1,720,954 research outputs found

    Balbiani, Florian. 2023. Mission – Kolonialismus – Nationalsozialismus. Ernst Dammann und die Hamburger Afrikanistik, 1930 – 1937. (Hamburger postkoloniale Studien 8). München: Allitera.

    Full text link
    Die Rezension von Florian Balbianis Studie „Mission – Kolonialismus – Nationalsozialismus. Ernst Dammann und die Hamburger Afrikanistik, 1930 – 1937“ macht deutlich, dass der gewählte Forschungsansatz  innovativ und hilfreich für diesen unterbelichteten Teil der Geschichtswissenschaft ist. Die Fokussierung auf die Entstehung der Afrikanistik nach dem Ende der deutschen Kolonialherrschaft zeigt deren ideologische Fundamente auf. So wird argumentiert, dass die Sprachforschungen Ernst Dammans, beispielhaft für die Afrikanistik, sehr eng mit einer rassistisch-biologistischen Ideologie verknüpft waren, wofür viele Belege angeführt werden. Dabei hätte sich der Autor der Besprechung von Balbianis Studie allerdings mehr Tiefe gewünscht. In Bezug auf den Erkenntnisgewinn weist die Rezension auf einige Schwachstellen hin. Das wenig gründliche Quellenstudium würde eher wiedergeben „was andere vor ihm herausgefunden haben“. Zudem kritisiert die Rezension, dass sich Balbianis Studie häufig auf eine deskriptive Ebene beschränkt und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Wissenschaftsbegriff fehlt.Review of Balbiani, Florian. 2023. Mission – Kolonialismus – Nationalsozialismus. Ernst Dammann und die Hamburger Afrikanistik, 1930 – 1937. (Hamburger postkoloniale Studien 8). München: Allitera

    Le butin colonial allemand d'Afrique. Recherche sur la provenance de la collection Cameroun du Übersee Museum de Brême

