OPEN FAU Online-Publikationssystem der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
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    Development of survey instruments for assessing walkability and bikeability for the prevention indicator system of the German federal states

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    Zusammenfassung Hintergrund Bewegung ist eine wichtige verhaltensbezogene Gesundheitsdeterminante, die durch die Gestaltung einer bewegungsfreundlichen Umwelt beeinflusst werden kann. Ziel der Arbeit war die Entwicklung von Befragungsinstrumenten zur Erfassung von Walkability und Bikeability für die Präventionsberichterstattung der Länder. Methodik Im Rahmen des Verbundprojekts „Monitoring von körperlicher Aktivität und Bewegungsförderung - Entwicklung von Indikatoren für das Präventionsindikatorensystem der Länder (KAB-Mon)“ (01.05.2023–30.04.2026) wurden zunächst mittels Literaturrecherche bestehende Befragungsinstrumente zur Messung von Walkability und Bikeability identifiziert, auf deren Grundlage Entwürfe für eigene Instrumente entwickelt wurden. Nach einer Bewertung durch 9 bzw. 7 Expertinnen und Experten anhand zuvor festgelegter Kriterien im Rahmen einer Online-Befragung wurden die Instrumente überarbeitet. Anschließend erfolgten leitfadenbasierte Interviews mit 18 Teilnehmenden, in denen die Instrumente getestet und bewertet wurden. Die Ergebnisse der Online-Befragung wurden durch Mittelwertvergleiche analysiert, die kognitiven Interviews qualitativ ausgewertet. Ergebnisse Die Befragung der Expertinnen und Experten führte zu einer Kürzung des Walkability-Instruments von 16 auf 13 Items sowie des Bikeability-Instruments von 19 auf 14 Items. Nach dem kognitiven Test wurden beide Instrumente um eine fünfte Antwortoption („weiß nicht/keine Angabe“) ergänzt. Diskussion Die im Rahmen des Projekts entwickelten Instrumente bieten einen fundierten wissenschaftlichen Ansatz zur subjektiven Erfassung von Walkability und Bikeability im deutschsprachigen Raum.Background Physical activity is an important behavioural determinant of health that can be influenced by designing a physical activity-friendly environment. The aim of this work was to develop survey instruments for walkability and bikeability for the prevention reporting of the federal states. Methods As part of the project „Monitoring physical activity and promoting exercise - developing indicators for the federal states’ prevention indicator system in Germany (KAB-Mon)“ (01/05/2023–30/04/2026), the development and review of two instruments designed to subjectively assess the two prevention indicators walkability and bikeability were carried out in three steps. In Step 1, a systematic literature review was conducted. In Step 2, an expert survey followed in which 9 and 7 experts from 6 disciplines evaluated the items of both instruments using the specific criteria in an online survey. Step 3 involved cognitive testing through guided interviews with a total of 18 participants. The expert survey was analysed using mean comparisons, while the cognitive interviews were evaluated descriptively. Results Based on the expert feedback, the walkability instrument was shortened from 16 to 13 items, and the bikeability instrument from 19 to 14 items. Following the cognitive testing, both instruments were supplemented with a fifth response option (“don’t know/no answer”). Discussion The instruments developed through this project provide a solid scientific approach for the subjective assessment of walkability and bikeability in the German-speaking context.Open Access funding enabled and organized by Projekt DEAL.Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (1041

    Wiederholtes Implantationsversagen nach IVF/ICSI- Übersicht zu aktuellen Handlungsempfehlungen mit der Datenauswertung der Auswirkung von Intralipid Infusion und Behandlung chronischer Endometritis auf Schwangerschafts- und Lebendgeburtenraten aus dem Universitäts-Fortpflanzungszentrum Franken

