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Best medical treatment in patients with PAD A single-center pilot study and protocol considerations for a multi-aspect intervention trial
Ziel: Integration aller Aspekte des BMTs in ein Interventionsprogramm und Identifizierung der Durchführbarkeit eines solchen Ansatzes durch Aufzeigen der Stärken und Hindernisse einer Intervention mit mehreren Aspekten. Methoden: Lebensstil-Intervention mit Edukation über BMT, wöchentlicher telefonischer Beratung über einen Zeitraum von zehn Wochen im Vergleich zur Standardversorgung bei Patient:innen, die wegen symptomatischer PAVK stationär aufgenommen wurden. Der Fragebogen VascuQoL-6 wurde verwendet, um Patient Reported Outcomes zu erfassen.
Ergebnisse: Von 50 in Frage kommenden Patient:innen erklärten sich 40 zur Teilnahme bereit. Während der Nachbeobachtung brachen neun Patient:inenn die Studie ab. Was die Veränderung der Risikofaktoren betrifft, so konnte ein Patient einen normalen BMI erreichen und neun reduzierten ihr Gewicht. Zwei Patient:innen hörten mit dem Rauchen auf, drei reduzierten ihren Konsum. Die berichtete Medikamentenadhärenz lag bei hundert Prozent. Kein:keine Patient:in nahm an einem strukturierten Gehtraining teil, aber acht trainierten zu Hause gemäß den Leitlinien. Beide Gruppen erreichten beim letzten Kontakt einen höheren Mittelwert des VascuQoL-6 im Vergleich zum Ausgangswert.
Schlussfolgerung: In dieser Pilotstudie wurde eine randomisierte, mehrere Aspekte umfassende Lebensstilintervention mit der Standardbehandlung verglichen. Dabei hat die aktuelle Studie zahlreiche Hindernisse aufgezeigt und pragmatische Lösungen für die Planung von Studien zur BMT in dieser Zielgruppe geliefert.Aim: To integrate all aspects of BMT in an intervention program and to determine the feasibility of such an approach by highlighting strengths and obstacles of a multi-aspect intervention.
Methods: Lifestyle intervention with education on BMT, weekly counselling by phone for ten times compared to standard of care for patients consecutively hospitalized due to symptomatic PAD. VascuQoL-6 was used to collect patient reported outcomes.
Results: Of 50 eligible patients 40 agreed to participate. During follow-up nine patients dropped out. As for risk factor modification one patient was able to reach a normal weight body-mass-index (BMI) and nine reduced weight. Two patients stopped smoking, three reduced their consumption. The reported adherence to medication was a hundred percent. No patient attended supervised exercise therapy but eight trained at a home-based setting according to guidelines. Both groups reached a higher mean score of VascuQoL-6 at last contact compared to the baseline.
Conclusion: This pilot study compared a randomized a multi-aspect lifestyle intervention versus standard of care. Thereby, the current study illustrated the numerous obstacles and provided pragmatic solutions for the planning of studies on BMT in this target population
Carotid artery sonography – To what extent is physical activity associated with the number and mean gray value of plaques?
Der Schlaganfall ist eine der häufigsten Todesursachen der westlichen Welt. Es ist bekannt, dass 20-30% der Schlaganfälle durch Stenosen in den extrakraniellen Gefäßen ausgelöst werden. Diese wiederum sind durch atherosklerotische Plaques bedingt. Plaques können unterschiedliche morphologische Eigenschaften aufzeigen und so als vulnerabel oder stabil klassifiziert werden. Eine nichtinvasive Möglichkeit zur Beurteilung der Plaques ist der GSM-Wert. Hierbei wird durch eine Software das sonographische Bild eines Plaques analysiert und ein mittlerer Grauwert gebildet. Plaques mit einem niedrigen GSM-Wert haben histopathologische Eigenschaften, welche die Qualität und Quantität von Schlaganfällen negativ beeinflussen können.
In dieser Arbeit wurde untersucht, ob eine Assoziation vom selbst berichteten Bewegungsverhalten von Proband:innen mit dem GSM-Wert sowie der Anzahl von Plaques vorhanden ist. Dazu wurde eine retrospektive Querschnittsanalyse von 2.163 Ultraschallbildern zur ersten Teilkohorte der HCHS durchgeführt. Zur Auswertung der Ultraschallbilder wurde ein Algorithmus verwendet, der aus den Ultraschallbildern die Echogenität der Plaques bestimmt. Basierend darauf wurde der Datensatz in eine Gesamtkohorte von Proband:innen mit Plaques, eine Niedrigrisikogruppe und eine Hochrisikogruppe eingeteilt. Die Entwicklung von entsprechend adjustierten Mehrfaktorenanalysen erfolgte auf Grundlage der Gruppenunterschiede. Im weiteren Verlauf wurden lineare Regressionen untersucht, um den Zusammenhang zwischen der Echogenität als Outcome und der körperlichen Aktivität als unabhängige Variable zu untersuchen.
