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Spotzuordnung und Wellenfrontrekonstruktion für Shack‐Hartmann‐Sensoren
Abstract zum Dissertationsfragment "Spotzuordnung und Wellenfront-Rekonstruktion für Shack-Hartmann-Sensoren" von Sascha Groening (20.04.1972 - 16.11.2001)
Sascha Groening war nach seinem Studium der Informatik an der Universität Passau von 01.Oktober 1998 bis 16. November 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsgruppe Entscheidungsunterstützende Systeme innerhalb des Forschungsverbundes Wissensbasierte Systeme, die 2005 in das Institut für Softwaresystem in technischen Anwendungen der Informatik an der Universität Passau überging.
Tragischerweise ist er am 16. November 2001 im Alter von nur 28 Jahren kurz vor der Fertigstellung seiner Dissertation völlig überraschend verstorben. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit Fragestellungen aus dem Teilprojekt „Entwicklung eines Messverfahrens mit hohem Dynamikbereich für die Qualitätssicherung von optischen Asphären für die in‐situ Messung von Wellenfronten (kurz Wellensensor)“ des Forschungsverbundes FORMIKROSYS II, der von der Bayerischen Forschungsstiftung gefördert wurde.
Auf den Sicherungen des Instituts konnten wir nur eine relativ unvollständige elektronische Version seiner Dissertation „Spotzuordnung und Wellenfrontrekonstruktion für Shack‐Hartmann‐Sensoren“ finden, da er seine Arbeit auf einem privaten PC anfertigte.
Monika Groening, seine Mutter, hat dagegen im Jahr 2013 privat unten stehenden Ausdruck seiner schriftlichen Arbeit gefunden, die einem Stand etwa zwei Wochen vor der geplanten Abgabe entspricht und die nun hiermit als Scan der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird.
Am Institut wurden nach Abschluss des Projektes Wellensensor die Forschungen auf diesem Gebiet nicht weiter verfolgt, da die Problemstellung des Projektes für die Partner, die die Lösung von Sascha Groening angewendet haben, zufriedenstellend gelöst war.
Im Rahmen des Projektes wurden die Leistungsgrenzen für ein Messgerät zur Vermessung von optischen Asphären (z.B. Gleitsicht‐Brillengläsern) und allgemeinen Wellenfronten (z.B. Strahlprofil eines Lasers, Wellenfront hinter einem optischen Subsystem) auf der Basis des Shack‐Hartmann‐Sensors erforscht. Das Prinzip beruht auf der geometrisch‐optischen Bestimmung lokaler Wellenfrontkrümmungen mit Hilfe eines Feldes von Mikrolinsen und einer CCD‐Kamera in der Fokalebene der Mikrolinsen. Sascha Groening entwickelte völlig neu konzipierte Auswertealgorithmen, die eine schnelle und zuverlässige Zuordnung von Fokuspunkten zu Mikrolinsen durchführen und damit eine hochgenaue Vermessung von
Ashären bei stark aberranten Wellenfronten möglich machen. Eine einfallende Wellenfront erzeugt in der Fokalebene der Mikrolinsen ein charakteristisches Spotmuster. Durch die Analyse der lokalen Ablenkungen der Spots von ihren Idealpositionen, also den Positionen, die bei Einfall einer ebenen Wellenfront entstehen würden, können Aussagen über das
lokale Steigungsverhalten der einfallenden Wellenfront getroffen werden. Je größer der Dynamikbereich des Messgerätes sein soll, desto schwieriger wird das Problem der Zuordnung von Spot zu Mikrolinse. Genau diese Herausforderung wurde von Sascha Gröning durch einen iterativen Spline‐Passungs‐Algorithmus schnell und elegant gelöst. Wenn dann
die Spotzuordnung erfolgt ist, kann die Wellenfront aus den lokalen Ablenkungen der Spots rekonstruiert werden.
