1,720,993 research outputs found
Recovery of Listeria monocytogenes genotypes in challenge tests
Bachelorarbeit - Veterinärmedizinische Universität Wien - 2023Listeria monocytogenes (LMO), ein gram-positiver Zoonoseerreger, der durch kontaminierte Lebensmittel übertragen werden kann. L. monocytogenes wird weiter in klonale Komplexe (CC) und Sequenztypen (ST) unterteilt. LMO-Stämme haben sich an verschiedene Nischen angepasst und wachsen in unterschiedlichen Umgebungen wie Boden, Pflanzen, Wasser, Lebensmittelmatrizen und Lebensmittelverarbeitungsanlagen. Gemäß der Verordnung (EG) Nr. 2073/2005 über das Kriterium der Lebensmittelsicherheit von LMOs werden Lebensmittel danach klassifiziert, ob ein LMO-Wachstum möglich ist. Daher gilt für Produkte, die ein Wachstum unterstützen, die zusätzliche Anforderung, dass L. monocytogenes nicht nachweisbar sein darf, bevor das Produkt in Verkehr gebracht wird, und dass der Grenzwert von 100 cfu/g während der Haltbarkeitsdauer nicht überschritten werden darf. Maßnahmen zum Nachweisen des Vorhandenseins und Wachstums von L. monocytogenes gehören die Untersuchung von Lebensmittelpartien, die Umweltüberwachung und Challenge-Tests zur Abschätzung des Wachstumspotenzials von L. monocytogenes in verschiedenen Lebensmittelmatrizen. Ziel dieser Studie war es, das Wachstumspotenzial von L. monocytogenes in Salatproben in Zusammenarbeit mit einem privaten Labor zu ermitteln. Ein akkreditiertes privates Labor bereitete die Proben für Challenge-Tests vor und schickte die selektiven Agarplatten gemäß ISO 11290-2 zur weiteren Subtypisierung ein. Wir bereiteten einen Stammcocktail aus verschiedenen LMO-Feldisolaten (ST121, ST21, ST2) vor, wobei der Referenzstamm (ST145) für die Inokulation der Produkte zur Verfügung stand. Ziel war es, den potenziellen Wachstumsvorteil einzelner persistenter LMO-Stämme gegenüber anderen zu ermitteln. Zwei Arten von verzehrfertigen Feldsalaten wurden für die quantitative Analyse getestet. Drei Experimente wurden mit den geimpften Salatproben an den Tagen 0, 4, 6 und 8 in drei Verdünnungen (1:3, 1:30 und 1:300) bei 6°C und 8°C durchgeführt. Versuch 1 war der Challenge-Test mit einem gemischten RTE-Salat und die Versuche 2 und 3 mit einem Monoproduktsalat. Referenzproben und entsprechende Erfolgskontrollproben wurden in dreifacher Ausfertigung für jede Probengruppe hergestellt. Es wurde eine PCR für die Allele abcZ, bglA, cat, dapE, dat, IhkA und ldh durchgeführt, die zur Sequenzierung an LGC Genomics geschickt wurden. Die Sequenzierungsergebnisse wurden in die Multi Locus Sequence Typing (MLST)-Datenbank des Institute Pasteur hochgeladen, um die CC und ST zu bestimmen. Die Ergebnisse bestätigten die Hypothese, dass die hauseigenen persistenten Isolate einen Wachstumsvorteil gegenüber dem Referenzstamm (ST145) hatten. ST121 und ST21 zeigten in allen drei Versuchen einen deutlichen Wachstumsvorteil. ST2 und ST145 wurden in den Versuchen 1 und 2 nur begrenzt oder gar nicht nachgewiesen. Die Ergebnisse von Versuch 3 deuten darauf hin, dass sich der virulente ST2 und die anderen Stämme ST121 und ST21 gegenseitig verdrängt haben, was die insgesamt geringere Erholung der Stämme erklärt. Die Inokulationsmethode kann in künftigen Studien verbessert werden, um die angestrebte Inokulum -Nachweisgrenze von 100 KBE/g zu erreichen.Ein wichtiger Faktor, der bei Challenge-Tests zu berücksichtigen ist, ist das individuelle Pflanzenmikrobiom, das das Wachstum und die Erholung von LMO beeinflussen kann.Bachelor thesis - University of Veterinary Medicine Vienna - 2023Listeria monocytogenes (LMO), a gram-positive zoonotic pathogen that can be transmitted through contaminated food. L. monocytogenes is further subdivided into clonal complexes (CC) and sequence types (ST). LMO strains have adapted to different niches and show growth in different environments such as soil, plants, water, food matrices and food processing facilities. According to EC Regulation 2073/2005 on the food safety criterion of LMOs, food products are classified according to whether LMO growth is possible. Therefore, for products that support growth, there is an