OPUS - Volltextserver Universität Passau
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    When Virtuality Becomes Real - Risks and Possibilities of Transfers Between Video Games and Reality

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    Computerspiele polarisieren. Sie spalten die Gesellschaft in Spieler und Nichtspieler. Der Zugang und damit auch eine umfassende Beurteilung von Computerspielen ist somit eingeschränkt. Computerspiele sehen sich der Kritik gegenüber, dass sie bei manchen Nutzern zu einem Transfer von Inhalten in die Realität führen, die dort nicht angebracht oder sogar verwerflich sind. Daher ist es von Bedeutung das positive und negative Potential von Transfers genauer zu untersuchen. Ausgangslage ist das Computerspiel, das sich als eine Simulation realer Gegebenheiten mittels technischer Geräte verstehen lässt. Damit ein Rezipient den virtuellen Raum des Computerspiels betreten kann, muss dieser erst definiert werden und sich von der Realität abgrenzen. Dabei entstehen in der Lebenswelt des Menschen unterschiedliche Teilwelten. Diese besitzen unterschiedliche Regeln und benötigen somit auch jeweils andere Schemata, die nicht in jeder Teilwelt anwendbar sind. Transfers können zusätzlich durch Eigenschaften von Spiel und Spieler beeinflusst werden. Den motivationalen Faktoren des Rezipienten stehen den vom Spiel ausgehenden Faktoren gegenüber, die sich in Begriffen wie Presence, Immersion, Involvierung und Flow zeigen. Eine weitere Besonderheit sind die teils diffusen Grenzen der einzelnen Teilwelten und die zunehmende Durchdringung der Alltagswelt des Menschen durch digitale Technik. Ausgehend vom Begriff des Lerntransfers wird in dieser Arbeit Bezug auf das (Transfer-)Modell von Jürgen Fritz genommen. Wirkung wird nicht als Transfer gesehen, da hier nicht etwas übertragen wird, sondern einwirkt, ohne dass der Nutzer diesen Vorgang beeinflussen kann. Bei der Beurteilung von Transfer und Wirkung zeigen sich die verschiedenen positiven und negativen Aspekte von Computerspielen, die die Ausgangsfrage bezüglich Möglichkeit oder Gefahr beantworten und so Implikationen für die Medienpädagogik haben

