Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
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Recovery in occupational health psychology and human resource management research: An Interview with Prof. Sabine Sonnentag and Prof. Ute Stephan
While academic research on recovery was rather segregated between occupational health psychology and management research at the beginning of the 20s century and streams of research developed independently, recent developments hint at a closing divide and better integration of recovery research across disciplines. This for example becomes evident in publications of researchers across the traditional outlets within both fields, as well as increasing close collaborations of researchers firmly rooted in one of the fields. In preparation of this special issue, the editors were interested in whether this development represents a convergence or even a true merging of research in these different disciplines. We therefore interviewed Prof. Sabine Sonnentag as expert from occupational health psychology research and Prof. Ute Stephan with expertise in management research. Both are excellent and world-famous researchers in their disciplines. We discussed the current state, the advances during the last years, and the future directions of recovery research in their respective fields. We also talked about their perspectives on integrative topics and about specific issues in both domains that might stimulate a new recovery management research agenda
Always on, never done? How the mind recovers after a stressful workday?
Many workers experience their jobs as effortful or even stressful, which can result in strain. Although recovery from work would be an adaptive strategy to prevent the adverse effects of work-related strain, many workers face problems finding enough time to rest and to mentally disconnect from work during nonwork time. What goes on in workers’ minds after a stressful workday? What is it about their jobs that makes them think about their work? This special issue aims to bridge the gap between research on recovery processes mainly examined in Occupational Health Psychology, and research on work stress and working hours, often investigated in the field of Human Resource Management. We first summarize conceptual and theoretical streams from both fields of research. In the following, we discuss the contributions of the five special issue papers and conclude with key messages and directions for further research
Math for Business and Economics: Compendium of Essential Formulas
This textbook contains and explains essential mathematical formulas within an economic context. A broad range of aids and supportive examples will help readers to understand the formulas and their practical applications. This mathematical formulary is presented in a practice-oriented, clear, and understandable manner, as it is needed for meaningful and relevant application in global business, as well as in the academic setting and economic practice
Analyses of used engine oils via atomic spectroscopy – Influence of sample pre-treatment and machine learning for engine type classification and lifetime assessment
The analysis of used engine oils from industrial engines enables the study of engine wear and oil degradation in order to evaluate the necessity of oil changes. As the matrix composition of an engine oil strongly depends on its intended application, meaningful diagnostic oil analyses bear considerable challenges. Owing to the broad spectrum of available oil matrices, we have evaluated the applicability of using an internal standard and/or preceding sample digestion for elemental analysis of used engine oils via inductively coupled plasma optical emission spectroscopy (ICP OES). Elements originating from both wear particles and additives as well as particle size influence could be clearly recognized by their distinct digestion behaviour. While a precise determination of most wear elements can be achieved in oily matrix, the measurement of additives is performed preferably after sample digestion. Considering a dataset of physicochemical parameters and elemental composition for several hundred used engine oils, we have further investigated the feasibility of predicting the identity and overall condition of an unknown combustion engine using the machine learning system XGBoost. A maximum accuracy of 89.6% in predicting the engine type was achieved, a mean error of less than 10% of the observed timeframe in predicting the oil running time and even less than 4% for the total engine running time, based purely on common oil check data. Furthermore, obstacles and possibilities to improve the performance of the machine learning models were analysed and the factors that enabled the prediction were explored with SHapley Additive exPlanation (SHAP). Our results demonstrate that both the identification of an unknown engine as well as a lifetime assessment can be performed for a first estimation of the actual sample without requiring meticulous documentation
Datenschutz und -souveränität für Verbraucher:innen im künstlich-intelligenten Fahrzeug
Künstliche Intelligenz im autonomen Fahrzeug verarbeitet enorme Mengen an Daten. Beim Betrieb eines solchen Fahrzeugs basiert jede Bewegung auf einer datenbasierten, automatisierten und adaptiven Entscheidungsfindung. Aber auch, um Regeln zur Erkennung und Entscheidung in komplexen Situationen wie den hochindividuellen Verkehrsszenarien entwickeln zu können (KI-Training), sind bereits beachtliche Datenmengen von Fahrzeugen im Realverkehr erforderlich – zum Beispiel Videosequenzen aus Kamerafahrten. Für das Training Künstlicher Intelligenz ist es aus Sicht der Fahrzeugentwicklung attraktiv, auf den Datenschatz zuzugreifen, den die Gesamtheit der Fahrzeuge im realen Anwendungskontext erzeugen kann. Als Nutzer:innen und Insassen sind Verbraucher:innen so Teil einer groß angelegten Testdatenerhebung durch Fahrzeughersteller und Anbieter. Das wirft Datenschutzfragen auf. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es herauszuarbeiten, inwiefern sich hierdurch Implikationen für die Rechte und Freiheiten von Verbraucher:innen ergeben und welche Mechanismen das geltende Recht sowie aktuelle legislative Entwicklungen bereithalten, den „Datenhunger“ der KI mit den Interessen an Datensouveränität und informationeller Selbstbestimmung in Einklang und Ausgleich zu bringen. Im Fokus steht dabei insbesondere, wie Anforderungen schon im Produktdesign „mitgedacht“ werden und damit für Verbraucher:innen rechts- und vertrauensfördernd wirken können