additional requirement that L. monocytogenes must not be detectable before the product is placed on the market and must not exceed the limit of 100 cfu/g during shelf life. Mandatory measures to detect the presence and growth of L. monocytogenes include food lot testing, environmental monitoring and challenge testing to estimate the growth potential of L. monocytogenes in different food matrices. The aim of this study was to estimate the growth potential of L. monocytogenes in lettuce samples in collaboration with a private laboratory. An accredited private laboratory prepared the samples for challenge testing and sent the selective agar plates according to ISO 11290-2 for further subtyping. We prepared a strain cocktail of different LMO field isolates (ST121, ST21, ST2) with the reference strain (ST145) available for inoculation of the products. The aim was to determine the potential growth advantage of individual persistent LMO strains over others. Two types of ready-to-eat (RTE) salads were tested for quantitative analysis. Three experiments were performed with the inoculated lettuce samples on days 0, 4, 6 and 8 at three dilutions (1:3, 1:30 and 1:300) at 6°C and 8°C. Experiment 1 was the challenge test with a RTE mixed green salad and experiments 2 and 3 with a monoproduct salad. Reference samples and corresponding success control samples were prepared in triplicates for each sample group. PCR was performed targeting the abcZ, bglA, cat, dapE, dat, IhkA and ldh alleles, which were sent to LGC Genomics for sequencing. The sequencing results were uploaded to the Multi Locus Sequence Typing (MLST) Institute Pasteur database to determine the CC and ST. The results confirmed the hypothesis that the in-house persistent isolates had a growth advantage over the reference strain (ST145). ST121 and ST21 showed a clear growth advantage in all three experiments. There was limited or no detection of ST2 and ST145 in experiments 1 and 2. The results of experiment 3 suggest that the virulent ST2 and the other strains ST121 and ST21 outcompeted each other, explaining the overall reduced recovery of the strains. The inoculation method can be improved in future studies to achieve the target inoculum detection limit of 100 CFU/g. An important factor to consider in challenge testing is the individual plant microbiome, which can influence LMO growth and recovery
Bacillus thuringiensis in convenience food
Diplomarbeit - Veterinärmedizinische Universität Wien - 2023Bacillus thuringiensis (BT) ist ein ubiquitäres Gram-positives Bakterium, das für seine insektiziden Eigenschaften bekannt und untersucht ist und in der Biopestizidindustrie verwendet wird. Aufgrund zahlreicher Datenlücken und der aktuellen Risikobewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) verlassen sich die Lebensmittelhersteller auf unklare Leitlinien von Dritten wie der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM). In Verbindung mit der ISO 7932-Referenzmethode für die Lebensmittelanalyse, die nicht weiter zwischen den mutmaßlichen B. cereus- und den absichtlichen BT-Biopestizid-Stämmen unterscheidet, befinden sich die Primärerzeuger in einer unsicheren Lage. In dieser Studie wurde eine retrospektive epidemiologische Biotypenzuordnung an einer Reihe von Isolaten vorgenommen, bei denen der Verdacht bestand, dass sie B. cereus (pBC) in Rohstoffen und verzehrfertigen Gemüseprodukten von zwei Herstellern enthielten, deren panC-Typisierung bereits bestimmt worden war. Die Isolate wurden weiter auf ihren Genotyp hin charakterisiert, indem mehrere PCR-Assays durchgeführt wurden, die auf insektizide und emetische Toxin-spezifische Gene abzielten, die für Cereulid-Synthetase (CES), nicht-hämolytisches Enterotoxin (NHE), Hämolysin BL (HBL), Cytotoxin K (CytK2), Kristalltoxin (CRY2) und das Xenobiotic Response Element (XRE) kodieren. Die morphologische Bewertung wurde mit einem modifizierten Chromoselect-Agar durchgeführt, um den Wachstumstyp, die Färbung und das Vorhandensein von Phospholipase C (PLC) zu beurteilen und neue morphologische pBC-Typen zur leichteren Differenzierung der Erreger zu bilden. Die