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    Religiöses Lernen kann man sehen?! Ein empirisches Unterrichtsforschungsprojekt im Katholischen Religionsunterricht

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    Religiöse Lernprozesse sollen in dieser Studie auf mikrostruktureller Ebene beleuchtet werden. Dabei bilden die Schwierigkeiten der Lehr-Lernforschung im Kontext des katholischen Religionsunterrichts und die Notwendigkeit einer adäquaten Begriffsbestimmung den Ausgangspunkt. Mit Hilfe von videografierten Unterrichtsaufzeichnungen, Interviews mit den Lernenden und den Lehrkräften wird der Frage nachgegangen, wie sich die Lernprozesse von Schülerinnen und Schüler gestalten. Wesentliche Erkenntnis infolge inhaltsanalytischer Auswertungsmethodik ist, dass Lehrende eher eindimensionale Verknüpfungsleistungen einfordern, komplexere Vernetzungsleistungen mit anderen Themen oder biblischen Erzählungen kaum anregen. Wenn Schülerinnen und Schüler trotzdem zu umfassenderen Verknüpfungen kommen, werden diese für weitere Lernprozesse in der Klasse kaum nutzbar gemacht. Die Kommunikation verbleibt meist auf der Ebene eines Lehrer-Schüler-Gespräches, eine Verständigung zwischen den Schülern ist selten

    Botnet Early Warning Systems

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    Die Darstellung umfasst die Abbildung der tatsächlichen und rechtlichen Grundlagen der Frühwarnung zur Botnetzbekämpfung über eine Auseinandersetzung mit den organisations- und datenschutzrechtlichen Aspekten einer zu diesem Zweck erfolgenden Zusammenarbeit bis hin zu einer Untersuchung ausgewählter, für die Frühwarnung zur Botnetzbekämpfung typischer Einzelmaßnahmen. Im Einzelnen wird aufgezeigt, dass die Grenzen staatlicher Frühwarnung durch die Problematik fehlender spezieller Befugnisnormen, der mangelnden Reichweite von Befugnisgeneralklauseln und den modernen Eingriffsbegriff mitbestimmt werden. Weiterhin wird dargelegt, dass entsprechende Maßnahmen den Kategorien der Gefahrenabwehrvorsorge und -vorbeugung sowie in eingeschränktem Umfang der Vorsorge zur Verhütung von Straftaten und der Strafverfolgungsvorsorge zugeordnet werden können, und dass der staatliche Beitrag zur Frühwarnung vor durch Botnetze vermittelten Gefahren in unterschiedlicher Gewichtung auch abhängig von der Zielrichtung der Botnetz-Angriffe Aufgabe der Polizeien, Sicherheitsbehörden und Nachrichtendienste des Bundes und der Länder ist. Nachfolgend werden die verfassungsrechtlichen und einfachgesetzlichen Begrenzungen des Informationsaustauschs zwischen staatlichen Stellen und zwischen staatlichen und privaten Stellen dargestellt. Es wird gezeigt, dass abseits freiwillig eingegangener Kooperationsverhältnisse begrenzt vom Verhältnismäßigkeitsgrundsatz einzelfallbezogene Verpflichtungen Privater gerichtet auf die Mitwirkung bei der Botnetz-Bekämpfung auf der Grundlage von Befugnisgeneralklauseln erfolgen können. Abschließend werden die Grenzen ausgewählter Informationsgewinnungsmaßnahmen einschließlich des Nachladens von Schadcode und der Überwachung der Kommunikation in IRC-Kanälen, sowie die Grenzen der Ausgabe von Warnungen innerhalb des Aufgaben- und Zuständigkeitsbereichs von Polizei- und Sicherheitsbehörden herausgearbeitet. Die Untersuchung zeigt, dass der Betrieb eines Frühwarnsystems zur Abwehr von durch den Einsatz von Botnetzen vermittelten Gefahren mit der Verpflichtung des Staates, die Freiheit seiner Bürger zu achten, vereinbar ist

