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    Lernen als gemeinsamen Prozess gestalten

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    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Hands on! Mit kollaborativem Erarbeiten von Lösungsideen zu neuen Räumen der Zusammenarbeit : die Arbeitsweise des Design Thinking

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    Die Suche nach einem Standort für ein sicheres Endlager für hochradioaktive Abfälle erfordert neben institutionalisierten Formen von Kooperation und Koordination auch innovative und kreative Ansätze. Um im langjährigen Entsorgungsprozess handlungsfähig zu bleiben und auf mögliche Herausforderungen und unvorhergesehene Entwicklungen zu reagieren, greift ein Denken in linearen Zusammenhängen zu kurz. In diesem Beitrag stellen wir ein Format vor, mit welchem ein Denken in Alternativen gefördert wird. Im Rahmen des TAP HAFF wurde ein transdisziplinärer Workshop mit dem Titel „Nukleare Entsorgung – mögliche Wege, richtungsweisende Entscheidungen, zukünftige Herausforderungen“ durchgeführt. Ziel war es, mit Praxisakteuren der Endlager-Governance ein gemeinsames Problemverständnis und darauf reagierende Lösungsideen zu entwickeln. Beschrieben wird das methodische Vorgehen des Workshops mit einem Fokus auf Design Thinking – einer strukturierten Arbeitsweise, die ermöglicht, Lösungsideen kollaborativ zu erarbeiten. Die Bedeutung der gewählten Fragestellung, die Zusammensetzung der Teilnehmenden sowie die Erfahrungen der kreativen Vorgehensweise werden analysiert und reflektiert. Deutlich wurde, dass jetzige Probleme und anstehende Entscheidungen in die Zukunft gerichtetes Denken überlagerten. Zentral für die Teilnehmenden waren vielmehr die Themen Kommunikation und Konfliktbearbeitung als Grundvoraussetzung des sowohl partizipativen als auch wissenschaftsbasierten Verfahrens. Mit „Hands on!“ verbinden wir das praktische und konkrete Erarbeiten von innovativen Lösungen, die durch eine kollaborative und vertrauensvolle Zusammenarbeit entstanden sind. Dieser Beitrag liefert Einblicke in eine vielversprechende Herangehensweise an die komplexen Herausforderungen in der nuklearen Entsorgung

    Werte, Wissen und Interessen: Konflikte im Kontext der deutschen und Schweizer Endlagerpolitik

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    Die Entsorgung hochradioaktiver Abfälle ist ein Problem, das viele Generationen beschäftigt. Im Rahmen der damit einhergehenden hartnäckig geführten Konflikte werden verschiedene Lösungsansätze verhandelt, wie bspw. der Schutz von Mensch und Umwelt gewährleistet werden kann oder  Generationengerechtigkeit Berücksichtigung findet. Vor dem Hintergrund konfliktsoziologischer Konzepte werden in diesem Beitrag die dynamischen Konfliktfelder der Endlagerung in Deutschland und der Schweiz analysiert. Verschiedene Ansätze der Konfliktregulierung werden daraufhin geprüft, ob diese auf die bisher relevanten Konfliktgegenstände reagieren konnten. Wir kommen zu dem Schluss, dass eine differenzierte Betrachtung des Konfliktfeldes unerlässlich ist, um Ansätze der Konfliktbearbeitung zu entwickeln, die sowohl auf Machtungleichgewichte, Werte und Normen als auch das Anerkennen verschiedener Perspektiven und legitimer Rechte angemessen eingehen. Dies gilt nicht nur für den in seiner zeitlichen Unbegrenztheit beispiellosen Endlagerkonflikt, sondern auch für Konfliktbearbeitungsansätze im Kontext einer sozial-ökologischen Transformation. The disposal of high-level radioactive waste is a problem that has preoccupied many generations. In the context of the persistent conflicts that this entails, various possible solutions are being negotiated. For example, how the protection of the people and the environment can be guaranteed or how intergenerational justice is taken into account. Against the background of conflict-sociological concepts, the dynamic conflict areas of final disposal in Germany and Switzerland are analysed in this article. Different approaches to conflict regulation are examined to see whether they were able to react to the so far relevant objects of conflict. We come to the conclusion that a differentiated view of the conflict area is essential in order to develop approaches to conflict management that adequately address aspects such as power imbalances, values and norms as well as recognition of different perspectives and legitimate rights. This applies not only to the unprecedented permanent storage conflict in its unlimited duration, but also to conflict management approaches in the context of a socio-ecological transformation. (peer reviewed
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