516 research outputs found

    Tarnen, täuschen, fälschen?

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    Im Frühjahr 1711 berieten sich Kaiserin Eleonora und ihr Bruder, der Hochmeister des Deutschen Ordens, Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg[1], in einer delikaten Angelegenheit. Briefe ihrer Schwester, der früheren spanischen Königin Maria Anna, waren in Wien angekommen – überbracht von einem Diplomaten im Dienst des Herzogtums Parma. Im Grunde keine ungewöhnliche Sache, es bestand eine regelmäßige Korrespondenz zwischen Maria Anna und ihren Geschwistern. Auch die Postroute über Parma erscheint an..

    Die Kaiserin geht live!

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    Zweieinhalb Jahre haben wir intensiv an den Briefen der Kaiserin gearbeitet, in der Zeit wurden hier 25 Blogbeiträge publiziert. Wir freuen uns sehr, diesen unfassbar spannenden Bestand nun teilen zu können und möchten deshalb an all unsere Leser*innen folgende Einladung aussprechen:  Das Projekt „Familiensache. Dynastische Handlungsräume in der Korrespondenz der Kaiserin Eleonora Magdalena von Pfalz-Neuburg (1655-1720)“ lädt Interessierte herzlich zur Präsentation der Digitalen Edition der ..

    Ein ständiger Begleiter, ein tödlicher Feind.

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      Die gefährlichste Infektionskrankheit für die kaiserliche Familie zu Lebzeiten Kaiserin Eleonoras, die Pocken, war, wie es Tim Blanning bezeichnet, „kompromisslos demokratisch und wütete in Palästen ebenso wie in armseligen Hütten“[1]. Wer sie überlebte, blieb sein Leben lang davon gezeichnet. Obwohl die Spuren dieser Krankheit auch viele historische Persönlichkeiten nicht verschonten, findet man sie heute auf Gemälden kaum. Lady Mary Montagu[2], eine zeitgenössische englische Autorin, sch..

    Der avancierte Blick

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    Die gegenständliche Arbeit befasst sich mit einem Beitrag zur Erforschung des dokumentarischen Films auf theoretischer Basis im Bezug auf Formen und Themen wie sie im dokumentarischen Film zu finden sind. Im zweiten Kapitel werden die wichtigsten Leitfragen bezüglich Formen und Themen, wie sie im dokumentarischen Film zu finden sind, mit dem Schwerpunkt Essayfilm, ethnographischer Film, Realität und Film, Authentizität und Wirklichkeit, sowie die Rolle der wirklichkeitsgetreuen Wiedergabe, welche der Kamera zugeschrieben wird, zusammengefasst. Im dritten Kapitel werden Techniken, Arbeitsweisen und Ideen, wie sie bei den Filmemachern Johan van der Keuken und Robert Gardner zu finden sind, beleuchtet. Dabei wird spezielles Augenmerk auf die Filme FOREST OF BLISS und DAS AUGE ÜBER DEM BRUNNEN gelegt.The present work deals with a contribution to the study of the documentary film on a theoretical basis in terms of forms and themes as those found in the documentary film. The second chapter focuses on the essay film, ethnographic film, reality and film, authenticity and reality, and the role of realistic play, which the camera is attributed to. In the third chapter, techniques, methods and ideas as they are provided with filmmakers Johan van der Keuken and Robert Gardner are discussed. The main focus of attention is given to the films FOREST OF BLISS and EYE ABOVE THE WELL

    Französische Fallstricke für die Kaiserin. Der Marquis D’Harcourt verbreitet ein „impertinentes“* Gerücht

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    Zwei Themen hielten die Kaiserin im Frühsommer 1696 in wahrstem Sinne in Atem. Zuerst erkrankten sowohl der Kaiser als auch nachfolgend Eleonora Magdalena Theresia ernstlich an einem Katarrh. Erst am 17. Juli des Jahres gelang es der Kaiserin, ihrem Bruder Johann Wilhelm zu schreiben und dessen Briefe seit Mai – mittlerweile fünf an der Zahl – zu beantworten. „ihr Mayestät, meins Keiser, gehabter cattar, darauf mein gehabter flugßabstendt rote augen mit folgenden halsweh vndt cattarr, sodan d..

    #LNF24 - Die Kaiserin bei der Langen Nacht der Forschung

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    Am 24. Mai 2024 heißt es "Ran an die Forschung!" in ganz Österreich. Sämtliche Institutionen öffnen ihre Tore und geben Einblicke in aktuelle Projekte. Die Kaiserin darf dabei natürlich nicht fehlen! Unsere Station am Campus Akademie in der Wiener Innenstadt ist den ganzen Abend geöffnet und bietet Einblicke in die Briefe von Kaiserin Eleonora. Wer sich an der persönlichen Geheimschrift der Kaiserin versuchen möchte, der/die ist herzlich eingeladen, ganz zeitgenössisch mit Federkiel und hist..

    "Es kumbt mir sonst vohr, es sey nit übel, so woll die music als die poesia". Musik am Kaiserhof im Spiegel der Briefe Kaiserin Eleonora Magdalena Theresias

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    Nicht nur die Staatsgeschäfte verbanden Kaiserin Eleonora Magdalena und Kaiser Leopold, sondern auch die gemeinsame Liebe zur Musik! Kaiser Leopold der I. komponierte selbst leidenschaftlich gerne und ließ seine Werke auch vor Publikum aufführen und inszenieren. Bis heute werden seine Werke rezipiert und finden sich regelmäßig im Programm barocker Konzerte.  Die Kaiserin zeigte sich eifrig in der Verbreitung seiner Werke und schickte regelmäßig Partituren in ihre Heimat an ihren Vater Philip..