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    Hintergrund und Ziele Sterilität – definiert als Ausbleiben einer Schwangerschaft nach 12 Monaten ungeschütztem Geschlechtsverkehr – betrifft weltweit etwa jede sechste Person und ist mit erheblichen psychischen und somatischen Folgeerkrankungen assoziiert (WHO 2023; Cedars et al. 2017). Assistierte Reproduktionstechnologien (ART) wie IVF/ICSI haben die Behandlungs-möglichkeiten erweitert, doch etwa 5 % der Paare erleben trotz qualitativ guter Embryonen wiederholtes Implantationsversagen (RIF). Die European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) empfiehlt, RIF bei Ausbleiben einer klinischen Schwangerschaft nach zwei bis drei Transfers zu diagnostizieren (Cimadomo et al. 2023). Ziel dieser retrospektiven Doktorarbeit war es, bei 41 Patientinnen mit RIF die Häufigkeit von Sterilitätsursachen, diagnostische Zusatzverfahren (pNK-Test, Endometriumbiopsie) und experimentelle Therapien (Lipofundin-Infusion, antibiotische Behandlung bei chronischer Endometritis) zu erfassen sowie deren Wirkung auf Schwangerschafts- und Lebendgeburtenraten zu evaluieren. Methoden Zwischen Januar 2020 und August 2023 wurden insgesamt 41 Frauen mit dokumentiertem RIF am Universitäts-Fortpflanzungszentrum Franken retrospektiv eingeschlossen. Einschlusskriterien waren mindestens zwei fehlgeschlagene Embryotransfers mit qualitativ guten Embryonen und vollständige klinische Datenerfassung. Erhobene Parameter umfassten Alter, Sterilitätsdauer, Anzahl und Art der ART-Zyklen, Transferzahlen, Ergebnisse von uNK-Tests und Endometriumbiopsien (inkl. CD138-Färbung und ERA-Test), Lipofundin- bzw. antibiotische Therapien, Schwangerschaften und Lebendgeburten. Die Daten wurden pseudonymisiert in SPSS 28 ausgewertet. Deskriptive Statistiken beschrieben Mittelwerte (z. B. Alter 34,9 J., Sterilitätsdauer 3,3 J., durchschnittlich 5,6 ART-Zyklen) und Häufigkeiten. Ergebnisse und Beobachtungen Insgesamt wurden bei den 41 Patientinnen 227 ART-Zyklen durchgeführt. Die meisten Frauen durchliefen vier bis fünf Behandlungszyklen (26,8 % bzw. 22,0 %), während einzelne Ausreißer bis zu 13 Zyklen absolvierten (je 2,4 %). Als führende Sterilitätsursachen erwiesen sich pathologische Spermiogramme (34 %), gefolgt von eingeschränkter ovarieller Reserve (17 %) und Tubenfaktor (15 %). Die kumulative Chance auf eine Lebendgeburt im nächsten ART-Zyklus lag gemäß IVFpredict bei den meisten Patientinnen zwischen 20 % und 40 %, mit einem Häufigkeitsgipfel bei 23 %. Der periphere NK-Zelltest fiel bei 28 Patientinnen (68,3 %) auffällig aus; von diesen entschieden sich 22 (78,6 %) für eine Lipofundin-Infusion, während 6 (21,4 %) ablehnten. Patientinnen mit unauffälligem Testergebnis oder ohne Test erhielten keine Lipofundin-Therapie, sodass insgesamt 22 von 41 Frauen (53,7 %) behandelt wurden. Fast die Hälfte der Kohorte (20 Patientinnen; 48,8 %) unterzog sich einer Endometriumbiopsie: Fünf Proben (12,2 %) wiesen eine chronische Endometritis auf, eine Probe (2,4 %) kombinierte Endometritis mit einer Verschiebung des Window of Implantation (WOI), neun (22,0 %) waren unauffällig, und weitere fünf (12,2 %) zeigten eine isolierte WOI-Verschiebung. Eine antibiotische Therapie erhielt nur eine Minderheit von vier Patientinnen (9,8 %). Insgesamt wurden 280 Stimulationszyklen dokumentiert. Die Mehrheit der Patientinnen erhielt vier bis fünf Stimulationen. Die durchschnittliche Gonadotropindosis lag zu Beginn bei über 2000 IE und sank im Verlauf der Zyklen deutlich ab. Der Tag des Embryotransfers lag in der Mehrzahl der Fälle zwischen Tag 3 und Tag 5 nach Follikelpunktion, mit einem Häufigkeitsgipfel an Tag 5 (n = 30). Insgesamt wurden 171 Transfers durchgeführt. Im Verlauf wurden zunehmend Blastozysten anstelle von Embryonen im Cleavage-Stadium transferiert. Trotz dieser umfangreichen Diagnostik und Therapieversuche führten die 171 Embryotransfers zu lediglich 11 Schwangerschaften (6,4 % pro Transfer): Sieben Patientinnen (17,1 %) wurden einmalig und zwei (4,9 %) zweimal schwanger, während 32 Frauen (78,0 %) ohne Schwangerschaft blieben. Nur vier Patientinnen (9,8 %) erzielten letztlich eine Lebendgeburt. Schlussfolgerungen und Diskussion Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der RIF-Patientinnen nach vier bis fünf gescheiterten Zyklen die Behandlung abbricht. Trotz experimenteller Zugänge wie Lipofundin-Infusionen und Endometritis-Therapie gelangen nur in wenigen Fällen Schwangerschaften und noch seltener Lebendgeburten, was die schwierige Prognose bei RIF unterstreicht. Immunologische Diagnostik (pNK/uNK) erbrachte häufige Auffälligkeiten, doch der Nutzen von Intralipid bleibt aufgrund widersprüchlicher Evidenz unklar. Ebenso bestehen Unsicherheiten bei Indikationen und Schwellenwerten für die Endometritis-Behandlung, da in dieser Kohorte keine Schwangerschaftserfolge nach Antibiotika beobachtet wurden. Die kleine Fallzahl und fehlende statistische Tests schränken die Übertragbarkeit ein. Zukünftige Studien sollten größere Kollektive untersuchen, individualisierte Erfolgswahrscheinlichkeiten stärker gewichten und randomisierte kontrollierte Designs einsetzen, um den Nutzen immunologischer und endometrialer Add-ons bei RIF valide zu prüfen

