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    Jenseits der Lebensenergien. Der Leichnam: Szenen zum Status verbliebener Körperlichkeit

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    Ist der Leichnam eine Sache oder das Zurückgebliebene einer Person? Anhand drei Szenen soll eine Spur verfolgt werden: die Holzschnitte Vesals, die Geburt der klinischen Körperbetrachtung und die Festlegung eines medizinischen Kriteriums. Am Ende der Spur stellt sich die Frage nach dem Status des Leichnams, jener Körperlichkeit eines ehemals lebendigen Menschen in der Zeitspanne zwischen Lebensende und seiner „Zu-Staub-werdung“. Der Beitrag findet eine Antwort.Is the dead body a thing or the remaining part of a person? Three scenes will be used to follow a path: Vesal's woodcuts, the birth of the clinical view of the body and the definition of a medical criterion. At the end of the path, the question arises as to the status of the dead body, the corporeality of a formerly living person in the period between the end of life and its “becoming dust”. The article finds an answer

    Ermittlung des Industrialisierungsgrades der Anwendungsentwicklung in der Fertigungsindustrie

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    Die Industrialisierung ist mittlerweile auch in der Softwarebranche angekommen. In dieser Arbeit wird ein Modell vorgestellt, das eine Einstufung der verschiedenen Ausprägungen der Industrialisierung in der Anwendungsentwicklung ermöglicht. Ferner wird auf Basis dieses Modells ein Bewertungsverfahren vorgestellt, welches einem Unternehmen erlaubt, den Grad an Industrialisierung in der Entwicklung von Anwendungen zu ermitteln. Das Ergebnis dieser Ermittlung dient dem Unternehmen als Basis für eine Entscheidung zur Optimierung der Softwareentwicklung. Mit der Festlegung eines Sollgrades können zudem die Ziele für die Verbesserung der Anwendungsentwicklung definiert werden. Eine regelmäßige Ermittlung des Industrialisierungsgrades ermöglicht dabei die Dokumentation des aktuellen Fortschrittes. Eine praktische Bewertung eines Unternehmensbereiches wird im Rahmen einer Fallstudie exemplarisch durchgeführt

    European integration by transnational strategies of formation of areas? Transnational co-operation in the Bohemian-Bavarian boarder region"