    Disclosure Limitation in OLAP

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    „OLAP“ (On-Line Analytical Processing) stellt für Business Intelligence (BI) das Basis-konzept zur Strukturierung von Datenbeständen dar und bietet dem Anwender gleichzeitig Methoden zu deren explorativen Analyse. Business Intelligence - und damit auch OLAP - dient der IT-getriebenen Analyse von Geschäftsdaten im Rahmen der betrieblichen Entscheidungsunterstützung. Aufgrund des Umfangs und der komplexen Zusammenhänge der mit OLAP verfügbar gemachten Datenbestände können diese ungewollt Informationen enthalten, die einigen Personen aus dem Anwenderkreis nicht offen gelegt werden sollen (sog. „sensible Informationen“). Daraus ergibt sich ein Spannungsverhältnis zwischen dem eigentlichen Zweck von OLAP und BI (Gewährleistung möglichst freier Analysen zur Unterstützung betrieblicher Entscheidungen) und der Gefahr, dabei sensible Informationen offen zu legen („Disclosure“). Diese Arbeit beschäftigt sich mit der aus diesem Spannungsfeld hervorgehenden Prob-lemstellung, nämlich möglichst umfassende Information zu relevanten Sachverhalten bei möglichst geringer Gefahr der ungewollten Informationsoffenlegung („Disclosure Limitation“) in OLAP-basierten Anwendungen zu gewährleisten. Die Forschung thematisierte lange Zeit ähnliche Fragestellungen vornehmlich im Kontext von sogenannten Statistischen Datenbanken, die sich jedoch erheblich von OLAP unterscheiden, so dass Ergebnisse kaum übertragbar sind. In jüngerer Zeit finden sich in der Literatur vereinzelte Vorschläge zur Lösung von Teilaspekten im Hinblick auf OLAP. Diese haben allerdings bis dato keine nennenswerte Verbreitung im Unternehmensumfeld gefunden, obwohl die Problematik durch die seit einiger Zeit zunehmende Diffusion von OLAP-Funktionalität in betriebliche Anwendungs- und Informationssysteme brisanter und im Unternehmensumfeld als entsprechend heikel betrachtet wird. Diese Arbeit verfolgt das Ziel, Disclosure Limitation in OLAP der praktischen Anwendbarkeit näher zu bringen. Dazu werden zwei Beiträge zur Forschung auf diesem Gebiet geleistet. Es wird erstens ein Rahmen zur empirischen Evaluation von Sicherheitsmechanismen in OLAP im Hinblick auf ihre praktische Einsatzfähigkeit entwickelt. Auf Basis der Arbeiten von DeLone & McLean (2003) sowie Wixom & Watson (2001) werden erst-mals Kriterien zur Evaluation der Qualität von OLAP vorgeschlagen. Zwei (kompatible) Adaptionen des DeLone-McLean-Modells erlauben die Bewertung von OLAP einerseits und von Disclosure Limitation-Verfahren in OLAP andererseits. Im Fokus der Bewertung stehen der Nutzen, welcher einem Anwender bzw. einem Unternehmen durch den Einsatz von OLAP bzw. von Schutzmechanismen entsteht, sowie die zu erwartende Schmälerung des Nutzens durch eben diese Schutzmechanismen. Die auf dieser Basis durchgeführte Evaluation der bisher in der Literatur diskutierten Lösungsansätze deckt Probleme bzgl. ihrer praktischen Anwendbarkeit auf, insbe-sondere im Hinblick auf den Administrationsaufwand (sowohl bei Ersteinrichtung wie im laufenden Betrieb) und die Einschränkung der Analysefreiheit der Nutzer. Zweitens wird, auf den Ergebnissen dieser Evaluation aufbauend, ein kontextbasiertes, mit geringem Aufwand administrierbares Verfahren zur Spezifizierung und Aktualisierung von Zugriffsrechten in OLAP-Anwendungen entwickelt und beispielhaft in einer SAP Netweaver BI 7.0-Umgebung implementiert. Das Verfahren berücksichtigt sowohl die inhaltliche Nähe von Autorisierungsobjekten zueinander als auch zu den Aufgabenbereiche des Anwenders. Ziel des Verfahrens ist es, explorative Datenanalysen im berechtigten Interessengebiet des Anwenders zu ermöglichen und gleichzeitig durch die Begrenzung dieses Interessensgebiets im Datenraum die Gefahr unerwünschter Offenlegung sensibler Informationen zu verringern. Darüber hinaus erfolgt die Spezifizierung der Zugriffsrechte nach Übergabe einiger Initialparameter automatisch, so dass der administrative Aufwand bei der ersten Einrichtung sowie im laufenden Betrieb (bspw. Änderungen an der Informationsstruktur) als äußerst gering einzuschätzen ist. Mit der weiter steigenden Verbreitung von OLAP und der Erweiterung des Nutzerkrei-ses über das Management hinaus wächst in immer mehr Unternehmen die Notwen-digkeit, Maßnahmen zur Disclosure Limitation umzusetzen. Trotzdem finden sich in OLAP-Anwendungen bisher nur selten umfassende Sicherheitsmechanismen implemen-tiert. Das im Rahmen dieser Arbeit entwickelte Verfahren besitzt insofern hohe praktische Relevanz, als es im Unterschied zu anderen Verfahren eine Abwägung zwischen Administrierbarkeit und Sicherheit (aus Unternehmenssicht) sowie Flexibilität (aus Anwendersicht) beinhaltet

    Anwälte der Öffentlichkeit. Über Zivilgesellschaft, Befähigungsarbeit und den Auftrag der Kirchen

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    Öffentliche Debatten stehen immer in der Gefahr betroffene Gruppen auszuschließen. Die Regeln des demokratisch orientierten, kommunikativen Zusammen- und Auseinandersetzens schließen jedoch die Anforderung einer kommunikativen Inklusion und Achtung gegenüber allen Betroffenen ein. Um diese erfüllen zu können, braucht es eine vorgängige Praxis, die für die Offenheit der Öffentlichkeit aktiv ist und zum Handeln und Diskurs ermächtigt. Die Handlungsermächtigung hat eine strukturelle und eine personale Dimension. Erst wenn die Beteiligungsmöglichkeiten für alle Kommunikationsfähigen und die Vertreter der Nicht-Kommunikationsfähigen faktisch existieren, kann die Auseinandersetzung zu einer öffentlichen, kann die öffentliche Auseinandersetzung tatsächlich eine demokratische werden. Kirche ist in Wahrnehmung der »kommunikativen Diakonie« als Befähigungsakteur gefordert. Sie kommt dabei nicht umhin, auch ihre innere Öffentlichkeit zu entfalten.Public debates always run the risk of excluding affected groups. However, the rules of democratically orientated, communicative interaction and debate include the requirement of communicative inclusion and respect for all those affected. In order to be able to fulfil this, a prior practice is required that is active for the openness of the public and empowers action and discourse. Authorisation to act has a structural and a personal dimension. Only when opportunities for participation exist for all those capable of communicating and the representatives of those who are not capable of communicating can the debate become a public one, can the public debate actually become a democratic one. The church is called upon to fulfil the role of “communicative diakonia” as an enabling actor. In doing so, it cannot avoid developing its inner public sphere

