562 research outputs found

    Verflechtungen. Berlin in der Architektur der 1960er Jahre

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    Diese Buchpublikation dokumentiert eine Tagung, die begleitend zur Ausstellung "Radikal modern. Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre" 2015 unter dem Titel "Verflechtungen. Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre" in der Berlinischen Galerie veranstaltet wurde. Während jene Ausstellung den Blick auf das ehemals geteilte Berlin richtete, so blickte die Tagung bewusst über die Stadt hinaus – mit dem Ziel, die Berliner Debatte überregional und international zu verorten. Thematisch gliedert sich diese Veröffentlichung in zwei große Abschnitte. Im ersten werden regionale, nationale und vor allem auch internationale Bezüge dargelegt – teils theoretisch übergreifend, teils objektorientiert; im zweiten Abschnitt steht der konkrete Umgang mit dem baulichen Erbe der 1960er Jahre im Mittelpunkt – und damit auch die Frage nach dem Wert, der dem Bestand beigemessen wird und für den praktischen Umgang leitend ist. Die Autoren und Autorinnen (hier in der Reihenfolge ihrer Beiträge genannt) Thomas Köhler, Christoph Bernhardt, Wolfgang Pehnt, Thomas Topfstedt, Thilo Hilpert, Andreas Butter, Monika Motylinska, Yasmin Katzer, Martin Reichert und Kerstin Wittmann-Englert bieten in ihren Beiträgen aus unterschiedlichen Perspektiven Antworten auf Fragen wie diese: Wie funktionierte der technologische, soziale und ästhetische Ideentransfer über (inter-)nationale Grenzen hinweg? Wie formten sich Leitbilder einer durch industrielle Fertigung bestimmten Bauweise systemspezifisch aus? Wie wurde das visionäre Planungs- und Baugeschehen in der Öffentlichkeit und der Fachwelt wahrgenommen? Und welchen Herausforderungen stehen wir im heutigen Umgang mit dem architektonischen Erbe der Nachkriegsmoderne gegenüber? Eine Fallstudie zum letztgenannten Themenkomplex bietet der Beitrag von Martin Reichert - David Chipperfield Architects zur Neuen Nationalgalerie von Ludwig Mies van der Rohe.Not Reviewe

    Establishing jet scaling patterns with a photon

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    Staircase and Poisson scaling are two typical patterns we observe for the exclusive number of jets at high energy hadron colliders. We examine these scaling properties for photon plus jets production at the LHC and find that this channel is well suited to study these features. We illustrate and discuss when to expect each of the two patterns, how to induce a transition through kinematic cuts, and how photons are related to heavy gauge bosons. Measurements of photon+jets production is therefore providing valuable information on exclusive jet scaling, which is going to help to eventually understand the theoretical origin of exclusive jet scaling properties in more detail

    Choking under Pressure und Ego Depletion: Eine Erweiterung der Attentional Control Theory und mögliche Interventionsmaßnahmen

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    In Leistungssituationen sind Athletinnen und Athleten nicht immer dazu in der Lage, ihr Leistungsoptimum abzurufen. Auch wenn die Befundlage zum Angst-Leistungszusammenhang äußerst heterogen ist, so geht höheres Angsterleben häufig mit Leistungsbeeinträchtigungen einher. In dem vorliegenden Manuskript wird ein Überblick über verschiedene theoretische Modelle zur Erklärung des Angst-Leistungszusammenhangs gegeben. Der Fokus wird dabei auf die Attentional Control Theory gelegt, die besagt, dass unter Druck die Aufmerksamkeitsregulation weniger effizient ausfällt und folglich erhöhte Ablenkbarkeit die Leistung negativ beeinflusst. Es wird weiterhin argumentiert, dass die Selbstkontrollkraft den Angst-Leistungszusammenhang moderiert, so dass nur bei Personen mit temporär erschöpfter Selbstkontrollkraft ein negativer Angst-Leistungszusammenhang erwartet wird, wohingegen Personen mit momentan verfügbarer Selbstkontrollkraft trotz erhöhten Angsterlebens Höchstleistung erbringen können. Abschließend werden offene Fragestellungen thematisiert, alternative Erklärungsansätze vorgestellt sowie praktische Implikationen für die Sportpsychologie abgeleitet

    Lapses in self-control: A consequence of depleted self-control strength or the result of attentional and motivational shifts

