OPUS - Volltextserver Universität Passau
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    1021 research outputs found

    Körpergrenzen - Körperräume - Körperzeichen. Zur Inszenierung und Funktionalisierung von Körperlichkeit im Werk Alexander Moritz Freys

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    Die Dissertation untersucht die Inszenierung und Funktionalisierung literarischer Körperlichkeitskonzepte im Gesamtwerk des Schriftstellers Alexander Moritz Frey. Dafür bedient sich die Arbeit eines literatursemiotischen Untersuchungsansatzes. Die literarische Ausgestaltung kultureller Norm- und Wertvorstellungen wird in Hinblick auf Körperkonventionen analysiert und es wird untersucht, wo die jeweiligen historisch variablen Grenzen von Normkonformität und Abweichung liegen. Unter Berücksichtigung körpersemantischer Aspekte wird betrachtet, ob dabei optional-variable oder irreversible Grenzziehungen vorgenommen werden. Die Arbeit entwickelt ein Analyseraster für Körperlichkeit im Erzähltext und betrachtet dafür den Körper in seiner determinierten Materialität, seiner kulturellen Ausgestaltung sowie als Imaginationsraum unterschiedlicher Körperkonzepte. Das Projekt hat darüber hinaus die literaturwissenschaftliche Wiederentdeckung des Autors Alexander Moritz Frey zum Ziel

    Traumfrauen und Männerherzen: Liebe und Familie im deutschen Liebesfilm der Gegenwart

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    Die Dissertation untersucht die mediale Gegenwart der traditionell als ‹privat›, bzw. ‹intim› semantisierten Begriffe von Liebe und Familie und unternimmt im Anschluss an eine soziologische Grundlagenbildung und Konzeptabgrenzung den Versuch einer Bestandsaufnahme des Kommunikationsinventars von Liebe innerhalb eines bestimmten zeitlichen, kulturellen und medialen Rahmens. Als Untersuchungsgrundlage dienen deutsche Filme, die zwischen 2000 und 2015 auf den Markt kamen. Konkret stehen (romantische) Komödien, Liebes- und Familienfilme im Fokus, wobei an mehreren Stellen der Arbeit ein Bezug zu Beispielen aus anderen Genres hergestellt wird. Filme werden dabei im Sinne eines mediensemiotischen Ansatzes als Wirklichkeitskonstruktionen verstanden, denen jeweils spezifische Regeln, Normen und Werte eingeschrieben sind. Im Falle von Liebes- und Familienfilmen werden diese durch die Vermittlung konkreter Beziehungskonstellationen verhandelt. Insbesondere im finalen Happy End etablieren Filme einen Idealzustand, der sowohl abbildet, welche Verhaltensweisen und Figurenmerkmale als etwas ‹Gewünschtes› zu verstehen sind, als auch aufzeigt, was als ‹unerwünscht› und ‹sanktionswürdig› betrachtet werden muss. Die Rekonstruktion genau dieser den Filmen inhärenten Werteapparate ist das zentrale Anliegen der Arbeit. Aus ihnen lässt sich vergleichbar mit einem Seismographen das dominante Wissen der deutschen Kultur über Liebe und Familie ableiten. Die Studie hat folglich zum Ziel, eventuelle Strömungen und Tendenzen im deutschen Liebesfilm des beginnenden 21. Jahrhunderts zu identifizieren und diese auf ihre Übertragbarkeit in andere Genres zu hinterfragen. Hierdurch kann gezeigt werden, welches Inventar an Kommunikationsmitteln über Liebe im deutschen Kulturkontext als normiert und mainstreamfähig gilt

    An Exploration of Tensions in Centralized and Decentralized Digital Platform Contexts

