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    Clinical features of sarcoidosis patients presenting with head and neck manifestations - a two-center retrospective study and proposal of a diagnostic algorithm for the otorhinolaryngologist

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    Background and Aims: We aimed to investigate the clinical characteristics of patients presenting with sarcoidosis of the head and neck as the initial manifestation and to provide recommendations for the diagnostic work-up for the practicing otorhinolaryngologist.Material and Methods: We performed a retrospective cohort study at two university medical centers in Germany. Patients with a histopathologically confirmed diagnosis of sarcoidosis treated in the otorhinolaryngology departments were analyzed.Results: We identified 62 patients (2003-2016). In total, 85.4% (n = 53) of patients received the initial diagnosis of sarcoidosis during their ENT treatment. Sarcoidosis was detected in the lymph nodes in 42.3% (n = 30) of the patients; 57.7% had extra-lymphatic manifestations. Fifteen patients (24.2%) showed pulmonary involvement. 30.6% (n = 19) were treated with oral glucocorticoids (GC) alone, three patients with GC and methotrexate, one patient initially received a combination of GC and azathioprine, one patient rejected the recommended treatment.Conclusions: Sarcoidosis should be considered as a differential diagnosis in patients presenting with head and neck symptoms. The most frequent presenting symptoms were cervical lymphadenopathy and affection of the paranasal sinuses. Therefore, otorhinolaryngologists should be aware of sarcoidosis and help guide referral strategies as they may be the first physicians treating these patients

    Photosensitizing effects of hypericin on head neck squamous cell carcinoma in vitro

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    Clinical outcome of patients suffering from head neck squamous cell carcinomas is still poor due to recurrent disease and surgical limitations. There is still a demand for multimodality approaches and new therapeutic options. Hypericin is a promising phototoxic drug which was investigated for its effects on head neck squamous cell carcinoma cells in vitro. FaDu cells incubated with or without hypericin were illuminated (450-700 nm, 50,000 lx) for different time periods. 3-(4,5-Dimethylthiazol-2-yl)-2,5-diphenyltetrazolium bromide- and terminal deoxynucleotidyl transferase-mediated dUTP nick end labeling assay were used to score metabolic and apoptotic activity. Even after the shortest illumination FaDu cells incubated with hypericin showed massive reduction of metabolism and excessive apoptosis. This was present even with the lowest hypericin concentration. Cells without hypericin or without illumination were not affected. These photosensitizing effects of hypericin could be suitable for clinical application and could lead to the development of an intraoperative photodynamic therapy of head neck squamous cell carcinomas

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Pneumatische Kompression der Beine reduziert den intraoperativen Flüssigkeitsbedarf

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    Die Einleitung einer Vollnarkose führt regelmäßig zur Beeinträchtigung des Kreislaufs. Durch die Gabe von Hypnotika kommt es zu einer Vasodilatation mit einer Abnahme der kardialen Vorlast und konsekutivem Blutdruckabfall, Herzfrequenzanstieg und Reduktion des Herzzeitvolumens. Die therapeutische Strategie besteht häufig in einer liberalen Flüssigkeitsgabe. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass eine liberale Flüssigkeitstherapie mit zahlreichen postoperativen Komplikationen einhergeht und mit einer erhöhten postoperativen Mortalitätsrate korreliert. Um ein restriktives Flüssigkeitsregime unter Erhalt einer stabilen Hämodynamik einzusetzen, bedarf es therapeutischer Maßnahmen. In dieser prospektiven, kontrollierten, randomisierten und verblindeten Studie untersuchten wir, ob die peristaltische pneumatische Kompression (PPK) der Beine ein restriktives Flüssigkeitsmanagement unterstützen kann. 70 Patienten, die sich kurzen, elektiven Hals-Nasen-Ohren-Eingriffen unterzogen, wurden in die Studie eingeschlossen. Bei 35 Patienten wurde eine pneumatische Kompression der unteren Extremität von Narkoseeinleitung bis Operationsende durchgeführt. 35 weitere Patienten stellten die Kontrollgruppe ohne Kompression der Beine dar. In beiden Untersuchungsgruppen wurde eine restriktive Flüssigkeitstherapie nach einem ereignisgesteuerten Protokoll mit einer Basalrate kristalloider Flüssigkeit von 2 ml/kg/h angewendet. Bei Eintritt definierter Ereignisse wie Hypotonie, Tachykardie oder Anstieg des Pleth Variability Index war eine Bolusgabe von 250 ml Jonosteril vorgesehen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass der intraoperative Flüssigkeitsbedarf durch die PPK unter gleichzeitigem Erhalt einer stabilen Hämodynamik signifikant gesenkt werden konnte. Patienten der Interventionsgruppe benötigten ca. 700 ml weniger kristalloide Flüssigkeit als die Patienten der Kontrollgruppe. Die mittlere Infusionsrate im sogenannten „steady-state“ Zustand, während der letzten 20 Minuten eines Eingriffs, betrug unter Kompression nur ungefähr ein Drittel der Infusionsrate der Kontrollgruppe. Phasen einer Hypotonie traten unter Kompression seltener ein und die Dauer der Hypotonie war bei den Patienten mit PPK kürzer. Zusammenfassend zeigt diese Studie, die peristaltische pneumatische Kompression der unteren Extremität während kurzer Hals-Nasen-Ohren-Eingriffe reduziert den intraoperativen Flüssigkeitsbedarf und stabilisiert die Hämodynamik. Die PPK kann ein restriktives Flüssigkeitsprotokoll unterstützen