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    Research in the field of sport and exercise psychology has repeatedly highlighted the importance of self-control strength for successful performance. For instance, higher levels of self-control strength are associated with performance under pressure (e.g., Englert & Bertrams, 2012), persistence in straining physical exercises (e.g., Wagstaff, 2014), or the ability to regularly follow physical exercise routines (e.g., Martin Ginis & Bray, 2010). Self-control can be defined as the ability to volitionally override dominant response tendencies and to bring them in line with individual goals, aims, or norms (e.g., Baumeister, Heatherton, & Tice, 1994). A large number of studies have shown that individuals who performed a primary self-control act performed worse in a secondary self-control task compared to participants who had not exerted self-control in a respective primary task (Hagger, Wood, Stiff, & Chatzisarantis, 2010). Traditionally, these performance impairments in secondary self-control acts have been explained by adopting the strength model of self-control (e.g., Baumeister, Bratslavsky, Muraven, & Tice, 1998), which proposes that all acts of self-control are energized by one global metaphorical resource of limited capacity. After having performed a self-control act, an individual’s self-control strength may become temporarily depleted and may not be immediately replenished (Baumeister et al., 1998). In this state of ego depletion, subsequent self-control acts are executed less efficiently compared to when self-control strength is fully available. However, recently, the strength model of self-control has been challenged on empirical and on theoretical grounds. For instance, a registered replication attempt conducted in 23 different laboratories failed to find any evidence of the ego depletion effect (Hagger et al., 2016). Aside of highlighting the importance of such replication attempts, this raises the question of how lapses in self-control can be explained and which variables determine whether primary self-control acts have a negative carry-over effect on secondary self-control performance. Recently, an alternative theoretical model explaining self-control impairments after primary self-control acts has been proposed by Inzlicht and Schmeichel (2012; 2013). Based upon the premise that the exertion of self-control is inherently aversive, their process model of self-control postulates that impaired self-control performance may not be the consequence of depleted self-control resources but rather the consequence of motivational, attentional, and emotional shifts following the primary self-control act. The goal of this talk is going to be to discuss recent developments in self-control research and how these new developments may affect research on self-control in the field of sport and exercise psychology

    Selbstkontrolle und Handlungsinitiierung

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    Gemäß den Annahmen des Kraftspeichermodells der Selbstkontrolle basiert die Fähigkeit, eigene Impulse zu kontrollieren, auf einer limitierten Ressource, die vorübergehend erschöpfen kann. Während dieses Erschöpfungszustandes können anschließende Selbstkontrollhandlungen weniger erfolgreich ausgeführt werden. Die Regulation des Impulses, einen Sprint möglichst zeitnah zu einem akustischen Startsignal zu initiieren, erfordert Selbstkontrolle. Daher testeten wir an einer Stichprobe aus N = 37 Sportstudierenden die Annahme, dass die Initiierung von Sprints in Leichtathletik von der momentan verfügbaren Selbstkontrollkraft abhängt. Zur Untersuchung dieser Fragestellung führten die Versuchspersonen zunächst zu T1 drei Sprints über ca. 20 Meter aus einem Startblock aus und mittels Kontaktplatten wurde die Reaktionszeit (in Millisekunden) gemessen, die die Versuchspersonen benötigten, um den Sprint nach einem akustischen Signal zu initiieren. Im Anschluss daran wurde die temporär verfügbare Selbstkontrollkraft mittels einer Abschreibaufgabe experimentell manipuliert: Die Versuchspersonen wurden zufällig einer Ego Depletion Bedingung zugeordnet, in der die Selbstkontrollkraft temporär erschöpft wurde oder einer Kontrollgruppe, in der die Selbstkontrollkraft intakt gehalten wurde. Im Anschluss daran zu T2 wurden die Versuchspersonen erneut gebeten, drei Sprints über ca. 20 Meter auszuführen und die Reaktionszeiten wurden wieder mittels Kontaktplatten erfasst. Die Ergebnisse einer mixed between (Ego Depletion, kein Ego Depletion) within (T1, T2) Varianzanalyse unterstützen unsere Hypothese, so dass in der Ego Depletion Bedingung die Reaktionszeiten von T1 (M = 0.35, SD = 0.03) zu T2 signifikant zunahmen (M = 0.38, SD = 0.04), F(1, 35) = 6.77, p = .01, η2partial = .16, wohingegen sich in der Kontrollgruppe keine statistisch bedeutsamen Veränderungen der Reaktionszeiten zeigten (T1: M = 0.36, SD = 0.03; T2: M = 0.35, SD = 0.04), F(1, 35) = 0.47, p = .50, η2partial = .01. Eine Stärkung der Selbstkontrollkraft könnte Athleten dabei helfen, ihr Leistungsoptimum abzurufen
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