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    Die vorliegende Untersuchung versteht sich als politikwissenschaftlicher Beitrag zur Entwicklung eines regionalen integrationstheoretischen Strategieansatzes. Auf der Grundlage von Datenerhebungen aus den Jahren 1997 und 2006 wird der Versuch unternommen, grenzüberschreitende Zusammenarbeit über Momentaufnahmen hinaus in einer diachronen Arbeitsweise mit ihren integrationsrelevanten Kooperationsfaktoren zu erfassen. Am Beispiel des bayerisch-böhmischen Grenzgebietes soll mit Beginn der Aufnahme grenzüberschreitender Beziehungen Anfang bis Mitte der 90er Jahre untersucht werden, wie durch die grenzüberschreitenden Aktivitäten der kommunalen Akteure aus der ehemaligen Systemgrenze wieder ein integrierter Sozial-, Wirtschafts- und Kulturraum entstehen kann und welche Bedeutung die regionale Integration für den Europäischen Einigungsprozess einnimmt. Dabei fungieren die in den Euregionen zusammengefassten grenzüberschreitenden Strukturen, damit sei die zentrale Untersuchungshypothese formuliert, über ihre konkrete Problemlösungskompetenz hinaus als grenzüberschreitender Regionenbildungs- und kleinräumiger Integrationsprozess. Die Bildung einer transnationalen Region baut auf eine gemeinsame grenzüberschreitende regionale Identität auf, induziert ein gemeinsames Kooperationsverhalten, was als strategisches Instrument für die Transformation der Interaktionsmuster mit integrativer Wirkung Einsatz finden kann und die doppelte strukturpolitische und integrationspolitische Zielsetzung formuliert. Vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung kommt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit eine entscheidende Laborfunktion zu. Im Sinne einer Heranführungsstrategie handelt es sich bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbei um eine kalkulierte Versuchsanordnung, die in Übereinstimmung mit der grenzüberschreitenden Theorie des Transnationalen Regionalismus als langfristige Strategie den evolutionären Prozess der grenzüberschreitenden Regionenbildung und Integration definiert und schrittweise durchsetzt. Bevor allerdings aus Außengrenzen Binnengrenzen werden konnten, galt es eine Anpassung an die politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen eines einheitlichen integrierten Marktes vorzunehmen. Daher wird der Frage nachgegangen, welche integrativen Aufgaben die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Vorfeld der Osterweiterung erfüllen konnte, ob sie im Transformationsprozess Erfahrungen für die zukünftige EU-Mitgliedschaft bereit stellen und welche Funktionen sie darüber hinaus wahrnehmen kann, die nicht von der EU auf supranationaler Ebene oder von staatlichen Ebenen erfüllt werden können. Zur Beantwortung der Frage nach der Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für die regionale sowie europäische Integration werden nachstehende Untersuchungsfelder fokussiert: amorphe Natur des Regionenbegriffs, an der Kooperationspraxis entwickelte Forschungsansätze zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Das zentrale Erkenntnisinteresse des Theorieteils liegt in der wissenschaftlichen Begründbarkeit abhängiger Variablen, auf deren Grundlage sich Kooperations- und Integrationsstrategien ableiten lassen. Mit Blick auf die besonderen Herausforderungen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Vorfeld der Osterweiterung stellt sich die Frage, ob die systematische Erfassung und Erklärung der vielfältigen Kooperationspraxis an den europäischen Binnengrenzen allgemein gültige Modelle hervorgebracht haben, die sich auf die Zusammenarbeit an Außengrenzen übertragen lassen. Mit dem Beitritt der Tschechischen Republik zur EU im Mai 2004 vollzieht sich schließlich ein Paradigmenwechsel in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, der sich im Rahmen einer „europäischen Innenpolitik“ in den vergangenen zwei Jahren in den Kooperationsstrukturen niedergeschlagen haben sollte. Die Kooperation an der nunmehr europäischen Binnengrenze lässt Auswirkungen auf die institutionalisierten Interaktionsmuster und Arbeitsweisen sowie den Wirkungs- und Kompetenzbereich erwarten.Die grenzüberschreitenden Forschungsansätze, die mit dem Boundary – oder Frotier View Analysekriterien auf die Effizienz grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und die Kompetenzausstattung ihrer Akteure richten oder mit dem border area view ein typologisches Stufenmodell vorlegen, geben aufgrund des deskriptiven Charakters von Typologien nur unzureichend Auskunft über Faktoren, die einen Einfluss auf das Zusammenwachsen der