    Announcing the Nanoscale Advances Paper Prize

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    Here at Nanoscale Advances we are lucky to receive high quality research papers from across the full range of nanoscience and nanotechnology topics every year. We wanted to find a way to recognise the most significant papers published in the journal each year, judged by the expert nanoscience and nanotechnology researchers who make up our Editorial and Advisory Boards. In this article we are excited to announce the winner and runners-up of the very first Paper Prize, as well as the process that we have taken to select these excellent articles.We are delighted to announce the winners of the inaugural Nanoscale Advances Paper Prize

    Melt pool analysis in DED–LB/M with freeform beam shaping based on high-speed imaging

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    In laser-based directed energy deposition of metals (DED–LB/M) the use of conventional Gaussian beam profile can lead to excessive energy input and unstable melt pools due to high intensity in the beam center. These instabilities result in significant fluctuations of the thermal boundary conditions during solidification, which can adversely affect microstructure formation and part quality. Therefore, innovative beam shape sources are being explored, such as static profiles, stepwise adaptable profiles and freeform beam shapes. The aim of this work is, therefore, to explore high-speed optical monitoring data in directed energy deposition using freeform beam shapes. Manufactured single melt tracks are used to explore different beam shapes in terms of laser–material interaction, energy density distribution, melt pool stability and solidification. The evaluation focuses on static intensity distribution and transient changes in between a sequence of images. The evaluation of high-speed camera data allows deriving metrics to evaluate the melt pool stability using the standard deviation, the laser–material interaction zone using a long-term intensity distribution, and the intensity gradient to evaluate the solidification. The melt track width derived from monitoring data matches well the physical measurements of the melt track.Open Access funding enabled and organized by Projekt DEAL.Deutsche Forschungsgemeinschafthttps://doi.org/10.13039/501100001659Technische Universität Darmstadt (3139