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    Digital platforms consist of technical elements such as software and hardware and associated social elements such as organizational processes and standards. When such social or technical elements seem logical individually but inconsistent when juxtaposed they form tensions. Prior research on platforms often focused on individual elements of digital platforms but neglected possible related and conflicting elements which offers limited insight about underlying tensions. While some studies on platforms considered tensions, they largely assumed that centralized platform owners being responsible for responding to tensions, neglecting collective response mechanisms in blockchain-based decentralized autonomous organizations (DAOs) where decentralized participants typically respond to tensions. The examination of tensions in the context of centralized platforms and decentralized autonomous organizations offers an opportunity to surface conflicting elements that form novel types of socio-technical tensions which require collective and technology-enabled response mechanisms. This thesis explored what tensions exist in centralized and decentralized digital platform contexts and how platform participants can respond to selected tensions. For this purpose, this thesis comprises five essays that employ multiple different research methods including interviews analyzed by using techniques of grounded theory, qualitative meta-analysis of published case studies, and systematic literature reviews. The findings derived from all five essays contribute to a better understanding of tensions in digital platforms. In particular, this thesis (1) offers a lens for analyzing platforms as collective organizations in which tensions arise at the collective meta-organizational level requiring collective responses, (2) identifies new tensions and response mechanisms related to generativity and collectivity, and (3) points to a novel category of socio-technical tensions that are especially salient in digital platforms

    Die Petschenegen. Ein zentralasiatisches Reitervolk im Nibelungenlied

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    The Nibelungenlied represents a real international setting of historic peoples: Burgundians, Saxons, Huns, Russians, Romanians and in one single line Petchenegs, a turktataric tribe of Nomads. In the 12th. and 13th.centuries Petchenegs served as borderline-warriors in the Kingdom of Hungary. Had the Compilator of the Nibelungenlied knowledge of their presence along the Hungarian Danube

    Towards Storing 3D Model Graphs in Relational Databases

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    The increasing relevance of massive graph data reinforces the need for adequate graph data management. While several graph database engines have been developed, the storage of graph data in a relational database management system, and therefore the seamless integration into existing information systems remains an open challenge. Motivated by the use case to integrate Building Information Modeling (BIM) data into the MonArch system, we propose a solution that transforms the BIM data into a property graph and stores this graph in the database system. We present a novel approach to efficiently store property graph data in a relational database management system using JSON functionality and redundant storage of edges in adjacency lists and show how to import huge data sets into this schema. Applying this approach, we import data sets of up to nearly 1 TB of disk space within the relational database, while only having 96 GB of main memory available. We also present a new approach of how to retrieve data from this database schema, translating queries written in the popular property graph query language Cypher into SQL. Hence, we provide an intuitive way to write semantically complex queries. We also demonstrate the efficiency of our approach using the standardized Linked Data Benchmark Council – Social Network Benchmark (LDBC - SNB) framework. Our approach increases the throughput for this benchmark by up to 85 times, compared to existing approaches for RDBMS. In addition, we propose a new method to transform BIM data into the property graph model and how to apply the aforementioned property graph storage to this data. We can import IFC models of up to 300 MB within five minutes. We show the suitability of our approach using our own use case specific benchmark, which we integrated into the previously mentioned Social Network Benchmark. For our interactive use case-specific queries, we achieve response times faster than 5 ms in 99% of all executions. Finally, we present how the aforementioned approach to store BIM data in a relational database management system is integrated into the existing MonArch system by splitting the different functionalities of our approach into a microservice architecture.Die steigende Relevanz von riesigen Graphdatenmengen verstärkt die Notwendigkeit von adäquatem Graphdaten Management. Während bereits mehrere Graphdatenbanken entwickelt wurden, bleibt die Speicherung von Graphdaten in relationalen Datenbanken und die damit verbundene nahtlose Integration in bereits existierende Informationssysteme eine ungelöste Herausforderung. Motiviert durch unseren eigenen Anwendungsfall Building Information Modeling (BIM)Daten in das MonArch Informationssystem zu integrieren, schlagen wir einen Ansatz vor, BIM Daten in eine Property Graph Form umzuwandeln und diesen in der Datenbank zu speichern. Um dies zu erreichen, stellen wir einen neuartigen Ansatz vor, um Property Graphen in einem relationalen Datenbanksystem zu speichern, indem wir Funktionalitäten wie JSON und die redundante Speicherung von Kanten in Adjazenzlisten kombinieren und zeigen wie große Mengen dieser Daten in das Schema importiert werden können. Durch die Anwendung unseres Ansatzes können wir Datensätze von bis zu 1 TB in das Datenbanksystem importieren, während wir nur 96 GB Hauptspeicher zur Verfügung haben. Wir stellen außerdem einen neuen Ansatz vor, um Daten aus dem zuvor genannten Schema abzufragen, indem wir die beliebte Graphanfragesprache Cypher in die Sprache SQL übersetzen. Dadurch erreichen wir eine intuitive Art semantisch komplexe Anfragen zu schreiben. Zusätzlich zeigen wir die Effizienz unseres Ansatzes, indem wir das standardisierte Evaluationsframework Social Network Benchmark des Linked Data Benchmar Council (LDBC – SNB) verwenden. Unser Ansatz erhöht den Durchsatz dieses Benchmarks, im Vergleich zu existierenden Ansätzen für relationale Datenbanksysteme, auf einen bis zu 85-fachen Durchsatz. Zusätzlich schlagen wir eine neue Methode vor, um BIM Daten in das Property Graph Modell zu übertragen und wie das zuvor vorgestellte Speichermodel verwendet werden kann, um diese Daten zu speichern. Damit können wir IFC Modelle mit bis zu 300 MB in unter 5 Minuten in unser System importieren. Schließlich zeigen wir die Eignung unseres Ansatzes, indem wir einen eigenen Benchmark spezifisch für unseren Anwendungsfall verwenden, welchen wir in den zuvor erwähnte Social Network Benchmark integriert haben. Für unsere anwendungsfallspezifischen Anfragen erreichen wir Antwortzeiten von unter 5 ms in 99% der Ausführungen