grenzüberschreitenden Region haben. Auch die grenzüberschreitenden Ansätze zur Netzwerkbildung, seien es nun der Lokal und Regional Governance Ansatz oder der bottom up-regionalism view, liefern zwar ein zentrales Anlageinstrumentarium für regionalspezifische Steuerungsprozesse, bleiben aber die Antwort auf grenzüberschreitende Integrationsstrategien schuldig. Der Transnationale Regionalismus schließlich entwickelt ein Stufenmodell zur Erfassung regionaler Integration und verortet die transnationale Region im Fadenkreuz vertikaler Integration und horizontaler Kooperation. Damit ist der Rahmen vorgegeben, innerhalb dessen sich der Wirkungskreis der staatsgrenzenüberschreitenden Zusammenarbeit im Bezug auf Europa und die Region in seinen zwei Dimensionen konstituiert. An dieser Stelle gilt es anzusetzen und den Schritt von der vertikalen Kooperation zur grenzüberschreitenden horizontalen Integration zu vollziehen. Die horizontale wie die vertikale Integration subnationaler Akteure stellen die zwei Seiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit dar und weisen einen kausalen Begründungszusammenhang auf. Die Ausgangsbasis für die Verbindung zwischen dem horizontal ausgerichteten Theorieteil und dem Kapitel zu den Rahmenbedingungen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und ihrem vertikalen Vernetzungspotenzial bilden die Politikparadigmen der polity und politics. Horizontal bildet der Transnationale Regionalismus, der seinerseits die unterschiedlichen grenzüberschreitenden Forschungsansätze integriert und sich dabei implizit auf integrationstheoretische Prozessvariablen bezieht, die Grundlage für die Entwicklung eines regionalen grenzüberschreitenden Forschungsansatzes. Um Kriterien für eine integrierte grenzüberschreitende Region und Faktoren für ihre Bildung zu entwickeln, ist die Ausweitung auf integrationstheoretische Begründungszusammenhänge erforderlich. Vor die Erörterung integrationstheoretischer Prozessvariablen schieben sich theoretische Überlegungen zur Übertragbarkeit von Integrationsmodellen auf das regionale bzw. lokale Umfeld. Hier wird gezeigt, inwieweit ein an Nationalstaaten entwickeltes Analyseinstrumentarium integrative Wirkungsverhältnisse subnationaler Einheiten erfassen und erklären kann. Mit Blick auf die Eingebundenheit kommunaler Akteure in das jeweilige innerstaatliche Verfassungssystem und die außerordentlich divergierenden Regionalstrukturen in Europa, wird zudem erläutert, in welchem Maße Anpassungen an das regionale Umfeld und Modifikationen hinsichtlich einer Mehrebenenverflechtung vorgenommen werden müssen. Da die klassischen Integrationstheorien im Kontext der Osterweiterung wegen der systembedingten Isolation und der daraus resultierenden nahezu vollständigen Abwesenheit von Kooperation in der Vergangenheit kaum Anknüpfungspunkte für das Entstehen von Zusammenarbeit und Integrationsprozessen bieten, erfordert die Deckung dieser Forschungslücke den Regime-Ansatz, der unter der spezifischen Fragestellung in der bisherigen EU-Forschung nur marginal Verwendung gefunden hat. Die unterschiedlichen europäischen Integrationsansätze, die in der Theorie weitgehend unverbunden nebeneinander stehen, werden miteinander in Beziehung gesetzt. Um die einzelnen Integrationsmodelle unter Berücksichtigung ihrer Grundannahmen und kausalen Zusammenhänge in ihrem spezifischen Kontext zu belassen, gilt es gleichwohl die Pluralität an Erklärungsansätzen, die auf den Untersuchungsgegenstand unterschiedliche analytische Perspektiven eröffnen, unter den Paradigmen policy und politics zusammenzufassen und um die spezifischen regionalen Bestimmungsfaktoren, endogenen und exogenen Kooperationsmotive, in eine Modellannahme über die regionale Integration zu überführen. Unter Aufrechterhaltung der dargelegten Multikausalität von Integ-rationsprozessen, werden folglich zur Analyse der staatsgrenzenüberschreitenden Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene theorieimmanent integrative Prozessfaktoren isoliert, die im Verlauf des Integrationsprozesses als notwendige Bedingungen für die Funktionstüchtigkeit von Integration miteinander in Wechselwirkung stehen. Angesichts der innerstaatlichen, rechtlichen und „außenpolitischen Machtlosigkeit“ der in den nationalen Verfassungszusammenhang eingebetteten kommunalen Arbeitsgemeinschaften wird der Fokus der Untersuchung auf die Schaffung entscheidender Rahmenbedingungen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit durch den Europarat und die EU gerichtet. Die beiden internationalen Organisationen stehen für unterschiedliche Zielvorstellungen