Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
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Psychische Belastung: Zusammenhänge mit Sicherheit und Gesundheit
Psychische Belastungen führen im Gegensatz zu physikalischen, chemischen und biologischen Risiken häufig noch ein Schattendasein bei der Beurteilung möglicher Risikofaktoren für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Die Hinweise auf Zusammenhänge mit Sicherheit und Gesundheit führen aber langsam zu einem Umdenken
Entwicklung innovativer satellitengestützter Methoden zur verbesserten PV-Ertragsvorhersage auf verschiedenen Zeitskalen für Anwendungen auf Verteilnetzebene (MetPVNet)
In the research project "MetPVNet", both, the forecast-based operation management in distribution grids and as well as the forecasts of the feed-in of PV-power from decentralized plants could be improved on the basis of satellite data and numerical weather forecasts. Based on a detailed network analyses for a real medium-voltage grid area, it was shown that both – the integration of forecast data based on satellite and weather data and the improvement of subsequent day forecasts based on numerical weather models – have a significant added value for forecast-based congestion management or redispatch and reactive power management in the distribution grid. Furthermore, forecast improvements for the forecast model of the German Weather Service were achieved by assimilating visible satellite imagery, and cloud and radiation products from satellites were improved, thus improving the database for short-term forecasting as well as for assimilation. In addition, several methods have been developed that will enable forecast improvement in the future, especially for weather situations with high cloud induced variability and high forecast errors. This article summarizes the most important project results.Im Rahmen des Forschungsprojektes „MetPVNet“ konnten sowohl die prognosebasierte Betriebsführung in Verteilnetzen als auch die Erzeugungsprognose von dezentralen PV - Anlagen auf der Basis von Satellitendaten und Numerischer Wettervorhersage verbessert werden. Anhand detaillierter Netzanalysen für ein reales Mittelspannungsnetzgebiet konnte gezeigt werden, dass sowohl die Einbindung von Prognosedaten auf Basis von Satelliten und Wetterdaten, als auch die Verbesserung von Folgetagsprognosen auf der Basis numerischer Wettermodelle einen deutlichen Mehrwert für ein prognosebasiertes Engpassmanagement bzw. Redispatch und Blindleistungs-management im Verteilnetz aufweisen. Darüber hinaus wurden Prognoseverbesserungen für das Vorhersagemodell des Deutschen Wetterdienstes durch die Assimilation von sichtbaren Satellitenbildern erreicht, sowie Wolken- und Strahlungsprodukte aus Satelliten verbessert und somit die Datenbasis für die Kurzfristprognose als auch für die Assimilation. Darüber hinaus wurden verschiedene Methoden entwickelt, die zukünftig eine Prognoseverbesserung, insbesondere für Wettersituationen mit hoher wolkenbedingter Strahlungsvariabilität und hohe n Prognosefehlern, ermöglichen. In diesem Artikel werden dies wichtigsten Projektergebnisse zusammengefasst
Hardware and control design considerations for a mobile 1 MW Input-Series Output-Parallel (ISOP) DC-DC converter in Medium Voltage range
Die Gestaltung wirksamer Bildsymbole für Verarbeitungszwecke und ihre Folgen für Betroffene Mithilfe einer interdisziplinären Forschungsmethodologie
Unsere interdisziplinäre Forschungsarbeit „Die Gestaltung wirksamer Bildsymbole für Verarbeitungszwecke und ihre Folgen für Betroffene“ („Designing Effective Privacy Icons through an Interdisciplinary Research Methodology“) baut auf dem „Data Protection by Design“-Ansatz (Art. 25(1) DSGVO) auf und zielt auf folgende Forschungsfragen ab: Wie müssen das Transparenzprinzip (Art. 5(1)(a) DSGVO) und die Informationspflichten (Art. 12-14 DSGVO) insbesondere im Hinblick auf die Festlegung der Verarbeitungszwecke (Art. 5(1)(b) DSGVO) umgesetzt werden, damit sie die Nutzer:innen effektiv vor Risiken der Datenverarbeitung schützen? Mit welchen Methoden lässt sich die Wirksamkeit der Umsetzung ermitteln und diese auch durchsetzen?1 Im vorliegenden Projekt erweitern wir juristische Methoden um solche aus der HCI-Forschung (Human Computer Interaction) und der Visuellen Gestaltung. In einer ersten Phase haben wir mit empirischen Methoden der HCI-Forschung untersucht, welche Datennutzungstypen Nutzer:innen technologieübergreifend als relevant empfinden. Diese Erkenntnisse können als Ausgangspunkt für eine neue Zweckbestimmung dienen, die bestimmte Datennutzungstypen deutlicher ein- oder ausschließt. Erste Umformulierungen von Zweckbestimmungen haben wir in zwei Praxisworkshops mit Verantwortlichen der Datenverarbeitung getestet. In einer darauffolgenden qualitativen Studie untersuchten wir dann die Einstellungen und Erwartungen von Internetnutzerinnen und -nutzern am Beispiel der Personalisierung von Internetinhalten, um die entsprechenden Zwecke anhand eines konkreten Beispiels, in unserem Fall der personalisierten Werbung, neu zu formulieren. Auf dieser Basis haben wir nun die zweite Forschungsphase begonnen, in der wir Designs für Datenschutzhinweise und Kontrollmöglichkeiten unter besonderer Berücksichtigung des Verarbeitungszwecks entwickeln. Da der Einsatz von Cookies eine wichtige Rolle bei der Personalisierung von Werbung spielt, ist eine zentrale Aufgaben die Neugestaltung des sogenannten „Cookie-Banners“
Sind konkrete Umweltslogans wirksamer als Greenwashing? Eine Experimentaluntersuchung zu Verbraucher-Schlussfolgerungen aus Werbebotschaften