    Internationalisierungspotentiale der Fisarmonica-Industrie in Italien

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    In der Dissertation: „Internationalisierungspotentiale der Fisarmonica-Industrie in Italien“ wurden kleine italienische Unternehmen in der Stadt Castelfidardo analysiert, die bis heute Fisarmonicas herstellen und weltweit vertreiben. Die zentrale Forschungsfrage dabei lautete: Wie ist der zukünftige Internationalisierungsprozess der Unternehmen in der italienischen Fisarmonica-Industrie aus ökonomischer Sicht zu gestalten? Insgesamt wurden fünf Schwerpunkte behandelt: 1. Eine Analyse und deskriptive Beschreibung der historischen Entwicklung der Unternehmen seit dem Jahr 1850, mit einem Schwerpunkt auf den Bereich Internationalisierung. 2. Eine detaillierte Analyse der Inhalte der Fisarmonica-Ausbildung an den italie­nischen Konservatorien. 3. Eine problemorientierte Analyse der betriebswirtschaftlichen internen und externen Strukturen, Prozesse und Strategien der Unternehmen. 4. Die Einbeziehung wissenschaftlich-theoretischer Ansätze moderner Internatio­nalisierungsstrategien, die aus der Analyse der relevanten betriebswirtschaftlichen Literatur gewonnen wurden. 5. Eine an den Anforderungen in der Praxis orientierte Ausarbeitung von Emp­fehlungen bezüglich einer global orientierten Strategie Als wichtigstes Ergebnis lässt sich festhalten, dass die Unternehmen in Zukunft die Auswahl und Bearbeitung der internationalen Märkte anhand von rationalen, ökonomischen Kriterien forcieren und weiterhin mit Premiumprodukten am Markt gegenüber der Konkurrenz auftreten müssen

    In dubio pro vita – oder doch nicht? Antwort auf den Leserbrief von Dr. Peter Plenk

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    Antwort der Autoren auf einen Leserbrief zum Artikel "In dubio pro vita - oder doch nicht?" im Bayerischen Ärzteblatt (2013) 12

    Drei Aufsätze über Extrem-Werte und Nicht-Linearitäten im Rahmen der Bepreisung von Wertpapieren

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    The dissertation consists of three self-contained essays, with a focus on empirical capital market research. The first essay "Time-Varying Conditional Market Returns: Is Variance or Tail-Risk Priced", empirically investigates the question whether there is a positive relationship between aggregate market tail risk and expected returns. Based on the classical risk return trade-off, intuition suggests a statistically positive relationship between aggregate market tail risk and expected returns. The paper contributes to previous literature in several ways. First it offers an statistically well founded method for aggregate tail risk estimation in relying on EVT. In the second place it empirically determines a positive relationship between lagged aggregate market tail risk and market returns, based on a time-series approach, which can be further characterized by a non-linear dependence structure. The second essay "Credit Cycle Dependent Spread Determinants in Emerging Sovereign Debt Markets", empirically estimates non-linear dependence structures of determinants of changes in sovereign bond spreads. Empirical results of the paper clearly identify a non-linear influence of determinants of changes in emerging markets sovereign credit spreads. The statistical and economical significance as well as the sign of some determinants changes with respect to the underlying sovereign credit cycle. The third paper "Modeling the Dependence Structure between Aggregate Market Tail Risk and Expected Returns" takes on the results of the first paper regarding the non-linear positive dependence structure between aggregate market tail risk and expected returns. In order to implement a more profound analysis of the non-linear pattern, the paper employs several copula functions to model the conditional bivariate time series dependence structure. The inspection of the empirical results clearly indicates the Clayton copula function to provide the best formula describing the conditional dependence structure

    Ein Projekt zur Qualifikation von Besuchsdiensten in stationären Altenhilfeeinrichtungen: Begegnungen gegen die Einsamkeit

