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Diversitätssensible Interne Kommunikation - Wie muss Interne Kommunikation gestaltet sein, um Perspektivenvielfalt im Unternehmen zu fördern?
Die Diversität innerhalb von Gesellschaften wird zunehmen – dafür sorgen Herausforderungen infolge der Globalisierung. Durch den demografischen sowie digitalen Wandel sehen sich Unternehmen mit steigenden Anforderungen ihrer Zielgruppen konfrontiert. Für ihre Wettbewerbsfähigkeit benötigen Organisationen die unterschiedlichen Kenntnisse und Fähigkeiten ihrer Mitarbeitenden. Je klüger sie diese Perspektivenvielfalt einsetzen, desto besser können sie sich am Markt behaupten. Dazu gehört, die eigene Belegschaft zu Perspektivwechseln zu befähigen. Gerade die Interne Kommunikation sollte diversitätssensibel gestaltet sein, um Perspektivenvielfalt im Unternehmen zu fördern. Durch die Erkenntnisse aus der Theorie ergibt sich ein neuer kommunikativer Ansatz auf Augenhöhe, der bisher wenig berücksichtigt wurde: Die diversitätssensible Interne Kommunikation. Zum Abschluss der Arbeit wird der Begriff nicht nur definiert, sondern vor allem ein Modell entwickelt, das die Bausteine diversitätssensibler Interner Kommunikation beinhaltet. Gerade die vier Instrumente persönliche Kommunikation, Dialogorientierung, Polyphonie sowie inklusive Sprache machen die Besonderheit des Ansatzes aus. Es geht dabei darum, wie die Interne Kommunikation ihren diversitätssensiblen Job gestalten muss. Hier wird vor allem die Strategie verändert. Ein Aspekt ist die Medienwahl, wobei sich im Kontext von Perspektivenvielfalt insbesondere die persönliche Kommunikation eignet sowie ein Wandel hin zu dialogorientierten Kommunikationsformen zu beobachten ist. Dialog meint hier nicht die klassische Informationsübermittlung, sondern das Verstehen anderer Perspektiven sowie das Hinterfragen des eigenen Standpunktes. Gerade Heterogenität und kontroverse Meinungen sind zuträglich für die Wandlungsfähigkeit des Unternehmens. Das Konzept der Polyphonie geht von Vielstimmigkeit im Unternehmen aus. Die Interne Kommunikation sollte mehrstimmig unterschiedliche Perspektiven einbeziehen. Weiterhin bedeutsam ist die gewählte Sprache, welche bestenfalls inklusiv sein sollte. Dies bedeutet, Kommunikator:innen sollten sich um einen gendergerechten, diskriminierungsfreien und barrierefreien Sprachgebrauch bemühen. Abschließend kann festgestellt werden, dass Perspektivenvielfalt auch in der Kommunikation von Unternehmen eine immer größere Rolle spielen wird. Deshalb wird es sich zukünftig für Kommunikator:innen lohnen, eine Kompetenz in dem Bereich aufzubauen. Denn: Vielfalt kann für Organisationen messbare Vorzüge bereitstellen, die sich positiv auf die unternehmerische Entwicklung auswirken
Catholic Ownership, Physician Leadership and Operational Strategies: Evidence from German Hospitals
Previous research has revealed that Catholic hospitals are more likely follow a strategy of horizontal diversification and maximization of the number of patients treated, whereas Protestant hospitals follow a strategy of horizontal specialization and focus on vertical differentiation. However, there is no empirical evidence pertaining to this mechanism. We conduct an empirical study in a German setting and argue that physician leadership mediates the relationship between ownership and operational strategies. The study includes the construction of a model combining data from a survey and publicly available information derived from the annual quality reports of German hospitals. Our results show that Catholic hospitals opt for leadership structures that ensure operational strategies in line with their general values, i.e., operational strategies of maximizing volume throughout the overall hospital. They prefer part-time positions for chief medical officers, as chief medical officers are identified to foster strategies of maximizing the overall number of patients treated. Hospital owners should be aware that the implementation of part-time and full-time leadership roles can help to support their strategies. Thus, our results provide insights into the relationship between leadership structures at the top of an organization, on the one hand, and strategic choices, on the other
Nutzerzentrierung in der öffentlichen Verwaltung: Welche Potenziale bietet Design Thinking?