    Cultura como campo para el desarrollo – Kultur in der nachhaltigen Entwicklungsarbeit am Beispiel der präkolumbischen Stätten Tiwanaku und Cuzco

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    Die Arbeit ist so aufgebaut, dass sie sich als erstes der Bedeutung der kulturellen Stätten Tiwanaku und Cuzco von der Vergangenheit bis in die Gegenwart zuwendet. Durch das Aufzeigen aktueller Forschungserkenntnisse gibt der erste Teil der Arbeit einen geschichtlichen Rückblick und schafft dadurch eine Basis für spätere Diskussionen über die Bedeutung der beiden Kulturen für die nachhaltige Entwicklungsarbeit in Bolivien und Peru. Die kulturellen Errungenschaften der Tiwanaku-Kultur sowie der Inkas werden dabei im Zeitablauf chronologisch von der Vergangenheit bis in die Gegenwart dargestellt. An konkreten Beispielen wie dem Akapana-Projekt in Tiwanaku, der Bewerbung Boliviens für die Erklärung von sieben präkolumbischen Wegen zum UNESCO-Weltkulturerbe und dem Tourismusboom in Cuzco wird daneben die Bedeutung der genannten kulturellen Stätten für die Gegenwart verdeutlicht. Danach folgt ein kurzer Abriss über die Einflüsse Tiwanakus auf Cuzco. Es wird dadurch der immer noch vorherrschende Mythos widerlegt, dass die Inkas die erste Hochkultur in Lateinamerika konstituierten. Dieses Kapitel soll außerdem als Grundlage für die Untersuchungen in den folgenden Kapiteln die enge Verbindung der beiden Kulturen in der Vergangenheit darstellen, um ein Verständnis für gegenwärtige Gemeinsamkeiten, aber auch unterschiedlich verlaufende Entwicklungen zu schaffen. Im Anschluss daran wird die Thematik indigener Kulturen und Entwicklungspolitik in Bolivien und Peru aufgezeigt. Dies ist Voraussetzung, um anschließend eine Untersuchung der Bedeutung von Kultur in der nachhaltigen Entwicklungsarbeit am Beispiel der präkolumbischen Stätten Tiwanaku und Cuzco vornehmen zu können. Der Nutzen von Förderung sowie Schutz des kulturellen Erbes für die Entwicklung einer Gesellschaft wird dabei dargestellt, es werden aber auch die Probleme beziehungsweise Herausforderungen auf diesem Weg hervorgehoben

    Thomas Bernhard and the air crash on Tettelham in 1944. "It was a spectacle of unrelieved tragedy".

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    In his autobiographical essay "Ein Kind" (A Child) the Austrian writer Thomas Bernhard (1931-1998)describes the downing of a heavy World War II USAIRFORCE bomber at Tettelham near Traunstein in Upper Bavaria in 1944. The scene of the crash is now headed by a chapel and some reminiscenses of the crews' fate. Although the event is still vivid in the local history, it was not known that Thomas Bernhard had been a keen eyewitness

    Non-commutative Gröbner Bases and Applications

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    Commutative Gröbner bases have a lot of applications in theory and practice, because they have many nice properties, they are computable, and there exist many efficient improvements of their computations. Non-commutative Gröbner bases also have many useful properties. However, applications of non-commutative Gröbner bases are rarely considered due to high complexity of computations. The purpose of this study was to improve the computation of non-commutative Gröbner bases and investigate the applications of non-commutative Gröbner bases. Gröbner basis theory in free monoid rings was carefully revised and Gröbner bases were precisely characterized in great detail. For the computations of Gröbner bases, the Buchberger Procedure was formulated. Three methods, say interreduction on obstructions, Gebauer-Möller criteria, and detecting redundant generators, were developed for efficiently improving the Buchberger Procedure. Further, the same approach was applied to study Gröbner basis theory in free bimodules over free monoid rings. The Buchberger Procedure was also formulated and improved in this setting. Moreover, J.-C. Faugere's F4 algorithm was generalized to this setting. Finally, many meaningful applications of non-commutative Gröbner bases were developed. Enumerating procedures were proposed to semi-decide some interesting undecidable problems. All the examples in the thesis were computed using the package gbmr of the computer algebra system ApCoCoA. The package was developed by the author. It contains dozens of functions for Gröbner basis computations and many concrete applications. The package gbmr and a collection of interesting examples are available at http://www.apcocoa.org/

    Der Dialog zwischen Glaube und Kultur und dessen Implikationen für das Gespräch über die christlichen Wurzeln Europas in den Texten Johannes Paul II. und Benedikt XVI.

