OPUS - Volltextserver Universität Passau
Not a member yet
    1021 research outputs found

    Preventing the Leakage of Privacy Sensitive User Data on the Web

    No full text
    Das Aufzeichnen der Internetaktivität ist mit der Verknüpfung persönlicher Daten zu einer Schlüsselressource für viele kostenpflichtige und kostenfreie Dienste im Web geworden. Diese Dienste sind zum einen Webanwendungen, wie beispielsweise die von Google bereitgestellten Karten/Navigation oder Websuche, die täglich kostenlos verwendet werden. Zum anderen sind es alle Webseiten, die meist kostenlos Nachrichten oder allgemeine Informationen zu verschiedenen Themen bereitstellen. Durch das Aufrufen und die Nutzung dieser Webdienste werden alle Informationen, die im Webdienst verarbeitet werden, an den Dienstanbieter weitergeben. Dies umfasst nicht nur die im Benutzerkonto des Webdienstes gespeicherte Profildaten wie Name oder Adresse, sondern auch die Aktivität mit dem Webdienst wie das anklicken von Links oder die Verweildauer. Darüber hinaus gibt es jedoch auch unzählige Drittparteien, welche zumeist im Hintergrund in die Webdienste eingebunden sind und das Benutzerverhalten der kompletten Webaktivität - Webseiten übergreifend - mitspeichern sowie auswerten. Der Einsatz verschiedener, in der Regel für den Benutzer verborgener Techniken, dient dazu das Online-Verhalten der Benutzer genau zu verfolgen und viele sensible Daten zu sammeln. Dieses Verhalten wird als Web-Tracking bezeichnet und wird hauptsächlich von Werbeunternehmen genutzt. Die gesammelten Daten sind oft personenbezogen und eine wertvolle Ressourcen der Unternehmen, um Beispielsweise passend zum Benutzerprofil personalisierte Werbung schalten zu können. Mit der Nutzung dieser personenbezogenen Daten entstehen aber auch weitreichendere Auswirkungen, welche sich unter anderem in Preisanpassungen für Benutzer mit speziellen Profilattributen, wie der Nutzung von teuren Endgeräten, widerspiegeln. Ziel dieser Arbeit ist es die Privatsphäre der Nutzer im Internet zu steigern und die Nutzerverfolgung von Web-Tracking signifikant zu reduzieren. Dabei stellen sich vier Herausforderungen, die jeweils einen Forschungsschwerpunkt dieser Arbeit bilden: (1) Systematische Analyse und Einordnung eingesetzter Tracking-Techniken, (2) Untersuchung vorhandener Schutzmechanismen und deren Schwachstellen,(3) Konzeption einer Referenzarchitektur zum Schutz vor Web-Tracking und (4) Entwurf einer automatisierten Testumgebungen unter Realbedingungen, um die Reduzierung von Web-Tracking in den entwickelten Schutzmaßnahmen zu untersuchen. Jeder dieser Forschungsschwerpunkte stellt neue Beiträge bereit, um einheitlich das übergeordnete Ziel zu erreichen: der Entwicklung von Schutzmaßnahmen gegen die Preisgabe sensibler Benutzerdaten im Internet. Der erste wissenschaftliche Beitrag dieser Dissertation ist eine umfassende Evaluation eingesetzter Web-Tracking Techniken und Methoden, sowie deren Gefahren, Risiken und Implikationen für die Privatsphäre der Internetnutzer. Die Evaluation beinhaltet zusätzlich die Untersuchung vorhandener Tracking-Schutzmechanismen und deren Schwachstellen. Die gewonnenen Erkenntnisse sind maßgeblich für die in dieser Arbeit neu entwickelten Ansätze und verbessern den bisherigen nicht hinreichend gewährleisteten Schutz vor Web-Tracking. Der zweite wissenschaftliche Beitrag ist die Entwicklung einer robusten Klassifizierung von Web-Tracking, der Entwurf einer effizienten Architektur zur Langzeituntersuchung von Web-Tracking sowie einer interaktiven