156 research outputs found

    Auswirkungen von Messstrategien und Unsicherheiten in der Ertragsprognose auf die Windpark-Projektfinanzierung

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    Die Nutzung von Windenergie wird in Zukunft aufgrund von begrenzten Flächen in immer komplexerem Gelände stattfinden, was die Erschließung und die Ertragsprognose für potenzielle Windparks erschwert. In diesem Kontext spielt auch die Finanzierung eines Windparkprojektes eine zentrale Rolle, deren Bedingungen ebenfalls auf der Windertragsprognose im Vorfeld basieren. Jede Ertragsprognose geht jedoch mit statistischen Unsicherheiten einher, die sich allerdings mit präziseren Messungen verringern lassen. Im Rahmen dieser Arbeit werden die Auswirkungen und der Zusammenhang von Mess-strategien und Unsicherheiten in der Ertragsprognose auf die Windpark-Projektfinanzierung untersucht und bestimmende Einflussfaktoren identifiziert. Dazu wurde ein Tool verwendet, welches Windmesskampagnen im Voraus hinsichtlich ihrer erwarteten Gesamtunsicherheit im Windertrag optimieren kann. Zur Quantifizierung des Nutzens einer durch Optimierung verringerten Unsicherheit wurde ein Wirtschaftlichkeitsmodul entwickelt, welches das vorhandene Tool erweitert. Mit Hilfe des Tools wurden anhand von fiktiven Windparkfallbeispielen an unterschiedlichen Standorten die Auswirkungen von Messstrategien und Windparkeigenschaften auf die Gesamtunsicherheit hin untersucht. Dabei lag der Fokus insbesondere auf einem systematischen Verfahren nach Clerc et al., zur Bestimmung der Unsicherheitskomponente bedingt durch die horizontale Extrapolation von Messergebnissen. Mittels des Wirtschaftlichkeitsmoduls wurden die Effekte von Unsicherheitsänderungen für verschiedene Ertragsszenarien modelliert. Weiterhin fanden Sensitivitätsanalysen unterschiedlicher wirtschaftlicher Parameter der Projektfinanzierung statt. Es zeigte sich, dass Messstrategien mit mehr als einer Messung insbesondere bei Windparks mit großem Abstand zwischen den Anlagen, sowie im komplexen Gelände zu einer deutlichen Verringerung der erwarteten Gesamtunsicherheit führen können. Dabei ergaben Kombinationen von kurzen, unterjährigen Messungen das beste Verhältnis zwischen Unsicherheit und Messkosten. Die Untersuchungen hinsichtlich des Clerc-Verfahrens weisen darauf hin, dass dieses scheinbar zu einer Unterschätzung der horizontalen Extrapolationsunsicherheit neigt. Eine verringerte Unsicherheit ergab eine Verbesserung der Projektwirtschaftlichkeit und der allgemeinen Projektfinanzierungsfähigkeit. Die betrachteten Parameter der Projektfinanzierung ließen eine sehr hohe Sensitivität in Bezug auf ihre Eingangsbedingungen erkennen. Hierbei zeigten sich die größten Effekte bei Veränderungen der Zinsbedingungen der Finanzierung, des Anteils des Fremdkapitals im Projekt, sowie der angenommenen Kosten und durch Einnahmeverringerunge

    Entwicklung und Analyse Lidar-basierter Kurzzeitmessstrategien zur Bestimmung des Windpotenzials