Akkumulation der Ergebnisse aus genotypischen und morphologischen Studien ergab, dass die morphologischen pBC-Typen 1 und 3 mit B. mycoides bzw. BT korrelierten. Darüber hinaus war das Vorkommen von BT in B. mycoides in Rohmaterial mindestens zwei- bzw. viermal so hoch wie in RTE-Proben. In dieser Studie waren die Merkmale panC Typ IV und Toxinprofil A jeweils ein Indikator für eine mindestens 80-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei einem Isolat um BT handelt. Ziel dieser Studie war es, Datenlücken zu schließen und die Praktikabilität eines möglichen neuen Arbeitsablaufs für die Analyse von pBC neu zu bewerten.Diploma thesis - University of Veterinary Medicine Vienna - 2023Bacillus thuringiensis (BT) is a ubiquitous gram-positive bacterium known and studied for its insecticidal properties and used in the biopesticide industry. Many data gaps and the current risk assessment by the European Food Safety Authority (EFSA) leave food manufacturers relying on unclear guidelines from third parties such as the German Society for Hygiene and Microbiology (DGHM). This, combined with the ISO 7932 reference method for food analysis, which does not further distinguish between the presumptive B. cereus and intentional BT biopesticide strains, leaves primary producers in an uncertain position. In this study, a retrospective epidemiologic biotype assignment was performed on a series of isolates suspected of containing B. cereus (pBC) in raw materials and ready-to-eat vegetable products from two producers whose panC typing had already been determined. The isolates were further characterized for genotype by performing multiple PCR assays targeting insecticidal and emetic toxin-specific genes encoding cereulid synthetase (CES), non-hemolytic enterotoxin (NHE), hemolysin BL (HBL), cytotoxin K (CytK2), crystal toxin (CRY2) and the xenobiotic response element (XRE). Morphological evaluation was performed using a modified Chromoselect agar to assess growth type, staining, and the presence of phospholipase C (PLC) to form new morphological pBC types for easier differentiation of pathogens. Accumulation of results from genotypic and morphological studies revealed that morphological pBC types 1 and 3 correlated with B. mycoides and BT, respectively. Furthermore, the occurrence of BT in B. mycoides was at least two and four times higher in raw material than in RTE samples, respectively. In this study, panC type IV and toxin profile A characteristics were each indicator with at least 80% probability of being BT in an isolate. The aim of this study was to fill data gaps and to re-evaluate the practicality of a potential new workflow for the analysis of pBC
Amtliche Kontrollaufgaben an Schlachthöfen in Österreich, unter Berücksichtigung der Schlachttier- und Fleischuntersuchung
Diplomarbeit - Veterinärmedizinische Universität Wien - 2023Amtliche Kontrollen am Schlachthof, im Besonderen die Schlachttier- und Fleischuntersuchung (SFU), stellen ein wesentliches Element zur Wahrung der Lebensmittelsicherheit und der öffentlichen Gesundheit dar. Die Durchführung der Schlachttier- und Fleischuntersuchung obliegt nach Europäischen als auch Österreichischem Recht in erster Linie den amtlichen TierärztInnen, welche durch amtliche FachassistentInnen unterstützt werden können. Diese Möglichkeit der Unterstützung durch amtliche FachassistentInnen wurde in Österreich bisher jedoch kaum genutzt. Ziel dieser Arbeit war einerseits, aufzugliedern, welche Tätigkeiten im Rahmen der Schlachttier- und Fleischuntersuchung am Schlachthof durchgeführt werden und inwieweit tierärztliches Personal damit befasst ist, sowie andererseits ob beziehungsweise welche über die SFU hinausgehenden Tätigkeiten an österreichischen Schlachthöfen von TierärztInnen ausgeführt werden. Darüber hinaus wurde der Frage nachgegangen, ob und in welchem Ausmaß amtliche TierärztInnen an österreichischen Schlachthöfen von amtlichen FachassistentInnen unterstützt werden könnten. Zu diesem Zweck wurden zwei Fragebögen erstellt, welche an die einzelnen Landesveterinärdirektionen versendet wurden. Während der eine Fragebogen die Einschätzung der Landesveterinärdirektionen bezüglich eines möglichen Einsatzes von amtlichen FachassistentInnen an österreichischen Schlachthöfen ermitteln sollte, wurde der zweite Fragebogen an die amtlichen TierärztInnen weitergeleitet um zu erfragen, welche weiteren Tätigkeiten neben der Schlachttier- und Fleischuntersuchung am Schlachthof durchgeführt werden. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass die Schlachttier- und Fleischuntersuchung ein komplexes Tätigkeitsfeld ist, welches in erster Linie im Verantwortungsbereich amtlicher TierärztInnen liegt, sowie dass die amtlichen TierärztInnen neben der Schlachttier- und Fleischuntersuchung noch einige weitere Tätigkeiten im Rahmen amtlicher Kontrollen an österreichischen Schlachthöfen durchführen. Die Einschätzung der Landesveterinärdirektionen bezüglich einer möglichen Einbindung amtlicher FachassistentInnen unter Aufsicht und damit zur Unterstützung der amtlichen TierärztInnen im Rahmen der Schlachttier- und Fleischuntersuchung fiel überwiegend positiv aus. Zusammenfassend könnte der Einsatz amtlicher FachassistentInnen entsprechend eine gute Möglichkeit sein, die amtlichen TierärztInnen an den Schlachthöfen zu entlasten.Diploma thesis - University of Veterinary Medicine Vienna - 2023Official controls performed in the slaughterhouse, especially ante- and post-mortem, are an essential element to ensure food safety and public health. According to European and Austrian law, meat inspection is primarily to be conducted by official veterinarians, who can be supported by official auxiliaries. However, this possibility has hardly been used in Austria so far. The aim of this study was to detail which activities are carried out as part of the meat inspection at the slaughterhouse and to what extent veterinary staff is involved in this, as well as to determine which activities other than meat inspection are carried out by official veterinarians at Austrian slaughterhouses. In addition, the question of whether and to what extent official veterinarians at Austrian slaughterhouses could be supported by official auxiliaries was investigated. For this purpose, two questionnaires were created and sent to the respective state veterinary directorates. While one questionnaire was intended to determine the assessment of the state veterinary directorates in regard to a possible deployment of official auxiliaries at Austrian slaughterhouses, the second questionnaire was forwarded to the official veterinarians in order to determine which other activities are carried out at the slaughterhouse in addition to the activities related to the meat inspection. The results of this study show that meat inspection is very complex in its tasks, which are primarily the responsibility of official veterinarians, and that the official veterinarians carry out way more activities beyond meat inspection in addition. The assessment of the state veterinary directorates in regard to the possible deployment of official auxiliaries to support the official veterinarians was mainly positive. Results from the questionnaires indicate, that the deployment of official auxiliaries could be a good way to support the official veterinarians at the slaughterhouses.Diplomarbeit - Veterinärmedizinische Universität Wien - 2023Amtliche Kontrollen am Schlachthof, im Besonderen die Schlachttier- und Fleischuntersuchung (SFU), stellen ein wesentliches Element zur Wahrung der Lebensmittelsicherheit und der öffentlichen Gesundheit dar. Die Durchführung der Schlachttier- und Fleischuntersuchung obliegt nach Europäischen als auch Österreichischem Recht in erster Linie den amtlichen TierärztInnen, welche durch amtliche FachassistentInnen unterstützt werden können. Diese Möglichkeit der Unterstützung durch amtliche FachassistentInnen wurde in Österreich bisher jedoch kaum genutzt. Ziel dieser Arbeit war einerseits, aufzugliedern, welche Tätigkeiten im Rahmen der Schlachttier- und Fleischuntersuchung am Schlachthof durchgeführt werden und inwieweit tierärztliches Personal damit befasst ist, sowie andererseits ob beziehungsweise welche über die SFU hinausgehenden