    Retrospektive Kohortenanalyse fortgeschrittener HNO-Tumore am Universitätsklinikum Bonn

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    Kopf-Hals-Tumore stellen weltweit eine führende Rolle in der tumorbedingten Sterblichkeit dar. Kopf-Hals-Tumore sind eine sehr heterogene Gruppe von Tumorentitäten. Gesamtzahlen beziehen sich meist auf Schätzungen oder auf spezifische Untergruppen. Um eine adäquate Therapie zu ermöglichen, ist die Kenntnis der zu behandelnden Kohorte hinsichtlich epidemiologischer und klinischer Variablen sowie des zugehörigen Risikoprofils unabdingbar. Ziel dieser Arbeit ist die systematische Aufschlüsselung der Pateinten des Universitätsklinikums Bonn, um ein Risikoprofil dieser zu erstellen und zeitliche Veränderungen erfassen. Diese Arbeit analysiert das Behandlungskonzept sowie das Outcome der Patienten aufgeschlüsselt nach Risikoprofil, Tumorentitäten und Therapieschema. Es wurden retrospektiv alle Kopf-Hals-Tumor-Patienten, die zwischen 2008 und 2013 am Universitätsklinikum Bonn behandelt wurden, bezüglich patientenspezifischer und tumorspezifischer Eigenschaften, Tehrapieschema sowie deren Überlebenszeit, untersucht. Mittels Tabellen, Balken- und Kreisdiagrammen sowie mit Histogrammen wurden die Daten visualisiert. Der Vergleich der Mittelwerte stetiger Variablen erfolte über den t-Test. Mittels Kaplan-Meier-Kurven wurde der Einfluss einzelner Variablen auf die Überlebenszeit dargestellt und über Log-Rank-Test getestet. Der Gruppenvergleich binärer Variablen wurde mittels exaktem Test nach Fisher durchgeführt. Multivariate Überlebenszeitanalysen wurden mittels Cox-Regression berechnet. Von 223 Patienten waren in 11% der Fälle ein Überlebensstatus vorhanden, weitere 129 konnten durch Kontaktaufnahme mit Hausärzten ergänzt werden. 24% der Oropharynxkarzinome waren HPV positiv, während in 64 Fällen der HPV-Status erfolgreich nachbestimmt werden konnte. In Zusammenschau mit den Kohorten des Robert-Koch-Institutes und der SEER-Datenbank zeigte sich die untersuchte Patientenklientel in ihren wesentlichen Merkmalen übereinstimmend. Unterschiede ließen sich unter anderem durch die kleinere Patientenkohorte, die zeitliche Differenz der Datenerhebung und die damit einhergehenden veränderten Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie sowie durch einen Selektionsbias (der Selektion von Tumorspätstadien) in der UKB-Kohorte erklären. Die klinische Annotation der Risikofaktoren, Komorbiditäten und Therapiedetails war häufig löchrig, sodass die Einführung eines einheitlichen Dokumentationsbogens, welcher diese Faktoren enthält, die Dokumentation erleichtern und verbessern könnte. Ebenfalls ließe sich die routinemäßige HPV-Status-Bestimmung von Oropharynxkarzinomen diskutieren. Mit dieser Arbeit gelang es erstmals, die Patientenklientel des Universitätsklinikums Bonn detailliert zu beschreiben und in den Kontext internationaler Gesamtkohorten zu setzen. Durch die nachträgliche Bestimmung der HPV-Status der Oropharynxkarzinome konnten die aktuellen Forschungsergebnisse in der universitätseigenen Kohorte bestätigt werden

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Langzeitstudie über Schieloperationen mit nachjustierbaren Fäden