Das Fragment der Dissertationsschrift ist vollständig bis auf Kapitel 1 Einleitung und Kapitel 7 Zusammenfassung. Außerdem fehlen in Kapitel 4 noch die Beschreibungen einiger untersuchter Verfahren zur Spotdetektion und in den Unterkapiteln von 5 und 6 fehlen die Verfahren zur Spotzuordnung und Wellenfrontrekonstruktion bei nicht stetig differenzierbaren bzw. unstetigen Wellenfronten. Ansonsten bietet die Arbeit aber einen guten Überblick über den Stand der Technik zur damaligen Zeit und erklärt die grundlegenden Verfahren, die von Sascha Groening erforscht und entwickelt wurden. In Kapitel 2 werden ausführlich das Funktionsprinzip des Shack‐Hartmann‐Sensors und die Wellenfrontvermessung erklärt, wobei speziell auf das Zuordnungsproblem von Spot zu Mikrolinse und auf die globale Wellenfrontrekonstruktion aus einem Feld partieller Ableitungen eingegangen wird.
Die mathematischen Grundlagen wie Tensorprodukt‐Splines oder die Lösungsverfahren für lineare Ausgleichsprobleme ohne und mit linearen Nebenbedingungen werden in Kapitel 3 gelegt. Einen ersten Schwerpunkt bildet Kapitel 4, das sich mit der Spotdetektion beschäftigt. Nach der Erläuterung der optischen Grundlagen wird die Spotentstehung mathematisch modelliert, um so geeignete Detektionsverfahren ableiten zu können.
Im zentralen Kapitel 5 der Dissertation geht es um die Spotzuordnung. Nach der Vorstellung bekannter Verfahren wird die neu entwickelte Spotzuordnung durch iterative Funktionspassung beschrieben. Nach einer initialen Zuordnung von einigen zentralen Spots, die unter Nutzung von Nebenwissen problemlos möglich ist, wird dann iterativ mit Hilfe von Splinepassungen vorgegangen. Bei einer vorhandenen Zuordnung wird durch Extrapolation der berechneten Splinepassung der Suchbereich für weitere, nicht zugeordnete Spots ausgedehnt, und diese werden dann wiederum korrekt zugeordnet. Diese Schritte werden iterativ wiederholt, bis alle Spots zugeordnet sind. Die Vorgehensweise, von bekanntem in unbekanntes Gebiet zu extrapolieren führt hier vortrefflich zum Ziel. Sascha Groening zeigt auch, dass der Erfolg vom gewählten Funktionsraum, hier Tensorprodukt‐Splines, abhängt. Schließlich runden die Verfahren zur Wellenfrontrekonstruktion, die ebenfalls auf Spline‐Passungen basieren, in Kapitel 6 die Arbeit ab.
Mit der Bereitstellung dieses Fragments seiner Dissertation wollen wir die geleistete Arbeit von Sascha Groening an der Universität Passau würdigen und hoffen, dass seine Ergebnisse ihren Platz in der wissenschaftlichen Gemeinschaft finden.