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    Das erste Kapitel der vorliegenden Studie trägt den Titel Johannes Paul II. und Benedikt XVI. auf dem Weg zum vereinten Europa. Es besteht aus zwei Abschnitten, die einen biografischen Zugang zur Person der beiden Päpste wiedergeben. Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit der Biografie Johannes Pauls II. Europa lässt sich als eine Einheit in Vielfalt bestimmen, und die europäische Kultur existiert nicht außerhalb der nationalen Kulturen oder neben den Kulturen, sondern sie hat ihre Wurzeln und entsteht aus den Kulturen der Nationen, deshalb ist es wichtig, den Lebenskontext des Papstes zu zeigen und die Fülle von Erfahrungen, die sein Leben, seine Entscheidungen und Taten geprägt haben. Der zweite Abschnitt dieses ersten Teiles wird Benedikt XVI. gewidmet. Die bayerische Eigenart vor allem in der damaligen Zeit, die starke Verwurzelung in der Tradition und die rein katholische Umgebung, genauso wie das Aufwachsen in der Nähe Salzburgs – der Stadt der Gegenreformation, beeinflussten die Denkweise des jungen Ratzinger. Die entscheidende Frage war: Inwieweit ist das in seinen Schriften und seinem Handeln sichtbar? Und wie sieht er die Zukunft Europas? In dem zweiten Kapitel werden Grundbegriffe der Arbeit erörtert. Der erste Abschnitt bezieht sich auf die Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils Gaudium et spes, denn dieser Text schließt die Vorstellung des Kulturbegriffs ein, was für diese Arbeit maßgebend ist, da das Verständnis seiner Bedeutung ein wichtiger Punkt dieser Untersuchungen ist. Die weiteren Überlegungen dieses Abschnittes werden in drei Schritten vorgetragen: Zuerst wird auf den Personenbegriff eingegangen. Im zweiten Schritt wird der Glaube zum Thema gemacht, und im dritten Schritt wird die Kultur dargestellt, wie sie Johannes Paul II. und Benedikt XVI. verstehen. Das dritte Kapitel der Arbeit trägt den Namen Dialog zwischen Glaube und Kultur – die grundlegenden Perspektiven und wird in drei Hauptteile geteilt. Der erste Teil, Anthropologische Dimension, entspricht dem ersten Grundbegriff des zweiten Kapitels dieser Erörterung. Der Mensch wird als Subjekt, Objekt und zugleich als Ziel der Kultur verstanden, deshalb sind die anthropologischen Gedanken der Päpste für die weiteren Überlegungen so relevant. Der zweite Teil heißt die Werte-Dimension. Die Werte sind die konstitutiven Elemente der Kultur, sie definieren ihren Sinn und ihre Bedeutung innerhalb eines Sozialsystems. Gesellschaftliche Dimension heißt ein letzter Abschnitt in diesem Kapitel. In der Zeit der Globalisierung braucht die Gesellschaft eine Evangelisierung, die Johannes Paul II. oft als Neu-Evangelisierung bezeichnet hat. Auch zum Gottesbezug in der Präambel der europäischen Verfassung haben beide Päpste sich geäußert, und deshalb ermöglicht dieser Punkt der Arbeit, zumindest ein wenig, die Stellungnahmen der Päpste zu der europäischen Problematik, aber vor allem auch zu dem Dialog zwischen Glauben und Kultur, dem Hauptthema dieser Arbeit, besser zu verstehen

    Erweiterung von Informationssystemen um Event-Handling - Ein Nicht-Invasiver Ansatz