und Integrationsstrategien. Um den in der Bundesrepublik Deutschland vier Ebenen umfassenden Vernetzungsprozess mit naturgemäß unterschiedlichen Gewichtsanteilen herauszuarbeiten werden in entgegen gesetzter Blickrichtung die auf Europa gerichteten Aktivitäten der subnationalen Akteure erfasst: Top-down kommt den Gemeinschaftsinitiativen Interreg III a und Phare/CBC mit ihrem Vernetzungspotenzial durch Verfahren, Institutionenbildung und Inhalte eine zentrale Bedeutung zu. Die top-down policies der EU fanden hinsichtlich ihrer katalytischen Wirkung auf den grenzüberschreitenden Integrationsprozess Eingang in die horizontale Modellbildung, während ihr vertikales Vernetzungs- und Integrationspotenzial ein von der Europäischen Kommission designtes Mehrebenensystem etabliert, das national, regional, lokal und transnational auf den entsprechenden Ebenen autorisierte Akteure sowie die Sozialpartner, die Zivilgesellschaft und Unternehmen am grenzüberschreitenden Regieren beteiligt. Zur Bestimmung der Rolle der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit als Beitrag für die Europäische Integration bilden die bottom-up Initiativen der subnationalen Akteure eine Teilstrategie im Sinne einer vertikalen Brückenfunktion. Die vertikale Integrationsstrategie umfasst unterschiedliche Kategorien regionaler Mitwirkungsmöglichkeiten: Die mittelbaren Partizipationsmöglichkeiten auf supranationaler Ebene sowie die unmittelbare Mitwirkung am innerstaatlichen Willensbildungs- und Entscheidungsprozess in europäischen Angelegenheiten. Unter bottom-up policies und polities gilt es folglich die Mitwirkungsmöglichkeiten der untergeordneten Politikebenen am Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozess auf europäischer und nationaler Ebene zu fokussieren, ohne zugleich in die Fallstricke der „Politikverflechtungsfalle“ zu geraten. An die Diskussion um die Europabetroffenheit und die institutionalisierten Partizipationsformen der Regionen am Willensbildungsprozess auf supranationaler Ebene schließt sich die Analyse der Länder- und Kommunalkompetenzen innerhalb des nationalen Verfassungsgefüges auf deutscher und tschechischer Seite an. Die Auswertung der rechtlichen Rahmenbedingungen erfolgt unter der Fragestellung, ob es für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eine verbindliche Rechtsgrundlage oder nur Teillösungen gibt, wobei sich der Eindruck verfestigt, dass sie in der Praxis juristisch auf nationalen Krücken läuft. Die Analyse der Rahmenbedingungen sowie der vertikalen Verflechtungsmuster werden schließlich im Kontext des gesamteuropäischen Einigungsprozesses als regionale Integrationsstrategien mit der Vertiefung und Erweiterung der Europäischen Union in Beziehung gesetzt. So beschreibt die Mehrebenenvernetzung, um einen Ausblick zu wagen, einen durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit vermittelten vertikalen Integrationsprozess, der mit Blick auf Europa die von der Basis initiierte (bottom-up) und durch die EU von oben nach unten (top-down) intensivierte Kooperation Rückkopplungen erfährt, wodurch Angelegenheiten des institutionellen Europas an der Basis vermittelte und gebündelte regionale Anforderungen in das Institutionengefüge transportiert werden. In der Synopsis mit dem regionalen Integrationsansatz stehen die Fragestellungen nach der Kompetenzausstattung subnationaler Akteure und ihrer Bedeutung, nach institutionellen Vernetzungsleistungen, neuen Interaktionsmustern, Verhandlungssystemen und angepassten Entscheidungsprozessen sowie Integrationsmerkmalen im Mehrebenensystem im Vordergrund. Ist der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit dabei eine derartige Ausstrahlungskraft zuzurechnen, dass sie modellbildend auf die Flexibilisierung und Modernisierung supranationaler Politikverfahren wirken kann, wie sie unter den Schlagworten open method of coordination oder private-public partnership im Rahmen eines europäischen good governance in aller Munde ist? Konnte sich die subnationale Ebene in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ferner so weit emanzipieren, dass der Nationalstaat im Laufe der Jahrzehnte seine gate-keeper Rolle zusehends eingebüßt und zugleich der Vertiefung des bundesdeutschen Föderalismus einen entscheidenden Impuls verliehen hat? Die in den theoretischen Überlegungen identifizierten Integrationsfaktoren finden unter Berücksichtigung vertikaler Integrationsprozesse in der empirischen Untersuchung Anwendung auf den Kooperationsprozess der in den Euregios zusammengeschlossenen Gemeinden, Städte und Landkreise aus den trilateralen Grenzgebieten