Die gesetzlich vorgesehene Bereitstellung von Digitalisierungsangeboten stellt öffentliche Verwaltungen vor steigende Herausforderungen. Aufgrund der Heterogenität der Nutzerinnen und Nutzer ist es für öffentliche Verwaltungen häufig problematisch, klare Anforderungen zu erheben und zu erfüllen. Hinzukommen strukturelle und organisatorische Gegebenheiten wie beispielsweise ausgeprägte Entscheidungshierarchien, die eine nutzerzentrierte Vorgehensweise erschweren können. Darüber hinaus sieht sich die öffentliche Verwaltung zunehmend mit komplexer werdenden Problemen konfrontiert. Es stellt sich daher die Frage, wie in der öffentlichen Verwaltung ein moderner Ansatz zur Nutzerzentrierung und Problemlösung eingesetzt werden kann. Dieser Artikel präsentiert die Ergebnisse einer Einzelfallstudie bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV). Wir haben mit einer Fokusgruppe einen Design-Thinking-Workshop durchgeführt, um Potenziale und Anwendungsmöglichkeiten des Ansatzes in der öffentlichen Verwaltung zu identifizieren. Auf Basis einer SWOT-Analyse haben wir die Ergebnisse untersucht und geben vier konkrete Handlungsempfehlungen für die Einführung sowie Nutzung von Design Thinking
Die digitale Transformation der sozialen Dienste : Eine methodisch-konstruktive Studie zu Digitalisierungsprozessen aus der Perspektive dualer Studienanfänger:innen
Die Soziale Arbeit ist mit digitalen Technologien und mediatisierten Lebenswelten von Adressat:innen sowie Fachkräften konfrontiert. Die damit verbundene digitale Transformation verläuft in den vielfältigen Handlungsfeldern Sozialer Arbeit sehr unterschiedlich. Innerhalb eines Lehrforschungsprojekts, das im Wintersemester 2021/2022 und Sommersemester 2022 im dual-digitalen Bachelorstudiengang Soziale Arbeit (BASA Dual-Digital) an der Fachhochschule Potsdam durchgeführt wurde, widmeten sich sechs Studierende und ihr Dozent der Erforschung des Digitalisierungsstands bei Trägern sozialer Dienste. Die Studie ist das Ergebnis einer teilnehmenden Beobachtung der dualen Studienanfänger:innen, um die Handlungen und Widerfahrnisse im Kontext der Digitalisierung an ihren Praxisstellen zu erfassen
Digitale Jugendarbeit als soziotechnisches System. Zur notwendigen Erweiterung professioneller Handlungskompetenzen von Sozialarbeitenden
Mit der zunehmenden Einbindung von digitalen Technologien wird die Jugendarbeit zu einem soziotechnischen System. Die sozialpädagogischen Kenntnisse zur Gestaltung sozialer Interaktionen müssen dafür um das Wissen und Können technischer Komponenten erweitert werden. Dieser Artikel weist darauf hin, dass soziale Systeme durch technische Einflüsse Veränderungsprozessen unterworfen sind und die Erweiterung von professionellen Handlungskompetenzen der Sozialarbeitenden in der Jugendarbeit erfordert.With the increased integration of digital technologies, youth work is becoming a socio-technical system. The socio-pedagogical knowledge of the design of social interactions must be expanded to include the knowledge and ability of technical components. This article points out that social systems are subject to change processes due to technical influences and that social workers in youth work need to expand their professional skills
Prototypische Entwicklung und Evaluation von Machine Learning Modellen zur Parametrierung eines agentenbasierten Simulationsmodells – Ein gestaltungsorientierter Ansatz am Beispiel des kombinierten simultanen Transports von Personen und Gütern
Im ländlichen Raum können Mobilitätsbedarfe schwer über den öffentlichen Personennahverkehr gedeckt werden. Wie diese Bedarfslücke über den Einsatz kombinierter Transportkonzepte von Personen und Gütern reduziert werden kann, wird prototypisch über eine agentenbasierte Simulationsanwendung in der Simulationssoftware AnyLogic untersucht. Reale Mobilitätsdaten werden dabei jedoch nicht berücksichtigt.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Verbesserung der Datengrundlage des Prototypen mit Hilfe von Machine Learning. Unter Verwendung des Forschungsansatzes Design Science Research wurden ML-Modelle entlang des CRISP-DM Frameworks entwickelt. Diese verarbeiten die zur Verfügung stehenden Mobilitätsdaten und können nach deren Integration in den Prototypen zur Parametrierung genutzt werden. Im Zuge der Arbeit werden dazu geeignete Parameter identifiziert, die Mobilitätsdaten beschafft und umfangreich für das Modelltraining in H2O Driverless AI transformiert. Das beste ML-Modell wird in den Prototypen integriert und es werden notwendige Anpassungen vorgenommen, um die Parametrierung zu ermöglichen. Die anschließende Evaluation der Simulationsanwendung zeigt eine datenbasierte und realitätsgetreuere Simulation des simultanen und kombinierten Transports von Personen und Gütern.In rural areas, mobility needs can hardly be met by local public transport. How this demand gap can be reduced by using combined transport concepts for passengers and goods is investigated in a prototype using an agent-based simulation application in the simulation software AnyLogic. However, real mobility data is not considered.