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    Zur Erreichung der Klimaziele ist ein deutlicher Ausbau der Windenergie notwendig. Dies erfordert die Erschlieÿung neuer, geeigneter Standorte für die Errichtung von Windparks. Die Grundlage einer Windparkplanung stellt üblicherweise eine Windmesskampagne dar, in der die Windverhältnisse am jeweiligen Standort bestimmt und das langjährige Windpotenzial abgeschätzt werden. Hierbei besteht Bedarf an e zienten, d. h. kostengünstigen und zeitlich begrenzten Messstrategien, die überdies eine hohe Genauigkeit der Windpotenzialanalyse gewährleisten. Der Einsatz moderner Lidar-Messtechnik bietet hierzu ein groÿes Potenzial, da Lidar-Geräte exibel eingesetzt werden können und eine präzise Messung der Windbedingungen bis auf groÿen Höhen über Grund ermöglichen. Hier knüpft diese Arbeit an. Es werden zwei zentrale Einsatzmöglichkeiten (Messstrategien) mit Lidar analysiert, diskutiert und bewertet. Zum Ersten umfasst dies den kurzzeitigen Einsatz eines Lidars in Ergänzung zu einem Messmast. Um die Messkosten zu reduzieren, wird einerseits die Lidar-Messdauer gering gehalten und andererseits die Höhe des Mastes auf deutlich unterhalb der Zielhöhe (i. d. R. Nabenhöhe der geplanten Anlage) begrenzt. Im Zeitraum, in dem keine Lidar-Messung erfolgt, werden die vom Mast gemessenen Daten vertikal auf den Zielbereich extrapoliert. Dabei können die mit dem Lidar auf der Zielhöhe der Extrapolation gemessenen Daten genutzt werden, um die Vertikalextrapolation der Mastmessung zu verbessern. Die zweite Messstrategie befasst sich mit dem alleinigen Einsatz eines Lidars. Auch hier ist das Ziel, die Lidar-Messdauer gering zu halten (Messung von deutlich unter einem Jahr) und dennoch eine hohe Genauigkeit der Windpotenzialanalyse zu gewährleisten. Aufgrund der zeitlichen Fluktuationen der Windbedingungen sind die gemessenen Windverhältnisse i. d. R. nicht repräsentativ. Die zentrale Herausforderung dieser Messstrategie besteht daher in der Korrektur der gemessenen Daten auf einen Langzeitraum (sog. Langzeitkorrektur). Wie sich zeigt, treten bei beiden Messstrategien saisonale E ekte auf. Diese können mit den (jahres-) zeitlichen Variationen der Windverhältnisse in Zusammenhang gebracht werden sowie der Tatsache, dass jeweils nur ein Ausschnitt des Jahresgangs der Windbedingungen von der Lidar-Messung erfasst wird. Daraus folgt eine Abhängigkeit der Genauigkeit der Vertikalextrapolation bzw. Langzeitkorrektur vom gewählten Messzeitraum des Lidars und es entstehen systematische Fehler. Diese saisonalen E ekte werden in der vorliegenden Arbeit detailliert untersucht und diskutiert. Darüber hinaus werden Verfahren entwickelt und analysiert, welche die systematischen Fehler reduzieren. Damit ist es beispielsweise bereits nach einer Lidar-Messdauer von 60 Tagen möglich, bei einer Vertikalextrapolation von 80 auf 200 m die Unsicherheit im Energieertrag gegenüber einem standardmäÿigen Verfahren (ohne Lidar-Messung) von 16 auf 2 % zu reduzieren. Auch für alle anderen untersuchten Kombinationen von Mast- und Extrapolationszielhöhe ergeben sich nach ähnlich kurzer Lidar-Messdauer bereits deutliche Verbesserungen. Im Rahmen der Analysen zur Langzeitkorrektur wird gezeigt, dass und unter welchen Bedingungen eine deutliche Verkürzung der Dauer einer Messkampagne möglich ist, ohne dass sich die Gesamtunsicherheit signi kant erhöht (z. B. Erhöhung der Gesamtunsicherheit der Windpotenzialanalyse um rund 0,2 Prozentpunkte bei Halbierung der Messdauer von einem Jahr auf sechs Monate). Damit gibt diese Arbeit unter anderem auch Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Vorgaben in Richtlinien, nach welchen eine Unterschreitung der Messdauer von einem Jahr aktuell nicht zulässig ist

    Moral in der Sackgasse oder Mitarbeit mit den Tätern als die einzige Möglichkeit des Widerstandes. Zum Opfer-Täter-Motiv in den Werken von Doron Rabinovici

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    Morality in a Dead End or Collaboration with Perpetrators as the Only Possibility of Resistance. On Victim-Perpetrator Motif in Doron Rabinovici’s Texts This paper shows how the Jews were forced to cooperate with the Nazi regime during the World War II. The aim of this publication is to analyze the motives of victims and perpetrators, and the difficult relations between them in the works written by Austrian-Jewish author Doron Rabinovici

    La “memoria attiva” come gioco delle identità nel romanzo «Suche nach M.» di Doron Rabinovici

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    The following essay explores the theme of remembrance as a question of identity in Doron Rabinovici’s novel Suche nach M. The Austria Jewish author concentrates on the quest for self-determination through various means, which are determined by generational differences. While the generation of survivors sees remembrance of the Holocaust as a moment of silence, their children commemorate it through masquerades or carnivals. Rabinovici’s novel, with its emphasis on a collective search for identity, is an exemplary contribution to Holocaust literature as a re-elaboration of Jewish cultural biblical tradition

    Windpotenzial mit LiDAR-Technik bestimmen

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    Prvky metody helen Doron Early English ve výuce angličtiny na 1.stupni ZŠ

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    This work theoretically introduces Helen Doron Early English method for English language teaching, and summarizes its basic principles in relation to the age of the target group of this work. Some of the principles and elements of the method, for instance repeated hearing, brain jog activities, reading cards, work with pictures and so on, will be introduced in the practical part and their applicability for primary school teaching will be discussed. The author will create three lesson plans using these principles and these lessons will be taught and assessed in this work