Im Mai 2015, Dr. Erich Fuch
Antidiscrimination law for private actors: remedies and sanctions in German and U.S. law
Die Arbeit untersucht die Rechtsdurchsetzung von an Private gerichteten Diskriminierungsverboten im deutschen Recht und im US-Bundesrecht. Teil 1 führt in die Fragestellung der Arbeit ein und behandelt rechtssystemübergreifende Grundlagen. Teil 2 stellt den Rahmen des Unionsrechts für nationales Antidiskriminierungsrecht dar. Die Teile 3 und 4 sind der Analyse eines Rechtsfolgensystems gewidmet. Der dritte Teil beschäftigt sich dabei mit der Rechtslage in Deutschland, der vierte Teil mit dem US-Bundesrecht. Teil 5 ist eine vergleichende Analyse deutscher und amerikanischer Konzepte und greift so auf die Teile 3 und 4 zurück. Die Untersuchung geht dabei sowohl grundlegenden Strukturentscheidungen nach (wie z. B. dem fast vollständigen Fehlen kollektiver Rechtsdurchsetzung in Deutschland) als auch der konkreten Ausgestaltung bestimmter Rechtsfolgen im Detail und zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf. Teil 6 abstrahiert von den konkreten nationalen Regelungen und untersucht Rechtsdurchsetzungs- und Rechtsfolgenmodelle für die Verletzung von Diskriminierungsverboten auf ihre Eignung zur Verhaltenssteuerung anhand verschiedener Modelle; dabei wird ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt, der insbesondere Erkenntnisse der ökonomischen Analyse des Rechts berücksichtigt. Teil 7 enthält abschließende Bemerkungen.This paper analyzes remedies and sanctions for the violation of antidiscrimination provisions for private actors in German law and U.S. federal law. Chapter 1 is dedicated to general principles. Chapter 2 sets out the EU framework that applies to German antidiscrimination law. Chapter 3 analyzes German law, chapter 4 focuses on U.S. law. Chapter 5 is a comparative analysis of the German and the U.S. legal systems, based on the findings of the previous two chapters. It covers both fundamental features of the respective legal system (such as the almost complete absence of collective redress in German law) and the more technical features of the different remedies. Chapter 6 goes beyond the concrete national provisions and analyzes different categories of remedies and sanctions as regards their ability to influence behavior; the author uses an interdisciplinary approach and includes considerations of economic analysis of law. Chapter 7 summarizes the results
Mathematical Methods for the Approximation of Radar Traces
Most major airports collect recordings of the position of aircrafts at specific times. Those data typically requires extensive smoothing and corrections before it can be used for later analysis. Conventional smoothing approaches fail to model the movement physically correct, i.e. do not take standstills of aircrafts into account.
In this thesis we develop a method to detect standstills, employ robust smoothing splines for data fitting, add adequate boundary conditions for the detected standstill periods (i.e. force the function to be constant and to entry- and exit-direction for the standstills to be identical) and give an algorithm to solve those approximation problems efficiently.
In the progress we give an explicit proof for the convergence of the IRLS algorithm proposed by Huber to solve M-type estimates for non-linear approximation problems. Furthermore we derive a blueprint for a method to solve separable, quadratic least squares problems with very few quadratic variables
The Tits alternative for a relevant class of finitely presented groups in special consideration of symbolic computational aspects
Eine Gruppe erfüllt die Tits-Alternative, wenn sie entweder eine nicht-abelsche freie Untergruppe vom Rang 2 enthält oder virtuell auflösbar ist, d. h. eine auflösbare Untergruppe von endlichem Index enthält. Diese Eigenschaft geht auf J. Tits zurück, der sie für endlich erzeugte lineare Gruppen nachwies. Es wird eine relevante Klasse endlich präsentierter Gruppen in Bezug auf die Tits-Alternative untersucht. Die betrachteten Gruppen stellen eine Verallgemeinerung von Pride-Gruppen und der von Vinberg betrachteten Gruppen erzeugt von periodisch gepaarten Relationen für drei Erzeugende dar. Zusätzlich treten diese Gruppen als Fundamentalgruppen hyperbolischer Orbifaltigkeiten auf. Es wird der Nachweis der Tits-Alternative unter bestimmten Voraussetzungen an die Präsentierungen der betrachteten Gruppen erbracht. Für diesen Nachweis werden verschiedene Methoden angewandt: Es werden zum einen homomorphe Bilder der Gruppen betrachtet. Zum anderen wird die Existenz wesentlicher Darstellungen in eine lineare Gruppe nachgewiesen. Basierend auf diesen