Visualisierung des Auftreten von Web-Tracking im Internet. Dabei basiert der neue Klassifizierungsansatz, um Tracking zu identifizieren, auf der Entropie Messung des Informationsgehalts von Cookies. Die Resultate der Web-Tracking Langzeitstudien sind unter anderem 1.209 identifizierte Tracking-Domains auf den meistbesuchten Webseiten in Deutschland. Hierbei wurden innerhalb der Top 25 Webseiten im Durchschnitt 45 Tracking-Elemente pro Webseite gefunden. Der Tracker mit dem höchsten Potenzial zum Erstellen eines Benutzerprofils war doubleclick.com, da er 90% der Webseiten überwacht. Die Auswertung des untersuchten Tracking-Netzwerks ergab weiterhin einen detaillierten Einblick in die Tracking-Technik mithilfe von Weiterleitungslinks. Dabei haben wir 1,2 Millionen HTTP-Traces von monatelangen Crawls der 50.000 international meistbesuchten Webseiten analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass 11,6% dieser Webseiten HTTP-Redirects, verborgen in Webseiten-Links, zum Tracken verwenden. Dies wird eingesetzt, um den Webseitenverlauf des Benutzers nach dem Klick durch eine Kette von (Tracking-)Servern umzuleiten, welche in der Regel nicht sichtbar sind, bevor das beabsichtigte Link-Ziel geladen wird. In diesem Szenario erfasst der Tracker wertvolle Verbindungs-Metadaten zu Inhalt, Thema oder Benutzerinteressen der Website. Die Visualisierung des Tracking Ökosystem stellen wir in einem interaktiven Open-Source Web-Tool bereit. Der dritte wissenschaftliche Beitrag dieser Dissertation ist die Konzeption von zwei neuartigen Schutzmechanismen gegen Web-Tracking und der Aufbau einer automatisierten Simulationsumgebung unter Realbedingungen, um die Effektivität der Umsetzungen zu verifizieren. Der Fokus liegt auf den beiden meist verwendeten Tracking-Verfahren: Cookies (hierbei wird eine eindeutigen ID auf dem Gerät des Benutzers gespeichert), sowie Browser-Fingerprinting. Letzteres beschreibt eine Methode zum Sammeln einer Vielzahl an Geräteeigenschaften, um den Benutzer eindeutig zu (re- )identifizieren, ohne eine eindeutige ID auf dem Gerät zu speichern. Um die Effektivität der in dieser Arbeit entwickelten Schutzmechanismen vor Web-Tracking zu untersuchen, implementierten und evaluierten wir die Schutzkonzepte direkt im Chromium Browser. Das Ergebnis zeigt eine erfolgreiche Reduzierung von Web-Tracking um 44%. Zusätzlich verbessert das in dieser Arbeit entwickelte Konzept “Site Isolation” den Datenschutz des privaten Browsing-Modus, ermöglicht das Setzen eines manuellen Speicher-Zeitlimits von Cookies und schützt den Browser gegen verschiedene Bedrohungen wie CSRF (Cross-Site Request Forgery) oder CORS (Cross-Origin Ressource Sharing). Site Isolation speichert dabei den Status der lokalen Website in separaten Containern und kann dadurch diverse Tracking-Methoden wie Cookies, lokalStorage oder redirect tracking verhindern. Bei der Auswertung von 1,6 Millionen Webseiten haben wir gezeigt, dass der Tracker doubleclick.com das höchste Potenzial besitzt, den Nutzer zu verfolgen und auf 25% der 40.000 international meistbesuchten Webseiten vertreten ist. Schließlich demonstrieren wir in unserem erweiterten Chromium-Browser einen robusten Browser-Fingerprinting-Schutz. Der Test unseres Prototyps mittels 70.000 Browsersitzungen zeigt, dass unser Browser den Nutzer vor sogenanntem Browser-Fingerprinting Tracking schützt. Im Vergleich zu fünf anderen Browser-Fingerprint-Tools erzielte unser Prototyp die besten Ergebnisse und ist der erste Schutzmechanismus gegen Flash sowie Canvas Fingerprinting