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    Das Ziel der vorliegenden Studie war die Untersuchung der Langzeitwirkung von Schieloperationen mit nachjustierbaren Fäden. Die Ergebnisse sollten zum Vergleich sowohl Studien über die nachjustierbarer Technik als Spezial- und Routineeingriff, als auch Studien über Schieloperationen in konventioneller Technik gegenübergestellt werden. Es wurden alle Patienten, welche zwischen 1989 und 2006 mit der nachjustierbaren Technik in der Universitäts-Augenklinik Bonn operiert wurden anhand der Operationsberichte identifiziert. An 378 Patienten mit einem möglichst lange zurückliegenden Operationszeitpunkt (zwischen 1989 und 2000) wurden Fragebögen geschickt, 113 Fragebögen wurden beantwortet und die präoperativen Daten dieser Patienten retrospektiv erhoben. 105 Fragebögen konnten ausgewertet werden. Zur Erhebung der postoperativen Daten wurden die Augenärzte der damit einverstandenen Patienten angeschrieben und aktuelle Untersuchungsbefunde der Patienten angefordert. Zusätzlich wurden Patienten mit Wohnort in regionaler Nähe zur Universitäts-Augenklinik Bonn zur Nachuntersuchung eingeladen. Insgesamt konnten postoperative Untersuchungsbefunde von 49 Patienten erhoben werden. Unser Kollektiv bestand zu einem erheblichen Anteil aus Patienten, welche bereits bis zu fünf mal voroperiert waren. Die operative Therapie dieser Patienten war somit als schwierig anzusehen. Wir konnten nach einem durchschnittlichen Nachbeobachtungszeitraum von zehn Jahren zwischen Operation und Nachuntersuchung sehr gute Schielwinkelergebnisse vorweisen. Der Schielwinkel war signifikant abhängig von Voroperationen. Bezüglich der funktionellen Befunde (Doppelbilder, Binokularfunktion, Kopfzwangshaltung, Motilität) zeigte sich in den meisten Fällen eine Verbesserung, diese war jedoch nicht signifikant. Die Patientenzufriedenheit war nach durchschnittlich elf Jahren Zeitabstand zur Operation sehr hoch. Beeinflusst wurde diese signifikant zum einen von der Größe des Schielwinkels bei der Nachuntersuchung und zum anderen vom Empfinden der Patienten im Hinblick auf subjektive Auffälligkeiten und Kosmetik. Es konnte weiterhin nachgewiesen werden, dass die Größe der Schielwinkelverkleinerung die Patientenzufriedenheit maßgeblich beeinflusste und nicht nur der isoliert betrachtete Schielwinkel bei der Nachuntersuchung ausschlaggebend war. Unsere Ergebnisse sollten zum Vergleich Studien über Schieloperationen in nachjustierbarer und konventioneller Technik gegenübergestellt werden. Es stellte sich heraus, dass es bislang keine Studien über nachjustierbare Schieloperationen gibt mit einem vergleichbar langen Nachbeobachtungszeitraum wie in unserer Studie und nur eine Studie über Schieloperationen in konventioneller Technik im Erwachsenenalter, welche jedoch ein nicht so umfangreiches Datengut vorweisen konnte wie es in unserer Studie vorhanden war. Diese, sowie weitere Einschränkungen wie Diagnosen oder Voroperationen in der Vergleichbarkeit der Studien berücksichtigend, konnten wir zeigen, dass unsere Schielwinkelergebnisse sowohl im Vergleich zu nachjustierbaren Schieloperationen als Spezial- und Routineeingriff sowie zu Schieloperationen in konventioneller Technik sehr gut waren. Die Patientenzufriedenheit war im Hinblick auf das kosmetische Operationsergebnis ebenso hoch wie in einer Studie über nachjustierbare Schieloperationen als Routineeingriff, welche allerdings nicht im Hinblick auf Nachbeobachtungszeitraum und Datengut als Vergleich mit unserer Studie zu betrachten war. Im Vergleich zu der Studie über konventionelle Schieloperationen konnte die Zufriedenheit in unserer Studie als höher bewertet werden. Es konnten keine Einflussfaktoren (Diagnose, Augenstellung, Doppelbilder, Voroperationen, Schielwinkel) auf die Notwendigkeit einer postoperativen Nachjustierung herausgefunden werden. Umgekehrt konnte kein Einfluss der Nachjustierung auf die Zufriedenheit nachgewiesen werden. Bezugnehmend auf die Reoperationsrate als wichtiges Erfolgskriterium bei Schieloperationen konnten wir eine leicht niedrigere Rate nachweisen als Ergebnisse anderer Studien über nachjustierbare Schieloperationen und eine deutlich niedrigere Rate als Studien über die konventionelle Technik. Die Wirksamkeit unseres Operationsverfahrens im Hinblick auf die Reoperationsrate ist zusätzlich höher zu bewerten, da in den Vergleichsstudien keine Langzeituntersuchung im eigentlichen Sinne stattfand. In unserer Studie konnte somit gezeigt werden, dass Schieloperationen mit nachjustierbaren Fäden ein wichtiges Verfahren in der Therapie schwieriger Strabismusfälle darstellen und eine hohe Patientenzufriedenheit im Langzeitverlauf bewirken
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