120 research outputs found

    Die pyroklastischen Abfolgen der Christiana-lnseln (SüdÄgäis, Griechenland)

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    Auf den südägäischen Christiana-lnseln konnten nach umfangreichen Geländearbeiten sieben pyroklastische Einheiten nachgewiesen werden. Es sind Aschen-, Bims- und Schlacken-Fallablagerungen sowie bimsführende Fließablagerungen pyroklastischer Ströme und Surges zu uterscheiden. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit werden die pyroklastischen Einheiten Christianas vorgestellt, wobei auf ihre Verbreitung und ihre lithologische Ausbildung eingegangen wird

    Das Grönenbacher Feld bei Kempten: Neue Befunde zur Typusregion des Mindelglazials und zur Paareiszeit im bayerischen Alpenvorland

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    Im Illergletscher-Vorland, Bayern, ist das Mindelglazial (drittletzter Eiszeitkomplex des nördlichen Alpenvorlandes) am Grönenbacher Feld definiert. Die vorliegenden Geländebefunde zeigen, dass das Vorkommen stratigraphisch zweigeteilt ist und zu einer stratigraphischen Neubewertung zwingt. Die Untergliederung wird durch in zwei Höhenniveaus liegende glazifluviatile Schmelzwasserterrassen dokumentiert, die an der Wurzel des Grönenbacher Feldes in zwei glaziale Serien übergehen. Sie liegen im Süden des Feldes übereinander und werden von einem Verwitterungshorizont im Mühlbach-Tobel unterteilt. Er deutet auf einen eisfreien Zeitabschnitt mit Ausbildung eines Bodenhorizontes hin. Das ältere Terrassenniveau (Woringer Schotter) wird dem jüngsten Stadial der im Illergletscher-Vorland dreigeteilten Mindeleiszeit zugerechnet (Mindel 3). Die Existenz des Verwitterungshorizontes, morphologische und flussgeschichtliche Argumente sowie der Verwitterungszustand des jüngeren Schotters (Grönenbacher Schotter) legen nahe, dass dieser jünger als mindel-, aber älter als risszeitlich ist. Damit könnte er der Paareiszeit zuzurechnen sein, die nomenklatorisch eingeführt, jedoch bislang umstritten ist. In vorliegender Arbeit werden die Geländebefunde sowie die Folgerungen für die stratigraphische Zuordnung diskutiert.researc

    Das älteste Pleistozän im Illergletscher-Vorland - Neue Ergebnisse zur Stratigraphie und Paläogeographie der Biberkaltzeit im schwäbischen Alpenvorland

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    Das Vorland des Illergletschers (bayerisch-schwäbisches Alpenvorland) ist dadurch gekennzeichnet, daß sich fluviatile Terrassen ans dem ältesten Pleistozän (Biber- und Donaukomplexe) in ausgedehnten Vorkommen erhalten haben. Für diese auf der mittleren und östlichen Iller-Lech-Platte auftretenden Ablagerungen wird ein neues stratigraphisch.es Konzept vorgestellt, das die Korrelation bisher isoliert betrachteter Terrassenvorkommen ermöglicht. Für die Rekonstruktion der fluß- und landschaftsgeschichtlichen Entwicklung des Illergletscher-Vorlandes ergeben sich dadurch neue Ansatzpunkte. Aus der Biberkaltzeit sind fünf, aus der nachfolgenden Donaukaltzeit vier Terrassen von Iller und Lech nachzuweisen. Aufgrund der Sedimentausbildung werden kaltzeitliche Bedingungen mit Terrassenakkumulation dokumentiert, die sich mehrfach mit wärmeren Phasen, die zu dominierender Tiefenerosion führten, abwechselten. Während der Biberkaltzeit verlief die Iller von Kempten über Mindelheim und Augsburg in einem bis 30 km breiten Tal zur Donau und wechselte bis zur jüngeren Donaukaltzeit in ein weiter westlich gelegenes Tal. Der Lech ist aus der Donaukaltzeit mit drei Terrassen entlang seines heutigen Unterlaufes überliefert.researc

    Sedimentuntersuchungen an unterpleistozänen Schmelzwasserablagerungen und Periglazialschottern im Riß-Iller-Gebiet, deutsches Alpenvorland