Tätigkeiten an österreichischen Schlachthöfen von TierärztInnen ausgeführt werden. Darüber hinaus wurde der Frage nachgegangen, ob und in welchem Ausmaß amtliche TierärztInnen an österreichischen Schlachthöfen von amtlichen FachassistentInnen unterstützt werden könnten. Zu diesem Zweck wurden zwei Fragebögen erstellt, welche an die einzelnen Landesveterinärdirektionen versendet wurden. Während der eine Fragebogen die Einschätzung der Landesveterinärdirektionen bezüglich eines möglichen Einsatzes von amtlichen FachassistentInnen an österreichischen Schlachthöfen ermitteln sollte, wurde der zweite Fragebogen an die amtlichen TierärztInnen weitergeleitet um zu erfragen, welche weiteren Tätigkeiten neben der Schlachttier- und Fleischuntersuchung am Schlachthof durchgeführt werden. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass die Schlachttier- und Fleischuntersuchung ein komplexes Tätigkeitsfeld ist, welches in erster Linie im Verantwortungsbereich amtlicher TierärztInnen liegt, sowie dass die amtlichen TierärztInnen neben der Schlachttier- und Fleischuntersuchung noch einige weitere Tätigkeiten im Rahmen amtlicher Kontrollen an österreichischen Schlachthöfen durchführen. Die Einschätzung der Landesveterinärdirektionen bezüglich einer möglichen Einbindung amtlicher FachassistentInnen unter Aufsicht und damit zur Unterstützung der amtlichen TierärztInnen im Rahmen der Schlachttier- und Fleischuntersuchung fiel überwiegend positiv aus. Zusammenfassend könnte der Einsatz amtlicher FachassistentInnen entsprechend eine gute Möglichkeit sein, die amtlichen TierärztInnen an den Schlachthöfen zu entlasten
Untersuchung der mikrobiologischen Belastung von Fleischproben und Oberflächenkontaminationen im Laufe der Fleischverarbeitung
Bachelorarbeit - Veterinärmedizinische Universität Wien - 2023Rindfleisch ist ein hochwertiges Nahrungsmittel, dessen Nachfrage mit dem Wachstum der Weltbevölkerung (9 Milliarden Menschen im Jahr 2050) weiter steigen wird. Die Rindfleischerzeugung ist ressourcenintensiv, daher ist es ein wesentliches Ziel, neben der Produktionssteigerung auch an die Nachhaltigkeit zu denken. Produktverluste können auf Erzeugerebene nur durch eine gute Produktions- und Hygienepraxis bei der Lebensmittelherstellung vermieden werden. In dieser Studie wurde die Produkt- und Oberflächenhygiene entlang einer Rindfleischproduktionskette analysiert. Die kritischen Punkte im Schlachtprozess sind das Enthäuten, das Spalten, die Grobzerlegung und in weiterer Folge die Lagerung im Kühlraum und die Kühlung während des Transports. Es wird die Hypothese aufgestellt, dass die Oberflächenhygiene im Zerlege Bereich einen entscheidenden Beitrag zur späteren Fleischqualität leistet. Die anfänglich hohe mikrobielle Diversität sollte unter Einhaltung hoher Qualitätsstandards auf die an die jeweilige Verpackungsart angepassten Mikroben reduziert werden. Dazu wurden Wischproben von Oberflächen (Produkt und Produktionsumgebung) genommen und mikrobiologisch auf Indikatoren der Prozesshygiene (aerobe mesophile Gesamtkeimzahl - GKZ, Enterobacteriaceae) und Sicherheitskriterien (Listeria monocytogenes, Salmonellen) untersucht. Die Produktionsumgebung wird in Bezug auf produktberührende Oberflächen, Vektoren, Personal und Prozessumgebung während des Herstellungsprozesses und nach der Reinigung verglichen. Das Ziel war eine Reduktion von mindestens 3 log koloniebildenden Einheiten (KBE) auf Oberflächen nach der Reinigung, um eine gute Produkthygiene in der Folge zu gewährleisten. Die Untersuchungen wurden mit kulturbasierten, ISO-standardisierten Methoden durchgeführt und die pathogenen Organismen wurden mit zielspezifischen PCR-Methoden charakterisiert. Die Ergebnisse der Schlachtkörper- und Frischfleischuntersuchungen zeigten einen Anstieg der GKZ (<5 log KbE/cm2) im Verarbeitungsbetrieb bei Anlieferung, was eindeutig auf eine unzureichende Kühlung während des Transportes hinweist. Abweichungen der Enterobacteriaceae waren bereits im Schlachtbereich vor der Kühlung vorhanden und konnten auch im Verarbeitungsbetrieb längs (20,8%) der Proben beobachtet werden. Salmonellen waren nicht