Darstellungen kann in vielen Fällen der Nachweis der Existenz nicht-abelscher freier Untergruppen erbracht werden. Zusätzlich wird für den Nachweis der Endlichkeit und damit der Tits-Alternative einiger Gruppen eine Methode angewandt, die auf Berechnungen von Gröbner-Basen in nicht-kommutativen Polynomringen basiert. Es wird dabei die Dimension der Gruppenringe betrachtet als Vektorräume berechnet. Für die betrachtete Klasse von Gruppen wird für Relationen der Blocklänge 1 die Tits-Alternative vollständig nachgewiesen. Als Folgerung ergibt sich eine Klassifikation der endlichen unter diesen Gruppen.A group is said to satisfy the Tits alternative if it contains a non-abelian free subgroup of rank 2 or is virtually solvable, i. e. it contains a solvable subgroup of finite index. This property was established by J. Tits, who proved that it is satisfied by finitely generated linear groups. A relevant class of finitely presented groups is investigated concerning the Tits alternative. These groups are generalizations for the three generator case of the so called Pride groups and the groups defined by periodic paired relations as considered by Vinberg. Furthermore, these groups appear as fundamental groups of hyperbolic orbifolds. The Tits alternative is proved for the considered groups under certain conditions concerning their presentations. Several methods to prove the Tits alternative are used: On the one hand, homomorphic images of the groups are considered. On the other hand, the existence of essential representations in a linear group is proved. Based on these representations, the existence of non-abelian free subgroups is proved in many cases. In addition, a method using Gröbner bases computations in non-commutative polynomial rings is used to prove a group is finite and thus satisfies the Tits alternative. For this purpose, the dimension of the group ring considered as a vector space is investigated. The considered groups with block length 1 are proved to satisfy the Tits alternative. As a conclusion, a classification of the finite considered groups with block length 1 is obtained
Sturm auf die Zeichen: Was die Semiotik von ihren Kritikern lernen kann
In den letzten Jahren hat sich in der Philosophie, Ästhetik, Kunst- und Bildwissenschaft eine Reihe von Denkern zu Wort gemeldet, die die Semiotik grundlegend kritisieren. Es kann mittlerweile von einer antisemiotischen Bewegung gesprochen werden, die sich mit Namen wie Dieter Mersch, Hans Belting, Gernot Böhme, Hans Ulrich Gumbrecht oder Lambert Wiesing verbindet. Dabei wird mit Begriffen wie „Materialität“, „Präsenz“, „Aura“, „Ereignis“ und „hermeneutischer Widerständigkeit“ argumentiert, um Aspekte zu benennen, die die Semiotik nicht berücksichtigt habe und die in Zukunft anstelle von Zeichenphänomenen verstärkt beachtet werden sollten. Dieser Beitrag setzt sich mit der Kritik auseinander, zeigt die Leistungsfähigkeit und Grenzen semiotischer Theoriebildung auf und diskutiert Konsequenzen für die Semiotik und die Einzelwissenschaften, in denen die Kritik geäußert wird
Analysis and Transformation of Configurable Systems
Static analysis tools and transformation engines for source code belong to the standard equipment of a software developer. Their use simplifies a developer's everyday work of maintaining and evolving software systems significantly and, hence, accounts for much of a developer's programming efficiency and programming productivity. This is also beneficial from a financial point of view, as programming errors are early detected and avoided in the the development process, thus the use of static analysis tools reduces the overall software-development costs considerably.
In practice, software systems are often developed as configurable systems to account for different requirements of application scenarios and use cases. To implement configurable systems, developers often use compile-time implementation techniques, such as preprocessors, by using #ifdef directives. Configuration options control the inclusion and exclusion of #ifdef-annotated source code and their selection/deselection serve as an input for generating tailor-made system variants on demand. Existing configurable systems, such as the linux kernel, often provide thousands of configuration options, forming a huge configuration space with billions of system variants.
Unfortunately, existing tool support cannot handle the myriads of system variants that can typically be derived from a configurable system. Analysis and transformation tools are not prepared for variability in source code, and, hence, they may process it incorrectly with the result of an incomplete and often broken tool support.