Damit nachhaltiger Konsum möglich ist, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher die Nachhaltigkeit von Produkten angemessen einschätzen können. Ausgehend von der Annahme, dass Greenwashing-Slogans solche Einschätzungen möglicherweise behindern, untersucht dieses zweiteilige quantitative Online-Experiment Schlussfolgerungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die statische Werbeanzeigen betrachteten. Dabei wurden konkrete, d.h. quantifizierte Umweltaussagen mit vagen Botschaften (Greenwashing-Kondition) bezüglich eines fiktiven TV-Produktes bzw. TV-Herstellers verglichen. Ein Drittel der jungen und gebildeten Stichprobe (N = 163) zog nach Ansicht einer Produktanzeige, die den geringen Stromverbrauch des „Omro UHD-Fernsehers“ bewarb, den Schluss, dass weitere, in der Werbung nicht beobachtbare Umweltmerkmale eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich sind. Unternehmensanzeigen zur Energieeffizienz der Produktion von „Nextvision“ entlockten diese Schlussfolgerung sogar 73 Prozent der Probanden. Vage und konkrete Behauptungen unterschieden sich hinsichtlich dieser sog. Halo-Effekte kaum. Dazu berechnete Indizes korrelierten signifikant positiv mit der eingeschätzten Produktqualität, was für die Wirksamkeit eines Gesamteindruckes (General Impression Halos) spricht. Dies galt insbesondere für vage Botschaften. Sie eignen sich daher besonders für Werbetreibende, weil Anzeigen in der Regel nur für kurze Zeit Aufmerksamkeit erhalten. Verbraucherinnen und Verbrauchern kann auf Basis der Ergebnisse geraten werden, stärker auf die theoretische Überprüfbarkeit von Werbeslogans zu achten
Can Sustainable Packaging Help to Reduce Food Waste? A Status Quo Focusing Plant-Derived Polymers and Additives
The promotion of sustainable packaging is part of the European Green Deal and plays a key role in the EU’s social and political strategy. One option is the use of renewable resources and biomass waste as raw materials for polymer production. Lignocellulose biomass from annual and perennial industrial crops and agricultural residues are a major source of polysaccharides, proteins, and lignin and can also be used to obtain plant-based extracts and essential oils. Therefore, these biomasses are considered as potential substitute for fossil-based resources. Here, the status quo of bio-based polymers is discussed and evaluated in terms of properties related to packaging applications such as gas and water vapor permeability as well as mechanical properties. So far, their practical use is still restricted due to lower performance in fundamental packaging functions that directly influence food quality and safety, the length of shelf life, and thus the amount of food waste. Besides bio-based polymers, this review focuses on plant extracts as active packaging agents. Incorporating extracts of herbs, flowers, trees, and their fruits is inevitable to achieve desired material properties that are capable to prolong the food shelf life. Finally, the adoption potential of packaging based on polymers from renewable resources is discussed from a bioeconomy perspective
A Consumer Perspective on Privacy Risk Awareness of Connected Car Data Use
New cars are increasingly "connected" by default. Since not having a car is not an option for many people, understanding the privacy implications of driving connected cars and using their data-based services is an even more pressing issue than for expendable consumer products. While risk-based approaches to privacy are well established in law, they have only begun to gain traction in HCI. These approaches are understood not only to increase acceptance but also to help consumers make choices that meet their needs. To the best of our knowledge, perceived risks in the context of connected cars have not been studied before. To address this gap, our study reports on the analysis of a survey with 18 open-ended questions distributed to 1,000 households in a medium-sized German city. Our findings provide qualitative insights into existing attitudes and use cases of connected car features and, most importantly, a list of perceived risks themselves. Taking the perspective of consumers, we argue that these can help inform consumers about data use in connected cars in a user-friendly way. Finally, we show how these risks fit into and extend existing risk taxonomies from other contexts with a stronger social perspective on risks of data use
Outcome medizinischer Rehabilitation im Spiegel multipler Ergebniskriterien - Konzept und Gütekriterien
Grenzenlose Unabhängigkeit der nationalen Regulierungsbehörde?: Eine kritische Würdigung der Schlussanträge des Generalanwalts in der Rs. C-718/18 und zugleich ein Ausblick auf mögliche Rechtswirkungen eines stattgebenden EuGH-Urteils auf das deutsche Regulierungssystem
Lean to Fly: Leaning-Based Embodied Flying can Improve Performance and User Experience in 3D Navigation
When users in virtual reality cannot physically walk and self-motions are instead only visually simulated, spatial updating is often impaired. In this paper, we report on a study that investigated if HeadJoystick, an embodied leaning-based flying interface, could improve performance in a 3D navigational search task that relies on maintaining situational awareness and spatial updating in VR. We compared it to Gamepad, a standard flying interface. For both interfaces, participants were seated on a swivel chair and controlled simulated rotations by physically rotating. They either leaned (forward/backward, right/left, up/down) or used the Gamepad thumbsticks for simulated translation. In a gamified 3D navigational search task, participants had to find eight balls within 5 min. Those balls were hidden amongst 16 randomly positioned boxes in a dark environment devoid of any landmarks. Compared to the Gamepad, participants collected more balls using the HeadJoystick. It also minimized the distance travelled, motion sickness, and mental task demand. Moreover, the HeadJoystick was rated better in terms of ease of use, controllability, learnability, overall usability, and self-motion perception. However, participants rated HeadJoystick could be more physically fatiguing after a long use. Overall, participants felt more engaged with HeadJoystick, enjoyed it more, and preferred it. Together, this provides evidence that leaning-based interfaces like HeadJoystick can provide an affordable and effective alternative for flying in VR and potentially telepresence drones