Nach Auswertung der Daten zeigten sich lediglich in wenigen Subgruppen für einzelne Sportmodalitäten signifikante Assoziationen, sodass die Arbeitshypothesen nicht ausreichend bestätigt werden konnten. Dies lässt sich auf die selbst berichteten Daten der Proband:innen sowie das Studiendesign zurückführen. Zusätzlich ist Teil gegenwärtiger Forschung, ob der GSM-Wert im Laufe des Voranschreitens der Erkrankung höhere Werte annehmen könnte. Es sollte in weiteren Studien erörtert werden, ob ein Effekt vom Sportverhalten oder anderen kardiovaskulären Risikofaktoren auf den GSM-Wert von Plaques vorhanden ist und wie sich der GSM-Wert durch den Fortschritt der Grunderkrankung verändert. Als diagnostisches Tool kann der GSM-Wert bestehende Diagnosekriterien ergänzen und somit die schwierige Entscheidung hinsichtlich einer operativen Therapie bei asymptomatischen Patient:innen vereinfachen
Ernährungsverhalten von PatientInnen mit symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) in Deutschland
Ziel der Arbeit: Obwohl es als belegt gilt, dass Ernährung einen wichtigen Einfluss auf den Fortschritt von atherosklerotischen Erkrankungen hat, existieren bisher keine entsprechenden Empfehlungen für PatientInnen mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK).
Eine sogenannte mediterrane Ernährung bzw. Mittelmeerdiät, basierend auf der täglichen Aufnahme von Obst und Gemüse mit hohem Ballaststoffgehalt, pflanzlichen Ölen, ungesalzenen Nüssen sowie Fischkonsum mehrmals wöchentlich kann hierbei protektive Wirkungen erzielen.
Die vorliegende Querschnittsbefragung zielte darauf ab, Ernährungsmuster von symptomatischen pAVK-PatientInnen zu erfassen und diese mit allgemein geltenden (mediterranen) Diätempfehlungen in Relation zu setzen. Zudem sollte eine Aussage über die Durchführung und den potentiellen Effekt einer Aufklärung dieser PatientInnen zum Thema Ernährung im klinischen Alltag getroffen werden.
Material und Methoden: Alle PatientInnen mit symptomatischer pAVK, die zwischen dem 1. Mai 2018 und dem 31. Dezember 2021 in der Abteilung für Gefäßmedizin des Universitären Herz- und Gefäßzentrums, Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf revaskularisiert wurden, wurden gebeten, einen Fragebogen zur Nahrungsaufnahme auszufüllen. Hierbei wurden 15 Lebensmittelgruppen mit Hilfe einer 8-Punkte-Häufigkeitsskala (von nie bis dreimal täglich) abgefragt. Für 11 Gruppen wurde anhand der Antworten ein angepasster Mittelmeerdiät-Score berechnet. Die deskriptiven Ergebnisse wurden nach Geschlecht und Krankheitsstadium (Schaufensterkrankheit vs. chronische, die Gliedmaßen bedrohende Ischämie) stratifiziert.
Ergebnisse: Insgesamt wurden 319 PatientInnen (31,7 % weiblich, durchschnittliches Alter von 69,4 Jahren) eingeschlossen. Davon gaben 71,8 % an, dass sie in Anbetracht ihrer pAVK-Erkrankung noch nie Ernährungsinformationen erhalten hätten. Die mittlere Punktzahl der angepassten Mittelmeerdiät betrug 2,7 Punkte (von maximal 11), wobei die meisten PatientInnen die empfohlenen Portionen pro Woche für Obst (1,6 %), Gemüse (1,0 %) und ungesalzene Nüsse (12,2 %) nicht erreichten. Die Aufnahme von Getreide war ausreichend (43,3 %). Im Vergleich zu Männern konsumierten Frauen mehr Obst und weniger Fleisch.