We challenge the way configurable systems are analyzed and transformed by introducing variability-aware static analysis tools and a variability-aware transformation engine for configurable systems' development. The main idea of such tool support is to exploit commonalities between system variants, reducing the effort of analyzing and transforming a configurable system. In particular, we develop novel analysis approaches for analyzing the myriads of system variants and compare them to state-of-the-art analysis approaches (namely sampling). The comparison shows that variability-aware analysis is complete (with respect to covering the whole configuration space), efficient (it outperforms some of the sampling heuristics), and scales even to large software systems. We demonstrate that variability-aware analysis is even practical when using it with non-trivial case studies, such as the linux kernel.
On top of variability-aware analysis, we develop a transformation engine for C, which respects variability induced by the preprocessor. The engine provides three common refactorings (rename identifier, extract function, and inline function) and overcomes shortcomings (completeness, use of heuristics, and scalability issues) of existing engines, while still being semantics-preserving with respect to all variants and being fast, providing an instantaneous user experience. To validate semantics preservation, we extend a standard testing approach for refactoring engines with variability and show in real-world case studies the effectiveness and scalability of our engine.
In the end, our analysis and transformation techniques show that configurable systems can efficiently be analyzed and transformed (even for large-scale systems), providing the same guarantees for configurable systems as for standard systems in terms of detecting and avoiding programming errors
Unterrichtsbeobachtung im Schulpraktikum
Eine explorative Studie im Bereich der Ausbildung von Praxislehrpersonen, die Studierende in den Schulpraktischen Studien begleiten.
Die Untersuchung beleuchtet die Fragen, welches Wissen angehende Praxislehrpersonen über Unterrichtsqualität und über die Kriterien der wissenschaftlichen Beobachtung für die Betreuung von Studierenden mitbringen und wie sie dieses Wissen konkret anwenden. Weiters interessiert, ob diese Kenntnisse durch speziell konzipierte Ausbildungskurse nachhaltig erweitert werden können. Mittels Fragebogen zu einem videografierten Unterrichtsauftritt einer Studentin wird erhoben, welche Kenntnisse die Untersuchungsteilnehmer/innen in den genannten Bereichen haben und wie weit ihr Ratingverhalten von einem Expertinnen-/Expertenrating abweicht. Nach einschlägigen Schulungen zu den angeführten Themenbereichen wird in zwei weiteren Fragebogenuntersuchungen, eine einen Tag nach der Schulung, die andere nach sechs Monaten, erhoben, wie sich das genannte Wissen und das Ratingverhalten verändert haben. Es wird davon ausgegangen, dass Ausbildungskurse bei Praxislehrpersonen eine Erweiterung des Wissens in Hinblick auf wichtige Einflussgrößen auf den Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern hervorrufen und dass sie sich aufgrund der Ausbildungskurse in ihrem Ratingverhalten dem Expertinnen-/Expertenrating annähern. Die Ergebnisse zeigen, dass spezifische Schulungen in einzelnen Bereichen eine Wissenserweiterung bringen, das Ausgangswissen über Qualitätsmerkmale guten Unterrichts aber gering ist
Usage-Driven Unified Model for User Profile and Data Source Profile Extraction
This thesis addresses a problem related to usage analysis in information retrieval
systems. Indeed, we exploit the history of search queries as support of analysis to
extract a profile model. The objective is to characterize the user and the data source
that interact in a system to allow different types of comparison (user-to-user, sourceto-
source, user-to-source). According to the study we conducted on the work done on
profile model, we concluded that the large majority of the contributions are strongly
related to the applications within they are proposed. As a result, the proposed
profile models are not reusable and suffer from several weaknesses. For instance,
these models do not consider the data source, they lack of semantic mechanisms and
they do not deal with scalability (in terms of complexity). Therefore, we propose
a generic model of user and data source profiles. The characteristics of this model
are the following. First, it is generic, being able to represent both the user and the
data source. Second, it enables to construct the profiles in an implicit way based on histories of search queries. Third, it defines the profile as a set of topics of interest,
each topic corresponding to a semantic cluster of keywords extracted by a specific
clustering algorithm. Finally, the profile is represented according to the vector space
model. The model is composed of several components organized in the form of a
framework, in which we assessed the complexity of each component.