    Reformbedarf des Kunsturhebergesetzes im digitalen Zeitalter

    No full text
    Hat die Digitalisierung, die Recht und Technik gleichermaßen verändert, einen Reformbedarf des Kunsturhebergesetzes ausgelöst? Diese Frage untersucht die vorliegende Arbeit und legt dabei die folgenden drei Thesen zugrunde: Erstens ist das Kunsturhebergesetz trotz Kollision mit der Datenschutzgrundverordnung vollumfänglich aufrechtzuerhalten und als speziellere Vorschrift vorrangig vor der Datenschutzgrundverordnung anzuwenden. Zweitens ist das Kunsturhebergesetz autonom und somit losgelöst von dem in weiten Teilen harmonisierten Urheberrechtsgesetz auszulegen und weiterzuentwickeln. Das Kunsturhebergesetz weist drittens in mehreren Punkten einen digitalen bzw. internetspezifischen Nachbesserungsbedarf auf

    Zur Verwendung von Algorithmen im Rahmen der Auswertung spiroergometrischer Rohdaten bei sportwissenschaftlichen Leistungsdiagnostiken

    No full text
    Die Arbeit beleuchtet den Einsatz algorithmischer Datenbearbeitungen bei sportwissenschaftlichen Spiroergometrien aus praktischen und theoretischen Gesichtspunkten. Die aktuelle Verbreitung von algorithmischen Datenbearbeitungen aus Breath-by-Breath Untersuchungen wird über die Ergebnisse eines Fragebogens und einer systematischen Literaturübersicht dargestellt. Zudem erfolgt die Analyse der durch Algorithmen verursachten Messwertvarianzen der Sauerstoffaufnahme in diskontinuierlichen Belastungsuntersuchungen, bei Jugendlichen und im submaximalen Belastungsbereich

    Transformation towards a more sustainable agricultural system in Indonesia: Empirical essays on the role of information and endorsement

    No full text
    In many cases, transitioning towards sustainable agricultural production requires farmers to change their practices. These changes can include the adoption of sustainable agricultural practices, water-saving, or the disadoption of excessive chemical input use or land burning. Policy makers interested in making agricultural production more sustainable need to understand what encourages the uptake of sustainable practices and what is effective in reducing unsustainable practices. This thesis seeks to understand whether and how information provision and endorsement can contribute to the transition towards more sustainable agricultural systems. The thesis consists of three self-contained papers. The first paper explores the potential of religious endorsement for inducing pro-environmental behaviour and encouraging the disadoption of fire as an agricultural practice, thereby preventing forest fires. The paper analyses the impact of a fatwa (an Islamic religious ruling) on reducing fire incidence in Indonesia. Results indicate that fire incidence decreased in Muslim majority villages following the issuing of the fatwa. For the post-fatwa period from August 2016 to December 2019, the average monthly effect amounts to around 2.2 prevented fire events per village. This is a considerable effect. The paper concludes that fire prevention efforts, and potentially other environmental conservation efforts, could benefit significantly from support by religious institutions and stakeholders. The second paper investigates the role of information provision and training for the adoption of organic farming practices in Java, Indonesia. We use a randomised controlled trial (RCT) to identify the impact of a three-day hands-on training in organic farming for smallholder farmers. We find that the training intervention increased the adoption of organic inputs and had a positive and statistically significant effect on farmers’ knowledge and perceptions of organic farming. Overall, our findings suggest that information constraints are a barrier to the adoption of organic farming, as information provision increased the use of organic farming practices. The third paper investigates whether urban and suburban Indonesian consumers are willing to pay a price premium for organic food. We use an incentive-compatible auction based on the Becker-DeGroot-Marschak (BDM) approach to elicit consumers’ WTP. We further study the effect of income and a randomised information treatment about the benefits of organic food on respondents’ WTP. Estimates suggest that consumers are willing to pay a price premium for organic rice, on average 20 percent more than what they paid for conventional rice outside of our experiment. However, our results also indicate that raising consumers’ WTP further is complex. Showing participants a video about the health or, alternatively, environmental benefits of organic food was not effective in further raising WTP. Exposure to the environmental benefits video was, however, effective in raising stated organic food consumption intentions

    ¿Discapacidad?

    No full text
    La diversidad funcional, entendida como una afección corporal, cognitiva o psíquica, a menudo altera gravemente la participación de las personas en la vida colectiva. En ocasiones, la diversidad funcional también puede venir acompañada de una estigmatización social muy marcada. El presente volumen ofrece una de las primeras aproximaciones a la representación de la diversidad funcional en el ámbito hispánico. Los trabajos que se incluyen en este libro se encargan de mostrar los posibles acercamientos teóricos y prácticos a la representación de la diversidad funcional, a través de un variado corpus integrado por obras literarias, escénicas, cinematográficas y audiovisuales, extraídas de la creación hispánica contemporánea. Functional diversity, understood as a bodily, cognitive or psychic affection, often seriously disrupts the participation of people in collective life. At times, functional diversity can also be accompanied by a strong social stigma. This volume offers one of the first approaches to the representation of functional diversity in the Hispanic sphere. The works included in this book are in charge of showing the possible theoretical and practical approaches to the representation of functional diversity, through a varied corpus composed of literary, scenic, cinematographic and audiovisual works, extracted from the contemporary Hispanic creation

    Person(en) sein können – die heutige Privatheit aus einer sozialräumlichen Perspektive

