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Gesamtüberleben nach chirurgischer Resektion von Ösophagus-, Magen- und AEG-Karzinomen: Vergleich eines universitären Zentrums mit nationalen Referenzdaten
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Untersuchung des Gesamtüberlebens (Overall Survival, OS) von Patientinnen und Patienten mit Ösophagus-, Magen- und AEG-Karzinomen nach chirurgischer Behandlung am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden im Vergleich zu anderen Versorgungsregionen in Deutschland.
Im Mittelpunkt steht die wissenschaftliche Fragestellung, ob die Behandlung in einem universitären Hochvolumenzentrum mit einem Überlebensvorteil verbunden ist und ob sich regionale Unterschiede in der onkologischen Versorgungsqualität feststellen lassen. Aufgrund fehlender Informationen zur Zentrumszertifizierung in den Registerdaten wird der Vergleich auf Basis geographischer und strukturbezogener Merkmale (z.B. Bundesland, Raumstruktur, Universitätsklinikum vs. Nicht-Universitätsklinikum, regionales Fallaufkommen) durchgeführt.
Das primäre Ziel des Forschungsvorhabens besteht in der Analyse des 5-Jahres-Gesamtüberlebens (Overall Survival, OS) von Patientinnen und Patienten mit Ösophagus-, Magen- und AEG-Karzinomen nach chirurgischer Behandlung.
Zielparameter:
Primärer Endpunkt:
- Overall Survival, OS
Sekundäre Endpunkte:
- 30-Tage-Mortalität
- 60-Tage-Mortalität
- 1- und 3-Jahres-Überleben
- 5-Jahres-Überleben
- Stadiumsstratifizierte Überlebensraten (nach UICC)
- Rezidivhäufigkeit und rezidivfreies Überleben
- Regionale Unterschiede in der Versorgungsqualitä
Abwassersurveillance zu SARS-CoV-2
In Deutschland wird das Abwasser von ausgewählten Kläranlagen auf SARS-CoV-2 untersucht. Dies erfolgt im Rahmen des Vorhabens „Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung“ (AMELAG). Im Jahr 2025 sollen bis zu 70 Kläranlagen auf SARS-CoV-2 sowie das Influenza A-Virus und das Influenza-B-Virus beprobt werden. Die dabei erhobenen Daten werden in den kommenden Wochen in diesen Bericht integriert. Für die 3. Kalenderwoche liegen Daten aus 14 Kläranlagen für SARS-CoV-2 und aus 14 Kläranlagen für das Influenza A-Virus bzw. Influenza B-Virus vor. Daten weiterer Kläranlagen werden nachgeliefert.
In den letzten Wochen ist kein klarer Trend in der aggregierten SARS-CoV-2-Viruslast zu erkennen. Die Werte der Influenza A- und B-Viren steigen in den letzten Wochen deutlich an. Die Entwicklung der letzten Wochen kann sich aufgrund von Nachmeldungen jedoch noch verändern, insbesondere, wenn Kläranlagen mit einer hohen Anzahl an angeschlossenen Einwohnern nachmelden
Causes of Death in Cancer Patients [CoDiCa] (Datenaktualisierung bis 2023)
Cancer remains the leading cause of premature death worldwide. While the survival rate of cancer patients continues to improve, non-cancer events including potential long-term and late effects are now competing with cancer as the underlying cause of death. However, limited studies have focused on the cause-specific mortality in overall population of patients with cancer. Mortality patterns and the risk of non-cancer mortality in patients with cancer remain unknown. Therefore, the purpose of this study is to characterize the causes of death among patients with cancer. The results will provide critical insights into shifting mortality trends, helping to improve survivorship care and long-term outcomes for cancer patients.
The objective of this study is to analyze cause-specific mortality among cancer patients in Germany. The study will evaluate mortality patterns based on: (1) cancer type (and stage), (2) calendar year, (3) sex and patient age, (4) time after diagnosis, and (5) histology and mode of treatment (in a later study based on clinical dataset). The corresponding hypotheses are: (1) patients with highly lethal cancers and cancers in advanced stage are more likely to die from cancer-related causes; (2) there are changes in mortality pattern from 1998 to 2021; the proportion of cancer deaths among patients with cancer decreases, while the proportion of non-cancer death gradually increases; (3) older patients with cancer are more likely to die from non-cancer related causes compared to younger patients with cancer; (4) patients with cancer are more likely to die from non-cancer related causes after 10 years compared to the time of their initial cancer diagnosis; (5) patients with cancer who receive chemotherapy are at a higher risk of mortality due to non-cancer diseases such as infectious diseases and ischemic heart disease; (6) patients with advanced cancer are at higher risk of suicide
Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität KW 37
Hitzeperioden führen in Deutschland regelmäßig zu einem Anstieg der Mortalität. Um über die aktuelle Lage in Deutschland zu informieren, wird dieser Bericht während des Sommers 2025 (Juni-September) wöchentlich aktualisiert. Der aktuelle Bericht umfasst Schätzungen der hitzebedingten Sterbefälle im Zeitraum der Kalenderwochen (KW) 15 bis 37/2025