    "Also eindeutig Märtyrertum!" Dimensionen von Persönlichkeit in der spätsozialistischen Sinnwelt. Fallgeschichten in der späten DDR.

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    In meiner Dissertationsschrift schlage ich vor, gesellschaftliche – auf einer Mikroebene der spätsozialistischen Gesellschaft der DDR liegende – Interaktionsprozesse durch das analytische Visier des Konzeptes Persönlichkeit und seiner Dimensionen zu lesen und zu dechiffrieren. Dabei gehe ich davon aus, dass jene Dimensionen in Form von lebensgeschichtlichen Motiven, Wünschen und Ideologemen sowie normativen Forderungen und Bewertungen im Zentrum dieser Interaktionen standen und innerhalb der spätsozialistischen Sinnwelt (zum Begriff vgl. Kapitel 1.2.1; Sabrow 2007) prägend wurden. Gestützt wird dieser Ansatz durch die Tatsache, dass Persönlichkeit ein zentrales innersystemisches Diskursmotiv des Spätsozialismus war und den diskursiv konstruierten offiziellen Gesellschaftsentwurf prägte (Kapitel 2). Als Teil der „Erziehungsdiktatur“ (Dietrich 2018: S. XXIX) prägte die Figur der sozialistischen Persönlichkeit die ideologischen Diskurse der DDR. Vor diesem Hintergrund widme ich mich vier Fallstudien (Kapitel 3), in denen ich von mir erhobene narrativ-biografische Interviews mit vier Zeitzeugen sowie die zu diesen Personen durch das MfS geführten Vorgänge als verflochtene, konkurrierende und interagierende Narrationen lese (zur Methode vgl. Kapitel 1.2.1–1.2.4). Was diese Analysen deutlich zeigen, ist, dass sich in den einzelnen Fällen spezifische, sinn- und lebensweltlich eingebundene Konflikte und Interaktionsprozesse kondensierten, die ihrerseits Dimensionen von Persönlichkeit semantisierten oder aber auf deren Grundlage geführt wurden. Innerhalb der sinn- und lebensweltlichen Verflechtungen rezipierten die verschiedenen Akteur*innen (meine Gesprächspartner, ihre Freund*innen, staatliche Organe) die unterschiedlichen Referenzsysteme und diskursiven Einflüsse und zogen daraus entsprechende Konsequenzen für das eigene Handeln, eigene Ideen, Wünsche und Normen. In unterschiedlichen Ausprägungen und Formen artikulierten sie diese sinnweltlichen Verarbeitungen und traten so in kommunikative und performative Interaktionsprozesse, die wiederum das sinnweltliche Gefüge beeinflussten, da sie rezipiert wurden respektive sogar rezipiert werden sollten. Im Zentrum dieser Prozesse stand das Ideal kollektivistisch denkender, mitarbeitender und engagierter sozialistischer Persönlichkeiten. Alle vier Herren betrieben auf ihre jeweils spezifische Weise die Dekonstruktion dieses Ideals und wurden dabei durch die staatlichen Organe sprachlich bewertet, kriminalisiert, exkludiert oder vereinnahmt. Das Studium der vier Fallgeschichten zeigt auf: Die staatlichen Akteur*innen, vor allem aber ihre kommunikativen Strategien, ihr Sprachgebrauch waren nicht in der Lage eine tatsächlich qualitative Erfassung zu bieten. Vielmehr wurden sprachliche Bausätze genutzt, die jede Abweichung, jedes nicht-sozialistische Verhalten von Persönlichkeiten als Defizit stigmatisierten und gerade dadurch die eigene Inadäquatheit und somit die Überforderung der staatlichen Organe offenbarten. Die Dynamik des Spätsozialismus konnten sie deshalb sprachlich nicht mehr vereinnahmen. So bietet die vorliegende Arbeit einen weiteren Einblick in den Wesenskern der spätsozialistischen, diktatorischen Herrschaft in der DDR