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    Das Bildungskonzept „Ins Altenheim gehen – eine lohnende Sache! Fortbildung für ehrenamtliche Besuchsdienste im Alten- und Pflegeheim“ verpflichtet sich, die Idee der Teilhabe sowohl für Ehrenamtliche als auch für hilfebedürftige Menschen im Alter in die Tat umzusetzen. Das aus fünf Modulen bestehende Curriculum, das als Kooperationsverbund zwischen Kirche, Wohlfahrtsverband, Universität, Altenhilfeeinrichtung und Ehrenamt in diesem Zuschnitt ein Pilotprojekt darstellte, befähigt Ehrenamtliche mit speziellen Themen der stationären Versorgungsform (z.B. Symptome der Demenz, Versicherungsfragen bei Ausflügen, praktischer Umgang mit Pflegebetten und Hilfsgeräten) umgehen zu lernen, damit den hilfebedürftigen Menschen ein Mehr an gesellschaftlichem Leben ermöglicht wird.The educational concept “Going into a retirement home - a worthwhile endeavour! Further training for volunteer visiting services in retirement and nursing homes” is committed to putting the idea of participation into practice for both volunteers and people in need of help in old age. The five-module curriculum, which is a pilot project involving a cooperation between the church, charitable organisation, university, elderly care facility and volunteers, enables volunteers to learn how to deal with special topics relating to inpatient care (e.g. symptoms of dementia, insurance issues for excursions, practical handling of care beds and assistive devices) so that people in need of help can enjoy a more active social life

    Bleiben oder Zurückkehren? Zur Remigrationsintention hochqualifizierter spanischer Fachkräfte in München - Eine empirische Studie zu Migration, Lebenszufriedenheit und Zukunftsperspektiven

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    Die vorliegende Studie untersucht die Rückwanderungsintention von Arbeitsmigranten in Deutschland unter dem Gesichtspunkt der Lebenszufriedenheit. Am Beispiel von München wird die individuelle Lebenssituation von spanischen Arbeitsmigranten beleuchtet, die seit 2008 nach Deutschland gekommen sind. Denn trotz der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands gelingt es oftmals nicht die dringend benötigten ausländischen Fachkräfte auch zu halten. Was also treibt so zahlreiche Zuwanderer wieder zurück? Diese Frage muss dabei immer vor dem Hintergrund betrachtet werden, dass eine Migration immer auch eine Lebensentscheidung darstellt, die sich für den Einzelnen am Ende lohnen soll. Die zentralen Forschungsfragen lauten: • Wie zufrieden sind die spanischen Arbeitsmigranten mit ihrem Leben in Deutschland? • Wie orientieren sie sich in Hinblick auf die Zukunft – Bleiben oder Zurückkehren? • Welches sind die entscheidenden Faktoren dafür? Zur Beantwortung dieser Fragen werden verschiedene Theorien aus der Migrations- und Glücksforschung diskutiert und daraus ein integriertes Erklärungsmodell entwickelt, welches die Grundlage für die empirische Untersuchung bildet. Somit wird das Phänomen Migration nicht nur als Ergebnis einer ökonomisch-rationalen Nutzenabwägung betrachtet, sondern es können auch andere Aspekte berücksichtigt werden – etwa die soziale Einbindung oder persönliche Ziele der Individuen. Die Ergebnisse der Studie werden in einem aus der qualitativen Analyse hervorgegangenen Kategoriensystem aufbereitet und mit Ankerbeispielen und Zitaten veranschaulicht. Abschließend erfolgt die Interpretation der Ergebnisse, wobei sich herausstellt, dass den nicht-ökonomischen Faktoren bei der Rückwanderungsentscheidung von Arbeitsmigranten die weit größere Rolle zukommt

    Biographiearbeit in der Lehrerbildung – Erwerb berufsbiographischer Kompetenz als Ziel von Professionalisierung? Ein Werkstattbericht