    The development of conceptions of preschools in the context of implementation the Bavarian preschool curriculum

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    Die vorliegende Forschungsarbeit verfolgte das Ziel, zu klären, inwiefern sich die eingeführten Bildungspläne – exemplarisch der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan (Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen & Staatsinstitut für Frühpädagogik München 2007) – auf die schriftlichen Konzeptionen der Kindertageseinrichtungen auswirken und welche Faktoren diese Weiterentwicklung der Konzeptionen beeinflussen.The current research work looks about the influence of the preschool curriculum - especially the bavarian preschool curriculum - on the conceptions of preschools and the factors for the development of conceptions in preschools

    Mikro-Wirkung: Dekonstruktion der komplexen Auswirkungsprozesse eines einfachen Mikroversicherungsprodukts in Indonesien

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    This thesis analyses the social impact of Payung Keluarga, an obligatory enhanced credit life microinsurance product launched by Allianz in Indonesia in 2006. Payung Keluarga automatically insures micro-borrowers who take out microcredits from microfinance institutions. In case of death, the outstanding credit balance is canceled and the beneficiary receives twice the original loan as additional payout. Payung Keluarga was conceived to ameliorate the assumed post-mortem financial crisis of low-asset families. Through qualitative-explorative field research from 2006 until 2008 I investigated if this developmental intention was realized. It is the first impact analysis on microinsurance in Indonesia. In the research process, I took the position of an observing participant. As operational project leader for Allianz in Indonesia I was virtually doing research on my own work. The resulting challenge to research neutrality is primarily mitigated by the sobering to discerning social impact which was eventually revealed. The majority of insured were married female Muslim petty traders in urban and semi-urban areas around Jakarta. Socio-economically these women stand at the upper end of the low-asset stratum. Their husbands were generally the main bread-winners of the family, and it was mostly them who received the insurance payouts. It could therefore be said that Payung Keluarga benefited the main breadwinner instead of insuring him. The study found that norms of a moral economy are still exerting significant clout on the insured. The moral economy aims at providing “subsistence insurance” for all community members through an intricate collective system of balanced exchanges. The corresponding “premium” is a denouncement of self-interested material asset accumulation. Next to structural reasons, it was this moral restriction that saw the businesses of the women stagnate at low and socially inconspicuous levels. Payung Keluarga did not help to overcome the assumed post-mortem financial crisis. In reality, such crisis did not exist since community and family support among low-asset Muslim Indonesians is normally strong enough to largely provide for the bereft family. This support is driven by the perception of death as a collective risk in the light of the moral economy and hinged on principles of balanced reciprocity. For cultural and religious reasons, the beneficiaries used most of the insurance payouts for funeral ceremonies and repayment of informal debt. With the advent of Payung Keluarga familial post-mortem assistance has been reduced. Funeral costs also seem to have been inflated by the product. It has thereby promoted a long-term societal shift from equality-seeking balanced reciprocity towards status-seeking and socially diversifying general reciprocity. In effect, Payung Keluarga has attacked cooperative social cohesion head-on where it is still strongest in a rapidly modernizing Indonesian society. This discerning and unintended impact of Payung Keluarga is hardly offset by a positive increase in financial literacy among the insured. Furthermore, the effect on “peace of mind” on the insured is ambivalent: while most insured stated to feel safer, some declared to feel less secure with their obligatory coverage for fear of interference with divine predetermination. Its overall developmental impact can be literally described as “micro”. Instead of protecting the status-quo of the family, Payung Keluarga has assumed the role of an actor of social change. Not only because it has changed the funeral pattern of the beneficiaries, but also because it promotes a far-reaching conceptual paradigm shift from balanced reciprocity, which forms a core pillar of the insured’s social structure, towards general reciprocity. The thesis hypothesizes that with sufficient insurance coverage provided, the insured will increasingly opt out of the coercively egalitarian “subsistence insurance” system. Such opt out will allow the insured to pursue a more aggressive economic asset accumulation strategy, particularly in combination with micro-credit. For the individual, this can be seen as a “liberating fortune” that would induce more women to grow their businesses to significant sizes. In parallel, it would deal a blow to cooperative social cohesion. I propose to call this the “double fortune / double blow” dilemma of microfinance. Although this thesis is exemplary, some of its findings can be generalized: The impact of microinsurance is highly dependent on cultural, religious and socio-demographic context. Any microinsurance intervention concerned with social impact should be preceded by a thick contextualization going beyond the usual demand assessments. In turn, microinsurance likewise impacts context as an actor of ambivalent social change. The complex influence of context and the role of microinsurance as an actor of social change have so far been hardly discussed in the development discourse