    Immunoglobulin heavy-chain status and stromal interactions shape ferroptosis sensitivity in chronic lymphocytic leukemia

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    Chronic lymphocytic leukemia (CLL) is characterized by the accumulation of clonal B cells. Although targeted therapies have improved outcomes, resistance remains a challenge, particularly in high-risk patients with TP53 mutations or unmutated immunoglobulin heavy-chain variable region (IGHV) genes (U-CLL). Ferroptosis, a regulated, iron-dependent form of cell death, may represent an exploitable vulnerability in CLL; however, its mechanisms and clinical relevance remain poorly understood. Here, we identified IGHV status and microenvironmental cues as determinants of ferroptosis sensitivity. Using CLL cell lines, patient samples, and in vivo models, we show that CLL cells exhibit elevated basal levels of lipid peroxides and labile iron, predisposing them to ferroptosis. However, stromal interactions enhance cystine import and glutathione synthesis, thereby mitigating susceptibility to ferroptosis. Mechanistically, BTK inhibition sensitizes CLL cells to ferroptosis by increasing the transferrin receptor (TFRC, CD71) and increasing the intracellular Fe²⁺ level. High TFRC expression was associated with improved survival in two independent CLL patient cohorts, supporting its therapeutic and prognostic relevance. Combining ibrutinib with the GPX4 inhibitor RSL3 enhances ferroptosis and improves antileukemic efficacy in vivo. CLL cells with mutated IGHV genes (M-CLL) display greater TFRC expression and ferroptosis sensitivity than U-CLL cells do. This resistance can be overcome by ibrutinib-mediated TFRC induction or via metabolic targeting of fatty acid metabolism. Notably, ACSL1 is selectively upregulated in U-CLL cells and represents a targetable metabolic enhancer of ferroptosis sensitivity, as shown in vivo. Our findings reveal that TFRC and ACSL1 are functionally distinct yet targetable nodes that govern ferroptosis vulnerability in CLL patients and may guide novel therapeutic strategies for high-risk patients.Deutsche Krebshilfe (German Cancer Aid)https://doi.org/10.13039/501100005972Wilhelm Sander-Stiftung (Wilhelm Sander Foundation)https://doi.org/10.13039/100008672European Hematology Association (EHA)https://doi.org/10.13039/10000859

    Automated cervix biometry, volumetry and normative models for 3D motion-corrected T2-weighted 0.55-3T fetal MRI during 2nd and 3rd trimesters

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    Fetal MRI provides superior tissue contrast and true 3D spatial information however there is only a limited number of MRI studies investigating cervix during pregnancy 1 , 2 – 3 . Furthermore, there are no clearly formalised protocols or automated methods for MRI cervical measurements. This work introduces the first deep learning pipeline for automated multi-layer segmentation and biometry for 3D T2w reconstructed images of the pregnant cervix. Evaluation on 20 datasets from 0.55T and 3T acquisitions showed good performance in comparison to manual measurements. This solution could potentially minimise the need for manual editing, significantly reduce analysis time and address inter- and intra-observer bias. Next, we used the pipeline to process 270 normal term cases from 16 to 40 weeks gestational age (GA) range. The inlet diameter and length showed the strongest correlation with GA which is in agreement with the gradual remodeling and softening of the cervix prior to birth. We also generated 3D population-averaged MRI atlases of the cervix that are publicly available online.MRCthe NIHRWellcome Trustthe NIHthe Wellcome/ EPSRCthe Wellcome TrustDFG HeisenbergUKR