Saisonrückblick 2024/25 zu COVID-19, Influenza und RSV-Infektionen auf Grundlage der IfSG-Meldedaten – Ausbruchsgeschehen, Hospitalisierungen und Todesfälle im Fokus
Die ARE-Saison 2024/25 startete in Woche 40/2024 auf dem Höhepunkt der COVID-19-Aktivität im Jahr 2024, welche jedoch im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringer ausfiel. Zum Jahreswechsel 2024/25 ging das ARE-Geschehen in eine parallel verlaufende Influenza- und RSV-Welle über. Im Epidemiologischen Bulletin 41/2025 liegt der Fokus auf Ausbruchsgeschehen mit COVID-19, Influenza und RSV-Infektionen sowie dem Verhältnis schwerer Fälle zum Gesamtgeschehen. Während die Zahl der COVID-19-Aubsrüche im Vergleich zur Vorsaison deutlich zurückging, verdoppelte sich die Zahl der übermittelten Influenza-Ausbrüche und die der RSV-Ausbrüche nahm moderat zu. Für alle drei Krankheiten korrelierte die Aktivität der Ausbruchsgeschehen mit dem Gesamttrend der jeweiligen Infektionsgeschehen. Die Verteilung von hospitalisierten und verstorbenen Fällen verdeutlichte neben der starken Betroffenheit der jeweiligen Altersgruppen auch die Relevanz präventiver Maßnahmen zur Vermeidung schwerer Fälle und der Bedeutung eines frühzeitigem Ausbruchsmanagements
Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut 2025
STIKODie Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) wurden auf der 109. Sitzung der STIKO verabschiedet. Die folgenden Ausführungen ersetzen die im Epidemiologischen Bulletin 4/2024 veröffentlichten Impfempfehlungen. Inhaltliche Änderungen gegenüber 2024 sind geblaut und zusätzlich mit einem Balken am Rand gekennzeichnet. Die aktuellen Empfehlungen werden auch im Pocket-Format veröffentlicht oder können über die STIKO-App aufgerufen werden
Weltpoliotag 2025 – Ziel der weltweiten Ausrottung von Polio in Gefahr
Weltpoliotag 2025: Ziel der weltweiten Ausrottung von Polio in Gefahr
Europa gilt seit 2002 als poliofrei – doch im vergangenen Jahr wurden in fünf europäischen Ländern vom Schluckimpfstoff abgeleitete Polioviren im Abwasser nachgewiesen. Klinische Fälle gab es bislang nicht. Gleichzeitig könnte das Ziel der weltweiten Polioeradikation aufgrund von Mittelkürzungen und der Schwächung internationaler Institutionen gefährdet sein. Der Weltpoliotag 2025 möchte daran erinnern, dass gemeinsame Anstrengungen aller Länder zur Bekämpfung der Poliomyelitis essenziell bleiben.World Polio Day 2025: Goal of global polio eradication in danger
Europe has been considered polio-free since 2002 – but vaccine-derived polioviruses were detected in wastewater in five European countries last year. There have been no clinical cases so far. Meanwhile, the goal of eradicating polio globally could be at risk due to funding cuts and the weakening of international institutions. World Polio Day 2025 serves as a reminder that joint efforts by all countries to combat poliomyelitis remain essential
Vibrionen in Gewässern Deutschlands
Bakterien der Gattung Vibrio (Vibrionen) sind weltweit natürlicher Bestandteil mikrobieller Meer- und Süßwassergemeinschaften. Sie kommen freischwimmend in der Wassersäule vor oder sind an biotische oder abiotische Oberflächen gebunden. Verschiedene Vibrionen treten auch als Kommensalen oder Pathogene im Verdauungstrakt von Fischen, Krustentieren, Muscheln und Quallen auf. Sie besitzen die Fähigkeit, unter aeroben oder fakultativ anaeroben Bedingungen zu wachsen, wobei sie neben hohen Salzkonzentrationen auch hohe pH-Werte tolerieren können. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über Übertragungswege, Krankheitssymptome und die Situation in Deutschland, insbesondere auch vor dem Hintergrund des Klimawandels.Bacteria of the genus Vibrio are a natural component of marine and freshwater microbial communities worldwide. They occur freely swimming in the water column or are attached to biotic or abiotic surfaces. Various Vibrio species also occur as commensals or pathogens in the digestive tract of fish, crustaceans, mussels, and jellyfish. They have the ability to grow under aerobic or facultatively anaerobic conditions and can tolerate high salt concentrations and high pH values. This article provides an overview of transmission routes, disease symptoms, and the situation in Germany, particularly in light of climate change.Peer Reviewe
Nur noch vereinzelt Polioviren-Nachweise in Abwasserproben
In den vergangenen drei Monaten wurden in nur
zwei Abwasserproben Polioviren nachgewiesen, die
vom Schluckimpfstoff abgeleitet sind: in Kalenderwoche
3/2025 in Düsseldorf und in Kalenderwoche
13/2025 in Hamburg. Es wurde weiterhin kein klinischer
Fall von Poliomyelitis (Kinderlähmung)
übermittelt. Zwar hat sich die Situation damit deutlich
entschärft, einzelne Nachweise sind aber weiterhin
nicht ausgeschlossen. In der Zwischenzeit
fand ein reguläres Treffen des Polio-Notfallausschusses
der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
statt. Dabei wurde unter anderem über die Abwassernachweise
von Schluckimpfstoff-abgeleiteten Polioviren
in Deutschland sowie Polen, Finnland und
dem Vereinigten Königreich diskutiert