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    Seit einigen Jahren werden an der Universität Passau in den Lehramtsstudiengängen im Bereich der erziehungswissenschaftlichen Studien spezielle Seminarangebote zum Thema „Biographiearbeit“ angeboten. Entwicklung und Durchführung dieser Seminare stehen im größeren Zusammenhang der theoretischen Grundlegung und Ausarbeitung sowie der ausbildungsorientierten Umsetzung eines Professionalisierungskonzepts für die Lehrerbildung, welches gemeinsam von Vertretern der sog. „4 Säulen“ der Lehrerbildung (Unterrichtsfachwissenschaft,Fachdidaktik, Bildungswissenschaften, schulpraktische Studien) getragen wird. Das angesprochene Professionalisierungskonzept fokussiert die durch die LPO I gesetzten Vorgaben auf ein gemeinsames Leitbild von pädagogischer Professionalität

    Universitätsbibliothek Passau: Jahresbericht 2013

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    Jahresbericht der Universitätsbibliothek Passau - Berichtsjahr 201

    Berechnung und Anwendungen Approximativer Randbasen

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    This thesis addresses some of the algorithmic and numerical challenges associated with the computation of approximate border bases, a generalisation of border bases, in the context of the oil and gas industry. The concept of approximate border bases was introduced by D. Heldt, M. Kreuzer, S. Pokutta and H. Poulisse in "Approximate computation of zero-dimensional polynomial ideals" as an effective mean to derive physically relevant polynomial models from measured data. The main advantages of this approach compared to alternative techniques currently in use in the (hydrocarbon) industry are its power to derive polynomial models without additional a priori knowledge about the underlying physical system and its robustness with respect to noise in the measured input data. The so-called Approximate Vanishing Ideal (AVI) algorithm which can be used to compute approximate border bases and which was also introduced by D. Heldt et al. in the paper mentioned above served as a starting point for the research which is conducted in this thesis. A central aim of this work is to broaden the applicability of the AVI algorithm to additional areas in the oil and gas industry, like seismic imaging and the compact representation of unconventional geological structures. For this purpose several new algorithms are developed, among others the so-called Approximate Buchberger Möller (ABM) algorithm and the Extended-ABM algorithm. The numerical aspects and the runtime of the methods are analysed in detail - based on a solid foundation of the underlying mathematical and algorithmic concepts that are also provided in this thesis. It is shown that the worst case runtime of the ABM algorithm is cubic in the number of input points, which is a significant improvement over the biquadratic worst case runtime of the AVI algorithm. Furthermore, we show that the ABM algorithm allows us to exercise more direct control over the essential properties of the computed approximate border basis than the AVI algorithm. The improved runtime and the additional control turn out to be the key enablers for the new industrial applications that are proposed here. As a conclusion to the work on the computation of approximate border bases, a detailed comparison between the approach in this thesis and some other state of the art algorithms is given. Furthermore, this work also addresses one important shortcoming of approximate border bases, namely that central concepts from exact algebra such as syzygies could so far not be translated to the setting of approximate border bases. One way to mitigate this problem is to construct a "close by" exact border bases for a given approximate one. Here we present and discuss two new algorithmic approaches that allow us to compute such close by exact border bases. In the first one, we establish a link between this task, referred to as the rational recovery problem, and the problem of simultaneously quasi-diagonalising a set of complex matrices. As simultaneous quasi-diagonalisation is not a standard topic in numerical linear algebra there are hardly any off-the-shelf algorithms and implementations available that are both fast and numerically adequate for our purposes. To bridge this gap we introduce and study a new algorithm that is based on a variant of the classical Jacobi eigenvalue algorithm, which also works for non-symmetric matrices. As a second solution of the rational recovery problem, we motivate and discuss how to compute a close by exact border basis via the minimisation of a sum of squares expression, that is formed from the polynomials in the given approximate border basis. Finally, several applications of the newly developed algorithms are presented. Those include production modelling of oil and gas fields, reconstruction of the subsurface velocities for simple subsurface geometries, the compact representation of unconventional oil and gas bodies via algebraic surfaces and the stable numerical approximation of the roots of zero-dimensional polynomial ideals

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