The main components of the framework are:
• a method for keyword queries disambiguation
• a method for semantically representing search query logs in the form of a
taxonomy;
• a clustering algorithm that allows fast and efficient identification of topics of
interest as semantic clusters of keywords;
• a method to identify user and data source profiles according to the generic
model.
This framework enables in particular to perform various tasks related to usage-based
structuration of a distributed environment. As an example of application, the framework
is used to the discovery of user communities, and the categorization of data
sources. To validate the proposed framework, we conduct a series of experiments
on real logs from the search engine AOL search, which demonstrate the efficiency
of the disambiguation method in short queries, and show the relation between the
quality based clustering and the structure based clustering.Die Arbeit befasst sich mit der Nutzungsanalyse von Informationssuchsystemen.
Auf Basis vergangener Anfragen sollen Nutzungsprofile ermittelt werden. Diese Profile
charakterisieren die im Netz interagierenden Anwender und Datenquellen und
ermöglichen somit Vergleiche von Anwendern, Anwendern und Datenquellen wie
auch Vergleiche von Datenquellen. Die Arbeit am Profil-Modell und die damit verbundenen
Studien zeigten, dass praktisch alle Beiträge stark auf die entsprechende
Anwendung angepasst sind. Als Ergebnis sind die vorgeschlagenen Profil-Modelle
nicht wiederverwendbar; darüber hinaus weisen sie mehrere Schwächen auf. Die
Modelle sind zum Beispiel nicht für Datenquellen einsetzbar, Mechanismen für semantische
Analysen sind nicht vorhanden oder sie verfügen übe keine adequate
Skalierbarkeit (Komplexität). Um das Ziel von Nutzerprofilen zu erreichen wurde
ein einheitliches Modell entwickelt. Dies ermöglicht die Modellierung von beiden Elementen:
Nutzerprofilen und Datenquellen. Ein solches Nutzerprofil wird als Menge
von Themenbereichen definiert, welche das Verhalten des Anwenders (Suchanfragen)
beziehungsweise die Inhalte der Datenquelle charakterisieren. Das Modell ermöglicht
die automatische Profilerstellung auf Basis der vergangenen Suchanfragen, welches
unmittelbar zur Verfügung steht. Jeder Themenbereich korrespondiert einem Cluster
von Schlüsselwörtern, die durch einen semantischen Clustering-Algorithmus extrahiert
werden. Das Modell umfasst mehrere Komponenten, welche als Framework
strukturiert sind. Die Komplexität jeder einzelner Komponente ist dabei festgehalten
worden. Die wichtigsten Komponenten sind die Folgenden:
• eine Methode zur Anfragen Begriffsklärung
• eine Methode zur semantischen Darstellung der Logs als Taxonomie
• einen Cluster-Algorithmus, der Themenbereiche (Anwender-Interessen,
Datenquellen-Inhalte) über semantische Cluster der Schlüsselbegriffe identifiziert
• eine Methode zur Berechnung des Nutzerprofils und des Profils der Datenquellen
ausgehend von einem einheitlichen Modell
Als Beispiel der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten hinsichtlich Nutzerprofilen wurde
das Framework abschließend auf zwei Beispiel-Szenarien angewendet: die Ermittlung
von Anwender-Communities und die Kategorisierung von Datenquellen. Das
Framework wurde durch Experimente validiert, welche auf Suchanfrage-Logs von
AOL Search basieren. Die Effizienz der Verfahren wurde für kleine Anfragen demonstriert
und zeigt die Beziehung zwischen dem Qualität-basiertem Clustering und dem
Struktur-basiertem Clustering.La problématique traitée dans la thèse s’inscrit dans le cadre de l’analyse d’usage
dans les systèmes de recherche d’information. En effet, nous nous intéressons à
l’utilisateur à travers l’historique de ses requêtes, utilisées comme support d’analyse
pour l’extraction d’un profil d’usage. L’objectif est de caractériser l’utilisateur et les
sources de données qui interagissent dans un réseau afin de permettre des comparaisons