    The Enforcement in cypto-assets by the example of bitcoins

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    Die Digitalisierung des Geldes durch die Einführung des elektronischen Zahlungsverkehrs in diesem Jahrhundert bildet die Grundlage des heutigen unkörperlichen Geldverkehrs. Das Aufkommen neuer rein digitaler Zahlungsarten wie Kryptowährungen setzen diesen Trend der Entmaterialisierung des Geldverkehrs fort. Insofern ist auch das Recht der Zwangsvollstreckung der Frage ausgesetzt, inwieweit die Vollstreckung in solche Werte zur Befriedigung des Gläubigers möglich ist. Dieser Frage geht die vorliegende Dissertation auf Basis des deutschen Vollstreckungsrecht am Beispiel der Kryptowährung Bitcoins nach.The digitization of money through the introduction of electronic payment systems in this century forms the basis of today's incorporeal monetary transactions. The emergence of new and purely digital payment methods such as cryptocurrencies continues this trend of dematerialization of money. In this respect, the law of execution is also exposed to the question whether and to which extent it is possible to execute in such assets to satisfy the creditor. This dissertation explores this question on the basis of German enforcement law using the cryptocurrency Bitcoins as an example

    An Explainable Semantic Parser for End-User Development

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    Programming is a key skill in a world where businesses are driven by digital transformations. Although many of the programming demand can be addressed by a simple set of instructions composing libraries and services available in the web, non-technical professionals, such as domain experts and analysts, are still unable to construct their own programs due to the intrinsic complexity of coding. Among other types of end-user development, natural language programming has emerged to allow users to program without the formalism of traditional programming languages, where a tailored semantic parser can translate a natural language utterance to a formal command representation able to be processed by a computational machine. Currently, semantic parsers are typically built on the top of a learning method that defines its behaviours based on the patterns behind a large training data, whose production frequently are costly and time-consuming. Our research is devoted to study and propose a semantic parser for natural language commands targeting a scenario with low availability of training data. Our proposed semantic parser follows a multi-component architecture, composed of a specialised shallow parser that associates natural language commands to predicate-argument structures, integrated to a distributional ranking model that matches the command to a function signature available from an API knowledge base. Systems developed with statistical learning models and complex linguistics resources, as the proposed semantic parser, do not provide natively an easy way to associate a single feature from the input data to the impact in system behaviour. In this scenario, end-user explanations for intelligent systems has become a strong requirement to increase user confidence and system literacy. Thus, our research designed an explanation model for the proposed semantic parser that fits the heterogeneity of its multi-component architecture. The explanation model explores a hierarchical representation in an increasing degree of technical depth, providing higher-level explanations in the initial layers, going gradually to those that demand technical knowledge, applying different explanation strategies to better express the approach behind each component. With the support of a user-centred experiment, we compared the utility of different types of explanations and the impact of background knowledge in their preferences

    Empirische Überprüfung eines Verfahrens zur Messung von Reflexion bei Lehramtsstudierenden

