1,720,969 research outputs found

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

    Full text link
    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Erforschung der Erfahrungen und Erlebnisse von PACINPAT-Probanden im Verlaufe der Intervention

    No full text
    Hintergrund: Im Rahmen der PACINPAT-Studie wurde eine qualitative Analyse zur Erforschung der erlebten Erfahrungen der Studienteilnehmer:innen während der Intervention lanciert. Die PACINPAT-Studie hat das Ziel, eine Bewegungsförderung mittels persönlichen Gesprächen sowie Telefoncoachings bei Patient:innen mit Depressionen zu erreichen. Die vorliegende Masterarbeit ist als Vorstudie der qualitativen Erhebung gedacht. Folgende Fragestellung soll beantwortet werden: «Wie erleben Personen, die an einer Depression leiden, Stress während der Intervention zur Bewegungsförderung und welchen Einfluss hat die Intervention auf dieses Gefühl?» Methoden: Zur Beantwortung dieser Frage wurden sechs halbstrukturierte Interviews geführt. Die Stichprobe setzt sich dabei aus freiwilligen Teilnehmer:innen der PACINPAT-Studie zusammen, die der Interventionsgruppe zugeteilt wurden. Die in der schweizerischen Mundart geführten Interviews wurden in das Schriftdeutsch transkribiert. Die Datenanalyse wurde nach dem Reflexive Thematic Analysis Ansatz von der Forschungsgruppe durchgeführt. Eine Expertin in den qualitativen Forschungsmethoden begleitete die Gruppe methodologisch während der gesamten Studie. Ergebnisse: Aus der Datenanalyse ging das Thema Stress hervor, welches eine Grundlage für die Forschungsfrage bot. Zusätzlich wurden vier Unterthemen identifiziert, welche als Einflüsse auf die Wahrnehmung oder Umgangsmethoden mit Stress erkannt wurden. Die vier Unterthemen sind Krankheits- und Bewegungserleben, Erwartungsdruck, Balance und Copingstrategien. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse lassen die Schlussfolgerung zu, dass das Erleben von Stress während der Intervention abhängig ist vom eigenen Erwartungsdruck sowie den Copingstrategien. Der Coach hat in diesem Fall das Potential den wichtigsten Bezugspunkt der betroffenen Person zu sein, da er / sie Einfluss auf den Erwartungsdruck ausüben kann. Weiter ist der Aufbau eines Barrierenmanagements mithilfe des Coaches wertvoll und sollte in die Copingstrategien einfliessen

    Implizite Einstellung zu körperlicher Aktivität: Unterschiede zwischen Patienten mit Major Depression und inaktiven Gesunden (PACINPAT-Studie)

    No full text
    Hintergrund: Körperliche Aktivität ist eine wertvolle Behandlungsmethode bei Depressionen. Doch wie kann ein aktiver Lebensstil langfristig beibehalten werden? Neben den bewussten Prozessen, die körperlich aktives Verhalten erklären, rücken zunehmend auch die unbewussten Prozesse in den Fokus. Auf Basis der dualen Prozesstheorien zielte diese Studie darauf ab, die implizite Einstellung zu Sport von MDD-Patienten und gesunden Kontrollen zu erheben und mögliche Wirkungsweisen auf körperlich aktives Verhalten zu erkunden. Methoden: In einem Querschnittsvergleich wurden 164 MDD-Patienten mit 114 gesunden, körperlich wenig aktiven Kontrollen verglichen. Die körperliche Aktivität wurde sowohl objektiv mithilfe von Beschleunigungsmessern als auch über Selbstberichte erhoben. Mittels eines Single-Target Implicit Association Test (ST-IAT) wurde die implizite Einstellung zu Sport bestimmt. Die Ausprägung typischer expliziter Prädiktoren sportlicher Aktivität, wie die Sportintention, Selbstwirksamkeits- und Konsequenzerwartungen sowie die Wahrnehmung von Barrieren, wurde über diverse Fragebögen festgehalten. Ergebnisse: Beide Gruppen weisen eine leicht positive Einstellung zu Sport auf. Die Korrelationsanalysen (kontrolliert für Geschlecht, Alter, Depressionsschwere, Ausbildung, Einkommen, kognitive Kontrolle, aktivitätsbeeinflussende Medikamente und BMI) zeigten keinen direkten Zusammenhang zwischen impliziter Einstellung und objektiv erfasster sowie selbstberichteter körperlicher Aktivität. Bei den gesunden Kontrollen wiesen die Personen mit einer positiven impliziten Einstellung signifikant geringere negative Konsequenzerwartungen und wahrgenommene Sportbarrieren auf. Bei den MDD-Patienten wurde eine Interaktion zwischen Sportintention und impliziter Einstellung gefunden. Die Patienten mit einer positiven impliziten Einstellung waren mit zunehmender Sportintention sportlich aktiver als diejenigen mit einer neutralen oder negativen impliziten Einstellung. Schlussfolgerungen: Die implizite Einstellung scheint zwar nicht direkt, jedoch über bewusste Prozesse auf körperliche Aktivität einzuwirken. Diese Mechanismen sollten zukünftig näher erforscht werden

