalt beeinflusst, dass die renale Oxygenierung weiterhin sichergestellt bleibt, was anhand eines ausbleibenden Anstieg der Erythropoetin (EPO)-Spiegel veranschaulicht werden sollte. I.2. Methoden (Patienten, Material und Untersuchungsmethoden) Bei bilateral zervikal vagotomierten Ratten (VX; Unterbrechung der vagalen Afferenzen), bilateral renal denervierten (DNX; Unterbrechung der renalen Efferenzen) sowie sham-operierten Ratten (Controls) erfolgte vor und direkt nach einer 30-minütigen hypotensiven Hämorrhagie (d.h. Blutentnahme, bis der MAP um ca. 40 mmHg abgesenkt war, Beendigung der Hämorrhagie mittels Re-Infusion des Blutes) sowie bei Minute 60 und Minute 120 nach Beginn der Hämorrhagie die Bestimmung der Plasma-EPO-Spiegel. RSNA, mittlerer arterieller Blutdruck (MAP), Herzfrequenz (HR) sowie renaler Dopplerfluss (DOP), aus welchem wiederum die Berechnung von renalem Gefäßwiderstand (RVR), Resistance Index (RI) und renalem Sauerstoffangebot bzw. –verbrauch (DO2 bzw. VO2) erfolgte, wurden kontinuierlich bis Minute 120 aufgezeichnet. I.3. Ergebnisse und Beobachtungen Die Hämorrhagie bewirkte bei den Kontrolltieren eine Suppression der RSNA (-39 ± 5%, ausgehend von der Baseline; p < 0,05), eine Veränderung der EPO-Spiegel fand sich nicht. Durch VX war die Sympathoinhibition praktisch vollständig aufgehoben, zudem zeigten sich hier bei Minute 120 erhöhte EPO-Spiegel (47 ± 2 vs. 64 ± 4 mU/ml; p < 0,05). Ein noch stärkerer EPO-Anstieg fand sich in der DNX-Gruppe (49 ± 3 vs. 75 ± 3 mU/ml; p < 0,05). Der renale Dopplerfluss verminderte sich in allen Gruppen, jedoch am stärksten bei den DNX-Ratten (p < 0,05 DNX vs. C und VX). Während der RVR bei vagotomierten Tieren und Kontrolltieren gleichermaßen abnahm, bewirkte die DNX eine signifikante Zunahme des RVR (p < 0,05 DNX vs. C und VX). Die Hämorrhagie bewirkte in allen Gruppen einen Abfall des DO2, der bei den DNX-Tieren verglichen mit VX- und Kontrolltieren am ausgeprägtesten war (0,25 ± 0,04 vs. 0,54 ± 0,05 vs. 0,51 ± 0,06 ml O2/min; p < 0,05; DNX vs. VX vs. Controls). RI zeigte in allen Gruppen verschiedene Werte (0,85 ± 0,02 vs. 0,78 ± 0,02 vs. 0,70 ± 0,02; p < 0,05; DNX vs. VX vs. Controls) als Zeichen des unterschiedlichen renovaskulären Anpassungsvermögens. VO2 blieb in allen Gruppen während des gesamten Experimentes unverändert. I.4. Praktische Schlussfolgerungen Unsere Studienergebnisse geben Hinweise darauf, dass die reflexvermittelte Sympathoinhibition die renale Perfusion so anpasst, dass die Sauerstoff-versorgung der Niere auch während der transienten hypotensiven Hämorrhagie gewährleistet bleibt