    On Hitting-Set Generators for Polynomials That Vanish Rarely

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    The problem of constructing hitting-set generators for polynomials of low degree is fundamental in complexity theory and has numerous well-known applications. We study the following question, which is a relaxation of this problem: Is it easier to construct a hitting-set generator for polynomials p: ⁿ → of degree d if we are guaranteed that the polynomial vanishes on at most an ε > 0 fraction of its inputs? We will specifically be interested in tiny values of ε≪ d/||. This question was first considered by Goldreich and Wigderson (STOC 2014), who studied a specific setting geared for a particular application, and another specific setting was later studied by the third author (CCC 2017). In this work our main interest is a systematic study of the relaxed problem, in its general form, and we prove results that significantly improve and extend the two previously-known results. Our contributions are of two types: - Over fields of size 2 ≤ || ≤ poly(n), we show that the seed length of any hitting-set generator for polynomials of degree d ≤ n^{.49} that vanish on at most ε = ||^{-t} of their inputs is at least Ω((d/t)⋅log(n)). - Over ₂, we show that there exists a (non-explicit) hitting-set generator for polynomials of degree d ≤ n^{.99} that vanish on at most ε = ||^{-t} of their inputs with seed length O((d-t)⋅log(n)). We also show a polynomial-time computable hitting-set generator with seed length O((d-t)⋅(2^{d-t}+log(n))). In addition, we prove that the problem we study is closely related to the following question: "Does there exist a small set S ⊆ ⁿ whose degree-d closure is very large?", where the degree-d closure of S is the variety induced by the set of degree-d polynomials that vanish on S

    Translations Facing Inwards: James VI/I’s Basilikon Doron

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    First published in 1599, and thereafter subjected to very careful revision on the part of its author, and destined to become the protagonist of a most adventurous editorial history, the Basilikon Doron has always presented a serious puzzle to editors and textual critics. James VI of Scotland, a king with no little experience of writing, attempted with this treatise the impossible task of exerting total control on his published work, and this, coupled with the extraordinary political circumstances surrounding the appearance of this text, triggered its fascinating textual history. This results in a text with many variants and translations, and the first is the work of its author, who transposes the original, heavily Scottish text into a wholly Anglicized version, ready for a publication that would be associated with the new King of England. The text immediately became the subject of discussion in Europe, and unauthorised new editions and translations began to appear, much to James’s annoyance. The present chapter analyses two translations that are deeply embedded in James’s own preoccupation with the circulation of his political work: one is the King’s own transposition of the text from Middle Scots to English; the other is the Italian translation undertaken by John Florio, and surviving in manuscript. Obsessively faithful to the 1603 printed version, Florio’s translation does not look outward, at a possible Italian readership of the treatise; it rather attempts to reflect further glory on James’s text, closely imitating all its characteristics and explicitly proposing itself as a homage to a king that subsumes in himself all political thought: the centre towards which all advice writing converges, and from which it will spring again in different idioms

    Can self-esteem be improved using short daily training on mobile applications?: Examining real world data of GG Self-esteem users

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    Objective Using real world data, we examined the associations between self‐esteem ratings and the short, daily use of a cognitive behavioural therapy (CBT)‐based mobile application targeting self‐esteem related beliefs. The effects of using this application on mood ratings were also assessed. Method Real world data of GG Self‐esteem users were collected from January 2019 until August 2019. Participants’ self‐esteem and mood scores were evaluated at three‐time points corresponding to Levels 1, 20 and 46 of the mobile application. Results Significant increases in self‐esteem ratings were found across all three‐time points. Increased mood ratings were only found at Level 20, compared to baseline. Dropout rates across assessment points were associated with younger age, and males showed significantly higher self‐esteem scores than women at baseline and the second assessment point. Conclusions Our findings are consistent with previous controlled trials indicating that using CBT‐based mHealth applications targeting maladaptive beliefs may be useful for increasing user's wellness and reducing distress

    A Wind Turbines Dataset for South Africa: OpenStreetMap Data, Deep Learning Based Geo-Coordinate Correction and Capacity Analysis

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    Accurate and detailed spatial data on wind energy infrastructure is essential for renewable energy planning, grid integration, and system analysis. However, publicly available datasets often suffer from limited spatial accuracy, missing attributes, and inconsistent metadata. To address these challenges, this study presents a harmonized and spatially refined dataset of wind turbines in South Africa, combining OpenStreetMap (OSM) data with high-resolution satellite imagery, deep learning-based coordinate correction, and manual curation. The dataset includes 1487 turbines across 42 wind farms, representing over 3.9 GW of installed capacity as of 2025. Of this, more than 3.6 GW is currently operational. The Geo-Coordinates were validated and corrected using a RetinaNet-based object detection model applied to both Google and Bing satellite imagery. Instead of relying solely on spatial precision, the curation process emphasized attribute completeness and consistency. Through systematic verification and cross-referencing with multiple public sources, the final dataset achieves a high level of attribute completeness and internal consistency across all turbines, including turbine type, rated capacity, and commissioning year. The resulting dataset is the most accurate and comprehensive publicly available dataset on wind turbines in South Africa to date. It provides a robust foundation for spatial analysis, energy modeling, and policy assessment related to wind energy development. The dataset is publicly available
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