1,721,014 research outputs found
Praxisempfehlungen für die Therapie und Überwachung von Mogamulizumab‐Patienten in Deutschland
Zusammenfassung Mycosis fungoides (MF) und Sézary‐Syndrom (SS) sind die häufigsten Subtypen der heterogenen Gruppe der kutanen T‐Zell‐Lymphome (CTCL). Mit der Erweiterung der Therapielandschaft sind in den letzten Jahren neue Behandlungsoptionen verfügbar geworden, allen voran der gegen den C‐C‐Chemokinrezeptor 4 (CCR4) gerichtete monoklonale Antikörper Mogamulizumab. Auf der Grundlage der Phase‐III‐Zulassungsstudie wird Mogamulizumab in den deutschen S2k‐Leitlinien für die Zweitlinienbehandlung von SS und MF ab Stadium IB nach mindestens einer vorherigen systemischen Therapie empfohlen. Seitdem wurden durch Post‐hoc‐Analysen und Praxiserfahrungen neue Erkenntnisse zur Sicherheit und Wirksamkeit von Mogamulizumab gewonnen. CTCL‐Experten haben die verfügbare Literatur und eigene Erfahrungen diskutiert und entsprechende Empfehlungen für den Einsatz von Mogamulizumab in der klinischen Praxis in Deutschland entwickelt. Die Empfehlungen umfassen Patientenkriterien, vorherige Therapien, den Einsatz von Mogamulizumab als Mono‐ oder Kombinationstherapie, das Management von Nebenwirkungen, die Dauer der Therapie und die Überwachung von Patienten. Ziel dieser klinischen Empfehlungen ist es, das medizinische Fachpersonal bei der Entscheidungsfindung und dem Einsatz von Mogamulizumab in der täglichen Praxis zu unterstützen
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
The impact of T-cell receptor rearrangement in cutaneous T-cell lymphoma
Kutane T-Zell-Lymphome treten in verschiedenen klinischen und histologischen
Erscheinungsformen auf, die ihre Abgrenzung von nicht-malignen T-Zell-
Lymphoproliferationen häufig schwierig macht. Der Nachweis klonaler T
-Zellrezeptor-Umlagerungen bietet für diese Unterscheidung eine wichtige
Hilfestellung, da T-Zell-Lymphome sich durch eine klonale TZellpopulation mit
identischen T-Zellrezeptor-Umlagerungen auszeichnen. Zum besseren Verständnis
der bisherigen Daten haben wurden initial Klonalitätsuntersuchungen bei
klinisch und histologisch eindeutig definierte Mycosis fungoides-Fällen
fortgeschrittener Stadien durchgeführt. Dabei wurden Hautmanifestationen
sowohl mit einer TCR-β als auch TCR-γ –PCR und analysierten die Amplifikate
mit der Genescan-Technik bzw. DNA-Sequenzierung untersucht. Die hierbei
gewonnenen Ergebnisse, zeigen, dass die Mycosis fungoides in diesen Stadien in
der Regel eine klonale Erkrankung ist. In manchen Fällen wird jedoch keine
T-Zellklonalität gefunden. Hier konnten wir zeigen, dass dies eher ein
methodisches Problem ist. Wir definierten erstmals die Pseudomonoklonalität,
die gerade häufiger in Hautproben mit geringem Anteil reaktiver T-Zellen
gefunden wird, aber im Gegensatz zu den „echten kutanen T-Zell-Lymphomen“
nicht reprodzierbar ist. Basierend auf diesen Erkenntnissen untersuchten wir
Frühformen der Mycosis fungoides. Hier konnten wir eine klonale
T-Zellpopulation in 66,7 % der Fälle in der Haut und nur in 26 % im peripheren
Blut nachweisen. Diese Daten unterstützen das pathogenetische Konzept, dass
sich wahrscheinlich in der Frühphase der Mycosis fungoides häufig noch keine
klonale Dominanz ausgeprägt, bzw. ein Tumorzellklon selektioniert wurde. Des
Weiteren wurde der Nachweis der T-Zell-Klonalität auf Einzell-Ebene zur
Charakterisierung von Lymphomen, die aus wenigen Tumorzellen bestehen und
daher in der konventionellen PCR häufig nicht detektiert werden, eingesetzt.