    Die verminderte Erregbarkeit renaler Afferenzen nach Chemokinexposition

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    Zusammenfassung Hintergrund und Ziele Die autonome Innervation der Niere steht im Zusammenhang mit der Entstehung von arterieller Hypertonie aber auch mit entzündlichen Prozessen [46, 80]. Es wurde gezeigt, dass renale Afferenzen peptiderge Eigenschaften besitzen. Das bedeutet, dass diese Afferenzen zur Sekretion proinflammatorischer Peptide (Substanz P, CGRP) befähigt sind, die im Tiermodell die Entstehung einer Nephritis begünstigten [75]. Voruntersuchungen haben gezeigt, dass rund die Hälfte der renal-afferenten Nervenzellen aus Hinterwurzelganglien ein charakteristisches, kontinuierliches Aktionspotentialmuster (tonisches Verhaltensmuster) als Reaktion auf Strominjektionen zeigen. Neurone nicht-renalen Ursprungs hingegen wiesen ein größtenteils phasisches Verhaltensmuster auf (weniger als fünf Aktionspotentiale als Reaktion auf dieselbe Strominjektion) [29]. Im Versuch sollte nun gezeigt werden, ob und wie sich die elektrischen Eigenschaften der renalen Afferenzen nach der Zugabe eines Entzündungsmediators verändern. Die Hypothese, dass das proinflammatorische Chemokin CXCL1 das Aktionspotentialmuster verändert und somit zu einer Veränderung der Erregbarkeit dieser Nervenzellen in vitro führt ist das Kernstück dieser Forschungsarbeit [21]. Ein Teil der Ergebnisse dieser Arbeit wurde bereits publiziert (Ditting T, Freisinger W, Rodinova K, Schatz J., Lale N, Heinlein S, Linz P, Ott C, Schmieder RE, Scorgin KE and Veelken R., Impaired excitability of renal afferent innervation after exposure to the inflammatory chemokine CXCL1. Am J Physiol Renal Physiol 310: F364-F371, 2016). Methoden Gegenstand der Untersuchung waren Neurone der Hinterwurzelganglien männlicher Sprague-Dawley-Ratten [21]. Die subkapsuläre Injektion eines retrograd axonal transportierten Fluoreszenzfarbstoffes in beide Nieren ermöglichte nach sieben Tagen Einwirkzeit die Identifizierung von renal-afferenten Zellen und somit eine Unterscheidung von Afferenzen nicht renalen Ursprungs in der Zellkultur aus entnommenen Hinterwurzelganglien [21]. Beide Zellarten wurden mittels Patch-Clamp Technik im Current-Clamp sowie im Voltage-Clamp Modus auf unterschiedliche elektrophysiologische Aspekte hin untersucht [21]. Die entnommenen Neurone der Hinterwurzelganglien aus TH11-L2 wurden dazu zwanzig Stunden mit dem Chemokin CXCL-1 inkubiert bevor eine Messung mittels Patch Clamp Verfahren erfolgte [21]. Anschließend durchgeführte Current- sowie Voltage-Clamp-Messungen sollten Änderungen elektrophysiologischer Eigenschaften der Neurone zeigen. Current-Clamp-Messungen wurden zur Charakterisierung von tonischen Neurone, mit einem anhaltenden Feuermuster, sowie phasischen Neuronen, mit einem Feuermuster welches weniger als 5 Aktionspotentiale auf Strominjektionen zeigte, herangezogen. Die gemessenen Aktionspotentialeigenschaften renaler sowie nicht renaler Neurone wurden mit entsprechenden Kontrollen verglichen. Neben den Aktionspotentialeigenschaften wurden Auswertungen zu Ganzzell-Membran-Strom Eigenschaften durchgeführt (Voltage-Clamp) um Stromänderungen an Natrium-und Kaliumkanälen zu zeigen. Ergebnisse und Beobachtungen Nicht-inkubierte, renale Neurone wiesen zu 58,9% und nicht-renale Neurone zu 7,8% (der untersuchten Zellen), ein tonisches Aktionspotential-Muster auf (*P<0,05) [21]. Hingegen zeigten renale Neurone, die mit CXCL1 inkubiert wurden, signifikant weniger tonische Neurone (35,6% vs. 58,9%, *P<0,05), wohingegen mehr phasische Nervenzellen auffielen [21]. Des Weiteren war die Frequenz der Aktionspotentiale in der Gruppe der tonischen Zellen, auch die der CXCL1-behandelten Zellen nicht signifikant verändert, wohingegen die niedrige AP-Frequenz phasischer Neurone durch die CXCL1-Exposition noch weiter abfiel [21]. (Kontrolle – Median: 1 AP/600ms, 25. Perzentile: 1 AP/600ms , 75. Perzentile: 2 AP/600ms; CXCL1* – Median: 1 AP/600ms, 25. Perzentile: 1 AP/600ms, 75. Perzentile: 1 AP/600ms; *P<0,05) [21]. Die Analyse der Ganzzell-Membranstrom-Eigenschaften erbrachte weitere Ergebnisse, die in der o.g. Publikation nicht enthalten sind. Renal-tonische Zellen zeigten durch die Inkubation mit CXCL1 keine Veränderungen der Natrium-Aktivierung / Inaktivierung, jedoch eine messbare Veränderung der Kalium-Aktivierung. Dagegen bewirkte CXCL1 bei den phasischen Zellen (renal und nicht-renal) eine Verstärkung der Natrium- und der Kalium-Aktivierung, jedoch eine Verminderung der Natrium-Inaktivierung. Des Weiteren zeigte sich in diesen Gruppen unter Einfluss von CXCL1 eine größere Streubreite der maximalen Natrium-Aktivierung, ähnlich der Streubreite bei den renal-tonischen Zellen. Praktische Schlussfolgerungen CXCL1-inkubierte renal-afferente Nervenzellen zeigten vermehrt phasische Erregungsmuster und somit eine verminderte Erregbarkeit [21]. Signifikante Veränderungen der AP-Eigenschaften phasischer und tonischer Neurone wiesen auf eine veränderte Natriumkanalaktivität hin [21]. Diese führte wahrscheinlich durch eine geänderte Inaktivierung, zu einer verminderten Aktionspotentialaktivität [21]. Ergebnisse der Voltage-Clamp Versuche zeigten signifikante Veränderungen in der Natrium-Aktivierung / Inaktivierung und der Kalium-Aktivierung bei den phasischen Neuronen, und eine Streuungsbreite der Natriumaktivierung, die der der tonischen Zellen entspricht. Diese Daten könnten darauf hinweisen, dass eine Gruppe von tonischen Neuronen existiert, die unter pathologischen Bedingungen phasische Eigenschaften annehmen

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis

    Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts

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    We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more sophisticated methods

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    koamabayili/VECTRON-author-checklist: VECTRON author checklist

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    We have done our best to complete the author checklist relating to the use of animals in the hut study. Note that the objective for the hut study was to evaluate the IRS treatment applications for residual efficacy against Anopheles mosquitoes, including the local An. coluzzii mosquito population. Cows were only used to attract mosquitoes into the huts and no tests were carried out directly on the cows. The author checklist is intended for use with studies where experiments are carried out on animals, which is why we have had such difficulty in completing this for the hut study, as many of the questions do not relate to how the cows were used
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