    Realitäten zweier Reiche. Luther und die Banner-Betrachtung

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    Ohne Kenntnis voneinander arbeiten etwa zur gleichen Zeit Martin Luther und Ignatius von Loyola an Klärungsversuchen wie die seit Augustinus im Christentum verankerte Dialektik von civitas terrena („irdischer Staat“) und civitas Dei („Gottesstaat“) mit ihren Anliegen vereinbart werden kann. Luther entwickelt daraus seine Regimenten-Lehre und Ignatius die Banner-Betrachtung in den Geistlichen Übungen. Die ignatianische Deutung veranlasst einige Denker (Jon Sobrino und Ignacio Ellacuría) der Theologie der Befreiung die Zwei-Reiche-Lehre auf strukturelle Ungerechtigkeit hin zu deuten. Damit bekommt sie eine brisante Aktualität.Without knowing each other, Martin Luther and Ignatius of Loyola worked at around the same time on attempts to clarify how the dialectic of civitas terrena (“earthly state”) and civitas Dei (“the state of God”), which had been anchored in Christianity since Augustine, could be reconciled with their concerns. Luther developed his doctrine of regimentation from this and Ignatius the banner contemplation in the Spiritual Exercises. The Ignatian interpretation influenced some thinkers (Jon Sobrino and Ignacio Ellacuría) of the theology of liberation to interpret the two kingdoms theory in terms of structural injustice. This creates a highly topical issue

    Passantenumfrage zu Museumsbesuchen Innsbruck 2009. Forschungsdokumentation

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    Bei der vorliegenden Umfragestudie handelt es sich um den Versuch, ein valides Meßinstrument zur Erfassung von Einstellungen zum Museum und von Motivation für den Besuch zu entwickeln. Dem entsprechend operiert der Fragebogen mit einem hohen Anteil offener Fragen, deren Antworten hier dokumentiert und für eine erste Typologie gruppiert sind. Darüber hinaus ist der komplette Fragebogen zusammen mit der Auszählung der Antworten auf die standardisierten Fragen (Demographie sowie generalisierte Einstellungsitems) ausgedruckt. Die Bevölkerungsumfrage wurde im Winter 2009/10 in Innsbruck durchgeführt

    Professionals und governance: 'jonglierende' Akteure in der Reform der kambodschanischen Verwaltung

