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Der frühe Morbus Crohn im Langzeitverlauf: Ergebnisse einer prospektiven "Real-World" Inzidenzkohorte in Deutschland
Ziel der BioCrohn-Studie ist es, die Verlaufsdaten von Morbus Crohn Patienten zur Prüfung der Arzneimittelsicherheit, möglicher Nebenwirkungen, Komplikationen, prognostischen Faktoren und Verlauf sowie Effektivität der TNF-alpha-Antikörper prospektiv zu dokumentieren. Die Hypothese, dass durch prädiktive Marker bei Erstdiagnose bereits früh der Krankheitsverlauf eingeschätzt werden kann, wurde in dieser Arbeit überprüft. Mit solchen prognostischen Markern könnte es möglich sein, im frühen Krankheitsverlauf nach Einschätzung der Prognose schon eher mit einer entsprechenden Therapie zu beginnen, um das Outcome der Erkrankung zu verbessern, Krankheitskomplikationen zu reduzieren und andererseits mögliche Arzneimittelnebenwirkungen zu vermeiden. In dieser Arbeit wurden klinische Marker erarbeitet, die eine Prognose und Einordnung der Morbus Crohn Patienten in einen eher milden oder komplexen Krankheitsverlauf zulassen. So konnte für einen schweren Morbus Crohn Verlauf als prognostische Marker die Notwendigkeit der Therapie mit Steroiden bei Erstdiagnose (univariat: p 40 Jahre sowie eine Therapie mit 5-ASA bei Erstdiagnose (p < 0,012) zeigte eine Assoziation zu milden Verläufen. Zudem konnte gezeigt werden, dass das Verhalten (Behaviour) in der Montreal-Klassifikation im Langzeitverlauf relativ stabil bleibt und dass das penetrierende / fistulierende Verhalten (B3) über die Jahre hinweg weniger relevant zunimmt, als im literarischen Kontext beschrieben
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Klinische Wirksamkeit und Prognosekriterien einer Biologika-Therapie bei Morbus Crohn Patienten im "Real-World-Setting"
Ziel der vorliegenden Arbeit ist eine prospektive Untersuchung mit zusätzlicher retrospektiver Datenerhebung zum Krankheitsverlauf vor Studieneintritt zur Auswertung der TNF-alpha-naiven Patienten der BioCrohn-Studie im Hinblick auf die klinische Effektivität und mögliche prädiktive Marker für ein Ansprechen auf die anti-TNF-Therapie. Dazu wurden 336 Biologika-naive Morbus Crohn-Patienten unter einer neuen anti-TNF-Therapie auf das klinische Therapieansprechen und im Hinblick auf den prognostischen Wert von Patienten- und Krankheitscharakteristika sowohl zum Zeitpunkt des Studienbeginns als auch zum Zeitpunkt der Diagnosestellung und des frühen Krankheitsverlaufs untersucht. Es zeigten sich deutlich höhere steroidfreie Remissionsraten der Biologika-naiven Morbus Crohn-Patienten unter einer neuen anti-TNF-Therapie in diesem Real-World Setting als in vorhergegangenen klinischen Zulassungsstudien. Zwei Drittel dieser Patienten erreichte innerhalb der ersten 6 Monate mit anti-TNF-Therapie eine steroidfreie Remission. Als signifikant in unserer zusätzlichen retrospektiven Erhebung der Patientendaten bei Erstdiagnose in den Studienzentren vor Ort für das prognostische Gewicht der Vorhersage der Remission einer späteren anti-TNF-Therapie zeigten sich folgende klinisch auswertbaren Parameter im Hinblick auf ein Ansprechen der Therapie: ein jüngeres Alter, eine geringere Stuhlfrequenz sowie häufigere mittelgradige abdominelle Schmerzen bei Erstdiagnose. Nach Analyse der Krankheits- und Patientencharakteristika finden sich unterschiedliche prognostische Faktoren, die das Erreichen einer steroidfreien Remission unter anti-TNF voraussagen können. Während ein jüngeres Alter und eine kürzere Krankheitsdauer als positiv prädiktiv für ein Ansprechen auf TNF-alpha-Therapie zu werten sind, sprechen das frühere Vorliegen von Fisteln und ein höheres Alter bereits bei Krankheitsbeginn für ein schlechteres Ansprechen. Da höheres Alter zudem das Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen zu erhöhen scheint, sollte die Indikationsstellung einer TNF-alpha-Therapie bei älteren Patienten dementsprechend streng überprüft werden