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    Due to the immense advance of widely accessible information systems in industrial applications, science, education and every day use, it becomes more and more difficult for users of those information systems to keep track with new and updated information. An approach to cope with this problem is to go beyond traditional search facilities and instead use the users' profiles to monitor data changes and to actively inform them about these updates - an aspect that has to be explicitly developed and integrated into a variety of information systems. This is traditionally done in an individual way, depending on the application and its platform. In this dissertation, we present a novel approach to model the semantic interrelations that specify which users to inform about which updates, based on the underlying model of the respective information system. For the first time, a meta-model that allows information system designers to tag an arbitrary data model and thus specify the event-handling semantics is presented. A formal specification of how to interpret meta-models to determine the receivers of the events completes the presented concept. For the practical realization of this new concept, model driven architecture (MDA) shows to be an ideal technical means. Using our newly developed UML profile based on data-modelling standards, an implementation of the event-handling specification can automatically be generated for a variety of different target platforms, like e.g. relational databases, using triggers. This meta-approach makes the proposed solution ideal with respect to maintainability and genericity. Our solution significantly reduces the overall development efforts for an event-handling facility. In addition, the enhanced model of the information system can be used to generate an implementation that also fulfils non-functional requirements like high performance and extensibility. The overall framework, consisting of the domain specific language (i.e. the meta-model), formal and technical transformations of how to interpret the enhanced information system model and a cost-based optimizing strategy, constitutes an integrated approach, offering several advantages over traditional implementation techniques: our framework can be applied to new information systems as well as to legacy applications without having to modify existing systems; it offers an extensible, easy-to-use, generic and thus re-usable solution and it can be tailored to and optimized for many use cases, as the practical evaluation presented in this dissertation verifies.Bedingt durch die immer stärkere Durchdringung rechnergestützter Informationssysteme in Industrie, Forschung, Ausbildung und anderen Bereichen des täglichen Lebens wird es für Anwender immer schwieriger, für sie relevante Änderungen an den dort gespeicherten Datenbeständen nachzuverfolgen. Dem wird häufig dadurch begegnet, dass über die Fähigkeiten traditioneller Suchmöglichkeiten hinaus gegangen wird und Profile der Anwender verwendet werden, um sie aktiv über relevante Änderungen zu informieren. Dieser Aspekt muss für unterschiedlichste Informationssysteme explizit entwickelt und integriert werden, zudem meist abhängig von der fachlichen Domäne der Anwendung und deren Plattform. In dieser Dissertation präsentieren wir einen neuartigen Ansatz, mit dessen Hilfe die semantischen Vorgaben, welche Anwender über welche Änderungen informiert werden sollen, ausgehend vom zugrunde liegenden Datenmodell der Anwendung des jeweiligen Systems modelliert werden können. Erstmalig wird ein Meta-Modell vorgestellt, das Entwicklern und Architekten ermöglicht, ein beliebiges Modell eines Informationssystems mit zusätzlichen Informationen auszuzeichnen und damit die Semantik der Event-Handling-Komponente vorzugeben. Zudem wird ein formales Konzept präsentiert, das spezifiziert wie diese Auszeichnungen für die Bestimmung der Informationsempfänger zu interpretieren sind. Im Hinblick auf die Realisierung dieses Konzepts erweist sich Model Driven Architecture (MDA) als ideales technisches Mittel. Mit Hilfe eines eigens entwickelten UML Profils, das sich auf existierende Standards zur Datenmodellierung stützt, kann automatisch eine Implementierung der Event-Handling-Komponenten für eine Vielzahl unterschiedlichster Zielplattformen generiert werden. Als Beispiel wäre die Verwendung relationaler Datenbanken zusammen mit Datenbanktriggern zu nennen. Dieser Ansatz stellt eine ideale Lösung im Hinblick auf Wartbarkeit und Allgemeingültigkeit dar, wodurch auch der Entwicklungsaufwand minimiert wird. Zudem bietet unser Ansatz auch die Möglichkeit, bei der Implementierung dieser Komponente auch nicht-funktionale Anforderungen - wie beispielsweise möglichst optimale Performanz und Erweiterbarkeit - zu erfüllen. Das hier präsentierte Framework, bestehend aus der domänen-spezifischen Sprache (in Form des Meta-Modells), den formalen und technischen Transformationsvorschriften für die Interpretation der Spezifikation sowie einer kostenbasierten Optimierungsstrategie, stellt einen integrierten Ansatz dar, der im Vergleich zu traditionellen Ansätzen einige Vorteile bietet: so kann dieser Ansatz ohne Modifikation existierender Systeme verwendet werden, stellt eine erweiterbare, einfach benutzbare, und zugleich wiederverwendbare Lösung dar und kann für beliebige Anwendungsfälle maßgeschneidert und optimiert werden, wie die Evaluation unserer Lösung anhand echter Szenarien in dieser Dissertation zeigt

    Social Capital - An Obstacle to Migration?