Schlussfolgerung: Trotz allgemein gültiger Aussage über den positiven Einfluss einer gesunden Ernährung auf das Fortschreiten von atherosklerotischen Erkrankungen, weist die vorliegende Befragung eine unzureichende PatientInnenaufklärung sowie Einhaltung einer mediterranen Ernährungsweise in diesem PatientInnenkollektiv auf. Ernährungsmuster sollten in zukünftigen pAVK-Studien stärker fokussiert werden, um spezifische Empfehlungen und Ernährungsprogramme sowie eine routinierte PatientInnenaufklärung in der klinischen Praxis zu etablieren
Qualitätsindikatoren in der invasiven Behandlung der chronischen peripheren arteriellen Verschlusskrankheit: Eine systematische Übersichtsarbeit
Die stetige Verbesserung in der Behandlung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) und Reduktion der krankheitsassoziierten Mortalität und Morbidität ist ein wichtiges Ziel gefäßmedizinischer Fachgesellschaften und Patientenorganisationen. Eine Grundvoraussetzung hierfür ist es, die Versorgungsqualität durch geeignete Qualitätsindikatoren messbar zu machen.
Mittels einer systematischen Literaturrecherche wurden bereits entwickelte deutsch- und englischsprachige Qualitätsindikatoren für die invasive Therapie der chronischen pAVK in systematischen Übersichtsarbeiten, Leitlinien, Konsensuspapieren, Empfehlungen von Fachgesellschaften und Qualitätsindikatordatenbanken identifiziert und zusammengefasst.
Die verwendete Suchstrategie identifizierte insgesamt 34 Qualitätsindikatoren mit Bezug zur invasiven Therapie von Patienten mit pAVK. Dabei handelte es sich um Prozess- (18), Struktur- (5) und Ergebnisindikatoren (11). 17 der 34 Qualitätsindikatoren geben einen Referenzbereich an.
Die vorliegende Arbeit demonstriert, dass aktuell, trotz der Anerkennung für die Relevanz von Qualitätsindikatoren, keine hinreichende Menge an evidenzbasierten Qualitätsindikatoren für die invasive Therapie der pAVK besteht. Es besteht die Notwendigkeit weitere evidenzbasierte Qualitätsindikatoren zu entwickeln, um diesen Bereich der Gesundheitsversorgung messbar zu machen und dadurch die Versorgungssituation suffizient abzubilden. Eine Verbesserung der Versorgungssituation wäre dann beispielsweise durch finanzielle Anreize im Rahmen von „pay for performance“ Programmen möglich
Versorgungsforschung zum Langzeitverlauf von Patient:innen mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit nach invasiver Behandlung anhand von Routinedaten in Deutschland
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) ist eine chronische Erkrankung der Beinarterien mit progressivem Verlauf. Zu den Behandlungszielen gehören die Reduktion von Schmerzen beim Gehen, die Risikoreduktion kardiovaskulärer und peripherer vaskulärer Ereignisse und die Verhinderung des Fortschreitens der systemischen Atherosklerose. Um die Prävalenz und Inzidenz der PAVK in Deutschland abzuschätzen, wurden Routinedaten der BARMER Gesundheitskasse von 2008 bis 2016 verwendet. Es zeigte sich ein Anstieg in den Hospitalisierungen und leichter Anstieg der Prävalenz im Gegensatz zu einem leichten Absinken der Inzidenz nach Alters- und Geschlechtsstandardisierung. Die Elixhauser-Komorbiditätsgruppen waren stabil und damit geeignet zur Abschätzung des Komorbiditätsprofils dieser Kohorte. Während die Mortalität und die Majoramputationen abnahmen, zeigte sich eine Zunahme in den Minoramputationen sowie endovaskulär durchgeführter Verfahren. Basierend auf diesen Ergebnissen konnte stratifiziert nach dem Schweregrad (Fontaine II sowie III/IV) ein Prognosemodell für den Composit-Endpunkt Amputationsfreies Überleben erstellt und intern anhand der BARMER Routinedaten validiert werden. Das Prognosemodell mit je zehn Variablen für die Einteilung in je fünf Risikogruppen (niedriges bis hohes Risiko) zeigte eine gute Diskriminierung (C-Statistik). Für Fontaine II wurden u.a. Alter, Geschlecht, Diabetes und Dialyse identifiziert. Hingegen wurde bei Fontaine III/IV u.a. Demenz, Niereninsuffizienz und kardiale Arrhythmien ausgewählt. Eine externe Validierung ist noch ausstehend. Individuelle Präventionsansätze sollten in Zukunft mehr in der Forschung berücksichtigt werden, um die Versorgungsrealität und Prognose von PAVK-Patient:innen zu verbessern
Patientenberichteter Therapieerfolg in Registern und Studien zur Peripher Arteriellen Verschlusskrankheit – ein Delphi-Konsens über Ergebnisqualitätsindikatoren
Ziel: Ziel dieser Studie war es, einen Kernsatz von Qualitätsindikatoren (QIs) aus patientenberichteten Outcomes (PRO) für die Behandlung von Patienten mit Claudicatio intermittens (IC) zu erstellen, welche eine breite internationale Implementierung in verschiedenen Gefäßregistern sowie in Studien ermöglichen.
