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    Strukturen der Vielstimmigkeit - Demokratiebildung als gesellschaftlich relevante Aufgabe der Fachdidaktiken

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    Fächerübergreifende Querschnittsaufgaben – insbesondere die Demokratiebildung – erfahren vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Krisendiagnosen seit einigen Jahren sowohl von bildungswissenschaftlicher als auch bildungspolitischer Seite zunehmende Aufmerksamkeit. Die Stärkung der Demokratiebildung in Schule und Unterricht soll die demokratisch-politischen Haltungen und Kompetenzen der heranwachsenden Generationen fördern und damit die freiheitlich-demokratische Grundordnung langfristig stabilisieren (KMK 2018; NKM 2021). Explizit angesprochen werden dabei nicht nur die Fächer der historisch-politischen Bildung, sondern alle Fachbereiche: »Demokratiebildung reicht weit über die Kompetenz- und Wissensvermittlung in den einzelnen Fächern […] hinaus« und ist daher eine »Querschnittsaufgabe aller Fächer« (NKM 2021, 5).Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe stellt nicht nur Lehrkräften, sondern auch wissenschaftlichen Fachdidaktiker:innen in der ersten Phase der Lehrer:innenbildung komplexe, zum Teil auch neue Fragen: Über welche konkreten Kompetenzen muss ein zur demokratischen Beteiligung fähiger (und sie wollender) Mensch verfügen? Welche politisch-demokratischen Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten zum Erwerb dieser Kompetenzen können den Schüler:innen durch die fachlichen Zugänge und Methoden jeweils ermöglicht werden? Welche besonderen Potenziale hat jedes einzelne Fach (wie zum Beispiel auch Fremdsprachen, Kunst oder Sport), um Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, mündige Bürger:innen zu werden? Wie können die Grundsätze für demokratisches Denken und Handeln angesichts neuer gesellschaftlicher Herausforderungen, wie zum Beispiel Manipulation und Hate Speech, Gewalt und Krieg, Umwelt, Nachhaltigkeit oder künstliche Intelligenz, fachlich aufgegriffen und stets aufs Neue aktualisiert werden? Und wie werden aktuelle gesellschaftliche und akademische Debatten wie Gender-Fragen, Postkolonialismus und Eurozentrismus jeweils verhandelt? Über diese Fragen wird in vielen fachdidaktischen Communities intensiv diskutiert. Doch wenn Demokratiebildung in der Schule ganzheitlich und fächerübergreifend umgesetzt werden soll, ist ein interdisziplinärer Austausch zwischen verschieden wissenschaftlichen Fachdidaktiken nicht nur sinnvoll, sondern sogar dringend notwendig.#An diesem Punkt setzt das vorliegende Impulspapier an: Es präsentiert einen Versuch, Schwerpunkte, Perspektiven und Potenziale der Fachdidaktiken der fremdsprachlichen und der künstlerisch-ästhetischen Bildung, der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer sowie des Schulfachs Sport zu benennen. Im Anschluss an die Tagung »Strukturen der Vielstimmigkeit« (24.-25.11.2023 in Osnabrück) und ergänzend zum dazu veröffentlichten Tagungsband »Strukturen der Vielstimmigkeit. Demokratiebildung als gesellschaftlich relevante Aufgabe der Fachdidaktiken« (Arbeitstitel) sollen hier die Perspektiven unterschiedlicher Fachdidaktiken gemeinsam betrachtet, miteinander ins Gespräch gebracht, verglichen und aufeinander bezogen werden. Das Impulspapier folgt dabei folgenden Grundideen: 1) Alle Fachdidaktiken bzw. Fächer haben Potenzial oder leisten bereits explizit wie implizit wertvolle Beiträge zur Demokratiebildung. Daher muss sie nicht zusätzlich zu bestehenden Aufgaben ergänzt werden. Eingebunden in den Fächerkanon aber müssen die besonderen jeweiligen Schwerpunkte des einzelnen Faches bewusster werden, um explizit und damit noch wirksamer werden zu können. 