Die Untersuchungen der Lymphomatoiden Papulose und des Morbus Hodgkin mittels
Einzell-PCR zeigen erstmals, dass beide Lymphoproliferationen eine monoklonale
Erkrankung sind, wobei die Klonalität in beiden Erkrankungen den
CD30-positiven Zellen entstammen und damit Tumorzellen repräsentieren. Darüber
hinaus konnten wir erstmals die Existenz eines Morbus Hodgkin mit
T-Zellabstammung beweisen. Schließlich wurde die Bedeutung von T-Zell-
Klonalitätsuntersuchungen in der Ausbreitungsdiagnostik von Patienten mit
kutanem T-Zell-Lymphom analysiert. Hier konnten wir erstmals an einem größeren
Kollektiv zeigen, dass basierend auf der TCR-β und TCR-γ PCR in Komibnation
mit der Genescan-Analyse, Klonalitätsunteruchungen im Lymphknoten sowohl einen
diagnostischen als auch prognostischen Wert haben. Insbesondere helfen hier
die Genumlagerungsanalysen bei der Unterscheidung einer reaktiven
Lymphadenitis von einer frühen Lymphominfiltration. In der Gesamtheit tragen
die durchgeführten Experimente zum Verständnis der Klonalität bei kutanen T
-Zell-Lymphomen bei, das eine Voraussetzung für die Interpretation der
Klonalitätsergebnisse in der schwierigen Diagnostik von kutanen Lymphomen ist.
Perspektivisch gilt es zunächst die Techniken der Klonalitätsanalysen in den
Laboren zu standardisieren um für die Diagnostik und die
Ausbreitungsuntersuchungen vergleichbare Ausgangsbedingungen und schließlich
Daten zu haben. Hierzu hat sich bereits eine europäische Projektgruppe
ausgebildet (BIOMED-2 concerted action) das sich mit der Entwicklung neuer
Primer für alle T-Zellrezeptor- und Immunglobulingene befasst. Die Ergebnisse
dieser Arbeitsgruppe sind bisher vielversprechend. Basierend auf diesen
standardisierten Primern wird es u.a. Ziel sein eine Quantifizierung von
Tumorzellen durchzuführen (z.B. mittels Real-time PCR), die als Biomarker zur
Induktion und Fortführung einer Therapie dienen könnte.Cutaneous T-cell lymphoma (CTCL) is a clonal lymphoproliferative malignancy
primarily involving the skin. Routine diagnosis of CTCL is based on its
characteristic clinical and histopathologic features. However, the broad
clinical and histological spectrum of the disease, especially of its early
stages and rare variants, often complicates the differentiation between
malignant CTCL and benign lymphoproliferative or reactive skin diseases. In
these cases demonstration of a clonal T-cell population by detection of
identically rearranged T-cell receptor genes (TCR) provides an adjunct. Using
this approach clonality could be demonstrated in 70-90 % in CTCL biopsies of
early stages by recent PCR-based studies, indicating a high sensitivity. After
achieving the correct diagnosis the next important step is to stage the
disease in CTCL-patients. Patients with CTCL usually have an indolent course
with a 5-year survival of approximately 87%. However, in a significant number
of patients the disease may progress and disseminated extracutaneous
manifestations may develop involving the lymph nodes, blood and visceral
organs such as the lung, spleen and liver. The prognosis for patients with
widespread manifestation of CTCL beyond the skin is poor with a 5-year
survival rate of nearly 40%. Therefore, accurate evaluation in each individual
case is crucial for an adequate, stage-adapted therapeutic approach.
Determining the status of peripheral lymph nodes, generally the first site of
extracutaneous dissemination is particularly important for clinical staging of
patients with CTCL. However, the neoplastic character of lymph node
involvement is difficult to assess by histological examination alone: Lymph
nodes removed from CTCL patients often show only “dermatopathic
lymphadenopathy”, a type of reactive lymphoid hyperplasia with expansion of
the paracortical T-cell domain by melanin-containing macrophages and variable
numbers of atypical lymphoid cells. Recently we could demonstrate in a large
cohort of CTCL patients that nearly 50 % of dermatopathic lymph nodes of CTCL
patients harbor a clonal T-cell population identified and confirmed by TCR-
beta and TCR-gamma PCR in combination with Genescan analysis and DNA-
sequencing. Moreover, clonal T-cell detection in dermatopathic lymph nodes of
CTCL patients was associated with limited survival similar to patients with
histologically confirmed lymph node involvement, whereas all patients without