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    After two decades of almost complete isolation, Cambodia was rather suddenly integrated in 1991 into the global ‘free world’. As a result, the function and the role of the administration had to be modified. These transformations in the name of modernization and development have led to a significant rise of professionals, as these provide the necessary knowledge to manage the ongoing socio-economic and political transformations. Due to their educational socialization in urban centers and overseas, they consider themselves the most modern section of their society. Their common objective is to make the organizations they work for less rigid and to reform them along lines of technical-pragmatic concepts. Especially for the professionals working within the Cambodian state, the movement towards more efficiency and effectiveness in the administration and the strengthening of the rule of law is seen as a means to increase credibility of the Government on one hand and to attract foreign investment on the other. However, due to their functional specialization and expertise, professionals in Cambodia are marginalized from the overall socio-political changes in their environment. This has led to the reduction of their possibilities to communicate and organize effectively. Instead, their knowledge is applied to serve the requirements of their organizations/ patron-client networks and not as a resource to form alliances on a national or on a transnational level. A potential exists though for the professionals working in the state administration to either form a strategic group through processes of hybridization, or to form a ‘neutral’ rational administration after the ceding of the ‘old guard’ and thus their ‘disentanglement’ from old clientele structures

    Options and Barriers in Implementing International Climate Change Agreements - A Benefits-Costs Approach on the example of technology cooperation

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    Die Dissertation beleuchtet aus ökonomischer Sicht die Thematik des Klimawandels mit dem Ziel, Ansätze einer technologischen Kooperation zu identifizieren, die zu einer Verbesserung der Nutzen-Kosten-Relation in internationalen Klimaschutzverhandlungen beitragen könnten. Besonderer Wert wird hierbei auf das politische Umfeld und die Implementierbarkeit einzelner Vorschläge gelegt. Die Arbeit besteht aus sechs Kapiteln (Einführung und fünf Beiträge), die als selbständige Aufsätze konzipiert und z.T. in englischer Sprache verfasst sind. Kapitel 1 liefert eine Hinführung zum Thema, der Motivation und der Zielrichtung der Arbeit. Darüber hinaus wird eine Architektur ökonomischer Analysen der Klimaschutzproblematik skizziert, die helfen soll, die Komplexität der Problems „Klimawandel“ aus ökonomischer Sicht aufzuzeigen bzw. zu strukturieren. In den folgenden beiden Kapiteln werden die Zielgestaltung internationaler Klimaschutzpolitik (Kapitel 2) sowie deren institutionelle Ausgestaltung (Kapitel 3) anhand ökonomischer Kriterien analysiert. Im Hinblick auf die Identifizierung von Ansätzen, die (im weiteren Sinne) als Mechanismen einer Technologiekooperation im gegenwärtigen System betrachtet werden können untersucht die Arbeit in Kapitel 4 den Einfluss des Clean Development Mechanism (CDM) auf den Transfer von Technologien. In Kapitel 5 werden mögliche Ausgestaltungsformen technologischer Kooperation innerhalb eines zukünftigen Klimaschutzabkommen diskutiert. Kapitel 6 konzentriert sich auf die tatsächlichen Entwicklungen in den gegenwärtigen Klimaschutzverhandlungen für ein Folgeabkommen unter dem Dach der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC). Basierend auf einer im Umfeld der 13. Klimarahmenkonferenz auf Bali, Indonesien, durchgeführten qualitativen Erhebung werden verschiedene Instrumente einer technologischen Kooperation analysiert und hinsichtlich ihrer Implementierungschancen und (Anreiz-)Wirkungen geprüft

    Conjoint- und Discrete-Choice-Analyse als Präferenzmessmodelle zur Beurteilung des präventivmedizinischen Risikoverhaltens - Theorie und computergestützte Umsetzung unter Verwendung von SMRT