2) Das Impulspapier richtet sich sowohl an Vertreter:innen der angesprochenen Fachdidaktiken mit dem Ziel, durch inhaltliche Impulse den interdisziplinären Diskurs zu stärken, als auch an Lehrkräfte und pädagogisch Verantwortliche an Schulen, um Konzept- und Schulentwicklung durch theoriebezogene Denkanstöße wie auch Beispiele für die Unterrichtspraxis zu unterstützen. 3) Zuletzt: Die im Impulspapier dargelegten fachdidaktischen Perspektiven wurden jeweils von mehreren Vertreter:innen entwickelt, erheben aber keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit. Die Positionen wollen Diskussionen und Austausch anregen, aber keinen festgesetzten ›Standard‹ beschreiben. Im Bemühen um ein vergleichbares Vorgehen hier im Impulspapier wurden dennoch Besonderheiten der jeweiligen Fachkultur berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund werden im Folgenden die Perspektiven und Schwerpunkte der künstlerisch-ästhetischen, fremdsprachlichen, gesellschaftswissenschaftlichen Fächer sowie des Schulfachs Sport in Bezug auf Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe dargestellt. So wird zunächst untersucht, welche Aspekte demokratischer Kompetenz im Besonderen durch den jeweiligen fachdidaktischen Zugang gefördert werden kann. Wir beziehen uns dabei auf den fächerübergreifenden »Referenzrahmen: Kompetenzen für eine demokratische Kultur« (RFCDC) des Europarats, einen »systematischen Ansatz, um die Vermittlung, den Erwerb und die Beurteilung der Kompetenzen für eine demokratische Kultur […] zu konzipieren und diese auf eine Art und Weise in die Bildungssysteme einzuführen, die für alle damit befassten Personen kohärent, umfassend und transparent ist« (2018, 13). Im Modell wird Demokratie-Kompetenz dargestellt als Zusammenspiel aus Werten, Einstellungen, Fähigkeiten sowie Wissen und kritischem Denken (Abb. 1). In enger Anlehnung an das Modell wird in diesem Impulspapier dargestellt, welche dieser Kompetenzfacetten durch bestimmte fachliche Zugänge besonders gefördert werden können. Dabei ist wichtig zu betonen, dass alle Fächer natürlich auch in den anderen Kompetenzbereichen wirksam sein können. Doch die hier intendierte Abstimmung und »Arbeitsteilung« der Fächer ermöglicht eine sinnvolle und effektive Zusammenarbeit – gerade auch für umfassende Schulentwicklungsprozesse. Daher diskutieren hier die Fachbeiträge weiterhin auch den jeweiligen Zugang zum Demokratiebegriff, erläutern fachdidaktische Schwerpunkte und Potenziale, geben Beispiele zur methodischen Umsetzung in Schule und Unterricht und markieren mögliche Meilensteine für den weiteren wissenschaftlichen Diskurs sowie die schulische wie hochschulische Umsetzung. Abschließend werden Perspektiven, Prinzipien, und Potenziale der unterschiedlichen Fachdidaktiken vergleichend in den Blick genommen, Schnittstellen und Brüche aufgezeigt und Impulse für die weitere Bearbeitung dieser wichtigen Querschnittsaufgabe gegeben

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis

    Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts

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    We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more sophisticated methods

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    koamabayili/VECTRON-author-checklist: VECTRON author checklist

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    We have done our best to complete the author checklist relating to the use of animals in the hut study. Note that the objective for the hut study was to evaluate the IRS treatment applications for residual efficacy against Anopheles mosquitoes, including the local An. coluzzii mosquito population. Cows were only used to attract mosquitoes into the huts and no tests were carried out directly on the cows. The author checklist is intended for use with studies where experiments are carried out on animals, which is why we have had such difficulty in completing this for the hut study, as many of the questions do not relate to how the cows were used
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