    Empirische Analyse der Korrelation des Stressempfindens und der bewegungsbezogenen Selbstkonkordanz bei Gesunden und depressiv Erkrankten. Eine Querschnittsanalyse innerhalb der PACINPAT-Studie

    No full text
    Hintergrund: Die Bewegungstherapie von Depressionen hat in den letzten Jahren zunehmend an Anerkennung gewonnen. Im Rahmen der PACINPAT-Studie wird untersucht, ob individualisierte Beratungsgespräche langfristig zu einer Steigerung der körperlichen Aktivität depressiver Menschen führen. Die steigende wissenschaftliche Beweislast vom positiven Nutzen körperlicher Aktivität steht einer niedrigen Motivation und Compliance der depressiven Patienten gegenüber. Der Korrelation zwischen psychischem Stress und der Motivation, körperlich aktiv zu sein, wurde bei Menschen mit einer Depression bislang nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Methoden: Anhand einer Querschnittsanalyse wurden 110 Gesunde und 101 depressiv Erkrankte (Alter: 37.2 ± 13.6 Jahre) untersucht. Mithilfe zwei validierter Fragebögen (PSS-10 und SSK-Skala) wurden die Stressbelastung sowie die motivationalen Aspekte, körperlich aktiv zu werden, geprüft und ausgewertet. Ergebnisse: Depressive zeigen in allen getesteten Motivationsregulationsmodi und hinsichtlich der Stressempfindung signifikant höhere Werte gegenüber den Gesunden. Für keine Motivationsform wurde ein moderierender Einfluss durch die Gruppenzugehörigkeit festgestellt. Die Werte der wahrgenommenen Stressempfindung beider Gruppen korrelieren signifikant negativ mit der intrinsischen (B = -.097, t(207) = -.477, p = .049) sowie signifikant positiv mit der introjizierten Motivation (B = .438, t(207) = 2.145, p = .033). Schlussfolgerungen: Die einhergehenden niedrigeren intrinsischen Motivationswerte, welche bei Probanden mit hoher Stressbeanspruchung festgestellt wurden, zeigen die Tragweite der individuellen Stresswahrnehmung. Besteht die Absicht, die Motivation für körperliche Aktivität nachhaltig aufrechtzuerhalten, sollte in zukünftigen Untersuchungen/Interventionen auch die Komponente des Stressempfindens beachtet werden. Eine Berücksichtigung der vorliegenden Resultate könnte zukünftig zur Realisierung der Ziele bewegungsspezifischer Interventionen beitragen

    Entwicklung eines evidenzbasierten Online-Bewegungsangebots zur Förderung eines aktiveren Lebensstils von psychiatrischen Patient:innen in einer stationären und/oder ambulanten Behandlung