The aim of the present work is to improve the data basis of the prototype using machine learning. Using the Design Science Research approach, ML models were developed along the CRISP-DM framework. These models process the available mobility data and can be used for parameterization after their integration into the prototype. In the course of the work, suitable parameters are identified for this purpose, the mobility data is obtained and extensively transformed for model training in H2O Driverless AI. The best ML model is integrated into the prototype and necessary adjustments are made to enable parameterization. The subsequent evaluation of the simulation application shows a data-based and more realistic simulation of simultaneous and combined transportation of people and goods
Continuous Fiber-Reinforced Material Extrusion with Hybrid Composites of Carbon and Aramid Fibers
An existing challenge in the use of continuous fiber reinforcements in additively manufactured parts is the limited availability of suitable fiber materials. This leads to a reduced adaptability of the mechanical properties to the load case. The increased design freedom of additive manufacturing allows the flexible deposition of fiber strands at defined positions, so that even different fiber materials can be easily combined in a printed part. In this work, therefore, an approach is taken to combine carbon and aramid fibers in printed composite parts to investigate their effects on mechanical properties. For this purpose, tensile, flexural and impact tests were performed on printed composite parts made of carbon and aramid fibers in a nylon matrix with five different mixing ratios. The tests showed that the use of hybrid composites for additive manufacturing is a reasonable approach to adapt the mechanical properties to the loading case at hand. The experiments showed that increasing the aramid fiber content resulted in an increase in impact strength, but a decrease in tensile and flexural strength and a decrease in stiffness. Microstructural investigations of the fracture surfaces showed that debonding and delamination were the main failure mechanisms. Finally, Rule of Hybrid Mixture equations were applied to predict the mechanical properties at different mixture ratios. This resulted in predicted values that differed from the experimentally determined values by an average of 5.6%
„Sauber wie ein Hundezahn“ - Ein Gespräch mit C.W. Müller über Saul Alinsky, „aggressive“ Gemeinwesenarbeit und den Umgang mit Konflikten
Im Gespräch mit Peter Szynka erläutert C.W. Müller, wie er die Entwicklung von Community Organizing in den Vereinigten Staaten erlebt hat und welche Bedeutung er ihr in Deutschland zum Zeitpunkt des Interviews (Oktober 2000) beimisst
Cohort profile: Biomarkers related to folate-dependent one-carbon metabolism in colorectal cancer recurrence and survival – the FOCUS Consortium
Purpose: The overarching goal of the FOCUS (biomarkers related to folate-dependent one-carbon metabolism in colorectal cancer (CRC) recurrence and survival) Consortium is to unravel the effect of folate and folate-mediated one-carbon metabolism (FOCM) biomarkers on CRC prognosis to provide clinically relevant advice on folate intake to cancer patients and define future tertiary prevention strategies.
Participants: The FOCUS Consortium is an international, prospective cohort of 2401 women and men above 18 years of age who were diagnosed with a primary invasive non-metastatic (stages I–III) CRC. The consortium comprises patients from Austria, two sites from the Netherlands, Germany and two sites from the USA. Patients are recruited after CRC diagnosis and followed at 6 and 12 months after enrolment. At each time point, sociodemographic data, data on health behaviour and clinical data are collected, blood samples are drawn.
Findings to date: An increased risk of cancer recurrences was observed among patients with higher compared with lower circulating folic acid concentrations. Furthermore, specific folate species within the FOCM pathway were associated with both inflammation and angiogenesis pathways among patients with CRC. In addition, higher vitamin B6 status was associated with better quality of life at 6 months post-treatment.
Future plans: Better insights into the research on associations between folate and FOCM biomarkers and clinical outcomes in patients with CRC will facilitate the development of guidelines regarding folate intake in order to provide clinically relevant advice to patients with cancer, health professionals involved in patient care, and ultimately further tertiary prevention strategies in the future. The FOCUS Consortium offers an excellent infrastructure for short-term and long-term research projects and for combining additional biomarkers and data resulting from the individual cohorts within the next years, for example, microbiome data, omics and multiomics data or CT-quantified body composition data
openEHR-to-FHIR: Converting openEHR Compositions to Fast Healthcare Interoperability Resources (FHIR) for the German Corona Consensus Dataset (GECCO)
The German Corona Consensus (GECCO) established a uniform dataset in FHIR format for exchanging and sharing interoperable COVID-19 patient specific data between health information systems (HIS) for universities. For sharing the COVID-19 information with other locations that use openEHR, the data are to be converted in FHIR format. In this paper, we introduce our solution through a web-tool named “openEHR-to-FHIR” that converts compositions from an openEHR repository and stores in their respective GECCO FHIR profiles. The tool provides a REST web service for ad hoc conversion of openEHR compositions to FHIR profiles