nachweisbar, wohingegen L. monocytogenes in 9,4% der Schlachtkörperproben nachweisbar war. Auch hier wurde eine Zunahme bei der Weiterverarbeitung im Schlachtbetrieb 40 beobachtet. Oberflächenproben, die auf Listeria spp. untersucht wurden, zeigten Nischen in der Prozessumgebung wie Kettenhandschuhe, Schürzen, Zerlegeband und Bodenkontamination. Die Bewertung der Oberflächenhygiene vor und nach der Reinigung zeigte eine Reduktion der Gesamtkeimzahl um ≥ 3 log10 KbE pro cm² bei nur 27,1% der Entnahmestellen. Das Bewusstsein der Qualitätsmanager:innen sollte durch eine intensivere Probenahme geschärft werden. Nur eine Erhöhung der Probenanzahl, die Verwendung von Wischproben anstelle von Abklatschproben und eine exakte Bestätigung potenziell pathogener Mikroorganismen führen zu einer ausreichenden Lebensmittelsicherheit. Die Idee einer Verlängerung der Fleischreifung kann nur verfolgt werden, wenn die Produktionshygiene im Fokus der Lebensmittelhersteller steht.Bachelor thesis - University of Veterinary Medicine Vienna - 2023Beef is a high-quality foodstuff whose demand will continue to rise as the world\u27s population grows (9 billion people in 2050). Beef production is resource-intensive, which is why it is important to think about sustainability as well as increasing production. Product losses can only be avoided at producer level through good production and hygiene practices in food production. In this study, product and surface hygiene along a beef production chain was analyzed. The critical points in the slaughter process are skinning, splitting, rough cutting and subsequently storage in the cold room and cooling during transportation. It is hypothesized that surface hygiene in the cutting area makes a decisive contribution to subsequent meat quality. The initially high microbial diversity should be reduced to the microbes adapted to the respective type of packaging while maintaining high quality standards. For this purpose, wipe samples were taken from surfaces (product and production environment) and examined microbiologically for indicators of process hygiene (aerobic mesophilic count - AMC, Enterobacteriaceae) and safety criteria (Listeria monocytogenes, Salmonella). The production environment is compared in terms of product-contacting surfaces, vectors, personnel, and process environment during the production process and after cleaning. The aim was to achieve a reduction of at least 3 log colony forming units (CFU) on surfaces after cleaning in order to ensure good subsequent product hygiene. The tests were carried out using culture-based, ISO-standardized methods and the pathogenic organisms were characterized using target-specific PCR methods. The results of the carcass and fresh meat examinations showed an increase in the AMC (<5 log10 CFU/cm2) in the processing plant upon delivery, which clearly indicates insufficient cooling during transportation. Deviations of Enterobacteriaceae were already present in the slaughter area before chilling and could also be observed in the processing plant along (20.8%) of the samples. Salmonella was not detectable, whereas L. monocytogenes was detectable in 9.4% of the carcass samples. Here too, an increase was observed during further processing at the slaughterhouse. Surface samples tested for Listeria spp. showed niches in the process environment such as chain gloves, aprons, cutting belt and floor contamination. The assessment of surface hygiene before and after cleaning showed a reduction in the AMC of ≥ 3 log10 CFU per cm² at only 27.1% of sampling points. The awareness of quality managers should be raised through more intensive sampling. Only an increase in the number of samples, the use of wipe samples instead of swab samples and an exact confirmation of potentially pathogenic microorganisms will lead to sufficient food 39 safety. The idea of extending meat maturation can only be pursued if food producers focus on production hygiene
Sampling the Food Processing Environment: Taking Up the Cudgel for Preventive Quality Management in Food Processing Environments
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
- …