    No full text
    Kai Erik Trost nimmt eine soziale Perspektive auf Privatheit ein. In seinem Dissertationsprojekt am Graduiertenkolleg untersucht er die Semantiken des Freundschaftsbegriffs innerhalb digital kommunizierender jugendlicher Freundeskreise im Rahmen einer empirischen Interviewstudie. Im Magazinbeitrag stellt er anhand eines Interviewbeispiels Teilergebnisse seiner Arbeit vor. Dabei zeigt sich, dass Privatheit stets dynamisch und kontextspezifisch zu denken ist. Aus sozialräumlicher Sicht schafft Privatheit einen Rahmen, um als Person in Form unterschiedlicher Erscheinungen aufzutreten und dabei verschiedene Identitätsaspekte herausstellen zu können

    Autonomie der Trauer

    No full text
    Die Sepulkralkultur befindet sich in einem massiven Umbruch. Friedhofslandschaften und Bestattungsrituale in Deutschland verändern ihr Gesicht. Sie sind nicht mehr der Spiegel kollektivistischer Sinnangebote, sondern reflektieren Lebenswelten. Der Tod und die Handlungskonzepte, die ihn einrahmen, sind folglich zutiefst pluralistisch geprägt. Rechtlichen Vorschriften bleiben dem gegenüber erstaunlich starr. Friedhofsordnungen und andere Bestimmungen sind somit immer häufiger ein Stein des Anstoßes; insbesondere die Friedhofspflicht gilt zunehmend als Bürde. Seit einiger Zeit haben sich nun Praktiken etabliert, bei denen Hinterbliebene die Asche Verstorbener zuhause aufbewahren bzw. an alternativen Orten verstreuen. Die Auslöser dieser schleichenden Veränderung wurzeln in der Individualisierung. So sehr es sich einerseits um autonome Entscheidungen handelt, so stark liegen andererseits Wandlungsprozesse des kulturellen Bewusstseins vor. Sie stehen für eine Verschiebung in Richtung einer Autonomie der Trauer.Funeral culture is changing rapidly. In recent years, graveyards and burial rituals in Germany have altered significantly. They no longer reflect mechanisms of collective sense-making; instead, they represent individual lifeworlds. Death and the decisions and actions surrounding it have, in effect, become characterised by pluralism. When it comes to legal regulations, however, no change is visible. The law does not interpret the aforementioned cultural transformation from the perspective of the bereaved. It is thus not surprising that graveyard rules and especially the stipulation that human remains may only be interred in a cemetery have come under criticism. Yet today, practices have evolved by which the bereaved can sidestep the rules and keep the ashes of their deceased relatives with them, or scatter them at alternative locations. The trigger for this silent revolution is individualisation. However much individual decisions play a role in this respect, this development is also the result of changes within the cultural mind. They both mark a shift towards mourning becoming more autonomous

    Die Organisation der Bergaufsicht im rheinisch-westfälischen Bergbaubezirk vom 16. Jh. bis zum Allgemeinen Berggesetz von 1865

    No full text
    Die Publikation stellt die Ausgestaltung und Zunahme der staatlichen Verwaltung und Leitung der Bergbaubetriebe im Zeitablauf auch vor dem Hintergrund der sich ändernden Landesherrschaften bis hin zum sogenannten Direktionsprinzip anschaulich dar. Mit dem Berggesetz von 1865 wurde der staatliche Einfluss auf ein Mindestmaß zurückgeführt

    Inclusión, integración, diferenciación

    No full text
    La inclusión es un tema de gran actualidad en muchos ámbitos de la vida contemporánea. Son muy amplios los sectores en los que se viene observando un considerable aumento de la sensibilidad social acerca de las circunstancias y condiciones en que se produce. El presente libro tiene dos intereses centrales: analizar la relación entre personas con y sin diversidad funcional en los textos culturales a través de los tres términos clave inclusión, integración, diferenciación; y estudiar en los textos concretos cómo se tratan o incluso se practican la inclusión, la integración y la diferenciación. El campo de estudio se orienta hacia el corpus de los textos literarios, teatrales y audiovisuales

    Data for modeling nitrogen dioxide concentration levels across Germany

    No full text
    The described secondary data provide a comprehensive basis for modeling conditional mean nitrogen dioxide (NO2) concentration levels across Germany. Besides concentration levels, meta data on monitoring sites from the German air quality monitoring network, geocoordinates, altitudes, and data on land use and road lengths for different types of roads are provided. The data are based on a grid of resolution 1 × 1 km, which is also included. The underlying raw data are open access and were retrieved from different sources. The statistical software R was used for (pre-)processing the data and all codes are provided in an online repository. The data were employed for modeling mean annual NO2 concentration levels in the paper "Agglomeration and infrastructure effects in land use regression models for air pollution - Specification, estimation, and interpretations" by Fritsch and Behm (2021)

    418

    full texts

    1,021

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    OPUS - Volltextserver Universität Passau
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