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    Reflexionsfähigkeit zu schulen, gilt als wichtiges Ziel der Lehrkräftebildung. Die Frage nach Befunden zur Ausprägung von Reflexionsfähigkeit bei Studierenden, deren Förderbarkeit und Wirkung steht deshalb im Zentrum des Interesses vieler Forschungsbemühungen, die allerdings mit dem Problem der schwierigen Messbarkeit von Reflexion und Mängeln bestehender Messmethoden hinsichtlich der Gütekriterien konfrontiert sind. Davon ausgehend überprüft die vorliegende Studie in einem Mixed-Methods-Ansatz die Validität eines häufig eingesetzten Verfahrens zur Messung von Reflexion, nämlich die qualitative Inhaltsanalyse studentischer Reflexionstexte mithilfe des Stufenmodells von Hatton und Smith (1995). Dabei wird zwei Forschungsfragen nachgegangen: 1. Inwiefern wird das Ergebnis der Messung vom Reflexionsanlass in der Aufgabenstellung beeinflusst? 2. Welchen Einfluss haben verschiedene weitere Faktoren, die bisher selten oder nie kontrolliert wurden, auf das Messergebnis? Untersucht werden situationale Faktoren wie aufgabenbezogene Motivation bzw. wahrgenommener Nutzen der Aufgabe sowie das Verständnis des Begriffs Reflexion und verschiedene Persönlichkeitsmerkmale. Lehramtsstudierende im Praktikum erhielten in einem Between-Subjects-Design drei verschiedene Reflexionsaufgaben, die sich im Grad des persönlichen Bezugs zum Reflexionsanlass unterschieden. Zu diesen verfassten sie reflektierende Texte und füllten im Anschluss einen Online-Fragebogen aus, der die zu untersuchenden weiteren Einflussfaktoren erhob. Die Ergebnisse der qualitativen Textanalyse wurden in zwei unterschiedliche quantitative Reflexionsmaße überführt und mit den Fragebogendaten trianguliert. Die Aufgabenstellung hatte sowohl einen Einfluss auf die Reflexionsleistung als auch auf weitere qualitative Aspekte der Reflexionstexte. Die Reflexionsleistung zeigte sich unabhängig von den gemessenen Persönlichkeitsmerkmalen und der aufgabenbezogenen Motivation, wurde aber vom Grad der wahrgenommenen Nützlichkeit prädiziert, die der Aufgabe zugeschrieben wurde. Die Studierenden zeigten ein sehr stark divergierendes Verständnis des Begriffs Reflexion, welches sich auch in den Texten niederschlug. Innerhalb des Studiendesigns und der Forschungsfragen lieferte die qualitative Inhaltsanalyse mit dem Stufenschema von Hatton und Smith (1995) plausible Ergebnisse, die Validität des Verfahrens wird aber von den Studienergebnissen zumindest teilweise in Frage gestellt. Auf die Aufgabenstellung und die Identifikation möglicher einflussnehmender Drittvariablen muss bei der Messung von Reflexionsleistungen zukünftig noch mehr Aufmerksamkeit gerichtet werden. Die Suche nach einem Verfahren zur Messung von Reflexion, das die Gütekriterien zufriedenstellend erfüllt, stellt weiterhin ein Forschungsdesiderat dar

    Who are the plotters behind the pandemic?

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    This article advances extant research that has audited search algorithms for misinformation in four respects. Firstly, this is the first misinformation audit not to implement a national but a cross-national research design. Secondly, it retrieves results not in response to the most popular query terms. Instead, it theorizes two semantic dimensions of search terms and illustrates how they impact the number of misinformative results returned. Furthermore, the analysis not only captures the mere presence of misinformative content but in addition whether the source websites are affiliated with a key misinformation actor (Russia’s ruling elites) and whom the conspiracy narratives cast as the malicious plotters. Empirically, the audit compares Covid-19 conspiracy theories in Google search results across 5 key target countries of Russia’s foreign communication (Belarus, Estonia, Germany, Ukraine, and the US) and Russia as of November 2020 (N = 5280 search results). It finds that, across all countries, primarily content published by mass media organizations rendered conspiracy theories visible in search results. Conspiratorial content published on websites affiliated with Russia’s ruling elites was retrieved in the Belarusian, German and Russian contexts. Across all countries, the majority of conspiracy narratives suspected plotters from China. Malicious actors from the US were insinuated exclusively by sources affiliated with Russia’s elites. Overall, conspiracy narratives did not primarily deepen divides within but between national communities, since – across all countries – only plotters from beyond the national borders were blamed. To conclude, the article discusses methodological advice and promising paths of research for future cross-national search engine audits

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