    Dialektik der Solidarität: Solidarity in the Making

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    Die Plattformisierung als globaler Prozess verändert grundlegend die Art und Weise, wie Arbeit organisiert und wahrgenommen wird, und hat tiefgreifende und langfristige Transformationen zur Folge. Sie ist eng mit Entwicklungen in den Kommunikaonstechnologien sowie mit Trends wie der Flexibilisierung, Prekarisierung, Deregulierung der Arbeitsverhältnisse und Finanzialisierung verbunden. Dieser technisch-organisationale Umbau geht einher mit Machtasymmetrien und einem Anstieg der Prekarität, die sich in neuen Herausforderungen für Arbeitnehmende manifestieren. Beschäftigte sehen sich zunehmend einem Geflecht aus Unsicherheiten gegenüber, welches sowohl räumliche als auch soziale Dimensionen umfasst. Der Aufstieg der „Gig Economy“ ist dabei zum entscheidenden Symbol für diesen tiefgreifenden Wandel in der modernen Arbeitswelt geworden. Die Dissertation nimmt das (verschärfte) digitale Ungleichgewicht zwischen Kapital und Arbeit als Ausgangspunkt und beleuchtet mittels einer qualitativen Fallstudie aus der plattformvermittelten Essenslieferung, die multidimensionale Natur der Solidarität. Exemplarisch wird an den Gig Worker:innen die komplexen Wechselwirkungen zwischen individuellen Idenitäten und kollektiven Interessen aufgezeigt, die sich im Spannungsfeld von Machtasymmetrien und Unsicherheiten herausgebildet haben. Hierbei steht die „Dialektik der Solidarität“ als dynamischer Prozess im Mittelpunkt, in dem individuelle Erfahrungen von Prekarität und Ungerechtigkeit in ein gemeinschaftliches Handlungsbewusstsein transformiert werden. Prekäre Arbeitsbedingungen und der Druck von algorithmischem Management verstärken das Gefühl der Ungerechtigkeit und schaffen somit die Grundlage für kollektive Solidarisierung unter den Gig Worker:innen. Diese Solidarisierung ist jedoch ein dynamischer, dialektischer Prozess, der durch Widersprüche gekennzeichnet ist. Die Ergebnisse zeigen, dass Solidarität nicht nur durch materielle Interessen, sondern auch durch emotionale Bindungen und die Anerkennung von Differenzen zwischen den Arbeiter:innen entsteht. Diese Erkenntnisse basieren auf einer Triangulation qualitativ erhobener Daten, einschließlich Interviews und Social Media Analysen, die verschiedene Perspektiven auf die Themen Solidarisierung und politische Mobilisierung bieten. Die Analyse verdeutlicht, wie digitale Kommunikationsräume als Katalysatoren für solidarisches Handeln fungieren können, wodurch die Gig Worker:innen in der Lage sind, kollektive Aktionen und Protestbewegungen zu initiieren, trotz der Herausforderungen durch missbräuchliche Arbeitspraktiken und unzureichende rechtliche Schutzmaßnahmen. Zudem identifiziert die Dissertation die Fragilität bestehender Solidaritätsstrukturen und die Notwendigkeit kontinuierlicher Reflexion und aktiver Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen, um stabile solidarische Praktiken zu entwickeln. Abschließend wird argumeniert, dass die Dialektik der Solidarität als analytisches Konzept für die heuitge Arbeitswelt von wesentlicher Relevanz ist, da sie nicht nur die Mechanismen prekärer Arbeitsverhältnisse beleuchtet, sondern auch Wege zur Förderung einer gerechten und solidarischen Arbeitskultur im digitalen Kapitalismus aufzeigt

    Delegation und Kompetenz: Projektträger als intermediäre Organisationen im Verhältnis zur Ministerialverwaltung