utilisateur-utilisateur, source-source et source-utilisateur. Selon une étude que
nous avons menée sur les travaux existants sur les modèles de profilage, nous avons
conclu que la grande majorité des contributions sont fortement liés aux applications
dans lesquelles ils étaient proposés. En conséquence, les modèles de profils proposés
ne sont pas réutilisables et présentent plusieurs faiblesses. Par exemple, ces modèles
ne tiennent pas compte de la source de données, ils ne sont pas dotés de mécanismes
de traitement sémantique et ils ne tiennent pas compte du passage à l’échelle (en
termes de complexité). C’est pourquoi, nous proposons dans cette thèse un modèle
d’utilisateur et de source de données basé sur l’analyse d’usage. Les caractéristiques
de ce modèle sont les suivantes. Premièrement, il est générique, permettant
de représenter à la fois un utilisateur et une source de données. Deuxièmement,
il permet de construire le profil de manière implicite à partir de l’historique de requêtes
de recherche. Troisièmement, il définit le profil comme un ensemble de centres
d’intérêts, chaque intérêt correspondant à un cluster sémantique de mots-clés déterminé
par un algorithme de clustering spécifique. Et enfin, dans ce modèle le profil
est représenté dans un espace vectoriel. Les différents composants du modèle sont
organisés sous la forme d’un framework, la complexité de chaque composant y est
evaluée. Le framework propose :
• une methode pour la désambiguisation de requêtes ;
• une méthode pour la représentation sémantique des logs sous la forme d’une
taxonomie ;
• un algorithme de clustering qui permet l’identification rapide et efficace des centres d’intérêt représentés par des clusters sémantiques de mots clés ;
• une méthode pour le calcul du profil de l’utilisateur et du profil de la source
de données à partir du modèle générique.
Le framework proposé permet d’effectuer différentes tâches liées à la structuration
d’un environnement distribué d’un point de vue usage. Comme exemples
d’application, le framework est utilisé pour la découverte de communautés d’utilisateurs
et la catégorisation de sources de données. Pour la validation du framework,
une série d’expérimentations est menée en utilisant des logs du moteur de recherche
AOL-search, qui ont démontrées l’efficacité de la désambiguisation sur des requêtes
courtes, et qui ont permis d’identification de la relation entre le clustering basé sur
une fonction de qualité et le clustering basé sur la structure
Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online. Ausgabe 1
Inhalt der ersten Ausgabe der Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online
Martin Nies (Hrsg.)
Vorwort zur ersten Ausgabe
Martin Siefkes
Sturm auf die Zeichen:
Was die Semiotik von ihren Kritikern lernen kann
Hans Krah
German “volkstümliche Musik” of the Early Nineties and ‘Modern Society’:
Strategies of De-Individualisation as a Contribution to a Collective Re-Organisation
Martin Nies
Culture-Clash-Komödien der Gegenwart:
Konzeptionen von Transkulturalität, Intrakulturalität und Gender in Türkisch für Anfänger, Fack ju Göhte und Zwei Familien auf der Palme
Martin Hennig
Krise … continued:
Populärkulturelle Funktionen seriellen Krisenerzählens am Beispiel Breaking Bad
Impressu
German "volsktümliche Musik" of the Early Nineties and "Modern Society": Strategies of De-Individualisation as a Contribution to a Collective Re-Organisation
”Volkstümliche Musik” is a significant phenomenon (at least) of the early 1990s. The analysis of this phenomenon can paradigmatically represent the discursive practices and sub-thought systems of large parts of the population of the Federal Republic of Germany at this time. ”Volkstümliche Musik” depends on the political situation and indirectly deals with the needs and problems of individuals which result from such a situation and which lie in the deep structure of their mentalities. It thus takes on a cultural function