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    Die unterpleistozänen Schmelzwassersedimente im Übergangsbereich von Rhein- und Illergletscher (Baden-Württemberg, Bayern) sowie die darunter anstehenden Sedimente periglazialer Schüttungen (Ältester Periglazialschotter) werden in dieser Arbeit beschrieben. Im Vordergrund steht die geröllpetrographische und schwermineralogische Untersuchung der Sedimente aus dem Biber-, Donau- und Günz-Glazial. Die Ergebnisse bestätigen, dass die bereits von früheren Bearbeitern vorgenommene Trennung des Ältesten Periglazialschotters von den darüber lagernden Schmelzwassersedimenten aufgrund des Bestandes kristalliner Gerölle sowie auf Grund differierender Schwermineralvergesellschaftungen sicher möglich ist. Durch die hohe Beprobungsdichte ist innerhalb der glazifluviatilen Schotterniveaus eine kontinuierliche Änderung der petrographischen Zusammensetzung erkennbar. In der Geröllfraktion steigt zum Hangenden der Anteil kristalliner Gerölle und der so genannten Harten (Radiolarit, Quarzit), während sich die Karbonate verringern. Die Daten weisen darauf hin, dass es sich hierbei um eine Veränderung des Geröllspektrums und nicht um einen Verwitterungseffekt handelt. Bei den Schwermineralen sinken die Gehalte an instabilen Mineralen (Granat, Hornblende) ab, hingegen steigt der Gehalt an Staurolith zu den jüngeren Ablgaerungen stark an. Die qualitativen Ergebnisse werden in den Kontext der rekonstruierten Paläo-Talfüllungen gestellt und die flussgeschichtliche Entwicklung des Riß-Iller-Gebietes nachgezeichnet.researc

    Short communication: Pedoecological regularities of soil cover functioning

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    Saabunud / Received 16.07.2021 ; Aktsepteeritud / Accepted 21.09.2021 ; Avaldatud veebis / Published online 21.09.2021 ; Vastutav autor / Corresponding author: Raimo Kõlli [email protected] contradictory statements and opinions, which need by the mind of author additional explanation or disentangle are in the work followings: stages in the forming soil covers' humus status; additional carbon sequestration into the soil; discord between consumption and accumulation of soil organic matter; the influence of land use, land-use change and soil tillage on soil humus status; permanent and dynamic properties of soil; the role of agriculture in carbon turnover; degradation of soil fertility; the influence of different components of soil organic matter on soil functioning; pedoecological approach of peat soils; biodiversity and species richness of soils; weediness of agroecosystems; ethical statements concerning land use

    Stratigraphische Begriffe für das Quartär des süddeutschen Alpenvorlandes

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    Schwerpunkt der Darstellung über das Quartär des süddeutschen Alpenvorlandes sind die Begriffe der klassischen Morphostratigraphie sensu PENCK & BRÜCKNER (1901/09), methodisch eingeleitet und im Einzelnen ausgearbeitet durch K.A. HABBE. Diese Definitionen entsprechen dem Gebrauch der Begrifflichkeiten in der süddeutschen Quartärliteratur vor allem der Jahre 1950 bis 2000. Die von K.A. HABBE († 2003) hinterlassenen Manuskripte wurden von D. ELLWANGER redaktionell überarbeitet sowie die Definitionen durch Bemerkungen ergänzt und kommentiert (D. ELLWANGER und R. BECKERHAUMANN). Im Anschluss an die Definitionen werden von D. ELLWANGER die morphostratigraphischen Darstellungen aus einem lithostratigraphischen Blickwinkel ergänzend kommentiert, die Problematik Morpho- versus Lithostratigraphie umrissen und schließlich die wichtigsten lithostratigraphischen Begriffe dargestellt, die sich im quartärgeologischen Alltag in Baden-Württemberg seit einigen Jahren bewährt haben. Das gesamte Manuskript wurde sodann durch die Arbeitsgruppe Süddeutschland der Subkommission für Quartärstratigraphie im Einzelnen geprüft und ergänzt. Eine vollständigere Darstellung der lithostratigraphischen Einheiten wird im – in Arbeit befindlichen – Lithostratigraphischen Lexikon erfolgen.researc
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