Digitale Medienkompetenz: Diskursive Impulse zur Mediennutzung (für Lehrerinnen und Lehrer und darüber hinaus)
„Im Wohnzimmer kriegt die schon alles mit“ – Sprachassistentendaten im Alltag
Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant sind aus dem Alltag vieler VerbraucherInnen nicht mehr wegzudenken. Sie überzeugen insbesondere durch die sprachbasierte und somit freihändige Steuerung und mitunter auch den unterhaltsamen Charakter. Als häuslicher Lebensmittelpunkt sind die häufigsten Aufstellungsorte das Wohnzimmer und die Küche, da sich Haushaltsmitglieder dort die meiste Zeit aufhalten und das alltägliche Leben abspielt. Dies bedeutet allerdings ebenso, dass an diesen Orten potenziell viele Daten erfasst und gesammelt werden können, die nicht für den Sprachassistenten bestimmt sind. Demzufolge ist nicht auszuschließen, dass der Sprachassistent – wenn auch versehentlich – durch Gespräche oder Geräusche aktiviert wird und Aufnahmen speichert, selbst wenn eine Aktivierung unbewusst von Anwesenden bzw. von anderen Geräten (z. B. Fernseher) erfolgt oder aus anderen Räumen kommt. Im Rahmen eines Forschungsprojekts haben wir dazu NutzerInnen über Ihre Nutzungs- und Aufstellungspraktiken der Sprachassistenten befragt und zudem einen Prototyp getestet, der die gespeicherten Interaktionen mit dem Sprachassistenten sichtbar macht. Dieser Beitrag präsentiert basierend auf den Erkenntnissen aus den Interviews und abgeleiteten Leitfäden aus den darauffolgenden Nutzungstests des Prototyps eine Anwendung zur Beantragung und Visualisierung der Interaktionsdaten mit dem Sprachassistenten. Diese ermöglicht es, Interaktionen und die damit zusammenhängende Situation darzustellen, indem sie zu jeder Interaktion die Zeit, das verwendete Gerät sowie den Befehl wiedergibt und unerwartete Verhaltensweisen wie die versehentliche oder falsche Aktivierung sichtbar macht. Dadurch möchten wir VerbraucherInnen für die Fehleranfälligkeit dieser Geräte sensibilisieren und einen selbstbestimmteren und sichereren Umgang ermöglichen
Der Öffentliche Gesundheitsdienst und seine Stellung im deutschen Gesundheitswesen – Eine organisationssoziologische Analyse
Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) übernimmt eine wichtige Funktion in Sachen Bevölkerungsgesundheit und wird häufig, neben ambulanter und stationärer Versorgung, als ‚dritte Säule‘ im deutschen Gesundheitswesen beschrieben. Diese sprachlich gleichwertige Positionierung spiegelt sich allerdings in der Realität nicht wider, im Vergleich ist seine Stellung eher schwach. In der Frage, welche Ursachen hierfür vorliegen, könnte eine Hypothese lauten, dass ein diffuses Aufgabenprofil einen negativen Einfluss auf seine Stellung ausübt. Um diesen möglichen Einfluss näher zu untersuchen, lautet die Forschungsfrage: „Wie lässt sich die Stellung des ÖGD innerhalb des deutschen Gesundheitswesens anhand seines Aufgabenprofils aus kontingenztheoretischer Perspektive erklären?“.
Zu deren Beantwortung wird zunächst die Ausgestaltung der aktuellen Aufgabenprofile erhoben und verglichen. Anschließend untersucht die Arbeit mit Hilfe der organisationssoziologischen Kontingenztheorie, welche situativen Einflussfaktoren sich möglicherweise auf Aufgabenprofil und damit auch die Stellung des ÖGD ausgewirkt haben. Im Ergebnis zeigt sich, dass Veränderungen in den Aufgaben teilweise recht deutlich in Verbindung gebracht werden können mit Veränderungen der Organisationssituation, auch lässt sich ein Zusammenhang zwischen Aufgabenprofil und Stellung vermuten. Soll dem ÖGD in Zukunft wieder eine stärkere Bedeutung zukommen, so ist es neben einer gewissen Vereinheitlichung der Aufgabenprofile von großer Bedeutung, ihm wieder exklusive Aufgaben zuzusprechen. Diese könnten insbesondere in den Bereichen Planung, Koordination und Steuerung, Datengewinnung und aufbereitung oder darin liegen, sich wieder verstärkt auf Bevölkerungsgruppen zu fokussieren, welche nicht durch andere Bereiche abgedeckt werden. Hierfür müssen die nötigen Ressourcen zur Verfügung stehen: Neben den bereits beschlossenen Unterstützungsleistungen gilt es insbesondere in Bezug auf die personelle Ausstattung, den ÖGD langfristig attraktiv zu gestalten. Dazu kann eine aufgewertete Stellung sowie eine verbesserte Situation in den einzelnen Behörden einen großen Teil beitragen.The Public Health Service plays an important role in matters of population health and is often described as the 'third pillar' in the German health system alongside outpatient and inpatient care. However, this linguistically equivalent positioning is not reflected in reality; in comparison, its position is rather weak. One hypothesis for the cause of this could be that a diffuse task profile exerts a negative influence on its position. To examine this possible influence more closely, the research question is: "How can the position of the Public Health Service within the German health system be explained on the basis of its task profile from a contingency-theoretical perspective?". To answer this question, the current task profile is first surveyed and compared. Then, with the help of Contingency Theory of Organizational Sociology, the study examines which situational factors may have had an impact on the task profile and thus also on the position of the Public Health Service. The results show that changes in the tasks can in some cases be quite clearly linked to changes in the organisational situation, and a connection between task profile and position can also be assumed. To regain a stronger position in the future, it is of great importance that the Public Health Service’s tasks are standardised and exclusive to a certain extent. These could be in the areas of planning, coordination and control, data collection and processing, or in focusing more on population groups that are not covered by other health service providers. For this, the necessary resources must be available: In addition to the support measures that have already been decided, it is important to make the public health service attractive in the long term, especially regarding personnel resources. An upgraded position and an improved situation within the individual local authorities can play a major role in achieving this