    No full text
    Die Krankheitslast durch psychische Störungen stellt weltweit eine zentrale Problematik dar, die sich in den vergangenen Jahren fortlaufend zugespitzt hat. Da die gängigen Therapiemethoden nicht immer erfolgreich sind, werden ergänzende Massnahmen gefordert. Weltweit sind körperlich aktive Menschen insgesamt mit weniger psychischen Belastungen konfrontiert als diejenigen mit einem inaktiven Lebensstil. Um von diesen positiven Effekten auf das psychische und physische Wohlbefinden zu profitieren, wird die körperliche Aktivität bereits häufig in den Therapiealltag integriert. Insbesondere bei Patient:innen mit psychischen Erkrankungen stellt der nachhaltige Aufbau eines aktiveren Lebensstils eine Herausforderungen dar. Hierzu werden niederschwellige und ansprechende Angebote gefordert, die einfach in den Alltag integrierbar sind. Um diesen Forderungen nachzukommen, wurde im Rahmen der vorliegenden Arbeit eine Online-Plattform entwickelt, mit der die Patient:innen angeleitete Trainings in Form von Video- und Audiodateien durchführen können. Ausserdem wurden vor dem Hintergrund der Psychoedukation Wissenstexte zu diversen gesundheitsbezogenen Themen verfasst, um die Patient:innen zu mehr gesundheitsförderndem Verhalten zu motivieren. Es wird davon ausgegangen, dass der Grundbaustein für einen aktiveren Lebensstil während dem stationären Aufenthalt in einer Klinik gelegt wird. Dieser Prozess soll durch den Einsatz der Online-Plattform als Zusatzangebot zu den bestehenden Therapien bereits in einem frühen Stadium des klinischen Aufenthalts integriert werden. Dank der Bekanntmachung während des stationären Aufenthalts sind die Patient:innen zum Zeitpunkt ihres Austritts bereits mit den Inhalten der Online-Plattform vertraut. Idealerweise können sie ihre gesundheitsbezogenen Ziele mithilfe der Website nach dem Austritt weiterverfolgen und festigen

    Wurden Dosis und Inhalt der PACINPAT-Intervention umgesetzt wie geplant? – Eine Implementationsevaluation

    No full text
    Hintergrund: Ziel der Physical Activity Counseling for In-Patients (PACINPAT)-Studie ist die Überprüfung der Effektivität eines theoriebasierten, individuell zugeschnittenen Bewegungsförderungsprogramms bei depressiven Proband:innen nach Klinikaustritt. Um die Resultate der Intervention besser zu verstehen, wertet diese Masterarbeit die Interventionsimplementation aus und vergleicht Gruppen mit unterschiedlichen Veränderungen der selbstberichteten Bewegungszeit von Baseline zu Follow-Up. Methoden: Die Implementationsevaluation wird nach dem Process Evaluation Framework des Medical Research Councils durchgeführt. Ausgewertet werden Reichweite, Dosis und Dauer, Einhaltung und Adaptationen der Intervention. Dafür werden Daten aus dem Screening, den Messungen sowie von den Implementierenden erhobene Daten über die Intervention verwendet. Ergebnisse: Die Stichprobe besteht aus 73 depressiven, körperlich inaktiven Proband:innen (Durchschnittsalter: 42,27 Jahre; 59 % Frauen, 41 % Männer). Die Intervention erreichte die intendierte Population, allerdings war der Datenverlust bis zur Abschlussmessung gross. Die wöchentliche selbstberichtete Bewegungszeit stieg in der Stichprobe (M = 1,91 Stunden, SD = 3,84). Die Bewegungszeit sank bei 22 %, blieb bei 21 % gleich und nahm bei 57 % zu. Es ergaben sich keine Gruppenunterschiede in der Dosis, aber in der Dauer. Die Einhaltung unterschied sich in gewissen Aspekten. Die Teilnehmenden gaben an, mit der Intervention zufrieden zu sein. Es wurden Adaptationen an Inhalt und Vermittlung vorgenommen. Schlussfolgerungen: Die PACINPAT-Intervention wurde in der vorgesehenen Population durchgeführt. Es konnten Unterschiede in der Dauer und der Einhaltung zwischen Gruppen mit unterschiedlichen subjektiven Outcomes festgestellt werden. Eine Kosten-Nutzen-Rechnung spricht für die weitere Implementation des Programms ausserhalb des wissenschaftlichen Kontexts. Diese Resultate tragen zu einem besseren Verständnis der Ergebnisauswertung und zur Planung weiterer Interventionen bei

    Zusammenhang von körperlicher Fitness und Stress mit Schlafproblemen, Depressionsschwere und Wohlbefinden