T-cell clonality in the lymph nodes were alive at the last follow-up. In
conclusion, these results suggest that TCR rearrangement analysis has an
important impact in the initial diagnosis of CTCL and, moreover, TCR-
beta/gamma PCR analysis of lymph nodes is an important additional step in
achieving an accurate clinical staging
High detection rate of T-cell receptor beta chain rearrangements in T-cell lymphoproliferations by family specific polymerase chain reaction in combination with the GeneScan technique and DNA sequencing
Titelblatt, Inhaltsverzeichnis
1 Abkürzungen 6
2 Einleitung 7
2.1 Allgemeines 7
2.2 Klassifikation der Non-Hodgkin-Lymphome 8
2.3 Der T-Zell-Rezeptor: Aufbau und Funktion 10
2.4 Konfiguration der T-Zell-Rezeptor Gene in lymphatischen Zellen 11
2.5 Analyse der T-Zell-Rezeptor Gene mittels Polymerase-Kettenreaktion 15
2.6 Fragestellung und Ziele der Arbeit 17
3 Material und Methoden 18
3.1 Bezugsquellen für die verwendeten Geräte 18
3.2 Bezugsquellen für die verwendeten Chemikalien und Verbrauchsmaterial 19
3.3 Kontrollgewebe 19
3.4 Maligne Lymphome der T-Zellreihe 19
3.5 Histologie und Immunhistologie 20
3.6 DNA-Extraktion 21
3.6.1 Automatische DANN-Isolierung aus Patientenmaterial 21
3.6.2 DNA-Extraktion aus Paraffin-eingebettetem Gewebe 22
3.6.3 Isolierung mononukleärer Zellen (Ficoll-Gradient) 22
3.7 Bestimmung der DANN-Konzentration 22
3.8 Entwicklung einer PCR-Methode zum Nachweis von Umlagerungen der
TCR-ß-Kette 23
3.8.1 Kriterien für die Primerauswahl 23
3.8.2 Primersynthese 23
3.8.3 Aufreinigung der Oligonukleotide mittels HPLC 24
3.8.4 Optimierung der PCR-Bedingungen 24
3.8.5 Kontrollexperimente 24
3.9 Polyacrylamidgelelektrophorese (PAGE) 25
3.9.1 Herstellung eines Polyacrylamidgels 26
3.9.2 Photodokumentation 26
3.10 Sequenzanalyse der Amplifikate 26
3.10.1 Sequenzreaktion 27
3.10.2 Auswertung der Sequenzen 29
3.11 Analyse von PCR-Produkten (GENESCAN-Analyse) 29
3.11.1 Vorbereitung der Gelelektrophorese 30
3.11.2 Probenvorbereitung für die Elektrophorese 31
3.11.3 Größenbestimmung von DNA-Fragmenten 32
4 Ergebnisse 33
4.1 Methodische Entwicklung 33
4.1.1 Etablierung einer TCR-ß PCR mittels hochdegenerierter Jß-Konsensusprimer
33
4.1.2 Eigene Entwicklung einer familienspezifischen TCR-ß PCR 35
4.1.3 Primerselektion für die Jß-Segmente 35
4.1.4 Primerselektion für die Vb-Segmente 36
4.1.5 Etablierung der Reaktionsbedingungen 38
4.1.6 Etablierung der GENESCAN-Analyse 40
4.1.7 Spezifität der familienspezifischen TCR-b PCR 41
4.1.8 Sensitivität der familienspezifischen TCR-b PCR 43
4.1.9 Sequenzanalyse von TCR-ß PCR-Produktion 44
4.1.10 Optimierung einer TCR-y PCR 46
4.1.11 Spezifität der TCR-g PCR 46
4.1.12 Sensitivität der TCR-g PCR 48
4.2 Untersuchung von Patientenmaterial 49
4.2.1 Molekularbiologische Verlaufsuntersuchung von CTCL-Patienten mittels
TCR-ß PCR im Vergleich zur TCR-y PCR 49
4.2.2 TCR-ß Analyse transformierter kutaner T-Zell-Lymphome 54
4.2.3 Klonalitätsanalysen von nicht-kutanen T-NHL mittels TCR-ß PCR im
Vergleich zur TCR-y PCR 58
4.2.4 Untersuchung von reaktiven Hautveränderungen mittels TCR-ß und TCR-y PCR
62
4.2.5 Zusammenfassender Vergleich der familienspezifischen TCR-ß PCR mit der
TCR-y PCR 64
5 Diskussion 65
5.1 Methodische Aspekte 66
5.1.1 Vergleich bisher publizierter TCR-b PCRs 66
5.1.2 Vergleich mit der familienspezifischen TCR-b PCR 68
5.1.3 Vergleich der familienspezifischen TCR-b PCR mit TCR-y PCRs 69
5.1.4 Klonalitätsanalyse mittels GENESCAN-Technik 70
5.2 Klinische Aspekte 71
5.2.1 Untersuchung von normalem und reaktivem Gewebe 71
5.2.2 Maligne T-Zellproliferationen 71
5.2.3 Vorläuer-T-lymphoblastische Lymphome/Leukämien 72
5.2.4 Peripheres T-Zell-Lymphom, unspezifiziert 72
5.2.5 Kutane T-Zell-Lymphome 73
5.2.6 Anaplastisch großzellige Lymphome 76
5.2.7 Angioimmunoblastische T-Zell-Lymphome 77
5.2.8 Enteropathieassozierte T-Zell-Lymphome 78
5.2.9 Nasale T/NK-Zell-Lymphome 79
5.2.10 Morbus Hodgkin 79
6 Zusammenfassung 81
7 Literaturverzeichnis 82
8 Anhang 84T-Zell-Lymphome treten in verschiedenen klinischen und histologischen
Erscheinungsformen auf, die ihre Abgrenzung von nicht-malignen T-Zell
Lymphoproliferationen häufig schwierig macht. Der Nachweis klonaler T
-Zellrezeptor-Umlagerungen bietet für diese Unterscheidung eine wichtige
Hilfestellung, da maligne T-NHL sich immer durch eine klonale T-Zellpopulation
mit identischen T-Zellrezeptor-Umlagerungen auszeichnen.