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    WIE ENTSTEHT GUTE FORSCHUNGSPOLITIK UND WER GESTALTET SIE? Ein leistungsfähiges Innovationssystem ist für Deutschland entscheidend, um ökologische Nachhaltigkeit, digitale Souveränität und die digitale Transformation erfolgreich voranzubringen. Eine Schlüsselrolle übernehmen dabei die Projektträger. An der Schnittstelle von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft übersetzen sie politische Zielsetzungen in konkrete Innovations impulse. Diese Dissertation öffnet den Blick in den „Maschinenraum“ staatlicher Forschungs- und Innovationspolitik und beleuchtet die bislang wenig erforschte Rolle der Projektträger. Die Studie basiert theoretisch auf einer Kombination aus agenturtheoretischen Ansätzen, dem Konzept der Grenzorganisation und einem Kompetenzmodell. Empirisch stützt sie sich auf 25 leitfadengestützte Experteninterviews und die daran anschließende systematische qualitative Analyse. Sie zeigt, wie Projektträger und Ministerien zusammenwirken und welche individuellen wie kollektiven Kompetenzen Projektträger benötigen, um ihre komplexe Rolle erfolgreich auszufüllen. Die Arbeit verbindet wissenschaftliche Fundierung mit praxisrelevanten Erkenntnissen und eröffnet neue Perspektiven auf ein bislang unterschätztes Element der deutschen Innovationslandschaft. Projektträger sind aktive Gestalter, sie tragen wesent lich dazu bei, dass aus politischen Strategien tragfähige Forschungsprogramme und schließlich gesellschaftlich wirk same Entwicklungen entstehen. Ein unverzichtbarer Beitrag, der neue Einblicke in das Zusammenspiel der Akteure staatlicher Innovationspolitik bietet

    Eine Theorie zu Microservice Integration

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    Microservices are an architectural style for building scalable and maintainable software applications. These applications are composed of small and self-contained services that communicate over a network with each other. The loose coupling between microservices supports independent evolution and deployment, allowing teams to adopt the most suitable technologies for each service. However, this decomposition introduces the inherent complexity of the design, implementation, operation, and maintenance of a distributed system. While individual microservices may be simple by themselves, the complexity shifts into the integration layer, where microservices need to interact with each other to provide the functionality of the system. Integration becomes a predominant and continuous challenge and poses a steep learning curve for practitioners. This doctoral thesis develops a theory of microservice integration and codifies it as a practical handbook of integration techniques. The theory is grounded in a multi-method research approach including systematic literature reviews, qualitative surveys via semi-structured expert interviews, action research studies, and a single-case case study. Recognizing integration as a socio-technical topic, the theory includes organizational, architectural, technical, and operational dimensions. Two follow-up studies provide deeper insights into balancing technological heterogeneity and microservice contract testing. Finally, a prototype tool for decentralized documentation illustrates how the integration techniques can inform future tool development. Researchers can build on our findings to explore integration challenges more deeply and refine our results with subsequent evaluation and validation studies. For practitioners, the handbook offers actionable guidance to address integration challenges in industry. The results of this thesis highlight the growing importance of socio-technical factors in the evolution of microservice architectures, especially as modern tools and technologies continue to reduce purely technical barriers

    Existence of nonnegative energy-dissipating solutions to a class of stochastic thin-film equations under weak slippage: part II—compactly supported initial data

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    We prove existence of martingale solutions to a class of stochastic thin-film equations for mobility exponents n∈(2,3)and compactly supported initial data. With the perspective to study free-boundary problems related to stochastic thin-film equations in Grün and Klein (SIAM J Math Anal), we start from the surface-tension driven stochastic thin-film equation with Stratonovich noise and exploit the regime of coefficients in front of the Stratonovich correction term (which—under natural assumptions on the spatially colored noise—is of porous-media-type) for which energy dissipation can be established. By Bernis inequalities, third order spatial derivatives of appropriate powers of the solution are controlled. Analytically, we rely on approximation with P-almost surely strictly positive solutions and compactness methods based on energy-entropy estimates as well as martingale identification techniques.Deutsche Forschungsgemeinschafthttp://dx.doi.org/10.13039/50110000165

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