    No full text
    Hintergrund Schlafstörungen und Depressionen sind grosse Probleme der modernen Welt und chronischer Stress wird häufig als mögliche Ursache dieser Krankheiten genannt und vermindert darüber hinaus auch das Wohlbefinden. In der Prävention und Therapie dieser Krankheiten hat die Stressreduktion einen grossen Stellenwert, aber auch körperliche Aktivität wird oft als Methode eingesetzt, um den Stress zu vermindern und psychische Krankheiten zu behandeln. In dieser Arbeit wurden depressive Patienten und gesunde Kontrollen bezüglich des Zusammenhangs von Stress und körperlicher Aktivität auf Schlafstörungen, Depressionsschwere und Wohlbefinden untersucht und verglichen. Methoden Die untersuchten Daten stammen aus der PACINPAT-Studie. Stressbelastung, Schlafstörungen, Depressionsschwere und Wohlbefinden wurden mittels Fragebogen erhoben und die körperliche Fitness mittels eines submaximalen Ergometrietests geschätzt. Resultate Stress ist sowohl bei den gesunden Kontrollen als auch bei den depressiven Patienten mit schlechteren Werten bei Schlafstörungen, Depressionsschwere und psychischem Wohlbefinden assoziiert (p < .001). Beim körperlichen Wohlbefinden konnte keine Signifikanz (p = .778) bei den Gesunden festgestellt werden, bei den Depressiven ist mehr Stress mit einem besseren körperlichen Wohlbefinden assoziiert (p = .023). Für die körperliche Fitness konnte keine Signifikanz mit Schlafproblemen, Depressionsschwere oder dem Wohlbefinden festgestellt werden, zum Teil ist jedoch eine Tendenz für bessere Werte bei höherer körperlicher Fitness erkennbar. Schlussfolgerungen Stress kann einen grossen Einfluss auf Schlafstörungen, Depressionsschwere und Wohlbefinden haben und sollte in Prävention und Therapie behandelt werden. Für körperliche Fitness sind weitere Studien von Nöten, um einen Effekt klar nachweisen zu können

    Variations on the Author

    Full text link
    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Formen und Faktoren der Non-Adhärenz bei Personen mit Diabetes Typ 2 am Beispiel von Lebensstil- und Bewegungsinterventionen – eine systematische Literaturübersicht

    No full text
    Hintergrund Laut dem Bundesamt für Gesundheit leiden über eine halbe Million der Menschen in der Schweiz an Diabetes. Dabei weisen 90 % der Betroffenen Diabetes Typ 2 auf. Eine häufige Ursache ist Überernährung in Verbindung mit Adipositas. Mit ausreichender körperlicher Aktivität kann diesem Problem präventiv entgegengewirkt werden (BAG, 2020). Ein grundsätzliches Problem stellt jedoch die Non-Adhärenz dar. So wird berichtet, dass 20 – 30 % der Teilnehmenden in Lebensstilinterventionen non-adhärent sind (Aitken et al., 2017). Methoden Es wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt, um zu untersuchen, welche Faktoren das Non-Adhärenz-Verhalten beeinflussen und welche Formen häufig vertreten sind. Es wurden insgesamt 727 Studien durch eine systematische Recherche in den Datenbanken Embase, Scopus und PubMed gefunden, wobei 18 Studien in das systematische Review eingeschlossen wurden. Für den Einschluss mussten die Studien eine Lebensstil- oder Bewegungsintervention aufweisen sowie Personen über 18 Jahren mit Prä- oder manifestiertem Diabetes berücksichtigen. Ergebnisse Interventionen mit ausschliesslich einer Bewegungskomponente weisen die geringsten Dropout- Raten auf (11 %). Im Gegensatz dazu schneiden ganzheitliche Lebensstilinterventionen schlechter ab (27 % bei Face-to-Face-Interventionen bzw. 21 % bei mobilen Interventionen). Zudem scheint ein Zusammenhang zwischen der Drop-out-Rate und der Erkrankungsdauer (R2 = 0.827) sowie der Fettmasse (R2 = 0.979) der Teilnehmenden zu bestehen. Häufig vertretene Formen der Non-Adhärenz waren die willentliche (21 %), die adaptive (3.1 %), die sekundäre (52 %) sowie die Non-Adhärenz 3. Ordnung (3.7 %). Schlussfolgerungen Es scheint sinnvoll zu sein, eine Intervention schrittweise aufzubauen, um die Teilnehmenden nicht zu überfordern. Eine individuelle Anpassung sollte auch bei gross angelegten Interventionen berücksichtigt werden, da oft persönliche Drop-out-Gründe (medizinische Angelegenheit, Wohnungswechsel u. Ä.) genannt werden
    corecore