    ‘To Bring Them into Dialog’: A Conversation about Life Narrative and the Digital

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    Ní Dhúill C, Spitzbart A, Wachter C, Windhager F, Mayer S. ‘To Bring Them into Dialog’: A Conversation about Life Narrative and the Digital. European Journal of Life Writing. 2025;14:LD165-LD183.This conversation, which originally formed part of the two-day workshop-and-conference “Life Narrative and the Digital 2023” at the Austrian Academy of Sciences in Vienna, brings together historians, literary and auto/biography scholars, and digital humanists to address the intersections of life-narrative scholarship and digital humanities. They offer different disciplinary perspectives on the possibilities and challenges posed by the increasing prevalence of digital tools and methods in auto/biographical research and practice and jointly explore the following questions: How will digital technologies and methods shape the future of auto/biography studies as a field? How can theoretical concepts from traditional life-narrative research enrich the field of digital humanities? How can the divide between traditional and digital humanities be overcome? Pointing out opportunities as well as problem areas, the exchange opens up new pathways towards a fruitful, critical, and, ultimately, mutually enriching disciplinary dialogue between life-narrative research ad digital humanities

    Service Design Thinking and social Organizations. Social Organizations as a source of social innovations and the role of Service Design Thinking

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    Diese Arbeit beschäftigt sich mit sozialwirtschaftlichen Organisationen als Entstehungsort für soziale Innovationen und der Rolle von Service Design Thinking. Ziel der Arbeit ist es, eine theoretische Grundlage mit den Begrifflichkeiten soziale Innovation und Sozialwirtschaft zu schaffen. Es sollen Denkanstöße gegeben werden, wie ein innovationsförderliches Umfeld beschaffen sein soll und welche Rahmenbedingungen Organisationen bereitstellen können. Die Arbeit möchte der Leserin/ dem Leser einen fundierten Einblick in die Kernprinzipien des Service Design Thinking und dessen Anwendungsbereich in der Entwicklung von sozialen Dienstleistungen geben. Durch die Forschung wird der Frage nachgegangen, inwiefern sozialwirtschaftliche Organisationen ein Entstehungsort für soziale Innovationen sein können und wie sich das konkrete Arbeiten an innovativen Ideen gestaltet. Der Fokus liegt auf dem methodischen Vorgehen und der Rolle von Service Design Thinking. Um Daten aus der Praxis zu erheben, hat die Autorin leitfadengestützte Expert*inneninterviews durchgeführt und diese mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass sozialwirtschaftliche Organisationen ein wichtiger Entstehungsort für soziale Innovationen sind. Die Organisationen müssen, um ihr Innovationspotential gut auszuschöpfen zu können, Rahmenbedingungen schaffen, damit Arbeiten an sozialen Innovationen ermöglicht wird. Sie sollen sich intern und extern besser vernetzen und sich methodisch gut ausstatten. Die Ergebnisse zeigen auch, dass für das Entwickeln neuer Dienstleistungen ein systematischer und strukturierter Ablauf, gefüttert mit zahlreichen Methoden wichtig ist. Die Klient*innenperspektive muss konsequent eingebracht werden. Offenheit, Freiräume, und eine gewisse Fehlerkultur sind Voraussetzung für Kreativprozesse. Service Design Thinking schafft nicht nur hilfreiche Rahmenbedingungen, um Ideen zu generieren und Innovationsprozesse zu durchlaufen, sondern hat auch den Nebeneffekt durch gewisse Arbeitssettings strukturelle und kulturelle Veränderungen anzustoßen.This thesis deals with socio-economic organizations as a place of origin for social innovations and the role of Service Design Thinking. The aim of the work is to create a theoretical basis with the terms social innovation and social economy. Food for thought should be given as to how an innovation friendly environment should look like and what framework conditions organizations can provide. The thesis would like to give the reader a profound insight into the core principles of Service Design Thinking and its scope in the development of social services. The research investigates the extent to which socio-economic organizations can be a place of origin for social innovations and how concrete work on innovative ideas is shaped. The focus is on the methodical approach and the role of Service Design Thinking. In order to collect data from practice, the author carried out guideline-based expert interviews and evaluated them with the help of the qualitative content analysis according to Mayring. The results show that social- economic organizations are an important source of social innovation. In order to fully take advantage of their innovation potential, the organizations must create framework conditions so that work on social innovations is made possible. They should network better internally and externally and be methodologically well equipped. The results also show that a systematic and structured process, fed with numerous methods, is important for developing new services. The client's perspective must be brought in consistently. Openness, freedom and a certain error culture are prerequisites for creative processes. Service Design Thinking not only creates helpful framework conditions for generating ideas and going through innovation processes, but also has the side effect of initiating structural and cultural changes through certain work settings.vorgelegt von: Sonja SpitzbartWien, FH Campus Wien, Masterarb., 202

    ‘To Bring Them into Dialog’: A Conversation about Life Narrative and the Digital

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    This conversation, which originally formed part of the two-day workshop-and-conference “Life Narrative and the Digital 2023” at the Austrian Academy of Sciences in Vienna, brings together historians, literary and auto/biography scholars, and digital humanists to address the intersections of life-narrative scholarship and digital humanities. They offer different disciplinary perspectives on the possibilities and challenges posed by the increasing prevalence of digital tools and methods in auto/biographical research and practice and jointly explore the following questions: How will digital technologies and methods shape the future of auto/biography studies as a field? How can theoretical concepts from traditional life-narrative research enrich the field of digital humanities? How can the divide between traditional and digital humanities be overcome? Pointing out opportunities as well as problem areas, the exchange opens up new pathways towards a fruitful, critical, and, ultimately, mutually enriching disciplinary dialogue between life-narrative research ad digital humanities
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