Ziel der vorliegenden Dissertation war die Entwicklung einer neuen Methode zum
Nachweis klonaler T-Zellrezeptor-Umlagerungen. Hierfür wurden 13 neue Jb-
Primer generiert, die zusammen mit einem modifizierten Vb-Primer eingesetzt
wurden. Darüber hinaus wurde für die Analyse der entstandenen PCR-Produkte ein
neues automatisiertes Trennverfahren (GENESCAN) etabliert und angewendet, das
in der Lage ist, PCR-Produkte bis auf ein einziges Basenpaar zu unterscheiden.
Schließlich wurde das neu entwickelte TCR-b PCR-Verfahren mit einem
bestehenden TCR-g Verfahren verglichen.
In einer großen Vergleichsstudie mit 132 Proben von 62 Patienten mit
verschiedenen T-Zell-Lymphomen- bzw. Leukämien konnten wir mittels der
familienspezifischen TCR-b PCR in 61/62 der Fälle (98,4 %) eine monokonale
TCR-b Umlagerung nachweisen. Zusätzlich konnte der identische T-Zellklon in
15/18 korrespondierenden regionären Lymphknoten und in 7/11 Blutproben
detektiert werden. Im Gegensatz hierzu zeigte die TCR-g PCR eine T-Zell-
Klonalität lediglich in 50/62 (80 %) Patienten sowie in 63 % der Lymphknoten
und 44 % der Blutproben.
Die Ergebnisse zeigen, daß die neue TCR-b PCR in der Lage ist, praktisch alle
klonalen T-Zellpopulationen nachzuweisen. Da dieser Nachweis nicht auf
qualitativ hochwertige DNA beschränkt ist, sondern auch bei in Paraffin-
eingebettetem Gewebematerial gleiche Ergebnisse liefert, ist das hier
beschriebene Verfahren allen anderen bisher eingesetzten Methoden überlegen.
Damit stellt die im Rahmen dieser Arbeit entwickelte und etablierte TCR-b PCR
eine echte Alternative zu den bisher verwendeten Nachweismethoden dar.The distinction between benign polyclonal and malignant monoclonal lymphoid
disorders by
morphology or immunophenotyping is frequently difficult. Therefore, the
demonstration of clonal B-cell or T-cell populations by detecting identically
rearranged immunoglobulin (Ig) or T-cell receptor (TCR) genes is often used to
solve this diagnostic problem. Whereas the detection of rearranged Ig genes is
well established, TCR g (gamma) and b (beta) gene rearrangements often escape
detection with the currently available polymerase chain reaction (PCR) assays.
To establish a sensitive, specific, and rapid method for the detection of
rearranged TCR-b genes, we developed a new PCR approach with family-specific
Jb primers and analyzed the resulting PCR products by high-resolution GeneScan
technique. The superior efficiency of this new method was demonstrated by
investigating 132 DNA samples extracted from lymph node and skin biopsy
specimens (mostly formalin fixed) and blood samples of 62 patients who had a
variety of T-cell lymphomas and leukemias. In all but 1 of the tumor samples
(98.4%) a clonal amplificate was detectable after TCR-b PCR and the same
clonal T-cell population was also found in 15 of 18 (83%) of the regional
lymph nodes and in 7 of 11 (64%) of the peripheral blood samples. Direct
comparison of these results with those obtained currently by the most widely
applied TCR-g PCR revealed an approximate 20% lower detection rate in the same
set of samples than with the TCR-b PCR method. These results indicate that the
new TCR-b PCR is most suitable for a rapid and reliable detection of clonal
T-cell populations
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
- …