    No full text
    Drei Ansätze liegen der vorliegenden Studie zugrunde, nämlich der empirische und der postkoloniale Ansatz sowie die Akteur-Netzwerk-Theorie. Die Besonderheit der Studie liegt in der Einbeziehung der Herkunftsgesellschaften in die Forschung, aber auch in der Tatsache, dass sie eine der wenigen oder ersten Arbeiten ist, in denen der Versuch unternommen wurde, sich ausführlich mit der Herkunft einer ganzen Sammlung aus kolonialem Kontext auseinanderzusetzen. Zunächst widmet sich die vorliegende Studie der Geschichte bzw. den Herrschaftssystemen, dem Austausch zwischen den verschiedenen sozialen Gruppen und der Beziehung zwischen Macht und Gegenständen im vorkolonialen Kamerun. In Kamerun gab es zwei Arten von Gesellschaften: die hierarchischen und die akephalen Gesellschaften, wobei die jeweiligen Gruppen in Austausch miteinander standen: Jede Gruppe tauschte ihre Gegenstände und landwirtschaftlichen Produkte gegen solche, die sie nicht selbst produzierte. In Westkamerun zum Beispiel fand der Austausch auf Märkten statt, und jede Chefferie hatte ihren eigenen Markt. Gegenstände und andere Produkte zirkulierten aber auch in Form von Geschenken oder Kriegstributen. Was die Beziehung zwischen Objekt und Macht betrifft, so hatte jede Gesellschaft oder Gesellschaftsform beispielsweise ihre Herrschaftsinsignien und ihre Kultgegenstände. Die Akteurskonstellation und die Auswirkungen des kolonialen Sammelns in Deutsch-Kamerun stehen im Fokus des zweitens Hauptteils der Studie. Beschrieben wird die Interaktion bzw. die Mitwirkung von Deutschen und Kamerunern bei der Umsetzung von Sammelstrategien. Die Kolonisatoren waren in ihrer Sammeltätigkeit immer auf die Mitwirkung der lokalen Bevölkerung angewiesen. Zu den erfassten Sammelverfahren gehören Expeditionen (Straf- und Forschungsexpeditionen, wirtschaftliche Expeditionen), Privatreisen, religiöse Aktivitäten, Gerichtsverfahren, Kriegsentschädigungen und Schenkungen. Auch die bereits erwähnten Märkte zählten zu den Erwerbungsorten. Gezeigt wird, wie sich die Akteurskette von der Kolonie bis zum Museum erstreckte und außer den sammelnden Personen in der Kolonie auch die Transportlogistik (Schiffe und Spediteure), Institutionen und dritte Personen, über die die Sammlungen ins Museum kamen, umfasste. Dieser Arbeitsteil endet mit der Thematisierung der Konsequenzen dieser Sammeltätigkeit für die lokale Bevölkerung. Es wird deutlich, dass einerseits bei der Plünderung vieler Orte, hier zum Beispiel von Maroua und Tiabati, Gegenstände aller Art weggeschafft und die alten Herrscher durch neue ersetzt wurden, während andererseits an einigen Orten wie im Bamun- und im Bali-Land wiederum die Zusammenarbeit mit der Kolonialverwaltung die Förderung des Handwerks zu kommerziellen Zwecken ermöglichte. Im Mittelpunkt des dritten Hauptteils steht die Typologie der Objekte. Die Kamerun-Sammlung des Bremer Übersee-Museums zählt noch etwa 2350 Objekte aus vielfältigen Objektkategorien, wie Waffen, Alltags-, Haushalts- und Ritualgegenstände, Herrschaftsinsignien, Kommunikations- und Musikinstrumente, Miniaturgegenstände, Kleidungs- und Schmuckstücke, Pfeifen, Zahlungsmittel, Geräte für Haar- und Körperpflege, Reitausrüstung, Werkzeuge für Acker- und Hausbau, Boote u. a. Die Kategorisierung der Objekte beruht hauptsächlich auf den Aussagen der Informanten, die der Autor in Zuge seiner Feldforschung in Kamerun befragte, den Daten aus dem Inventarbuch und der Literatur zur materiellen Kultur. Die letzte in diesem Hauptteil beleuchtete Frage befasst sich schließlich mit dem Gebrauch von Objekten: Einige Sammlungen von Gebrauchsgegenständen der Kamerun-Sammlung entstammen Strafexpeditionen (z.B. die Kriegsbeute aus Tibati). Andere Gegenstände, die den Quellen zufolge zu kommerziellen (Verkaufs-)Zwecken angefertigt wurden, und viele Miniaturobjekte können nicht als gebraucht betrachtet werden. Der vorletzte Teil fokussiert auf die Feldforschungsergebnisse. Identifiziert wurden die Herkunftsgruppen von ca. 693 Objekten (über 33 %) des Gesamtbestandes. Diese Identifikation erfolgte anhand der Aussagen von Interviewpartnern und manchmal auch anhand der Angaben aus dem Inventarbuch und relevanten Literaturtiteln zur materiellen Kultur. Die letzten in dieser Arbeit angesprochenen Aspekte bilden die verschiedenen Sichtweisen auf die Objekte aus kolonialen Kontexten im Westen und die Frage der Restitution. Die Präsenz dieser Objekte in deutschen bzw. europäischen Museen, die zunächst der Legitimation der Kolonialisierung und als Nachweis der vermeintlich technischen und kulturellen Überlegenheit des Westens über den Rest der Welt dienten, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem kontroversen Thema. Weiteres Konfliktpotenzial liegt in den Schwächen bzw. der Unbestimmtheit der internationalen Abkommen und Konventionen und in der ablehnenden oder ambivalenten Haltung Europas (z. B. Frankeichs und Deutschlands) zur Restitutionsfrage begründet. Die Frage nach der Bedeutung und dem Besitz der Objekte selbst scheint für die Herkunftsgesellschaften indes weniger von Belang zu sein als die Frage nach der Restitution. Die Ansichten der Kameruner zum Thema der Rückgabe sind unterschiedlich

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

    Full text link
    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Variations on the Author

    Full text link
    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

    Full text link
    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis

    Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts

    Full text link
    We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more sophisticated methods

    Author Index

    No full text
    Nao informado

    koamabayili/VECTRON-author-checklist: VECTRON author checklist

    No full text
    We have done our best to complete the author checklist relating to the use of animals in the hut study. Note that the objective for the hut study was to evaluate the IRS treatment applications for residual efficacy against Anopheles mosquitoes, including the local An. coluzzii mosquito population. Cows were only used to attract mosquitoes into the huts and no tests were carried out directly on the cows. The author checklist is intended for use with studies where experiments are carried out on animals, which is why we have had such difficulty in completing this for the hut study, as many of the questions do not relate to how the cows were used
    corecore