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Videokapselendoskopie des Dünndarms bei Patienten mit Colitis ulcerosa: eine prospektive Kartierung der Dünndarmbefunde mit Befundevaluation im Verlauf
Die hauptsächlichen Phänotypen der chronisch entzündlichen Darmerkrankung sind der Morbus Crohn und die Colitis ulcerosa. Trotz klarer phänotypischer Unterscheidung zeigen genomweite Assoziationsstudien ein Kontinuum der Phänotypen unter genetischen Ge-sichtspunkten vom reinen linksseitigen Colonbefall bis hin zu einer isolierten Dünndarmbeteili-gung. In der historischen Definition der Colitis ulcerosa ist der Dünndarm im Gegensatz zum Morbus Crohn nicht befallen. Dies war der Ausgangspunkt zur systematischen Untersuchung des Dünndarms von Colitus ulcerosa-Patienten mittels einer hochsensitiven Untersuchungsme-thode wie der Videokapselendoskopie im Rahmen der CapColitis Studie, einer Substudie von BioColitis. In das deutschlandweite BioColitis-Register wurden prospektiv annähernd 900 Patienten mit Colitis ulcerosa aufgenommen, welchen konsekutiv die Durchführung einer Videokapselendoskopie des Dünndarms angeboten wurde mit dem primären Ziel, Häufigkeit und Art von Dünndarmläsionen zu beschreiben, hieraus möglicherweise sekundär Anhaltspunkte für einen Wechsel der Diagnose von Colitis ulcerosa zu einem Morbus Crohn zu gewinnen und eventuell zusätzlich prognostische Kriterien für das Ansprechen einer neu eingeleiteten Anti-TNF-alpha-Therapie zu identifizieren. Insgesamt wurden 127 Patienten mit Colitis ulcerosa in die Studie eingeschlossen, wovon 57 Patienten die Videokapselendoskopie des Dünndarms unmittelbar vor Einleitung einer neuen Anti-TNF-alpha-Therapie erhielten. Die Videokapselendoskopie war bei 125 von 127 Patienten technisch auswertbar. Es fanden sich Dünndarmläsionen bei 16 von 125 Patienten (13 %), davon wurden 7 Fälle als nicht signifikante Einzelläsionen gewertet (3 Biopsie-induzierte Läsionen, 4 unspezifische Einzelläsionen). In 9 Fällen (7 %) fanden sich klinisch relevante Dünndarmläsionen, davon bei 4 Patienten (3 %) eine Backwash-Ileitis bei aktiver Pancolitis ulcerosa und bei 5 Patienten (4 %) ausgeprägte entzündliche Dünn-darmläsionen wie bei einem Morbus Crohn. Diese 5 Patienten wurden hieraufhin im betreuenden Zentrum reevaluiert und bei allen die Diagnose von einer Colitis ulcerosa zu einem Morbus Crohn umklassifiziert. Insgesamt fanden sich in der Videokapselendoskopie weniger relevante Dünndarmbefunde als vermutet. Das Konzept der phänotypischen Überlappung zwischen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, welches von den Ergebnissen genetischer Studien unterstützt wird, scheint eher von geringerer klinischer Relevanz zu sein. Eine Videokapselendoskopie des Dünndarms ist bei komplexem Krankheitsverlauf zu empfehlen
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
koamabayili/VECTRON-author-checklist: VECTRON author checklist
We have done our best to complete the author checklist relating to the use of animals in the hut study. Note that the objective for the hut study was to evaluate the IRS treatment applications for residual efficacy against Anopheles mosquitoes, including the local An. coluzzii mosquito population. Cows were only used to attract mosquitoes into the huts and no tests were carried out directly on the cows. The author checklist is intended for use with studies where experiments are carried out on animals, which is why we have had such difficulty in completing this for the hut study, as many of the questions do not relate to how the cows were used
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