Methodik: Es wurde ein modifiziertes, zweistufiges Delphi-Verfahren angewandt, um ein Konsens zu patientenberichteten Outcome QIs unter einem Expertengremium zu generieren, welches sich aus internationalen Gefäßspezialisten, Patientenvertretern und Registermitgliedern des VASCUNET, des International Consortium of Vascular Registries und des Medical Device Epidemiology Network zusammensetzte. Potenzielle QIs wurden durch eine umfangreiche Literaturrecherche identifiziert oder zusätzlich vom Gremium vorgeschlagen und anschließend von den Experten in einer Vorprüfung validiert und in zwei Delphi-Runden evaluiert. Ein Konsens wurde erreicht, wenn ≥ 80% der Teilnehmer der Meinung waren, dass ein QI klinisch relevant oder praktikabel ist.
Ergebnisse: Die Teilnahme an der ersten und zweiten Delphi-Runde betrug 66% (31 von 47 eingeladenen Teilnehmern) bzw. 90% (54 von 60). Anfänglich wurden 145 QI aus Patientenberichte in einem Index dokumentiert. Nach den beiden Delphi-Runden erreichten 18 Qualitätsindikatoren einen Konsens hinsichtlich klinischer Relevanz oder Praktikabilität. Der VascuQoL-Fragebogen (VascuQoL-6) beinhaltet sechs Items und ist derzeit das am häufigsten verwendete Instrument zur Messung des Patientenoutcomes (PROM) in Gefäßregistern. Fünf dieser sechs Items stimmen den in der Delphi-Studie ermittelten Indikatoren mit hoher Bewertung (>90%) überein. Das Gremium empfiehlt die Verwendung des VascuQoL-6 als bevorzugten PROM für die Datenerhebung in internationalen Registern sowie eine optionale Erweiterung um 12 zusätzliche patientenbezogene QI, die ebenfalls in dieser Studie Konsens erreichten.
Fazit: Die auf dem Delphi-Konsensverfahren basierende Empfehlung stärkt die internationale Harmonisierung der Registerdatenerfassung in Bezug auf die PRO Qualität. Eine kontinuierliche und standardisierte Qualitätssicherung ermöglicht, dass die Registerdaten für künftige Qualitäts-Benchmarking-Studien verwendet werden können und sich letztlich positiv auf die Versorgung von Patienten mit IC auswirken
Verfügbarkeit und Bereitschaft zur Inanspruchnahme von digitalen Medien unter Patient:innen mit symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankheit in Deutschland
Ziel unserer Studie war es, die Verfügbarkeit und Bereitschaft zur Inanspruchnahme von digitalen und mobilen Gesundheitsapplikationen (DiGA, mHealth) bei Patient:innen mit symptomatischer PAVK zu bestimmen. Es erfolgte eine Fragebogen-gestützte Umfrage bei konsekutiv stationär aufgenommenen PAVK-Patient:innen an 12 Universitätsklinika sowie an einer nichtuniversitären Einrichtung für 30 Tage zwischen 01.07-30.09.2021. Insgesamt 326 Patient:innen nahmen an der Umfrage teil (96,3% Teilnahmequote). Davon 102 (34%) befanden sich im Krankenhaus aufgrund einer Claudicatio intermittens (CI, 29,2% Frauen, 70 Jahre alt Median) und 198 aufgrund einer chronisch kritischen Extremitätenischämie (CLTI, 29,5 % Frauen, 70 Jahre alt Median). 46,6 % der Patient:innen gaben an, dass sie ihr Verhalten seit Diagnosestellung nicht geändert hatten und 33,1% gaben an, den Grund für jedes Präparat ihrer Dauermedikation zu kennen. Von allen befragten besaßen 66,8% ein Smartphone (CI: 70,6%, CLTI: 64,1%). 27,9% davon gaben an, Unterstützung bei der Bedienung zu brauchen. 42,5% aller Smartphonebesitzer nutzten mobile Applikationen aber nur 15% benutzten mobile Gesundheitsapplikationen und 19% besaßen Wearables. 20% der Patient:innen waren der Meinung, solche Technologien könnten auf ihr Gesundheitsverhalten positiv wirken.