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    Kern der vorliegenden Arbeit ist die Frage, ob aufgebautes individuelles Sozialkapital die Kosten für die Migration dieses Individuums erhöht. Hintergrund ist die Allokation des Faktors Arbeit, welche durch eine mangelnde Wanderungsbereitschaft behindert wird. Um dieser Frage nachzugehen, geht die Arbeit detailliert auf die Bedeutung des Sozialkapitals ein, wobei die makro- und die mikroökonomische Sichtweise auf diesen Einflussfaktor beleuchtet werden. Hierbei werden insbesondere die Definitionen nach Francis Fukuyama, Pierre Bourdieu und Edward Glaeser diskutiert. Anschließend wird, ausgehend von Granovetters Netzwerktheorie, die Bedeutung des Sozialkapitals für die ökonomische Situation eines Individuums analysiert. Des Weiteren wird untersucht, welche Ansätze bisher zur Messung des Sozialkapitals existieren und welche Vor- und Nachteile sie aufweisen. Dann wird das in dieser Arbeit genutzte Instrument, die Zeit seit dem letzten Umzug aus beruflichen Gründen, vorgestellt und seine Wahl begründet. Die empirische Untersuchung schließt sich an, welche sich auf Arbeitslose in der Bundesrepublik im Zeitraum 1997 – 2005 bezieht. Diese erfolgt mit Hilfe der binär-logistischen Regression, deren Vorgehensweise der Arbeit vorangestellt ist. Die Ergebnisse der empirischen Studie geben Hinweise darauf, dass, übereinstimmend mit Granovetters Netzwerktheorie, das Sozialkapital kein oder nur ein geringes Hindernis für Wanderungsbewegungen darstellt

    Stop decisions in software development projects - The development of a decision-support-model based on key figures

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    In Zeiten von Globalisierung, kurzen Produktlebenszyklen und schnellem technologischen Fortschritt gewinnen Projekte über alle Branchen zunehmend an Bedeutung – so auch in der Softwarebranche. Nahezu jedes Unternehmen muss derzeit große Anstrengungen im Bereich Projektmanagement unternehmen, um die gestiegenen Anforderungen erfüllen zu können, die richtigen Projekte auszuwählen und diese in geeigneter Weise durchzuführen. Ein wesentliches Problem in diesem Bereich ist, dass Umstände und Schlüsselfaktoren des Projekterfolgs während des gesamten Projektverlaufs als veränderlich angesehen werden müssen. Veränderungen der Rahmenbedingungen können jedoch zu steigenden Kosten und/oder sinkenden Ertragsprognosen führen, wodurch möglicherweise eine Weiterführung des bereits begonnenen Projektes unwirtschaftlich wird. Die Frage dahingehend, ob ein bereits laufendes Projekt unter veränderten Rahmenbedingungen weitergeführt oder abgebrochen werden sollte, ist daher eine der Kernfragen des Projektmanagements. Sie wird derzeit jedoch sowohl im Projektmanagement allgemein als auch im Softwareentwickungs-Projektmanagement im Besonderen weitgehend vernachlässigt. Daher war das wesentliche Ziel meiner Arbeit ein generisches Modell zur Entscheidungsunterstützung zu entwickeln. Dieses Modell kann als Framework aufgefasst werden, welches sowohl für verschiedene Arten von Softwareentwicklungsprojekten als auch Unterschiede in der Datenverfügbarkeit konzipiert wurde. Dabei wurde ein Haupt-Fokus auf die Integration von Kernrisiken in die Schätzung von Projektrestaufwänden und -erträgen gelegt, um eine tragfähige Entscheidungsgrundlage zu generieren.In times of globalization, short product life-cycles and fast technical progress projects gain in importance in all industries – so in the software industry. Practically every company these days has to put in great efforts into project management to meet the increasing requirements, select the right projects and execute these chosen projects well. A serious problem in this context is that circumstances and key success factors may change during the entire course of the project. As a result the increase of costs and/or the decrease of gains may be sufficiently serious to stop the project. The question whether a running project should be continued or stopped under changed conditions is one of the key issues in project management. At present this key-question, however, is neglected both in general project management and in software development projects. Therefore the main objective of my research was to develop a generic model to support decision-making in this context. The model can be seen as a framework, which is designed for use in different types of software development projects and different data availability. It focuses the integration of key risk factors in the estimation of remaining project costs and gains in order to give a suitable decision support

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