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    Der Arbeit liegt ein empirisches Projekt zugrunde, dessen Durchführung, Auswertung und Interpretation den Kern für die abzuleitenden Aussagen und Handlungsempfehlungen bildet. Die theoretischen Grundlagen der gesundheitswissenschaftlichen Zusammenhänge, statistischen Methoden, softwarebasierten Umsetzung und gesundheitsökonomischen Modellierungen bilden hingegen die grundlegende Basis, welche alle für die Ausgestaltung des Untersuchungsgegenstandes notwendige Ausfühungen beinhaltet. Im Einzelnen umfasst die Arbeit die folgenden wissenschaftlichen Zusammenhänge, um zu untersuchen, inwiefern ein rational handelndes Individuum sein Risikoverhalten im Trade-off zwischen gegenwärtigem Präventionsschutz und zukünftiger, potentieller Erkrankung offenbart: 1. Gesundheitsförderung und Prävention: Es gilt, die Entstehung, Ausgestaltung und Umsetzungsmöglichkeiten der Gesundheitsförderung einerseits und der Prävention andererseits als alternative Interventionskonzepte gegenüber zu stellen, sie in ihrer Wirkungsweise zu beschreiben und zu beurteilen sowie verschiedene Handlungsebenen und Methoden vorzustellen. / 2. Theoretische Grundlagen der Conjoint-Analyse: Anhand eines Durchführungsüberblicks werden die grundsätzlichen methodischen Elemente der Konzeptualisierung dekompositioneller Methoden vorgestellt. Welche Eigenschaften und Ausprägungsstufen sind zuberücksichtigen? Wie sind sie zu Stimuli zu kombinieren, diese zu präsentieren und zu bewerten? Während die Grundlagen zur Erstellung des experimentellen Designs auch für die Folgemethode Gültigkeit besitzen, unterscheidet sich die Schätzung der Präferenzwerte, deren Interpretation und Validierung stark von der wahlbasierten Vorgehensweise. / 3. Theoretische Grundlagen der Discrete-Choice-Analyse: Basierend auf einem Annahmen- und Hypothesenkatalog, dem Zufallsnutzenmodell nach Mansky und der Herleitung der Auswahlwahrscheinlichkeit als Ergebnis der Discrete-Choice-Modelle, wird McFaddens konditionale Variante, die Schätzung eines Multinomialen-Logit-Modells, seine Interpretation und die entsprechende Validierung vorgestellt. / 4. Studie zur Beurteilung des präventivmedizinischen Risikoverhaltens: Die Ausführungen beschreiben alle Stationen eines empirischen Projekts. Nach der Definition des Untersuchungsziels wird auf die zu bildende Stichprobe eingegangen und im Anschluss die Fragebogengestaltung ausführlich dargestellt. Im Wesentlichen müssen für die beiden Messmethoden treffende Merkmale und deren qualitative bzw. quantitative Ausgestaltung vorgenommen werden, um für die Befragung repräsentative Präventions- bzw. Kurationsangebote zu generieren, die von den Probanden zu bewerten sind. Hierbei fließen die Meinungen und Einschätzungen eines medizinischen Expertenteams ebenso ein, wie die Angebote gesetzlicher und privater Krankenversicherer und die recherchierten Kostenfaktoren im Gesundheitswesen. Einer Darstellung der softwarebasierten Umsetzung über die einzelnen Module des Statistikprogramms SMRT folgt die Beschreibung der Datenerhebung, bevor in der deskriptiven Analyse und der Schätzung, Simulation und Konstruktion weiterführender Kennzahlen die eigentliche Auswertung der Empirie zu finden ist. In der Entscheidung für monetäre oder gesundheitsfördernde Ziele hat sich insgesamt ein stark risikoaverses Wahlverhalten ergeben. Der Preis für Prävention spielt bei den meisten Menschen nur eine kleine Rolle, wenn die gesundheitsfördernden Effekte glaubhaft versichert werden können. Aufgrund dieses Verhaltens lässt sich eine Zählvariable konstruieren, die das risikoaverse Entscheidungsverhalten im experimentellen Design misst, und somit die Schätzung spezieller Count-Data-Modelle ermöglicht. Eine Analyse der Einflussfaktoren kann abschließend auch dieses Extremverhalten beschreiben und erklären. / 5. Anwendungsgebiete und zukünftige Forschungsansätze: Das Abschlusskapitel greift verschiedene Konzepte der Volkswirtschaftslehre, Gesundheitspolitik und Gesundheitsökonomik auf, um zu zeigen, inwiefern die neuen Erkenntnisse angewandt, umgesetzt, weiter untersucht und kritisch hinterfragt werden können

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