Unsere Studie zeigte, dass Smartphones weitverbreitet unter PAVK-Patient:innen sind jedoch nur ein kleiner Anteil nutzt Gesundheitsapplikationen und ein relevanter Anteil braucht Unterstützung bei der Bedienung. Etwa die Hälfte der Patient:innen hatte ihr Gesundheitsverhalten geändert und ein Drittel kennen den Grund für ihre Medikation nicht. Diese Erkenntnisse zeigen, dass es ein erhebliches Verbesserungspotential gibt. Zudem können zukünftige Projekte durch unsere Erkenntnisse besser die geeignete Zielpopulation erkennen, die durch digitale Interventionen erreicht werden kann
Editor's Choice - The VASCUNExplanT Project: An International Study Assessing Open Surgical Conversion of Failed Non-Infected Endovascular Aortic Aneurysm Repair
Objective: The need for open surgical conversion (OSC) after failed endovascular aortic aneurysm repair (EVAR) persists, despite expanding endovascular options for secondary intervention. The VASCUNExplanT project collected international data to identify risk factors for failed EVAR, as well as OSC outcomes. This retrospective cross sectional study analysed data after OSC for failed EVAR from the VASCUNET international collaboration. Methods: VASCUNET queried registries from its 28 member countries, and 17 collaborated with data from patients who underwent OSC (2005 - 2020). Any OSC for infection was excluded. Data included demographics, EVAR, and OSC procedural details, as well as post-operative mortality and complication rates. Results: There were 348 OSC patients from 17 centres, of whom 33 (9.4%) were women. There were 130 (37.4%) devices originally deployed outside of instructions for use. The most common indication for OSC was endoleak (n = 143, 41.1%); ruptures accounted for 17.2% of cases. The median time from EVAR to OSC was 48.6 months [IQR 29.7, 71.6]; median abdominal aortic aneurysm diameter at OSC was 70.5 mm [IQR 61, 82]. A total of 160 (45.6%) patients underwent one or more re-interventions prior to OSC, while 63 patients (18.1%) underwent more than one re-intervention (range 1 - 5). Overall, the 30 day mortality rate post-OSC was 11.8% (n = 41), 11.1% for men and 18.2% for women (p = .23). The 30 day mortality rate was 6.1% for elective cases, and 28.3% for ruptures (p < .0001). The predicted 90 day survival for the entire cohort was 88.3% (95% CI 84.3 - 91.3). Multivariable analysis revealed rupture (OR 4.23; 95% CI 2.05 - 8.75; p < .0001) and total graft explantation (OR 2.10; 95% CI 1.02 - 4.34; p = .04) as the only statistically significant predictive factors for 30 day death. Conclusion: This multicentre analysis of patients who underwent OSC shows that, despite varying case mix and operative techniques, OSC is feasible but associated with significant morbidity and mortality rates, particularly when performed for rupture
Telemedicine and Digital Health Applications in Vascular Surgery
Background: Telemedicine has the potential to revolutionize healthcare. While the development of digital health technologies for the management of patients with cardiovascular diseases has been increasingly reported, applications in vascular surgery have been far less specifically investigated. The aim of this review is to summarize applications related to telemedicine in vascular surgery, highlighting expected benefits, current limits and future directions. Methods: The MEDLINE database was searched using a combination of keywords to identify studies related to telehealth/telemedicine in three main pathologies, including aortic, peripheral artery and carotid disease. A comprehensive literature review was performed to identify the type of digital application, intended use, expected benefits, strengths and limitations. Results: Telemedicine can improve the management of patients through digital platforms allowing teleconsultation, telemonitoring or telecoaching. Intended use involved remote consultation with a vascular surgeon, applications to enhance education, self-management, follow-up or adherence to treatment or lifestyle changes. Conclusion: Telemedicine offers innovative perspectives to improve access to care in distant locations and optimize care through patients’ empowerment and personalized follow-up, contributing to the development of precision medicine. Huge efforts remain necessary for its implementation in daily clinical practice and involve ethical, legal, technical, economic and cultural considerations
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